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| 3. Runde: |
18.10.2003 / 19:39 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |

Ernie Els:
Foto: Golf-Live.at |
Die Hausherren im Finale
Sowohl Ernie Els als auch Thomas Björn besitzen ein Haus am Platz
von Wentworth und münzten den Heimvorteil in den Semifinali der
Match Play Championship zu Siegen um. Doch sowohl Vijay Singh als
auch Ben Curtis forderten sie voll.
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Als vorgezogenes Finale konnte nur das
Semifinal-Match der Nummer 2, Ernie Els, gegen die Nummer 3 der Welt, Vijay
Singh, gesehen werden. Und die beiden lieferten sich auf 36 Löchern einen
wahren Kampf der Titanen. So teilten sie sich etwa auf einem Par 5 mit einem
Eagle das Loch. Vijay Singh dominierte zu Beginn klar, ging mit einem Eagle und
vier Birdies auf den ersten 12 Löchern schon 4 Auf, ehe der Südafrikaner an
der 16 endlich zu seiner Form fand.
Da plötzlich der lange Mann von den Fidschi-Insel den Faden verlor, konnte Els
nicht weniger als 8 Löcher in Folge gewinnen und gab die so gewonnene deutliche
Führung von 4 Auf bis zum 32. und letzten Loch nicht mehr ab. Mit einem Bogey
am letzten Par 3 verlor Singh endgültig das Match mit 5 & 4.
Thomas Björn leistet Schwerstarbeit
Wenn jemand noch den British Open-Sieg von Ben Curtis als Zufall gewertet
hatte, so wurde er im zweiten Semifinal-Match des Tages eines besseren belehrt.
Obwohl Thomas Björn dem Amerikaner jeweils 50 Meter vom Tee abnahm,
zeitweise schon vier Löcher voranlag und nicht ein einziges Mal in Rückstand
geriet, kam Ben Curtis mit unglaublichen Schlägen ins Grün und sicheren Putts
immer wieder heran. Als "Major Tom" am 28. Loch ein Bogey einfing,
glich Ben Curtis mit dem Par das Match plötzlich wieder aus. Auf das
Schlußloch, ein Par 5, ging Björn dennoch wieder mit einem Loch Vorsprung,
ließ dort mit einem Eagle seinem hartnäckigen Herausforderer keine Chance mehr
auf den notwendigen Lochgewinn, siegt schließlich mit 2 Auf.
Finale am Sonntag:
Ernie Els - Thomas Björn
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