US PGA Tour

Classic of New Orleans
English Turn G & CC
New Orleans, Lousiana
29. April - 2. Mai 2004
Preisgeld: US$ 5,100.000

CLASSIC OF NEW ORLEANS - Vijay Singh spielt Rasenschach.

Final: 4.5.2004 / 03:03 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson
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Vijay Singh:
Foto: Golf-Live.at


Singh spielt Rasenschach

Mit einem fulminanten Finish sichert sich Vijay Singh den zweiten Titel in Folge, kürt sich zum ersten Dreifachgewinner der Saison. Joe Ogilvy und Phil Mickelson teilen sich Platz 2 einen Schlag zurück.

Mit seinem dritten Saisonsieg übernahm Vijay Singh wieder die Pole Position auf der US Tour und rückte Tiger Woods ein großes Stück im Offical World Golf Ranking näher. Bei der verregneten Classic of New Orleans erwies sich der 41-jährige Fidschi neuerlich als geduldiger Meister im Rasenschach, steckte die vielen Wartepausen am besten weg, nutzte so wie schon in der Vorwoche den Montag zu einem fulminanten Finish um sich den zweiten Titel in Folge zu sichern.

Singh gewinnt erst auf der Ziellinie

Lange Zeit sah es am Finaltag so aus, als ob Joe Ogilvy die Nerven behalten und zu seinem Premierensieg auf der US PGA Tour stürmen würde. Der 29-jährige Aufsteiger von der Nationwide Tour lochte vier frühe Birdies auf seinen ersten 8 Löchern, baute damit seinen Vorsprung komfortabel aus. Singh auf der anderen Seite hatte eine bittere Birdiesperre, traf zwar fast jedes Grün, lochte jedoch auf seinen Front 9 bescheiden wenig. "Ich schaute auf das Leaderboard und dachte, es ist alles vorbei. Ich wollte einfach geduldig bleiben, möglichst solide Back 9 spielen und sehen was passiert", hatte Vijay die richtige Einstellung.

Plötzlich lief bei der Nummer 2 der Welt der Putter heiß, Singh lochte fünf Birdies und ein Eagle auf den Back 9, entscheidend sollte der 8 Meter-Putt an der 18 sein, der ihm die beste Finalrunde von 63 Schlägen und den Sieg bei 22 unter Par sicherte: "Nach dem Eagle an der 15 wußte ich, dass ich noch eine Chance hatte und die Jungs hinter mir etwas verkrampfen sollten", setzte er rechtzeitig die Daumenschrauben an. 

Ogilvy mit dem Kontoauszug im Kopf

Joe Ogilvy lochte nach der 8 keinen Birdieputt mehr, seine bogeyfreie 68 sollte um einen einzigen Schlag zu wenig sein, bei 21 unter Par und Platz 2 darf sich der Mann aus Ohio dennoch über sein bestes Resultat auf der US PGA Tour freuen: "Das ist mein dickster Scheck bisher, bei jedem kniffligen Par-Putt dachte ich mir, der könnte mich 100.000 Dollar kosten", hatte der Neuling zu viel Angst im Finale.

Phil Mickelson wird weniger an seinen Kontostand gedacht haben, der frisch gebackene Masters-Champion spielte vom Abschlag bis zum Grün beeindruckend auf, verfehlte nur ein Grün, lochte aber zu wenige Putts. Mit einem späten Endspurt, drei Birdies auf den letzten vier Löchern, kam "Lefty" noch zur 66er-Runde und teilt sich den zweiten Platz mit Ogilvy.

Justin Rose hielt sich zum Unterschied zum US Masters bis zum Schluß in der Spitze, erreichte mit Platz 5 (17 unter Par) sein bestes Ergebnis seit langem. 


Final Scores nach 4 Runden (Par 72):

Platz Name Par R1 R2 R3 R4 Score
1 Vijay Singh -22 70 65 68 63 266
T2 Joe Ogilvie -21 66 67 66 68 267
T2 Phil Mickelson -21 67 65 69 66 267
4 Hidemichi Tanaka -19 69 64 69 67 269
T5 Justin Rose -17 67 70 65 69 271
T5 Charles Howell III -17 66 64 71 70 271
T7 Stephen Ames -16 67 69 71 65 272
T7 K.J. Choi -16 67 68 68 69 272
T7 Brian Bateman -16 67 67 69 69 272
T10 Matt Kuchar -15 69 63 71 70 273
             
Weiters:            
T15 Carl Pettersson -13 68 68 73 66 275
T25 Mathias Gronberg -11 67 70 72 68 277
T34 David Toms -10 69 66 72 71 278
T34 Daniel Chopra -10 73 65 67 73 278
T76 Chris DiMarco 2 69 69 72 80 290



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