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Der Moving Day war nicht immer die Stärke von Markus Brier, bei der Irish Open machte er aber den erhofften Sprung nach vorne. Bei prächtigem Sonnenschein und weniger Wind als an den Vortagen konnte der Österreicher sein gute Form auch in eine 69er-Runde am extrem langen und auch tückischen Linkskurs von Portmarnock umsetzen. "Da waren einige schwere Fahnenpositionen dabei, fünf Birdies abzuräumen war nicht so einfach", freute sich Brier über seine starke Runde. Dabei hatte Brier wieder etwas verschlafen begonnen, auf den ersten neun Löchern einige Drives ins dicke Rough gedrückt, sich dennoch an der 5 und 9 zwei Birdies geholt, dort wo es das lange Spiel eben zuließ. Zwei schlechte Schüsse mit den Eisen ins Grün kosteten jedoch jeweils einen Schlag an der 7 (Par 3) und 8 (Par 4). "Auf den zweiten 9 habe ich dann jedes Fairway und Grün getroffen, da gab es Chancen in Hülle und Fülle". Drei davon nutzte Brier auch, an der 11, 13 und 14, überstand mit seinem fehlerfreien langen Spiel auch die schweren Schlußlöcher ohne Aderlaß an seinem Score. Damit verbesserte er sich auf den zweiten 9 Löchern vom zwischenzeitlich 34. bis auf den 13. Platz, und das wiederum im munteren Gleichklang mit dem Deutschen Sven Strüver. "Wir wollen endlich wieder zusammenspielen, aber die Startzeit-Arithmetik läßt das einfach nie zu", bemerkt Brier, "denn wir haben viel Stoff zum Plaudern". Zum Erzählen könnte es nach der Finalrunde noch viel mehr geben, schließlich peilen sowohl Brier als auch Strüver ihre besten Saisonplatzierungen an (Brier bislang zweimal Platz 10, Strüver Platz 26). Verfolger schließen auf Mit einer mageren Runde von 72 Schlägen ließ der baumlange
Engländer David Lynn die Verfolger am dritten Spieltag zu sich aufschließen.
Bei 10 unter Par muß sich der noch sieglose Lynn die Führung
nach drei Tagen mit dem Neuseeländer Michael Campbell teilen. Der
Vizechampion der British Open, Thomas Björn, kämpfte sich mit
der zweitbesten Tagesrunde von 68 Schlägen ebenfalls auf die Bestmarke
bei 10 unter nach vor. Ein gutes Dutzend Spieler hat am Sonntag noch Siegchancen,
darunter der Australier Peter Lonard, der Schwede Robert Karlsson und
die Engländer Owen und Poulter.
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