AmEx Championship
Capitol City Club, Atlanta, USA
2. - 5. Oktober 2003
Preisgeld: € 5,100.000

European Tour

 
Final: 6.10.2003 / 02:18 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson

Tiger Woods:
Foto: Golf-Live.at


Wieder Herr in seinem Revier

Mit dem fünften Saisonsieg stellte Tiger Woods die alte Hackordnung wieder her und übernahm die Führung in der US-Moneylist. Auf dem Major-ähnlichen Kurs von Capitol Hill zerbrachen Singh, Applepy und Herron an der wiedererstarkten Nummer 1.  

Fünf Siege hat außer Tiger sonst niemand in der heurigen Saison gefeiert. Auch wenn der Superstar bei den Majors leer ausging, macht er sich dennoch Hoffnungen, den prestigeträchtigen Titel "Spieler des Jahres" abzusahnen: "Der Titel ist noch immer zu haben, es wird darauf ankommen ob Weir, Furyk oder Singh die Tour Championship gewinnen können", nannte Tiger Woods gleich auch den Kreis seiner Konkurrenten. Ähnlich ist auch die Situation der Preisgeldrangliste der US-Tour, wo Tiger die neue Nummer 1 ist und Vijay Singh an der Spitze ablöste.

Bei der Amex Championship kontrollierte Woods das Geschehen souverän von der Spitze aus. Bei der 32. Gelegenheit, wo er als Führender in den Finaltag ging, gewann er auch Turnier Nummer 30. Seine Führungsrolle wurde am fast unspielbar schweren Platz von Capitol Hill nie wirklich angetastet, zwei Birdies waren genug, Tiger konnte sich sogar Bogeys auf den letzten beiden Bahnen leisten. Die 72er-Runde (2 über Par) reichte noch immer um bei 2 unter Par sicher die Amex Championship zu gewinnen.

Singh benötigt zwei Schläge mehr

Birdies auf der 6 und 7 waren für Vijay Singh zu wenig, um den Tiger auch nur ein wenig zu ärgern. Vier Bogeys , die meisten zu Mitte seiner Runde, entstanden aus der Frustration heraus, auf den ultraharten und spiegelblanken Grüns einfach zu wenig Birdiechancen zu bekommen. Mit 72 Schlägen blieb der 40-jährige Mann von den Fidschis nur wenig unter dem Schlagdurchschnitt der 72 weltbesten Golf-Pros am Finaltag, mußte sich bei 2 unter Par mit Platz 2 begnügen. 

Stuart Appleby blieb der einzige im Kreis der Siegesanwärter, der mit 68 Schlägen unter Par spielte. Der erfahrene Australier hatte damit aber ziemlich das Maximum mit einer späten Startzeit aus dem Platz herausgeholt, in der Endabrechnung fehlten auch ihm zwei Schläge auf Woods.

Der schwergewichtige Tim Herron war am Nähesten von allen Verfolgern dran, den Tiger zu gefährden. Nach frühen Birdies kam der Außenseiter bis auf einen Schlag an die Führung heran, warf aber im Finish mit drei Schlagverlusten auf den letzten 5 Löchern seine Chancen weg.  

Cejka mit der besten Tagesrunde

Mit einer frühen Startzeit, als die Grüns noch besser und noch nicht ganz so ausgetrocknet waren, zauberte der Deutsche Alex Cejka mit 65 Schlägen die beste Runde des Finaltages hin, verbesserte sich noch auf den 12. Platz. Ebenfalls die 65 spielte David Toms, der noch Platz 5 erreichte. 


Endergebnis nach 4 Runden (Par 70):

Platz Name Par R1 R2 R3 R4 Score
1 Tiger Woods -6 67 66 69 72 274
T2 Stuart Appleby -4 71 68 69 68 276
T2 Tim Herron -4 66 72 67 71 276
T2 Vijay Singh -4 70 70 64 72 276
5 David Toms -3 73 72 67 65 277
T6 Padraig Harrington -1 71 73 69 66 279
T6 K.J. Choi -1 67 71 68 73 279
T8 Paul Casey 1 73 71 66 71 281
T8 Retief Goosen 1 73 69 67 72 281
T10 Fred Couples 2 71 73 70 68 282
T10 Ignacio Garrido 2 68 71 69 74 282
T12 Alex Cejka 3 70 76 72 65 283
T12 Ernie Els 3 71 74 71 67 283
T12 Jim Furyk 3 70 74 69 70 283
T12 Sergio Garcia 3 65 73 70 75 283
T16 Niclas Fasth 4 68 76 70 70 284
             
Weiters:            
T28 Justin Rose 8 75 69 74 70 288
T28 Mike Weir 8 69 73 72 74 288
T28 Kenny Perry 8 70 74 70 74 288
T28 Thomas Bjorn 8 74 73 67 74 288
T35 Lee Westwood 9 72 71 71 75 289
T38 Darren Clarke 11 69 82 72 68 291
T38 Phil Mickelson 11 73 77 70 71 291
T40 Davis Love III 12 74 77 70 71 292
T51 Colin Montgomerie 15 74 75 70 76 295
T54 Phillip Price 16 70 79 72 75 296
T59 Soren Kjeldsen 17 70 75 74 78 297



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