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| 3. Runde: |
30.8.2003 / 17:15 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
1 Eagle, 1 Uhr, 10
Plätze
Stolze Ausbeute für einen Arbeitstag: Markus Brier spielt vier Birdies und ein Eagle, gewinnt dafür eine wertvolle Rolex und kassiert noch 10 Kollegen auf seinem Vormarsch im Klassement: die 69er-Runde gibt Markus bei 8 unter Par als 29. noch gute Chancen auf das so dringend benötigte
Topergebnis. |

Markus Brier:
eine Rolex für ein Eagle
Foto: Golf-Live.at
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Das frühe Aufstehen sollte sich für Markus Brier am Samstag auszahlen. Während viele seiner Kollegen noch beim Frühstück saßen, war der Wiener schon draußen am Platz auf Birdiejagd. "Auf den ersten 9 war einiges drinnen, habe viele Grüns getroffen, aber leider wenig gelocht", blieb anfangs die Ausbeute noch bescheiden. Nur auf den leichten Par 5 fallen die Birdies aus kurzer Distanz, verbessern das Score zur Halbzeit auf 2 unter für den Tag.
Plötzlich beginnt aber der Driver Probleme zu machen, an der 10 und 13 fängt jeweils ein Fairwaybunker den Ball auf. An der langen 10 ist damit das Grün außer Reichweite, das Bogey die logische Konsequenz. Noch schlimmer die Situation an der 13, hier hat sich der Ball eingebohrt, ein Querpaß zurück aufs Fairway ist die einzige Option. Doch nachwievor ist Sand im Getriebe, der Schlag ins Grün landet neuerlich im Bunker, das Unglück wächst sich zum Doppelbogey aus. Brier fällt damit auf 1 über Par zurück.
Im Finish das Maximum herausgeholt
"Im Finish habe ich endlich wieder Golf gespielt", gibt sich Brier nicht auf, nützt die leichteren Schlußbahnen voll zu seinem Vorteil aus. Nach einem guten Birdie an der 15 attackiert er die nur 240 Meter lange Gegenwindbahn der 16 mit dem Driver, puttet vom Vorgrün zum Eagle ein. Das hilft nicht nur seinem Score gewaltig, beschert ihm auch eine Rolex-Uhr als Sonderpreis für den ersten Eagle-Schützen des Tages an diesem Loch - früh aufstehen lohnt sich also.
Mit dem richtigen Tick in der Tasche gelingt ihm auch noch das Birdie am abschließenden Par 5, und mit der 69er-Runde auch noch ein guter Satz nach vor im Klassement. "Morgen noch einmal so viele Birdies spielen und weniger Fehler machen", nimmt sich Markus vor, rechnet sich dann noch Chancen auf einen Platz in den Top 15 aus.
Karlsson kommt mit Fehlern davon
3 Bogeys und eine 71er-Runde konnte sich der Dominator der Vortage, Robert Karlsson erlauben, und geht dennoch bei 16 unter Par mit zwei Schlägen Vorsprung in den Finaltag.
Dahinter schob sich das Verfolgerfeld aber dichter zusammen, der Düsseldorfer
Marcel Siem, der Franzose Raphael Jacquelin sowie die Engländer
Brian Davis und Gary Evans teilen sich Platz 2. Auch Titelverteidiger
Thomas Björn ist bei 12 unter noch nicht aus dem Rennen.
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Stand nach der 3. Runde (Par 72):
| Platz |
Name |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
R3 |
| 1 |
KARLSSON, Robert
|
SWE |
-16 |
65 |
64 |
71 |
| T2 |
DAVIS, Brian
|
ENG |
-14 |
68 |
69 |
65 |
| T2 |
EVANS, Gary
|
ENG |
-14 |
66 |
68 |
68 |
| T2 |
SIEM, Marcel
|
GER |
-14 |
64 |
70 |
68 |
| T2 |
JACQUELIN, Raphaël
|
FRA |
-14 |
62 |
69 |
71 |
| T6 |
BICKERTON, John
|
ENG |
-13 |
67 |
68 |
68 |
| T6 |
WESTWOOD, Lee
|
ENG |
-13 |
65 |
68 |
70 |
| T8 |
BJÖRN, Thomas
|
DEN |
-12 |
64 |
70 |
70 |
| T8 |
CASEY, Paul
|
ENG |
-12 |
65 |
69 |
70 |
| T8 |
JIMÉNEZ, M.
Angel
|
ESP |
-12 |
71 |
65 |
68 |
| T11 |
CEJKA, Alex
|
GER |
-11 |
69 |
66 |
70 |
| T11 |
COLTART, Andrew
|
SCO |
-11 |
70 |
70 |
65 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Weiters: |
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|
|
|
| T17 |
DIER, Tobias
|
GER |
-9 |
69 |
68 |
70 |
| T29 |
BRIER, Markus
|
AUT |
-8 |
68 |
71 |
69 |
| T54 |
LANGER, Bernhard
|
GER |
-5 |
67 |
72 |
72 |
| T62 |
ELS, Ernie
|
RSA |
-3 |
68 |
71 |
74 |
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