The Seve Trophy
Campo de Golf Parador El Saler, 
Valencia, Spanien
6. - 9. November 2003
Preisgeld: € 2,200.000

European Tour

 
3. Runde: 8.11.2003 / 17:16 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl

Alex Cejka:
Foto: Golf-Live.at


Europa stark - Spanier schwach

Cejka, Jacquelin, Fasth und Jacobson sorgten für die fetten Punkte, mit denen Europa bei der Seve Trophy vor dem Schlußtag bis auf zwei Punkte an das britische Team herankam. Die spanischen Hausherren erlebten die totale Pleite. 

Das hatte sich Gastgeber Severiano Ballesteros bei seiner Trophy wohl anders vorgestellt. Die Spanier, die exakt die Hälfte des europäischen Teams stellen, enttäuschten auch bei den acht Partien am Samstag, einzig und allein Jose-Maria Olazabal sicherte sich ein halbes Pünktchen in den morgendlichen Greensomes. Dennoch holten die Kontinentaleuropäer einen Punkt zum 8 zu 10 auf und sorgen für eine spannende Ausgangsposition vor den abschließenden Singles.

Europäer bei den Greensomes überlgen

In den vier Greensomes am Samstag morgen holten die Europäer einen Punkt auf, befolgten damit Seves Auftrag, kräftig am Vorsprung der Briten zu knabbern. Als Bank erwies sich wiederum das schwedische Duo Fasth / Jacobson, das Harrington / Lawrie mit 5 & 4 abfertigte. Ohne Punkteverlust blieb weiterhin das Sensations-Tandem Cejka / Jacquelin mit einem 3 & 4-Sieg geben Davis und Casey. Den einzigen vollen Erfolg für das Team von der Insel fuhren Poulter und Westwood gegen Ballesteros und Garcia ein. Ein phantastisches Unentschieden rettete noch Colin Montgomerie, der mit seinem Partner Justin Rose schon 3 Down nach 15 Löchern war, und mit drei Birdies noch den Gleichstand gegen Björn / Olazabal erreichte.

Kampfstarke Schweden am Nachmittag

Auch in den Foursomes am Nachmittag war das schwedische Erfolgsduo Jacobson / Fasth nicht zu biegen. Paul Lawrie und Paul Casey erwischten allerdings eine schwache Runde, Lawries Eisen waren unpräzise und Caseys Putter blieb eiskalt. So marschierten die Schweden bereits am 16. Grün mit 3 & 2 als Sieger vom Platz.

Cejka und Jacquelin sicherten sich mit einem ungefährdeten 5 & 3-Erfolg gegen David Howell und Lee Westwood als einziges Team das Maximum von 4 Punkten. Die deutsch-französische Paarung spielte einfach grundsolides Golf, wenn einer der beiden in Probleme kam, holte ihn der andere in bester Foursome-Manier mit einem genialen Schlag wieder ins Spiel zurück. 

Für die Spanier gab es am Samstag Nachmittag rein gar nichts zu lachen. Jimenez / Garrido unterlagen Montgomerie / Harrington zwar erst am 17. Grün mit 2 & 1, Garrido erwischte dabei neuerlich einen schwachen Tag. Während Olazabal und Ballesteros pausierten, gelang auch Sergio Garcia mit Thomas Björn zu wenig. Justin Rose und Ian Poulter sicherten sich ebenfalls am 17. Loch mit einem Birdie den 2 & 1-Sieg.

In die morgigen Einzel geht das britische Team daher mit einer 10 : 8 Punkte-Führung. Sollten die Spanier am Sonntag nicht zu ihrer Form finden, wird der Cup wohl bei den Titelverteidigern von der Insel bleiben.


>> ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT