Linde German Masters
GC Gut Lärchenhof 
Köln, Deutschland
18. - 21. 9. 2003
Preisgeld: € 3,000.000

European Tour

 
2. Runde: 19.9.2003 / 18:51 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl
Um drei Birdies zu wenig

Nach vier erfolgreichen Wochen verzeichnet Markus Brier ausgerechnet beim bestdotierten Turnier ein Streichresultat. Seine zweite Runde von 69 Schlägen war zwar gut, aber um drei Schläge zu wenig für den Cut. Bei 1 unter Par scheidet er bei der German Masters auf Platz 99 vorzeitig aus.


Markus Brier:
Keinen Euro beim German Masters
Foto: GEPA / TA 

"Die Chance war da, heute lief es deutlich besser, aber insgesamt war das einfach zu wenig", analysierte Markus Brier sein vorzeitiges Ausscheiden bei der Linde German Masters. Schuld daran war eindeutig sein Driver, der zwar auf der zweiten Runde deutlich öfter den Ball auf die Spielbahn brachte, aber nachwievor nicht wirklich zuverlässig war. Für das einzige Bogey des Tages, gleich am Eröffnungsloch, war aber ein zu langer Wedgeschlag aus 75 Metern verantwortlich. Brier konterte zwar postwendend mit zwei Birdies, außer auf den Par 5-Bahnen wollte aber sonst kein Schlaggewinn gelingen: "Die Schläge ins Grün waren auch nicht präzise genug, aus fünf, sechs Metern habe ich dann keinen Putt hineingebracht".

Einziger Lichtblick auf den Par 5

Mit Fortdauer der Runde hängt sich Markus Brier zwar mächtig hinein, hat vor allem im Finish noch einige Chancen, die aber auf den superschnellen Grüns nicht so leicht zu verwerten waren. 69 Schläge, 3 unter Par, können sich zwar sehen lassen, vor allem weil Brier nur ein Bogey spielte, für den Cut bei 3 unter Par war aber die 74 zum Auftakt zu schwach. "Jetzt heisst es ein paar Tage ausrasten, weil nächste Woche wird es in Schottland anstrengend", hat Brier das Gastspiel in Deutschland schon abgehakt und denkt an seine nächste Chance.

Poulter: Fehlerfrei auf 16 unter Par

Nach seiner historischen 60er-Runde vom Vortag, gab Fredrik Jacobson am zweiten Tag seine Führung ab, ein Wasserball am Par 3 Nummer 16 kostete zwei Schläge und warf ihn in Folge mit der 71er-Runde bis auf Platz 5 zurück. Somit war der Weg frei für den Engländer Ian Poulter, der mit 62 Schlägen auf ein Zwischenergebnis von 16 unter Par nach nur 36 Löchern kam. Den größten Satz nach vorne machte der exzentrische Spanier Miguel-Angel Jimenez, den seine 62 vom 14. bis auf den 2. Platz nach vor brachte (15 unter Par). Bester Deutscher ist der Düsseldorfer Marcel Siem auf Platz 30, während Hausherr Bernhard Langer bei 2 unter den Cut um zwei Schläge verpaßte.


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Stand nach der 2. Runde (Par 72):

Platz Name Land Par R1 R2
1 POULTER, Ian ENG -16 65 63
2 JIMÉNEZ, Miguel Angel ESP -15 67 62
T3 RODILES, Carlos ESP -14 65 65
T3 TUNNICLIFF, Miles ENG -14 67 63
T5 CHOI, K.J. KOR -13 63 68
T5 HANSEN, Anders DEN -13 69 62
T5 JACOBSON, Fredrik SWE -13 60 71
T8 CASEY, Paul ENG -12 65 67
T8 ORR, Gary SCO -12 65 67
T10 HEDBLOM, Peter SWE -11 68 65
         
Weiters:        
12 WOOSNAM, Ian WAL -10 67 67
T13 FASTH, Niclas SWE -9 68 67
T13 GOOSEN, Retief RSA -9 68 67
T13 ROSE, Justin ENG -9 69 66
T13 SCOTT, Adam AUS -9 66 69
T20 CLARKE, Darren NIR -8 65 71
T30 SIEM, Marcel GER -7 71 66
T40 WESTWOOD, Lee ENG -6 71 67
T53 CEJKA, Alex GER -5 70 69
T53 DIER, Tobias GER -5 71 68
T60 OLAZÁBAL, José Maria ESP -4 72 68
         
Cut verpaßt (-4):        
T73 FALDO, Nick ENG -3 72 69
T73 HARRINGTON, Padraig IRL -3 73 68
T91 LANGER, Bernhard GER -2 70 72
T91 MONTGOMERIE, Colin SCO -2 72 70
T91 PRICE, Phillip WAL -2 74 68
T99 BRIER, Markus AUT -1 74 69
T103 CLEMENT, Julien SUI Par 74 70
T107 STRÜVER, Sven GER 1 75 70
T118 STRÜVER, Sven GER 3 75


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