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| 2. Runde: |
14.6.2003 / 7:21 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson |
Singh setzt Major-Rekord
Vijay Singh stellte mit 63 Schlägen das tiefste Score bei einem
Major ein, übernahm bei 7 unter die Spitze, geteilt mit Jim Furyk. Tiger
Woods hat sich auf Platz 5 in perfekte Lauerposition gebracht, gleichauf
mit Fredi Jacobson.
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Vijay Singh führt zur Halbzeit
Foto: Golf-Live.at
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Als er gleich am Eröffnungsloch zum Eagle einchippt, war das die
Initialzündung für eine historische Runde bei der 103. US Open. Der zweifache
Majorsieger Vijay Singh lief am zweiten Spieltag so richtig heiß und
stellte mit 63 Schlägen das tiefste Tagesscore ein, das jemals bei einem Major
erzielt wurde. "Ich habe den Ball so gut wie schon lange nicht mehr
getroffen," meinte der 40-jährige Perfektionist von den Fidschi-Inseln -
und wer den härtesten Golfarbeiter auf der Tour kennt weiß, was das bedeutet.
Mit 7 unter Par stürmte Singh vom 25. auf den 1. Platz nach vor.
Nur ein Grün verpasst, daher auch bogeyfrei geblieben und vier Birdies
eingesackt hat der Amerikaner Jim Furyk, der als Muster an Beständigkeit
gilt. Ein Majorsieg fehlt ihm noch in seiner Trophäensammlung und ist schon
längst überfällig.
Tiger pirscht sich heran
Schon weit solider im langen Spiel und mit 25 Putts brandheiß auf den Grüns
war Tiger Woods am zweiten Spieltag unterwegs. "Ich fühle mich
ziemlich gut in Form, bin im Klassement genau dort, wo ich sein muß",
hält es Woods weiterhin mit seiner Strategie, jeden Tag mehr und mehr Druck
auszuüben und sich langsam nach vor zu pirschen. Einige Male blitze Genialität
in den Schlägen der Nummer 1 auf, als er aus schwierigen Lagen noch die Grüns
traf. Mit 66 Shots arbeitete sich Woods vom 25. auf den 5. Platz nach vor (4
unter).
Jacobson überrascht nur die Amis
Bei seinem ersten Start in der heurigen Saison in Amerika verblüffte Fredrik
Jacobson, zweifacher Saisonsieger auf der European Tour, das amerikanische
Publikum mit 67 Schlägen, die ihn bei 5 unter Par auf den geteilten 5. Platz
brachten. Er ist allerdings auch der einzige Europäer in aussichtsreicher
Position, nachdem Colin Montgomerie und Sergio Garcia jeweils
mit 74er-Runden bis auf Platz 54 zurückfielen und gerade noch einmal den Cut
schafften.
Aufgeholt haben dagegen Darren Clarke und auch der Deutsche Alex Cejka,
die bis auf den 18. Platz vorstießen. Auch Bernhard Langer ist nach zwei
Par-Runden als 27. noch am Wochenende dabei.
Der bei 3 über Par äußerst tiefe Cut bei einer US Open blieb unerreichbar
für Jose-Maria Olazabal, aber auch für die aktuelle Nummer 1 auf der
US-Tour, den Amerikaner Davis Love III.
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