US PGA Tour

John Deere Classic
TPC at Deere Run  
Silvis, Illinois
11. - 14. September 2003
Preisgeld: € 3,500.000

 
3. Tag: 14.9.2003 / 03:33 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson
Regen als Spielverderber

Der dritte Spieltag bei der John Deere Classic fiel komplett ins Wasser. Das Turnier soll am Sonntag mit 36 Löchern fertiggespielt, wenn notwendig auf Montag verlängert werden. Einige Stars fielen dem Cut zum Opfer, der um einen Schlag hinaufgesetzt wurde. 


Bernhard Langer
Beste Tagesrunde und Platz 6
Foto: Golf-Live.at

"Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Regensystem aufhört auf uns herabzuschütten", drückte die Turnierleitung die Situation am Samstag sehr plastisch aus. 

Um die beiden Finalrunden auch wirklich bis Montag durchziehen zu können, verkleinerte Turnierdirektor Peterson das Feld auf 66 Spieler, setzte den Cut willkürlich von 1 über Par auf Even Par hinauf. Dadurch sind etwa Fred Funk und auch Titelverteidiger J.P. Hayes aus dem Rennen, die bei 1 über Par lagen. Ein ähnliches Schicksal traf übrigens heuer auch Markus Brier in Qatar, als die Turnierleitung ebenfalls das Feld fürs Wochenende willkürlich verkleinerte und der Österreicher hinausflog.

Spielbericht vom Freitag, 2. Runde

Der 43-jährige Tourveteran J. L. Lewis blüht jedes Jahr auf, wenn die PGA-Tour Station in Silvis, Illinois, macht. Kein anderer kommt so gut mit dem trickreichen Tournament Players Club von Deere Run zurecht, wie sein Sieg aus dem Jahre 1999 beweist. 5 Birdies und ein Eagle an der 17 ließen Lewis dem Feld davonziehen, sein erstes Bogey des Turniers an der 18 verhinderte eine noch deutlichere Führung (12 unter Par).

Jonathan Byrd, zum Auftakt noch gleichauf mit Lewis, konnte am zweiten Tag nicht mehr mit Lewis mithalten, zwei Bogeys im Finish bedeuteten die 67er-Runde, womit der 25-jährige Mann aus South Carolina bei 10 unter Par am alleinigen zweiten Platz liegt.

Wetterpech in Illinois

Lewis und Byrd profitierten von den deutlich trockeneren Spielbedingungen am Nachmittag, während Vijay Singh am Vormittag im Dauerregen unterwegs war und trotz guten Spiels mit 68 Schlägen Boden auf die Führenden verlor. "Die nassen Bälle sind kaum zu kontrollieren, vor allem wenn Schmutz darauf klebt," litt der Gefühlsspieler Singh besonders unter der mangelnden Kontrollierbarkeit. 

Platz 4 teilen sich Paul Stankowski und Chris Riley, der sich über das Wetterpech beschwerte: "Ich habe heuer noch nicht an zwei Tagen hintereinander so schlechte Bedingungen erlebt", meinte der Kalifornier, der mit 69 Schlägen auf ein Zwischenergebnis von 7 unter Par kam.

Den größten Satz nach vorne machte der Deutsche Bernhard Langer. Der frisch gekürte europäische Ryder Cup-Captain schoß sich mit einer 65 vom 52. auf den 6. Platz nach vor, dank sieben Birdies bei nur einem späten Bogey. 


Stand nach der 2. Runde (Par 71):

Platz Name Par R1 R2 Score
1 J.L. Lewis -12 65 65 130
2 Jonathan Byrd -10 65 67 132
3 Vijay Singh -8 66 68 134
T4 Chris Riley -7 66 69 135
T4 Paul Stankowski -7 70 65 135
T6 Bernhard Langer -6 71 65 136
T6 Justin Leonard -6 69 67 136
T6 Kevin Sutherland -6 69 67 136
T9 Pat Perez -5 69 68 137
T9 Hidemichi Tanaka -5 70 67 137
T9 Glen Day -5 72 65 137
T9 Akio Sadakata -5 70 - 70
         
Weiters:        
T21 Shaun Micheel -3 73 66 139
T28 Mathias Gronberg -2 71 69 140
T28 Davis Love III -2 70 70 140
T39 Carl Pettersson -1 71 70 141
T39 Niclas Fasth -1 73 68 141
T55 Luke Donald E 70 72 142
         
Cut verpaßt (Par):        
T67 Fred Funk 1 76 67 143
T84 John Daly 2 73 71 144
T84 Greg Norman 2 71 73 144



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