 |
| 3. Runde: |
8.11.2003 / 17:16 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |

Alex Cejka:
Foto: Golf-Live.at |
Europa stark - Spanier schwach
Cejka, Jacquelin, Fasth und Jacobson sorgten für die fetten Punkte,
mit denen Europa bei der Seve Trophy vor dem Schlußtag bis auf zwei
Punkte an das britische Team herankam. Die spanischen Hausherren
erlebten die totale Pleite.
|
Das hatte sich Gastgeber Severiano
Ballesteros bei seiner Trophy wohl anders vorgestellt. Die Spanier, die
exakt die Hälfte des europäischen Teams stellen, enttäuschten auch bei den
acht Partien am Samstag, einzig und allein Jose-Maria Olazabal sicherte
sich ein halbes Pünktchen in den morgendlichen Greensomes. Dennoch holten die
Kontinentaleuropäer einen Punkt zum 8 zu 10 auf und sorgen für eine
spannende Ausgangsposition vor den abschließenden Singles.
Europäer bei den Greensomes überlgen
In den vier Greensomes am Samstag morgen holten die Europäer einen Punkt auf,
befolgten damit Seves Auftrag, kräftig am Vorsprung der Briten zu knabbern. Als
Bank erwies sich wiederum das schwedische Duo Fasth / Jacobson, das Harrington
/ Lawrie mit 5 & 4 abfertigte. Ohne Punkteverlust blieb weiterhin das
Sensations-Tandem Cejka / Jacquelin mit einem 3 & 4-Sieg geben Davis
und Casey. Den einzigen vollen Erfolg für das Team von der Insel fuhren Poulter
und Westwood gegen Ballesteros und Garcia ein. Ein
phantastisches Unentschieden rettete noch Colin Montgomerie, der mit
seinem Partner Justin Rose schon 3 Down nach 15 Löchern war, und mit
drei Birdies noch den Gleichstand gegen Björn / Olazabal erreichte.
Kampfstarke Schweden am Nachmittag
Auch in den Foursomes am Nachmittag war das schwedische Erfolgsduo Jacobson /
Fasth nicht zu biegen. Paul Lawrie und Paul Casey erwischten
allerdings eine schwache Runde, Lawries Eisen waren unpräzise und Caseys Putter
blieb eiskalt. So marschierten die Schweden bereits am 16. Grün mit 3 & 2
als Sieger vom Platz.
Cejka und Jacquelin sicherten sich mit einem ungefährdeten 5
& 3-Erfolg gegen David Howell und Lee Westwood als einziges
Team das Maximum von 4 Punkten. Die deutsch-französische Paarung spielte
einfach grundsolides Golf, wenn einer der beiden in Probleme kam, holte ihn der
andere in bester Foursome-Manier mit einem genialen Schlag wieder ins Spiel
zurück.
Für die Spanier gab es am Samstag Nachmittag rein gar nichts zu lachen. Jimenez
/ Garrido unterlagen Montgomerie / Harrington zwar erst am 17. Grün
mit 2 & 1, Garrido erwischte dabei neuerlich einen schwachen Tag. Während
Olazabal und Ballesteros pausierten, gelang auch Sergio Garcia mit Thomas
Björn zu wenig. Justin Rose und Ian Poulter sicherten sich
ebenfalls am 17. Loch mit einem Birdie den 2 & 1-Sieg.
In die morgigen Einzel geht das britische Team daher mit einer 10 : 8
Punkte-Führung. Sollten die Spanier am Sonntag nicht zu ihrer Form finden, wird
der Cup wohl bei den Titelverteidigern von der Insel bleiben.
>> ZURÜCK ZUR
ÜBERSICHT
|