Schlagwort: challenge tour

Noch zu wenig

HAUTS DE FRANCE OPEN – FINAL: Lukas Nemecz muss sich am Finaltag im Aa Saint-Omer GC mit der 74 zufrieden geben und rutscht damit um einige Ränge zurück. Der Steirer cuttet bislang in dieser Saison zwar durchaus verlässlich, die echten Topergebnisse fehlen aber derzeit noch.

Lukas Nemecz hätte sich am Finaltag in Lumbres mit Sicherheit mehr ausgemalt, als am Ende herausspringen will. Gleich der Start geht mit einem Bogey am Par 4, der 1 gründlich daneben. Zumindestens lässt sich der Steirer davon nicht aus der Ruhe bringen und notiert auf den kommenden Bahnen solide Pars, ehe ihm beide Par 5 Bahnen der Frontnine ein Birdie spendieren und ihn so noch vor dem Turn in den roten Bereich abdriften lassen.

Doch auf den zweiten Neun ebbt die gute Phase sofort wieder ab und Lukas kommt von der 13 weg in einen wahren Negativstrudel, denn nach dem Bogey am Par 4, muss er danach gleich noch drei Schläge abgeben, wobei ihm mit der 14 sogar das einzige Par 5 der Backnine zum Verhängnis wird. Schlussendlich unterschreibt der Grazer so nur die 75 (+3) und rutscht damit bei der letzten Umrundung noch auf den 35. Rang zurück.

Schwierige Woche

Für Lukas Nemecz begann das Turnier in Frankreich mit einer 76 (+5) alles andere als nach Plan, eine 69 (-3) am Freitag ließ ihn schlussendlich aber doch noch locker ins Wochenende aufsteigen. Am Moving Day wechselte er dann im wahrsten Sinn des Wortes Licht und Schatten ab, denn fünf Birdies standen ebenso viele Bogeys gegenüber, weshalb er mit der 71 (Par) nur wenige Ränge gutmachen konnte.

Dennoch hat er vor der Finalrunde ein absolutes Topergebnis noch klar in Reichweite, findet dann aber keinen echten Rhythmus und zerstört sich am schwierigen Par 71 Gelände mit Fehlern auf den Backnine selbst eine viel bessere Platzierung als Rang 35. Stuart Manley (WAL) (68) setzt sich im Stechen am dritten Extraloch gegen Grant Forrest (SCO) (68) durch und gewinnt bei gesamt 6 unter Par.

„Es war heute wieder sehr windig aber ich bin gut damit zurechtgekommen und hab auch die Bälle sehr gut getroffen. Leider nichts gelocht und hinten raus dann sogar ein paar Dreiputts gemacht. War leider sehr frustrierend auf den Grüns. Nächste Woche heißt es mal regenerieren, denn das war das siebte Turnier von mir in acht Wochen und nachdem ich immer den Cut geschafft hab, bin ich immer deutlich eingegangen. Spielerisch passt das großteils aber sehr gut und ich muss jetzt geduldig drauf warten, dass mal in einer woche alles zusammenpasst“, so Lukas nach dem französischen Challenger.

Topergebnisse fehlen noch

Bis auf die Barclays Kenia Open zu Beginn der Saison cuttete Lukas Nemecz bei jedem seiner Starts ins Wochenende und konnte so immer Preisgeld mitnehmen. Allerdings ist das Beste heuer derzeit noch ein 14. Platz bei den Open de Portugal, was auch erklärt, warum Lukas derzeit noch „nur“ auf Rang 85 rangiert. Auch nach Frankreich wird er in der Order of Merit keine großen Sprünge nach vor machen.

Die nächste Chance auf fette Preisgeldeuros gibt es für Lukas ab 28. Juni in Dänemark, da er kommende Woche nach den zuletzt anstrengenden Turnieren eine Pause einlegen wird. In Schottland wird aus österreichischer Sicht lediglich Manuel Trappel am Start stehen, der mittlerweile bereits von der Warteliste ins Starterfeld rutschte.

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Challenge Tour Ranking 2018

Die Preisgeld-Rangliste der Challenge Tour 2018

(Nach Turnier: HAUTS DE FRANCE OPEN)

