WGC - The World Cup
Kiawah Island South Carolina, USA
13. - 16. November 2003
Preisgeld: € 3,400.000

European Tour

 
3. Runde: 16.11.2003 / 02:23 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl

Trevor Immelman:
Foto: Golf-Live.at


Heimteam eiskalt ausgespielt

Südafrikas Jungstars spielten das US-Team mit Jim Furyk und Justin Leonard am dritten Tag des World Cups nach Strich und Faden aus. Immelman und Sabbatini zogen beim Bestball mit 63 Schlägen gleich um 7 Strokes davon.  

Nach sieben gespielten Löchern lagen Trevor Immelman und Rory Sabbatini schon sechs unter Par, und das am Ocean Course von Kiawah Island, der als einer der schwersten Links-Plätze in den USA gilt. Im direkten Fourball-Duell ließen die südafrikanischen Youngster  US Open-Sieger Jim Furyk und seinen Partner Justin Leonard sehr alt aussehen. Der besten Teamleistung im heurigen World Cup von 63 Schlägen (9 unter Par) hatten die US-Boys nur eine 68 entgegenzusetzen, fassten damit vor dem Finaltag gleich sieben Schläge Rückstand aus.

"Die vorderen 9 haben wir so gut gespielt, wie es nur irgendwie geht", war der auf der European Tour beheimatete Trevor Immelman rundum zufrieden. Mit der bogeyfreien 63 ließen sie keinem der 22 anderen Teams am dritten Spieltag auch nur annähernd eine Chance. 

Amerikaner konnten nur zuschauen und staunen

"Ich glaube, selbst unser Bestball hätte nicht deren individuelle Scores geschlagen", ächzte Justin Leonard angesichts der Überlegenheit der Südafrikaner, der sie im Schlußflight nichts entgegenzusetzen hatten. Dabei hatte auch die Hausherren mit drei Birdies auf den ersten 6 Löchern noch gut begonnen, konnten dann aber nichts mehr zusetzen. 

Den geteilten 2. Platz hielt überraschend das französische Duo Thomas Levet und Raphael Jacquelin, die ebenfalls die 66 spielten. Alex Cejka und Marcel Siem verbesserten sich beim Bestball mit 67 Schlägen auf Platz 4, teilen sich diese Platzierung mit den Schweden Fredi Jacobson und Niclas Fasth.

7 Schläge Vorsprung der Südafrikaner nehmen dem Finaltag viel von seiner Spannung, dennoch ist gerade bei den abschließenden Foursomes, wo die Spieler eines Teams abwechselnd den gleichen Ball spielen, noch viel Veränderung möglich: "Es ist nicht unmöglich, gerade die Foursomes sind sehr gefährlich", hofft Thomas Levet. Die Gefahr sehen auch die Südafrikaner: "Ich würde 18 Pars morgen ungeschaut akzeptieren", meinte Rory Sabbatini.


Stand nach der 3. Runde (Par 72):

Platz Land Par R1 R2 R3 Score
1 SOUTH AFRICA -14 70 69 63 202
T2 FRANCE -7 69 72 68 209
T2 UNITED STATES -7 71 70 68 209
T4 GERMANY -5 67 77 67 211
T4 SWEDEN -5 72 72 67 211
T6 SPAIN -4 71 75 66 212
T6 ENGLAND -4 73 73 66 212
T6 SCOTLAND -4 71 73 68 212
T9 ARGENTINA -3 70 73 70 213
T9 WALES -3 68 74 71 213
11 PARAGUAY -1 70 75 70 215
12 JAPAN E 74 71 71 216
T13 IRELAND 1 74 77 66 217
T13 SOUTH KOREA 1 71 75 71 217
T13 NEW ZEALAND 1 71 74 72 217
T16 AUSTRALIA 3 72 76 71 219
T16 MEXICO 3 71 78 70 219
18 TRIN & TOB 7 75 81 67 223
19 HONG KONG 9 76 80 69 225
T20 DENMARK 12 72 84 72 228
T20 MYANMAR 12 72 83 73 228
22 THAILAND 14 76 78 76 230
23 INDIA 18 81 83 70 234



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