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| 1. Runde: |
16.1.2004 / 5:41 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl |

Michelle Wie:
Foto: Golf-Live.at |
"Honolulu Baby" spielt
voll mit
Die erst 14-jährige Michelle Wie überstrahlte die US-Stars zum
Auftakt der Sony Open, zeigte mit 72 Schlägen (2 über Par) ihr
Potential für die Zukunft. Carlos Franco führt mit 63 Schlägen.
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Vom Tee war "Big Wiesy" gleich um 10 Meter länger als ihr
Flightpartner Craig Bowden, die 14-jährige Michelle Wie mußte so wie
Annika Sorenstam und Suzy Whaley im Vorjahr von der Herren-Tees bei der Sony
Open abschlagen. Probleme mit den Drives hatte das aus Honolulu stammende
Powergirl bei ihrem sensationellen Gastspiel auf der US-Tour keine, schon eher
mit den Annäherungsschlägen und daraus folgend aus dem Bunker, wo sie sich
fünf Bogeys einfing. Die 3.000 Zuschauer, die mit Michelle Wie auf der Runde
mitgingen, sorgten dennoch für Ryder Cup-ähnliche Stimmung, was das Wunderkind
aber locker wegsteckte:
"Ich spiele besser, je mehr Leute mit mir mitgehen", meinte Michelle
keck, und ihr Spiel bewies das durchaus. Drei starke Birdies lochte sie, ging an
der 12 eins unter Par und rettete mit einem 6 Meter-Birdie an ihrem Schlußloch,
der 9, die 72er-Runde. Bei 2 über Par klassierte sie sich vorläufig am 105.
Platz, zwei Schläge außerhalb der Cutlinie, ließ damit aber Stars wie Adam
Scott und Scott Hoch hinter sich. "Ich glaube, das war ziemlich
gut," war Big Wiesy mit ihrer Leistung sehr zufrieden. Dennoch dürfte sie
so wie Sorenstam und Whaley den Cut verpassen, das wird die Wiesy-Show am
Freitag dennoch nicht stoppen.
Großvater mit Enkel auf der Tour
Die US-Stars, die allesamt ihre Väter, teilweise sogar ihre Großväter sein
könnten, zollten der 14-jährigen dennoch Respekt: "Wie hat mich 100 Mal
mehr beeindruckt als Annika beim Colonial", meinte Jesper Parnevik
stellvertretend für seine Kollegen.
Der Auftritt der jüngsten Spielerin, die jemals bei einem Turnier der US
PGA-Tour abschlagen durfte, überstrahlte die Fabelrunde von 63 Schlägen, die Carlos
Franco zum Auftakt in Honolulu hinlegte. Ein Eagle an der 9 sowie fünf
Birdies waren die Hightlights einer absolut fehlerlosen Leistung des Routiniers
aus Paraguay. Parnevik sorgte erstmals seit längerer Zeit für sportliche
Schlagzeilen mit der zweitbesten Tagesrunde von 65 Schlägen. Die beiden Young
Guns Aaron Baddeley und Luke Donald teilen sich mit vier weiteren
Spielern den 3. Platz bei 4 unter Par.
Stand nach der 1. Runde (Par 70):
| Platz |
Name |
Par |
R1 |
| 1 |
Carlos Franco |
-7 |
63 |
| 2 |
Jesper Parnevik |
-5 |
65 |
| T3 |
Craig Barlow |
-4 |
66 |
| T3 |
Ted Purdy |
-4 |
66 |
| T3 |
David Ishii |
-4 |
66 |
| T3 |
Stephen Ames |
-4 |
66 |
| T3 |
Aaron Baddeley |
-4 |
66 |
| T3 |
Luke Donald |
-4 |
66 |
| T9 |
Tom Pernice, Jr. |
-3 |
67 |
| T9 |
Jonathan Byrd |
-3 |
67 |
| T9 |
Paul Azinger |
-3 |
67 |
| T9 |
Jonathan Kaye |
-3 |
67 |
| T9 |
Brenden Pappas |
-3 |
67 |
| T9 |
Daniel Chopra |
-3 |
67 |
| T9 |
Jim Furyk |
-3 |
67 |
| T9 |
Ernie Els |
-3 |
67 |
| T9 |
Retief Goosen |
-3 |
67 |
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Weiters: |
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| T26 |
Richard S. Johnson |
-2 |
68 |
| T26 |
Charles Howell III |
-2 |
68 |
| T41 |
Vijay Singh |
-1 |
69 |
| T59 |
Davis Love III |
E |
70 |
| T81 |
Darren Clarke |
1 |
71 |
| T105 |
Michelle Wie |
2 |
72 |
| T116 |
Scott Hoch |
3 |
73 |
| T116 |
Adam Scott |
3 |
73 |
| T126 |
Carl Pettersson |
4 |
74 |
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