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| 4. Tag: |
15.9.2003 / 03:48 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson |
Singh als Marathonmann
Der fleißigste Golfer übernahm in der Finalrunde die Führung.
Vijay Singh muß am Montag bei der John Deere Classic aber noch 13
Löcher Nachspielzeit überstehen und seinen Verfolger J.L. Lewis
abschütteln um den Sieg zu feiern. |

Vijay Singh:
Seit 7 Wochen ohne Pause
Foto: Golf-Live.at
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Er ist der härteste Arbeiter im Golfsport: Vijay Singh, der baumlange
Star von den Fidschi-Inseln, ist zumeist der Erste auf der Range und am Abend
der Letzte, der das Licht ausmacht. Seit 7 Wochen tingelt er jetzt schon ohne
Pause auf der PGA-Tour von einem Spielort zum Nächsten, um möglichst viel
Preisgeld zu sammeln, vielleicht am Ende der Saison die Nummer 1 in Amerika zu
sein.
Besonders fleißig war Singh auch am Sonntag, als bei der regenüberfluteten
John Deere Classic erst spät am Vormittag die dritte Runde begann. Singh konnte
mit drei Birdies bei nur einem Bogey am überlang zu spielenden selektiven
TPC-Kurs von Silvis, Illinois, zwei Schläge auf die Führung mit seiner
69er-Runde aufholen. Sofort im Anschluß daran wurde die Finalrunde gestartet,
erst da kam der Marathonmann aus Fidschi mit zwei Birdies auf den ersten 5
Löchern in die Gänge, bevor wegen Dunkelheit auf Montag verschoben werden
mußte.
J.L. Lewis ohne Schwung
Der Halbzeitführende J.L. Lewis mußte am Sonntag tatenlos zusehen, wie
die Verfolger, allen voran Singh, zu ihm aufschlossen. Bei unangenehmem
Nordwind, weichem Platz und langsamen Grüns spielte der Sieger von 1999 nur
eine Par-Runde, konnte auch auf den ersten 5 Löchern der Finalrunde nicht sein
Halbzeitergebnis von 12 unter Par verbessern.
Damit hat plötzlich ein gutes Dutzend Spieler Chancen auf den Titel, der Montag
ausgespielt wird. Notah Begay III etwa, der seit zwei Jahren in einem
hartnäckigen Formtief steckt, aber auch Chris Riley, der wieder einmal
ganz vorne mitmischt. Auch der Führende vom Donnerstag, Jonathan Byrd,
ist bei 10 unter wieder im Rennen.
Zu den Verlierern am Sonntag zählte Bernhard Langer, der wohl schon
gerne im Flieger nach Deutschland sitzen würde, um seine Linde German Masters
vorzubereiten. So steckt er nach einer enttäuschenden 3. Runde von 70 Schlägen
(mit zwei Doppelbogeys) weiterhin im Wasserloch von Deere Run fest, hat seine
Finalrunde mit zwei Bogeys und einem Birdie auch nicht gerade berauschend
begonnen. Der Traum vom Sieg vor dem Heimturnier sind jedenfalls bereits
ausgeträumt.
Stand nach dem 4. Spieltag (Par 71):
| Platz |
Name |
Par |
R1 |
R2 |
R3 |
| T1 |
J.L. Lewis |
-12 |
65 |
65 |
71 |
| T1 |
Vijay Singh |
-12 |
66 |
68 |
69 |
| T3 |
Notah Begay III |
-11 |
67 |
71 |
65 |
| T3 |
Chris Riley |
-11 |
66 |
69 |
66 |
| T3 |
Paul Stankowski |
-11 |
70 |
65 |
68 |
| 6 |
Jonathan Byrd |
-10 |
65 |
67 |
72 |
| T7 |
Tom Gillis |
-9 |
75 |
65 |
68 |
| T7 |
Hidemichi Tanaka |
-9 |
70 |
67 |
67 |
| T7 |
Glen Day |
-9 |
72 |
65 |
70 |
| T10 |
Scott McCarron |
-8 |
70 |
68 |
69 |
| T10 |
Joe Durant |
-8 |
70 |
68 |
68 |
|
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Weiters: |
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| T12 |
Jerry Kelly |
-7 |
71 |
70 |
68 |
| T14 |
Bernhard Langer |
-6 |
71 |
65 |
70 |
| T19 |
Mathias Gronberg |
-5 |
71 |
69 |
69 |
| T19 |
Jeff Maggert |
-5 |
68 |
72 |
71 |
| T23 |
Davis Love III |
-4 |
70 |
70 |
70 |
| T23 |
Niclas Fasth |
-4 |
73 |
68 |
68 |
| T32 |
Carl Pettersson |
-3 |
71 |
70 |
73 |
| T43 |
Luke Donald |
-1 |
70 |
72 |
70 |
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