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| Vorschau 1: |
8.4.2003 / 8:58 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson |
Wer jagt den Tiger?
Das dritte grüne Jacket in Folge möchte Tiger Woods für seinen
Kleiderschrank. Seine namhaften Konkurrenten sind alle außer Form, wer
soll also bei der Masters den Tiger schlagen?
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Tiger Woods
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Ernie Els mußte ein verstauchtes Handgelenk auskurieren. Phil Mickelson kann
sich derzeit nur über sein drittes Baby freuen, zuletzt verpaßte er auf der
US-Tour meilenweit den Cut. Sergio Garcia hat sich in den analytischen Tiefen
seines Golfschwungs vergraben und bastelt ziemlich erfolglos daran herum. David
Duval leidet unter Schwindelanfällen und ist froh, überhaupt starten zu
können. Thomas Bjorn hat aufgrund eines Krankheitsfalls in der Familie
überhaupt abgesagt.
Tiger strotzt vor Selbstvertrauen
Auf der anderen Seite kommt der stärkste Tiger nach Augusta, den die Tour je
gesehen hat: nach der Knieoperation wieder voll beweglich, gewann er danach drei
von fünf Turnieren auf der PGA-Tour, führt die amerikanische Geldrangliste an
und hat seinen Vorsprung in der Weltrangliste auf Ernie Els weiter ausgebaut.
Der heilige Rasen als Tigers Revier
Der im Jahr 2002 auf 6666 Meter verlängerte Augusta National Course ist seit
jeher das bevorzugte Jagdrevier des Tigers: 25 von 30 Runden spielte er in Par
oder besser, bei drei von sechs Starts als Profi gewann Woods auch den Titel.
Und noch niemand, auch nicht Jack Nicklaus, gewann die US Masters drei Mal in
Folge - auch hier könnte Tiger wieder ein Stück Geschichte schreiben.
Die Herausforderer
Retief Goosen, Davis Love und Padraig Harrington: diese drei Spieler werden am
ehesten als Herausforderer von Tiger Woods gehandelt. Goosen zeigte als Dritter
in der vergangenen Woche aufsteigende Form und war Zweiter bei der Masters im
Vorjahr. Davis Love hat heuer bereits zweimal auf der PGA-Tour gewonnen und hat
sowohl die Erfahrung als auch die mentale Stärke für ein Duell mit Tiger. Und
der Ire Padraig Harrington gilt als der beste Golfspieler unter den
Herausforderern, der etwa als Einziger auf der European Tour 2002 einen
Rundenschnitt von unter 70 schaffte.
Golffans hoffen aber vor allem auf einen trockenen und daher extrem bissigen
Augusta National Course. Dann sollte der 2002 verlängerte Platz mit den
allerschnellsten Grüns der Welt erstmals so richtig seine Zähne zeigen
können. Doch letztes Jahr gab es nasse Bedingungen, auch heuer sieht es nach
Regenfällen am Montag wieder eher nach einer waschelnassen Angelegenheit aus...
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