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| 2. Runde: |
7.11.2003 / 17:51 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |

Lee Westwood:
Foto: Golf-Live.at |
Britische Pfundskerle
Lee Westwood, Paul Casey und Justin Rose sorgten für eine 3
Punkte-Führung zur Halbzeit bei der Seve Trophy. Alex Cejka und
Fredi Jacobson hielten mit starken Leistungen bei den Fourballs den
Rückstand der Europäer in erträglichen Grenzen.
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Auf einem der besten Links-Kurse des Kontinents
fühlten sich die Gäste von der britischen Insel auch am zweiten Spieltag bei
den Fourballs wie zu Hause. Im spanischen El Saler verloren alle fünf
Hausherren ihre Matches, was wohl hauptverantwortlich für den klaren
Zwischenstand von 6,5 : 3,5 Punkten zur Halbzeit der Seve Trophy ist.
Lee Westwood war im Team mit David Howell der überragende Spieler
im ersten Fourball-Match (jedes spielt seinen eigenen Ball, das bessere Score
zählt für das Team nach Matchplay-Regeln). Mit zwei Eagles auf den Par 5
demoralisierte der englische Longhitter seine Gegner, die mit Thomas Björn und
Sergio Garcia auch nicht gerade Shorties stellten. Mit einem Birdie an
der 15 sorgte Westwood bereits früh für den 5 & 3 Sieg.
Cejka erspielt bereits seinen 2. Punkt
Mit einer sensationell soliden Leistung machten Alex Cejka und Raphael
Jacquelin den Europäern wieder Hoffnung. Vor allem der Deutsche erwischte
einen großartigen Tag mit den Eisen, lochte drei entscheidenden Birdies auf den
Par 4, die letztlich für den 2 & 1 Sieg reichen sollten. Immerhin schlugen
die beiden Underdogs Colin Montgomerie und Paul Lawrie, die an
zwei Spieltagen nur einen halben Punkt zum Teamergebnis beisteuerten - besonders
bitter für den ehrgeizigen britischen Captain.
Brian Davis und Paul Casey linderten Montis Schmerzen schon sehr
bald mit einem Sieg im Ausmaß von 2 Auf gegen Jimenez / Garrido. Paul
Casey lochte an der 17 aus dem Grünbunker über 25 Meter zum Birdie und
brachte so den Punkt für die Briten ins Trockene. Miguel-Angel Jimenez hatte
lange Zeit gut dagegen gehalten, während Ignacio Garrido herzlich wenig für
sein Team gelang.
Captain Ballesteros weiterhin punktelos
Justin Rose und Ian Poulter ließen Jose-Maria Olazabal und
Seve Ballesteros nicht den Funken einer Chance, lagen bereits nach 11
Löchern 5 Auf. Vor allem Europas Captain fand keine Fairways und gewann nur ein
einziges Loch. Olazabal alleine konnte die beiden britischen Jungstars nicht im
Zaum halten. Ian Poulter lochte an der 17 den Birdieputt zum 3 & 1-Sieg.
Für das spannendste Match des Tages sorgten jedoch die beiden Schwedenbomber Niclas
Fasth und Fredi Jacobson. Sie lieferten Padraig Harrington und
Phillip Price ein packendes Kopf an Kopf-Rennen, wobei vor allem
Harrington mit drei Birdies in Folge im Finish gewaltigen Druck ausübte. Am
Schlußloch mußte Niclas Fasth aus 8 Metern vom Vorgrün zum Birdie lochen, um
den Sieg mit 1 Auf zu sichern. Somit hielten die Kontinentaleuropäer den
Rückstand bei 3 Punkten noch halbwegs in Grenzen.
Am Samstag stehen jeweils 4 Fourball- und 4 Foursome-Matches auf dem Programm,
bevor es am Sonntag in die wohl entscheidenden 10 Einzel geht.
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