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| 3. Runde: |
15.6.2003 / 8:24 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson |
Furyk furios, fehlerlos
67, 66, 67 = - 10. Jim Furyk erarbeitete sich die Chance seines
Lebens auf den ersten US Open-Titel. Stephen Leaney scheint der einzige
Herausforderer zu sein. Tiger wurden dagegen die Krallen gestutzt.
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Jim Furyk: mit 3 Shots Vorsprung
Foto: Golf-Live.at
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"Ich musste mich selbst daran erinnern, dass "langsam" und
"beständig" bei einer US Open immer funktioniert", ging Jim
Furyk seine dritte Runde an. Das Feld vor ihm hatte die leichten ersten 9 Bahnen
förmlich zerlegt und den Amerikaner gewaltig unter Druck gesetzt. Furyk ging es
dagegen langsamer an, kam erst nach starken Birdies an der 5 und 6 so richtig
auf Touren. Auf den zweiten 9 rieben sich die Verfolger Mann für Mann in den
engen Fairwayschluchten des Platzes von Olympia Fields auf.
Jim Furyk dagegen spielte die zweiten 9 mit zwei Birdies und zwei Bogeys Even
Par und damit seinen Vorsprung von drei Schlägen heraus, hat damit seinen
ersten Major-Titel zum Greifen nahe: "Natürlich wollte ich immer schon ein
Major gewinnen, aber dieses Ziel belastet mich überhaupt nicht," bleibt
Furyk auch vor dem Schlußtag cool. Mit 10 unter Par und 200 Schlägen setzt
Furyk eine neue Bestmarke bei der US Open nach drei Runden.
Nur Stephen Leaney kommt halbwegs mit
Der Australier Stephen Leaney, ebenfalls noch ohne Major-Titel, ist der einzige,
der so wie Furyk drei Runden in den 60ern schießen konnte. Ohne sein
Doppelbogey an der 10 und Bogey an der 11 hätte Leaney dank seiner fünf
Birdies sogar mit Furyk gleichziehen können. So geht er bei 7 unter mit drei
Schlägen Rückstand im Gepäck in den Sonntag.
Woods und Singh fallen zurück
"Ich habe eine Menge guter Schüsse gemacht, aber absolut nichts daraus
gemacht," war Tiger Woods bis ins Mark getroffen. 35 Putts, damit eine
eiskalte 75 gespielt, bis auf Platz 24 zurückgefallen, aus der Traum von der
erfolgreichen Titelverteidigung und wohl das vierte Major in Folge ohne Sieg
für den Ausnahmekönner.
Vijay Singh ging es ähnlich, nur zwei Birdies gelangen dem Halbzeitführenden,
dafür brach der baumlange Mann von den Fidschi-Inseln mit vier Bogeys im Finish
total ein (12, 16, 17, 18). Bei 5 unter Par muß er auf Furyk schon fünf
Schläge aufholen. Der vierte Mann mit einer Chance auf den US Open-Titel ist
wohl Nick Price. Der Oldie aus Zimbabwe hatte einen fulminanten Start, fiel dann
im Finish jedoch etwas zurück und ist nach 69 Schlägen geteilter Dritter mit
Singh.
Europäer gehen wieder leer aus
Auch nach 33 sieglosen Jahren werden die Europäer bei der US Open nichts
reißen. Der Schwede Fredi Jacobson fiel als letzter aussichtsreicher Vertreter
mit 73 Schlägen aus den Top 10 heraus. Justin Rose und Darren Clarke teilen
sich Platz 24, Bernhard Langer (39.) und Alex Cejka (50.) fielen zurück.
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