Dutch Open
Hilversumsche GC 
Hilversum, Holland
9. - 12. Oktober 2003
Preisgeld: € 1,000.000

European Tour

 
3. Runde: 11.10.2003 / 18:56 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl

Markus Brier:
Foto: Golf-Live.at


Keine Schwammerln gefunden

Markus Brier war viel im holländischen Wald unterwegs, hat dabei aber jedes Mal zumindest seinen Ball gefunden. Eine wilde Runde Golf dank vieler verzogener Abschläge summierte sich zur Par-Runde von 70 Schlägen, womit der Wiener zwar einige Ränge verlor, aber noch immer als 9. in den Finaltag geht. 

"Da bin ich noch mit einem blauen Auge davongekommen, meine Drives waren einfach fürchterlich", blickte Markus Brier kopfschüttelnd auf seine dritte Runde in Holland zurück. Nur mit viel Magie im kurzen Spiel vermied er einen Totalabsturz im Klassement. "Gerade auf diesem engen Platz ist es tödlich, am Abschlag keinen Rhythmus zu finden", brachte er sich ein ums andere Mal in Riesenprobleme. 

So zum Beispiel auf den langen Par 4 der 4. und 6. Spielbahn, als der Österreicher erstmals ausgedehnte Ausflüge in den idyllischen Wald von Hilversum machen mußte. Während er vielen Zuschauern beim Schwammerlsuchen begegnete, hatte der Österreicher nur Augen für seinen weißen Ball: "Da war jeweils nur ein Querpaß zurück aufs Fairway möglich, die Bogeys waren unvermeidlich", büßte Markus schon früh zwei Schläge ein. 

Der Putter rettet Briers Chancen

Ein guter Abschlag am ersten Par 3 bringt zum Glück das erste Birdie (5. Loch) und etwas Sicherheit ins Spiel. An der 11 fällt ein langer Putt aus 8 Metern zum Birdie, bringt das Score des Österreichers wieder auf Par für den Tag. Für ein starkes Finish sind dann neuerlich die Abschläge viel zu weit aus der Richtung, am ersten Par 5 des Platzes, der 12, kann Brier froh sein, noch das Par zu spielen. An der 14 klopft Brier wieder auf Holz, kann diesmal aus dem Wald heraus das Par nicht mehr retten. 

Erst am Schlußloch, dem zweiten Par 5 von Hilversum, begradigt Brier wieder sein Spiel, hat aus 6 Metern vom Vorgrün sogar eine Eagle-Chance, die er nur knapp vergibt. Das dritte Birdie sichert zumindest die Par-Runde von 70 Schlägen, rettet mit Platz 9 (7 unter Par) die Chance für den Finaltag. "Ich möchte unbedingt in die Top 10, weil nur so bekomme ich in Madrid einen Startplatz", nimmt sich der Österreicher für das Finish in Holland vor.

Soren Hansen hat den besten Endspurt

Mit fünf Birdies auf den letzten 9 Löchern schnappte der Däne Soren Hansen dem Lokalmatador Maarten Lafeber noch die Drittrundenführung weg. Hansen geht bei 11 unter einen Schlag vor Lafeber in den Schlußtag. Markus Brier fehlen auf die geteilten Dritten Jamie Donaldson (Wal) und Gary Murphy (Irl) nur zwei Schläge. 


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Stand nach der 3. Runde (Par 70):

Platz Name Land Par R1 R2 R3
1 HANSEN, Søren DEN -11 68 65 66
2 LAFEBER, Maarten NLD -10 67 69 64
T3 DONALDSON, Jamie WAL -9 64 70 67
T3 MURPHY, Gary IRL -9 64 70 67
T5 ANDERSSON, Fredrik SWE -8 67 66 69
T5 COLSAERTS, Nicolas BEL -8 67 69 66
T5 PARK, David WAL -8 68 67 67
T5 TINNING, Steen DEN -8 66 67 69
T9 BRIER, Markus AUT -7 68 65 70
T9 EMERSON, Gary ENG -7 68 68 67
T9 EVANS, Gary ENG -7 70 68 65
T9 GRÖNBERG, Mathias SWE -7 70 66 67
T9 SPENCE, Jamie ENG -7 69 69 65
           
Weiters:          
T25 JIMÉNEZ, Miguel Angel ESP -4 69 69 68
T25 WIDMARK, Fredrik SWE -4 65 66 75
T34 DAVIS, Brian ENG -3 69 71 67
T34 JOHNSTONE, Tony ZIM -3 66 70 71
T41 ROCCA, Costantino ITA -2 70 65 73
T50 FULKE, Pierre SWE -1 68 69 72
T50 JAMES, Mark ENG -1 67 72 70
T50 KARLSSON, Robert SWE -1 70 70 69
T62 DOUGHERTY, Nick ENG 1 70 68 73
T66 OLDCORN, Andrew SCO 2 71 67 74
T66 WOOSNAM, Ian WAL 2 70 70 72



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