GOLF MCI Heritage Classic - Ben Curtis kein Zufalls-Champion.

US PGA Tour

MCI Heritage Classic
Harbour Town Golf Links
Hilton Head Island, South Carolina
15. - 18. April 2004
Preisgeld: US$ 4,500.000

 
2. Runde: 17.4.2004 / 04:31 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson
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Ben Curtis:
Foto: Golf-Live.at


Curtis kein Zufalls-Champ?

British Open-Champion will nicht zu den wenigen Majors-Siegern zählen, die nie auf der US Tour gewinnen konnten. Bei der MCI Heritage übernahm er bei 8 unter die Halbzeitführung, Cejka und Langer schafften den Cut.

Nachdem Phil Mickelson als bester Spieler ohne Majorsieg endlich diesen Makel beseitigt hat, möchte es ihm Ben Curtis in umgekehrter Weise nachmachen: "Ich möchte beweisen, dass der British Open Sieg kein Zufall war" - und nicht als einer der wenigen Majorsieger in die Geschichte eingehen, der nie auf der US PGA Tour gewinnen konnten.

114. der Geldrangliste, nur ein Cut bei den letzten 5 Starts: Curtis muß sich anstrengen, dieses Ziel zu erreichen, tat dazu am Freitag bei seiner ersten MCI Heritage einiges. Mit der besten Runde von 66 Schlägen schoß er sich bei 8 unter Par alleine an die Spitze. Seine große Schwäche, das Putten, umschiffte er dabei elegant mit drei "Null-Putts": zuerst lochte Ben an der 1 die Annäherung aus 100 Metern zum Eagle, chippt danach zum Birdie an der 3 ein und ebenfalls zum Birdie vom Vorgrün an der 15. 

Bei nach wie vor etwas windigen Bedingungen fühlte sich besonders Heath Slocum pudelwohl, kam mit 67 Schlägen und 7 unter Par Curtis am nächsten. 5 Birdies und ein Bogey brachte der Sieger der heurigen Tucson Classic auf seine Scorekarte.

Clarke richtet es mit dem Putter

Wie man trotz der hautengen Fairways und winzig kleinen Grüns in Harbour Town reüssiert zeigte Darren Clarke in beeindruckender Art und Weise. Mit perfektem Kurzspiel und nur 21 Putts - damit der mit Abstand beste auf den Grüns - brachte der Nordire so wie Curtis die 66 ins Clubhaus, machte einen Riesensatz vom 28. auf den 4. Platz nach vor.

Unauffällig bleiben dagegen die beiden Deutschen mit jeweils einer Par-Runde von 71 Schlägen. Alex Cejka traf zwar fast jedes Fairway, patzte jedoch bei vielen Annäherungen und auf den Grüns, ein Doppelbogey und drei Bogeys waren die Folge. Nur dank eines guten Endspurts, mit vier Birdies zwischen der 13 und 17 vermied Alex den Totalabsturz, schaffte als 29. noch locker den Cut.

Bernhard Langer spielte grundsolide, lochte allerdings aufgrund eines eiskalten Putters nur drei Birdies. Mit zwei Bogeys auf den letzten drei Löchern vergab er eine Topplatzierung, geht als 38. ins Wochenende.

Von der schwedischen Armada auf der US Tour schafften nur Jacobson und Pettersson den Cut. Pech hatten dagegen Parnevik, Fasth und Johnson, die jeweils nur um einen Schlag ausschieden.


Scores nach 2 von 4 Runden (Par 71):

Platz Name Par R1 R2 Score
1 Ben Curtis -8 68 66 134
2 Heath Slocum -7 68 67 135
3 Ted Purdy -6 69 67 136
T4 Darren Clarke -5 71 66 137
T4 Jay Haas -5 68 69 137
T4 Kevin Na -5 69 68 137
T4 Patrick Sheehan -5 71 66 137
T4 John Huston -5 69 68 137
T9 Mark O'Meara -4 71 67 138
T9 Scott Hoch -4 70 68 138
T9 Chad Campbell -4 69 69 138
T9 Stephen Ames -4 70 68 138
T9 Fred Funk -4 69 69 138
T14 Jeff Maggert -3 73 66 139
T14 Cameron Beckman -3 67 72 139
         
Weiters:        
T14 Ernie Els -3 69 70 139
T21 Ian Poulter -2 70 70 140
T29 Alex Cejka -1 70 71 141
T38 Davis Love III E 72 70 142
T38 Bernhard Langer E 71 71 142
T38 Fredrik Jacobson E 73 69 142
T54 Carl Pettersson 1 72 71 143
         
Cut verpaßt (+2):        
- Richard S. Johnson 3 71 74 145
- Niclas Fasth 3 73 72 145
- Jesper Parnevik 3 72 73 145
- Mathias Gronberg 4 75 71 146
- Luke Donald 5 76 71 147
- Retief Goosen 6 73 75 148
- Greg Norman 6 72 76 148
- Lee Westwood 11 75 78 153



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