US PGA Tour

Buick Classic
Westchester C. Club, 
Harrison, New York
19. - 22. Juni 2003
Preisgeld: € 5,000.000

 
4. Runde: 23.6.2003 / 6:18 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson
Mit einem Eagle zum Sieg

Diesmal hat es Jonathan Kaye gepackt: nachdem er in Reno noch im Playoff unterlegen war, besiegte er bei der Buick Classic John Rollins mit einem Eagle am ersten Extraloch. Sergio Garcia begrub seine Chancen am 72. Loch. Tiger Woods bekam erst gar keine...


Jonathan Kaye
im 2. Playoff der erste Sieg
Foto: Golf-Live.at

An seinem ersten Sieg auf der US-Tour war der 32-jährige Mann aus Denver schon einige Male ganz knapp dran. Sogar bis ins Playoff hatte Jonathan Kaye es 2002 geschafft, hatte dann aber gegen Chris Riley in Reno das Nachsehen. Mit starken Finalrunden von 68 und 67 Schlägen am wasserdurchtränkten Platz in Harrison erarbeitete sich Kaye bei der Buick Classic neuerlich eine Chance - und nutzte sie zu seinem ersten vollen Erfolg. Ein 5-Meter Putt vom Vorgrün fiel am ersten Extraloch, dem Par 5 der 18, zum Eagle, während John Rollins nur das Par spielte.

Ganz enges Match in Harrison

Davor hatte sich Sonntag morgens ein gutes Dutzend Spieler beim "Nachspiel" zur dritten Runde in aussichtsreiche Position gebracht, die anschließende Finalrunde wurde zu einem regelrechten Shootout. Dort eliminierte sich zuerst der Führende der ersten drei Spieltage, Briny Baird mit einer 77, die ihn von der Spitze bis auf den 30. Platz zurückwarf. Fred Funk ging ebenfalls die Luft aus, nachdem er in der dritten Runde mit 64 Schlägen bis ganz nach vorne gestürmt war.

Sergio Garcia hatte sich ebenfalls mit einer 66 herangearbeitet, war in der Finalrunde immer bis auf ein, zwei Schläge an der Führung dran. An der 18 hoffte er noch mit einem Birdie ins Stechen zu kommen, bekam auch die Chance, verspielte sie jedoch mit schwachem Spiel rund ums Grün und dem Bogey.

Tiger Woods seit März sieglos

Langsam beginnt es im amerikanischen Blätterwald zu rauschen: Tiger Woods ist seit März sieglos, bekam bei der Buick Classic, die er noch nie gewinnen konnte, mit schwachen Finalrunden von 71 und 70 Schlägen auch gar keine Chance, vorne mitzuspielen. Platz 13 ist zu wenig für den Ausnahmekönner, der sich mehr und mehr der Medienkritik ausgesetzt sieht - da hilft es wenig, dass er soeben mit dem 101. Cut in Folge den Rekord von Jack Nicklaus einstellen konnte.

Cejka vergibt Riesenchance

Der Deutsche Alex Cejka hatte eine reelle Siegchance, lag zu Beginn der Finalrunde in den Top 5, verlor dann allerdings mit 74 Schlägen komplett den Anschluß zur Spitze - nur Platz 22 im Endklassement. US Open Champ Jim Furyk spielte am Finaltag mit 71 und 69 brav mit, mehr als Platz 22 war aber auch für ihn nicht drinnen.

Endergebnis nach 4 Runden (Par 71):

Platz Name Par R1 R2 R3 R4 Score
1 Jonathan Kaye -13 70 66 68 67 271
2 John Rollins -13 70 67 67 67 271
3 Joey Sindelar -11 66 69 70 68 273
T4 Sergio Garcia -10 70 69 66 69 274
T4 Fred Funk -10 71 70 64 69 274
T4 Jay Haas -10 74 68 67 65 274
T4 Skip Kendall -10 68 66 70 70 274
T8 Tom Lehman -9 71 70 68 66 275
T8 J.L. Lewis -9 68 68 70 69 275
T8 Brad Faxon -9 69 67 74 65 275
             
Weiters:            
T11 Ernie Els -8 68 71 68 69 276
T13 Tiger Woods -7 67 69 71 70 277
T18 David Toms -6 75 65 71 67 278
T18 Vijay Singh -6 70 68 71 69 278
T18 Retief Goosen -6 67 66 73 72 278
T22 Jim Furyk -5 66 73 71 69 279
T22 Alex Cejka -5 70 69 66 74 279
T22 Per-U. Johansson -5 71 70 72 66 279
T30 Carl Pettersson -3 71 67 71 72 281
T30 Briny Baird -3 63 69 72 77 281
T36 Fredi Jacobson -1 70 70 70 73 283
T49 Jesper Parnevik 1 69 72 71 73 285


 

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