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14.7.2003 / 20:03 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
Brier golf-live dabei
Das wichtigste Golfereignis Europas wird 2003 zum zweiten Mal mit österreichischer Beteiligung stattfinden. Markus Brier qualifizierte sich mit einer soliden 70er-Runde und einem Gesamtscore von 5 unter Par als Dritter von sieben Qualifikanten auf seinem Platz in Royal Cinque Ports für die 132. British Open.
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Markus Brier:
Nix ist mit Zuschauen, dafür live dabei
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"Zum Glück habe ich mir das Stechen erspart," jubelte Markus Brier nach seiner 70er-Runde (2 unter Par), die ihn zum Unterschied zu 2001 diesmal ohne nervenaufreibendes Nachspiel den Startplatz für die 132. British Open sicherte. Der Wiener belohnte sich damit nur gerechterweise für seine hervorragende Form und seine Nervenstärke bei der Qualifikationsschlacht von 96 starken Spielern um nur 7 Startplätze auf dem engen und giftigen Platz von Royal Cinque Ports, der eine ähnliche Charakteristik aufweist, wie der diesjährige Open-Kurs von Royal St. George's.
Frühe Birdies ebnen den Weg
Mit fünf Birdies (Bahnen 2, 5, 9, 12, 16) stimmte am zweiten Qualitag auch einigermaßen die Chancenauswertung, das lange Spiel klappte beim Österreicher wie geschmiert, sicher vom Abschlag und präzise in Richtung Grüns. Nur zu Mitte der Runde, als alles zu gut nach Plan lief, kam kurz eine Krise auf. Auf der 11. Spielbahn schoß Markus seinen Abschlag ins tiefe Rough, benötigte zwei Schläge um überhaupt zurück aufs Fairway zu finden - Doppelbogey die Folge, das gleiche Malheur wie schon am Vortag an der 18. Am überlangen Par 3 der 14 schlägt er ein schwaches 3er-Eisen, verliert einen weiteren Schlag. Doch mit dem Birdie am Par 5 der 16. Spielbahn und noch zwei sicheren Pars auf seinen Zitterbahnen 17 und 18 macht unser Routinier alles klar.
"Die Pause in der Vorwoche war sehr, sehr wichtig, ich war aber selbst über meine tolle Performance etwas überrascht," gesteht Brier. "Wenn es so weitergeht, dann ist viel drinnen bei der Open", hat er nicht vergessen, dass er noch eine Rechnung mit seinem Lieblingsturnier offen hat (2001: Cut der besten 70 als 71. verpaßt).
Ettl, Kogler ohne Chancen
Michael Ettl und Thomas Kogler mussten auf ihrer zweiten Runde voll attackieren, um noch eine kleine Chance auf einen Startplatz zu haben, beiden ist dies aber nicht aufgegangen. Der Steirer Ettl hatte schlußendlich bei der Final Qualifying nach Runden von 72 und 75 Schlägen am Platz von Prince's um 7 Schläge zuviel am Konto, der Amateur Thomas Kogler (72 und 74) in North Foreland um 12 Schläge.
Das Who is Who der Ausgeschiedenen
Stars von der US PGA-Tour wie Per-Ulrik Johansson, Jeff Maggert, Esteban Toledo, Aaron Baadeley sowie Sieger der European Tour im heurigen Jahr wie Arjun Atwal oder Darren Fichardt und Topstars wie Costantino Rocca, Barry Lane, Paul Broadhurst, Nick Dougherty und Mark James: die Liste der in der Qualifikation gescheiterten liest sich wie ein Who is Who des Golfsports. Qualifiziert haben sich dagegen überraschend viele Nonames, aber auch der Däne Steen Tinning, der Australier Jarrod Mosesely und US-Boy Ben Crane (Sieger schon heuer auf der US Tour). Ian Woosnam rittert in diesen Minuten noch in einem Stechen um den allerletzten Startplatz.
Alle Ergebnisse aus dem Qualifying sind auf der Internetseite der British Open nachzulesen
http://www.opengolf.com/ unter dem Menüpunkt "Final Qualifying".
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