WGC - The World Cup
Kiawah Island South Carolina, USA
13. - 16. November 2003
Preisgeld: € 3,400.000

European Tour

 
Final: 17.11.2003 / 02:45 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl
 


Rory Sabbatini:
Foto: Golf-Live.at


Coole Jungs holen den Cup

Trevor Immelman und Rory Sabbatini holen souverän den World Cup nach Südafrika, zum zweiten Mal in den letzten drei Jahren. England wurde am Finaltag zum engsten Verfolger, während die favorisierten Amerikaner mit einem Tripplebogey scheiterten.   

Ernie Els und Retief Goosen hatten 2001 in Japan zuletzt den World Cup für Südafrika geholt. Dass ihre jungen Landsleute Trevor Immelman und Rory Sabbatini in der Lage sein würden, in solch prominente Fußstapfen zu treten, hatte niemand erwartet, auch nicht die Sieger selbst.

7 Schläge Vorsprung vor den Foursomes am Finaltag waren jedoch ein sanftes Ruhekissen, das die Südafrikaner sicher ins Ziel trug. Drei Bogeys und zwei Birdies summierten sich zur 73er-Runde (1 über Par), mit dem sie den World Cup immer souverän in Griffweite hatten. Das Endergebnis von 13 unter Par sollte mit vier Schlägen Abstand zum Titelgewinn reichen, der den beiden Jungstars mit je 750.000 Dollar den dicksten Preisgeldscheck ihrer Karriere sicherte. "Offensichtlich mußt Du bis zum Ende warten, bevor Du den Sieg in der Tasche hast. Aber vier Löcher vor Schluß waren wir schon in einer sehr guten Position", war sich Sabbatini erst auf den dann sicher, dass er den Cup holen würde.

England startet trotz 10 Schlägen Rückstand voll durch

Die einzige ernsthafte Attacke ritten Justin Rose und Paul Casey am Finaltag mit der besten Schlußrunde von 67 Schlägen. Damit kamen sie noch bis auf den 2. Platz bei 9 unter Par nach vor, holten sechs ihrer 10 Schläge Rückstand auf Südafrika auf, rechtfertigten damit spät ihre Nominierung für das englische Team.

Die Hausherren blieben auch am Schlußtag hinter den Erwartungen zurück. Der erwartete Großangriff von Jim Furyk und Justin Leonard fand erst gar nicht statt, da weiterhin keine Putts für die Amis fallen wollten. Im Finish wurde der Frust zu groß und kostete ein Bogey an der 12 und ein Tripplebogey an der 13, nachdem US Open-Sieger Furyk seinen Abschlag ins Wasser verzog. Nach der 75er-Runde beendeten die Amerikaner den World Cup nur auf Platz 5.

Deutsche auf hervorragendem 4. Platz

Auch die Franzosen konnten keinen Druck auf die Führenden ausüben, Thomas Levet und Raphael Jacquelin spielten aber mit zwei Birdies und einem Bogey grundsolide, sicherten sich hinter England den alleinigen dritten Platz bei 8 unter Par. "Zum zweiten Mal hat uns England heute geschlagen", schmunzelte Jacquelin mit Blick auf das Semifinale der Rugby WM. Ein großartiges Ergebnis fuhren Alex Cejka und Marcel Siem für das deutsche Team ein, das mit 71 Schlägen noch vor den Amerikanern auf Platz 4 ins Ziel kam. 


Endergebnis nach 4 Runden (Par 72):

Platz Land Par R1 R2 R3 R4 Score
1 SOUTH AFRICA -13 70 69 63 73 275
2 ENGLAND -9 73 73 66 67 279
3 FRANCE -8 69 72 68 71 280
4 GERMANY -6 67 77 67 71 282
T5 IRELAND -4 74 77 66 67 284
T5 UNITED STATES -4 71 70 68 75 284
T7 JAPAN -3 74 71 71 69 285
T7 SWEDEN -3 72 72 67 74 285
T9 SOUTH KOREA -2 71 75 71 69 286
T9 PARAGUAY -2 70 75 70 71 286
T9 SCOTLAND -2 71 73 68 74 286
12 WALES E 68 74 71 75 288
13 ARGENTINA 1 70 73 70 76 289
14 SPAIN 5 71 75 66 81 293
T15 TRIN & TOB 6 75 81 67 71 294
T15 NEW ZEALAND 6 71 74 72 77 294
T15 AUSTRALIA 6 72 76 71 75 294
18 MEXICO 10 71 78 70 79 298
19 DENMARK 13 72 84 72 73 301
20 MYANMAR 14 72 83 73 74 302
21 HONG KONG 15 76 80 69 78 303
22 INDIA 16 81 83 70 70 304
23 THAILAND 26 76 78 76 84 314



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