WGC - The World Cup
Kiawah Island South Carolina, USA
13. - 16. November 2003
Preisgeld: € 3,400.000

European Tour

 
2. Runde: 15.11.2003 / 02:36 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl

Trevor Immelman:
Foto: Golf-Live.at


Südafrikas Jungstars voran

Trever Immelman und Rory Sabbatini brachten Südafrika auch ohne Ernie Els und Retief Goosen an die Spitze beim Worldcup. Die beiden Supertalente führen zwei Schläge vor den Amerikanern, während Auftaktleader Deutschland weit zurückfiel. 

Der eine gewann sein erstes Turnier auf der European Tour, der andere auf der US-Tour: Trevor Immelman und Rory Sabbatini prolongieren das beste Jahr in ihrer noch jungen Karriere beim World Cup in Kiawah Island. Bei den Foursomes (die beiden Spieler eines Teams schlagen abwechselnd den gleichen Ball) ergänzten sich die beiden Jungstars am besten und hielten vor allem am trickreichen Links-Platz in South Carolina mit seinen vielen Wasserhindernissen und dicken Roughs die Fehlerquote gering.

Mit vier Birdies bei nur einem einzigen Bogey spielten die Südafrikaner die beste Tagesrunde von 69 Schlägen, die sie bei 5 unter Par alleine an die Spitze brachte. "Alles in allem war das eine meiner besten Runden des Jahres", schätzte Immelman seine eigene eistung hoch ein.

Hausherren geben Gas

Die Foursomes waren ganz nach dem Geschmack von Jim Furyk und Justin Leonard. Solides, fehlerfreies Spiel war gefragt, und da erzielten die Amerikaner mit 70 Schlägen das zweitbeste Tagesscore. "Einige Fehlschläge und verschobene Putts, aber gut aus schwierigen Situationen gerettet", resümmierte US Open-Sieger Jim Furyk insgesamt zufrieden. Zwei Schläge Rückstand auf die Südafrikaner sind an den Finaltagen locker aufzuholen

Thomas Levet und Raphael Jacquelin bleiben die Sensation beim World Cup. Mit einer Par-Runde von 72 Schlägen überholten die Franzosen noch Bradley Dredge und Ian Woosnam  aus Wales (74 Schläge) und teilen mit Amerika Platz 2. 

Lange Gesichter gab es dagegen bei Alex Cejka und Marcel Siem, die mit 77 Schlägen von der Spitze bis auf Platz 6 zurückfielen. Vor allem der Düsseldorfer Siem fand keinen Schwungrhythmus verfehlte viele Fairways und Greens. Teuer wurde es für die Deutschen aber erst im Finish mit Doppelbogeys an der 13 und 18. Immerhin halten sie noch bei Even Par den 6. Platz mit Schwedens Erfolgsduo Jacobson / Fasth und den Schotten Lawrie / Forsyth.


Stand nach der 2. Runde (Par 72):

Platz Land Par R1 R2 Score
1 SOUTH AFRICA -5 70 69 139
T2 UNITED STATES -3 71 70 141
T2 FRANCE -3 69 72 141
4 WALES -2 68 74 142
5 ARGENTINA -1 70 73 143
T6 SWEDEN E 72 72 144
T6 SCOTLAND E 71 73 144
T6 GERMANY E 67 77 144
T9 JAPAN 1 74 71 145
T9 NEW ZEALAND 1 71 74 145
T9 PARAGUAY 1 70 75 145
T12 ENGLAND 2 73 73 146
T12 SPAIN 2 71 75 146
T12 SOUTH KOREA 2 71 75 146
15 AUSTRALIA 4 72 76 148
16 MEXICO 5 71 78 149
17 IRELAND 7 74 77 151
18 THAILAND 10 76 78 154
19 MYANMAR 11 72 83 155
T20 HONG KONG 12 76 80 156
T20 TRIN & TOB 12 75 81 156
T20 DENMARK 12 72 84 156
23 INDIA 20 81 83 164



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