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| 2. Runde: |
17.10.2003 / 19:53 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |

Ernie Els:
Foto: Golf-Live.at |
Favoriten mit Mühe weiter
Aus dem Spaziergang wurde Knochenarbeit über 36 und 38 Löcher.
Ernie Els rang seinen Landsmann Clark erst am Schlußloch nieder,
während Vijay Singh gegen Shaun Micheel gar über zwei Extralöcher
gehen mußte. Thomas Björn und Ben Curtis kamen dagegen locker ins
Semifinale.
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Titelverteidiger Ernie Els fühlte sich
lange Zeit als Hausherr in Wentworth beim Viertelfinale der World Match Play
Championship so richtig wohl. Gleich neben dem 16. Grün besitzt er ein
schmuckes Häuschen, spazierte nach dem Frühstück daheim gemütlich zur
scheinbar leichten Partie gegen seinen südafrikanischen Landsmann Tim Clark.
Der kurz, aber gerade schlagende Tim hatte den Tee-Shots und brillianten Putts
seines prominenten Landsmannes anfangs nichts entgegenzusetzen, lag nach 25 von
36 Löchern schon fünf Down. Doch dann begannen die Monsterdrives von Ernie
viel Slice anzunehmen, Clark nutzte die Schwäche mit dem Rücken zur Wand
stehend aus, gewann ab der 31. Bahn gleich vier Löcher in Folge. Erst an der 18
sicherte sich Els mit einem Birdie gegen das Par von Clark den Aufstieg ins
Semifinale.
Singh macht Überstunden
Die Nummer 2 der US-Rangliste, Vijay Singh, hatte noch mehr zu kämpfen.
Gegen PGA-Champion Shaun Micheel lag der baumlange Mann aus Fidschi nach
13 Löchern schon 3 Down, war sichtlich irritiert, dass ihn Micheel ein um das
andere Mal ausdrivte. Erst nach dem Lunch drehte Singh auf, erkämpfte
seinerseits die Führung mit 1 Auf, die Micheel wieder am 32. Loch ausglich.
Nach den regulären 36 Löchern stand es "All Square", Extralöcher
mussten über den Aufstieg entscheiden. Dort patzte Micheel am zweiten
Extraloch, einem Par 3, schied mit einem Bogey unglücklich aus.
Björn mausert sich zum Geheimfavoriten
Überraschend wenig hatte Masters-Champ Mike Weir der Kampfkraft von Thomas
Björn entgegenzusetzen. Der kanadische Linkshänder wirkte saft- und
kraftlos, konnte nur 10 Löcher lang mithalten, ehe er Schritt für Schritt
zurückfiel. Am 32. Loch konnte Björn mit einem Birdie den Sack zumachen,
gewann mit 5 & 4.
Im Match der amerikanischen Underdogs, British Open Sieger Ben Curtis gegen
Chad Campbell, setzte sich etwas überraschend und vor allem deutlich Ben
Curtis durch. Lange Zeit war das Match offen, erst am Nachmittag drehte Curtis
auf und siegte mit 5 & 3.
Semifinal-Partien am Samtag:
Ernie Els - Vijay Singh
Ben Curtis - Thomas Björn
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