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17.9.2003 / 7:41 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |
Bei Langer zu Gast
Eine höchst willkommene Einladung trudelte Markus Brier unlängst ins Haus. Seine Anwesenheit wird erbeten bei der Linde German Masters, einem exklusiven 3 Millionen Euro-Event mit erlesenem Starterfeld. Eine perfekte Gelegenheit für den Österreicher im Golfclub Gut Lärchenhof noch das restliche Preisgeld für die Tourkarte zu sammeln. |

Markus Brier:
mit Platz 30 zur Tourkarte?
Foto: Golf-Live.at
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Bernhard und Bruder Erwin Langer bitten jedes Jahr Europas Golfelite zum großen Schlagabtausch nach Köln. Bei der Linde German Masters hat sich Europas RyderCup-Captain schon kräftig selbst bedient, sein eigenes Turnier bereits vier Mal gewonnen, zuletzt in seinem Superjahr 2001.
Markus Brier durfte bereits zweimal mitspielen, konnte sich ebenfalls 2001 mit Platz 19 über ein sattes Preisgeld freuen. Heuer schafft er es nur dank einer Einladung in das Starterfeld von 132 Spielern, das kleiner als die sonst üblich ist (156 Spieler). Das erhöht zugleich die Chancen auf den Cut der besten 70 und damit auf einen Anteil am Preisgeldkuchen.
Ein 30. Platz reicht zur Tourkarte
Mit dem 24. Platz bei der Trophée Lancome konnte sich Markus Brier in der Order of Merit auf Platz 112 verbessern, auf die Tourkarte fehlen dem Österreicher damit nur noch rund 25.000 Euro. Rein rechnerisch würde ihm daher schon ein 30. Platz genügen, um eine fünfte Saison auf der European Tour abzusichern. Auch wenn Brier zuletzt das absolute Spitzenergebnis nicht gelang, so kam er bei seinen letzten vier Starts jedes Mal in die Top 30, bewies also konstant starke Form.
Traditionell wird die Linde German Masters im sehr langen Gut Lärchenhof bei Köln gespielt (6665 Meter, Par 72), einem von Jack Nicklaus gestalteten Platz, der sehr offen angelegt ist und im Finish mit vielen Wasserhindernissen gefährliche Fallen stellt. Bevorzugt sind aufgrund vieler langer Par 4 nicht nur die Longhitter, sondern vor allem jene Spieler, die mit den mittleren und langen Eisen am besten umzugehen wissen. Kein Wunder also, dass Eisenkünstler wie
Langer, Montgomerie oder Stephen Leaney in den Siegerlisten der vergangenen Jahre aufscheinen. Solange der Wind nicht zum Spielverderber wird, sind die Sieger-Scores in Gut Lärchenhof immer sehr niedrig, in den letzten beiden Jahren benötigte man 22 unter Par zum Titel!
9 Ryder Cup Spieler am Start
Mit Bernhard Langer, Clarke, Harrington, Montgomerie, Westwood, Price, Fasth, Fulke und
McGinley ist fast das komplette europäische RyderCup-Team am Start. Denn neben viel Preisgeld geht es schon um die Qualifikation für den nächstjährigen RyderCup. Daher sind auch
Justin Rose, Alex Cejka und Jose-Maria Olazabal nach Köln gekommen, die zuletzt mehr auf der US Tour als in Europa im Einsatz waren.
Markus Brier startet am Donnerstag um 13.10 Uhr vom 10. Abschlag in seine dritte Linde German Masters.
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