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| 1. Runde: |
16.10.2003 / 18:45 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |

Vijay Singh:
Foto: Golf-Live.at |
Singh schenkt so richtig ein
Keine Gnade kannte Vijay Singh mit Alex Cejka in der ersten Runde
der Match Play Championship, fegte den Deutschen mit 8 Löchern Auf
vom Platz. Auch Thomas Björn, Chad Campbell und Tim Clark
qualifizierten sich für die Viertelfinali, wo auf sie die vier
Topgesetzten warten.
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Die 12 erfolgreichsten Spieler bei den Majors
des heurigen Jahres - abgesehen von US Open-Champ Jim Furyk und dem
titellosen Tiger Woods - matchen sich im wahrsten Sinn des Wortes an
diesem Wochenende in Wentworth bei London um den Titel eines Match Play
Weltmeisters. Titelverteidiger Ernie Els und die drei Majorsieger Mike
Weir, Shaun Micheel sowie Ben Curtis sind für das Viertelfinale
gesetzt, während die restlichen vier Plätze am Donnerstag von 8 Spielern im
direkten Duell über 36 Löcher ausgespielt wurden.
Der Älteste war der Beste
Auch im zarten Alter von 40 Jahren kennt der baumlange Mann von den
Fidschi-Inseln keine Gnade. Vijay Singh führte den Deutschen Alex
Cejka nach allen Regeln der Kunst in seinem Achtelfinale vor, führte nach
den 18 Löchern am Vormittag schon 6 Auf, spazierte am Nachmittag schon nach 11
gespielten Löchern als Sieger mit 8 Auf vom Platz. Cejka wirkte im Duell gegen
die Nummer 2 der US-Rangliste gehemmt und lochte zu wenige Putts.
Ebenso souverän löste Chad Campbell, Zweitplatzierter der US PGA
Championship, sein Problem namens Fredi Jacobson. Der Schwede spielte
zerfahren und suchte des Öfteren seine Bälle im tiefen Wald von Wentworth, kam
erst in Fahrt als Campbell bereits 8 Löcher Auf lag. Schließlich mußte
Jacobson nach 31 Löchern gegen den Amerikaner die Segeln streichen, der mit 6
& 5 aufstieg (6 Löcher Auf, bei 5 verbleibenden Bahnen, daher nicht mehr
einholbar).
Thomas Björn wacht am Nachmittag auf
Nach der Vormittagsrunde war Thomas Björn gegen den Zweiten der US
Masters, Len Mattiace, schon 3 Löcher im Rückstand gelegen. Ein guter
Lunch und eine starke Tasse Kaffee weckten den Dänen aber so richtig auf, bis
zur 15. Bahn der zweiten Runde hatte Björn dem Amerikaner gleich 7 Löcher
abgenommen, siegte noch souverän mit 4 & 3. Björn ist damit auch der
einzige Europäer in der Runde der letzten 8.
Spannend machte es auch der Südafrikaner Tim Clark gegen den Australier Stephen
Leaney. Die Führung wechselte pausenlos zwischen den beiden, nach 18
Löchern war es nach wie vor ein totes Rennen. Erst am Nachmittag begann sich
der Solidere im langen Spiel, Tim Clark durchzusetzen, siegte am 16. Grün mit 3
& 2.
Viertelfinal-Partien am Freitag:
Ernie Els - Tim Clark
Shaun Micheel - Vijay Singh
Ben Curtis - Chad Campbell
Mike Weir - Thomas Björn
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