Golf European Tour
Nissan Irish Open
Portmarnock GC
Dublin, Irland
24. - 27. Juli 2003
Preisgeld: € 1,800.000

European Tour

 
Vorschau: 23.7.2003 / 9:00 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl
Recht gut mit Links


Mit rechtem Links-Selbstvertrauen kommt Markus Brier von der British Open auf einem anderen Links-Kurs nach Dublin. Bei der Irish Open möchte der Österreicher seinen Schwung in ein ansprechendes Ergebnis umsetzen. Das Turnier war bislang keine gute Wiese für den Österreicher, dreimal verpaßte er den Cut.


Markus Brier freut sich:
"wieder ein Links-Kurs!"
Foto: golf-live.at

Inklusive der Qualifikation für die British Open hat Markus Brier in der letzten Woche über 100 Löcher Linksgolf in den Knochen: "Darauf bin ich jetzt wirklich eingeschossen, ist sicher ein Vorteil", freut sich der Österreicher schon auf den Dünenkurs von Portmarnock bei Dublin. Der Wechsel von Fota Island, wo Brier kein einziges Pfund gewinnen konnte, auf den Links-Kurs, der als einer der traditionsreichsten auf der grünen Insel gilt, kommt ihm sehr gelegen. "Ein hervorragender Platz, den ich zwar bislang nicht kannte, aber der ebenfalls das typische Links-Spiel verlangt," so sein erster Eindruck aus der Trainingsrunde. Flache Fairways mit tiefen Pottbunkern, sehr gute, aber wellige Grüns und teils satte Roughs charakterisieren Portmarnock. "Schaut alles viel leichter aus als bei der British Open," zieht er den Vergleich, ohne den Dubliner Platz unterschätzen zu wollen: "Der Wind wird hier sicher ein Faktor, der Platz ist auch nicht so ausgetrocknet wie jener bei der Open, da kann man schon direkter an die Fahnen schießen".

Mit 6.700 Metern zählt der Par 72-Platz zu den längeren auf der Tour, obwohl er nur jeweils drei Par 3 und Par 5 aufweist. Die Par 5 sind zumeist nur von den absoluten Longhittern zu erreichen, das Kriterium dürften aber eher die langen Par 4 wie die 5 oder 17 werden, wo es gilt Fairway und Grün zu treffen: "Mit den Eisen muß man sich hier die Chancen erarbeiten, und dann hoffentlich auch nutzen". Seinen Erfolgsrun von der British Open (Platz 46) möchte Brier auf alle Fälle nutzen, um in der Rangliste weiter aufzuholen: "Das Selbstvertrauen ist jedenfalls da, weil ich gut spiele, aber nicht wegen der Teilnahme bei der Open", stellt Markus klar.

Zwei Dänen gegen britische Übermacht

Titelverteidiger Soren Hansen und der Zweitplatzierte von der British Open, Thomas Björn, nehmen es mit der versammelten britischen Golfelite auf: Colin Montgomerie, Ian Woosnam, Sam Torrance, Padraig Harrington, Paul Casey, Ian Poulter und Phillip Price. Auch der Spanier Jose-Maria Olazabal möchte ein Wördchen um den Sieg mitreden.

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