US PGA Tour

Deutsche Bank 
US Championship
TPC of Boston,  
Norton, Massachussets
29. 8. - 1. 9. 2003
Preisgeld: € 5,000.000

 
Final: 2.9.2003 / 03:49 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson
Ein Scott regiert in Amerika

Nach Siegen in Europa, Australien und Japan feiert Adam Scott seinen ersten Sieg auf der US-Tour. Der 23-jährige siegt souverän vor Rocco Mediate und Justin Rose. Tiger Woods gab richtig Gas und wird noch 7.


Adam Scott: 
1. Sieg auf der 
US PGA-Tour
Foto: Golf-Live.at

"Ich möchte erst regulär auf der US-Tour spielen, wenn ich mich dafür reif fühle", erklärte Adam Scott zuletzt mit schöner Regelmäßigkeit. Der 23-jährige aus Adelaide, der damit auf den Spuren von Greg Norman wandelt, der auch zuerst in Europa zur Nummer 1 heranreifte, bevor er den Sprung über den großen Teich wagte, bewies bei der erstmals ausgetragenen Deutsche Bank US Championship, das die Zeit wohl reif für ihn sei. "Ja, ich glaube, ich sollte nun öfters hier spielen", bestätigte Scott.

Seit dem zweiten Spieltag in Führung, bewies Scott auch an einem regnerischen Finaltag in Boston, dass er ein nervenstarker Frontrunner ist. Vier Birdies auf den ersten 7 Löchern gaben der Konkurrenz erst gar keine Chance, näher als drei Schläge heranzukommen, daran änderte auch sein einziges Bogey am Par 3 der 11 nichts. Mit 66 Schlägen verbesserte sich Scott auf 20 unter Par, feiert mit vier Schlägen Vorsprung seinen ersten Sieg auf der US-Tour.

Mediate gewinnt Kampf um Platz 2

Da Adam Scott an der Spitze absolut unangreifbar blieb, kämpften seine Mitspieler nur noch um Platz 2. Rocco Mediate hatte da das beste Ende für sich, mit sieben Birdies scorte der Amerikaner die beste Tagesrunde von 65 Schlägen. 

Justin Rose, dickster Freund von Adam Scott, ließ sich am Finaltag von dem gleichaltrigen Australier beflügeln, lochte nicht weniger als acht Birdies. Auf einer wilden Runde Golf mußte der Engländer aber auch vier Bogeys einstecken. Dennoch reichte seine 67 zum alleinigen dritten Platz, einem Top-Resultat für das noch sieglose Riesentalent in Amerika. 

Tiger Woods mit gutem Wochenende

Birdies auf den ersten drei Löchern ließen bei Tiger Woods eine tolle Aufholjagd erwarten. Dass es trotz acht Birdies nicht zu mehr als Platz 7 reichen sollte (67 Schläge), ist seinem Rückstand aus den Vortagen und einem Doppelbogey an der 12 zu verdanken. Dennoch zeigte der US-Superstar in den Finalrunden eine tadellose Leistung, ist dennoch schon seit fünf Starts ohne Sieg - für seine Verhältnisse eine außergewöhnliche Dursttrecke...


Endergebnis nach 4 Runden (Par 71):

Platz Name Par R1 R2 R3 R4 Score
1 Adam Scott -20 69 62 67 66 264
2 Rocco Mediate -16 67 70 66 65 268
3 Justin Rose -15 63 71 68 67 269
4 Vijay Singh -14 65 68 71 66 270
T5 Tim Herron -13 67 68 68 68 271
T5 Geoff Ogilvy -13 68 66 68 69 271
T7 Tiger Woods -11 70 69 67 67 273
T7 Steve Flesch -11 66 69 69 69 273
T9 Darren Clarke -9 67 68 67 73 275
T9 Jonathan Kaye -9 71 67 63 74 275
             
Weiters:            
T11 Carl Pettersson -8 71 71 67 67 276
T11 Tim Clark -8 71 69 66 70 276
T13 Phillip Price -7 67 72 72 66 277
T13 Jim Furyk -7 74 68 69 66 277
T19 Robert Allenby -6 74 64 72 68 278
T24 Greg Norman -5 69 67 70 73 279
T42 Richard S. Johnson -2 71 70 71 70 282
T57 Jesper Parnevik E 72 68 72 72 284


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