CHALLENGE TOUR 2018

RANG
SPIELER
LAND
STARTS
PUNKTE
1
Lorenzo GAGLI
ITA
4
103,853
2
Joachim B. HANSEN
DEN
7
74,651
3
Stuart MANLEY
WAL
8
73,132
4
Jens FAHRBRING
SWE
5
62,339
5
Kim KOIVU
FIN
7
60,711
6
Oscar LENGDEN
SWE
7
55,982
7
Grant FORREST
SCO
8
53,807
8
Nico GEYGER
CHI
6
46,150
9
Sebastian SODERBERG
SWE
7
43,652
10
Dimitrios PAPADATOS
AUS
4
40,603
11
Kalle SAMOOJA
FIN
7
40,415
12
Philipp MEJOW
GER
8
39,538
13
Pedro FIGUEIREDO
POR
8
39,532
14
Adri ARNAUS
ESP
8
36,685
15
Liam JOHNSTON
SCO
5
35,881
16
Minkyu KIM
KOR
8
32,985
17
Kristian Krogh JOHANNESSEN
NOR
6
32,217
18
Simon FORSSTRÖM
SWE
8
31,542
19
Marcel SCHNEIDER
GER
6
31,191
20
Anton KARLSSON
SWE
7
30,217
21
José-Filipe LIMA
POR
7
29,228
22
Marcus ARMITAGE
ENG
6
29,210
23
Ross McGOWAN
ENG
5
27,754
24
Jack SINGH BRAR
ENG
6
27,163
25
Wil BESSELING
NED
6
22,880
26
Oliver BEKKER
RSA
4
22,708
27
Ewen FERGUSON
SCO
7
22,681
28
Antoine ROZNER
FRA
8
21,647
29
Matthias SCHWAB  
AUT
4
21,080
30
Jeppe Pape HULDAHL
DEN
7
20,934
31
Alexander KNAPPE
GER
8
19,829
32
Connor SYME
SCO
3
19,800
33
Reinier SAXTON
NED
8
19,712
34
Daan HUIZING
NED
7
19,373
35
Robin SCIOT-SIEGRIST
FRA
9
19,185
36
Michael HOEY
NIR
8
18,849
37
Victor PEREZ
FRA
8
17,701
38
Thomas LINARD
FRA
9
17,097
39
Victor RIU
FRA
8
16,954
40
Steve WEBSTER
ENG
3
16,283
41
Ricardo SANTOS
POR
8
16,038
42
Damien PERRIER
FRA
9
15,824
43
Hugo LEON
CHI
10
15,686
44
Jack SENIOR
ENG
9
15,469
45
Niklas LEMKE
SWE
5
15,459
46
Max SCHMITT
GER
6
15,435
47
Eirik Tage JOHANSEN
NOR
6
15,278
48
Tom MURRAY
ENG
8
15,155
49
Garrick PORTEOUS
ENG
8
15,046
50
Matt FORD
ENG
7
14,875
weiters:
61
Christian BRAEUNIG
GER
8
13,038
72
Sebastian HEISELE
GER
4
11,237
74
Nicolai VON DELLINGSHAUSEN
GER
8
10,810
75
Bernd RITTHAMMER
GER
7
10,614
86
Lukas NEMECZ  
AUT
6
9,245
90
Julian KUNZENBACHER
GER
6
8,458
134
Moritz LAMPERT
GER
6
3,905
156
Florian FRITSCH
GER
3
2,930
176
Dominic FOOS
GER
6
2,189
196
Aaron LEITMANNSTETTER
GER
4
1,403
208
Manuel TRAPPEL  
AUT
7
1,152

 

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Auf Picassos Spuren

HAUTS DE FRANCE – 3. RUNDE: Lukas Nemecz wandelt am Moving Day im Aa Saint-Omer GC auf den Spuren Pablo Picassos und quetscht zwischen zwei „Blaue Perioden“ auch eine“ Rote Periode“, was sich am Ende des Tages die Waage hält.

Lukas Nemecz schaffte trotz der verpatzten ersten Runde mit einer sehenswerten 68 (-3) am Freitag schlussendlich doch noch recht locker den Cut und will sich das gute Gefühl auch am Moving Day bewahren um sich vor dem Finaltag in gute Position bringen zu können.

Am Samstag wandelt er dann aber regelrecht auf den Spuren Pablo Picassos. Zunächst tritt sich der Steirer auf den beiden Par 3 Bahnen, der 2 und der 4 zwei Bogeys ein und sorgt so für einen äußerst durchwachsenen Start. Von der 5 weg aber malt Lukas dann seine ganz persönliche „Rote Periode“, denn mit gleich fünf Birdies in Folge pirscht er sich bereits spürbar an die Top 20 heran.

Kaum auf den zweiten Neun angekommen reißt der Schwung im Spiel des Grazers dann aber plötzlich wieder ab und Lukas ist vergeblich auf der Suche nach weiteren Erfolgserlebnissen. Sogar das krasse Gegenteil tritt ein, denn nach der „Roten Periode“ folgt eine weitere „Blaue Periode“ und er radiert sich mit noch drei Schlagverlusten alles herausgeholte wieder aus.

Schlussendlich steht er nach fünf Birdies und ebenso vielen Bogeys mit der 71 (Par) beim Recording und tritt damit fast auf der Stelle. Den Finaltag nimmt er aus dem Mittelfeld als 28. in Angriff. Daan Huizing (NED) geht nach der 69 (-3) und bei gesamt 7 unter Par als Führender auf die letzte Runde.

„Das war heute bunt auf der Scorecard. Leider hab ich auf den ersten 10 Loch gleich zwei Dreiputts gemacht, sonst wär das richtig gut gewesen. Ich hab bei den fünf Birdies am Stück drei mal auf geschenkt hingeschossen und auf der 8 sogar einen Putt aus 15 Metern gelocht. Die zweiten Neun haben sich im auflebenden Wind dann sehr zäh gespielt und ich hab den Birdiezug nicht ganz mitnehmen können. Mal schauen was morgen noch drinnen ist“, fasst Lukas die farbenfrohe dritte Runde zusammen.

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Turnaround geschafft

HAUTS DE FRANCE – 2. RUNDE: Lukas Nemecz schafft nach der verpatzten ersten Runde im Aa Saint-Omer GC mit der 68 den erhofften Turnaround und marschiert noch ins Wochenende. Manuel Trappel hingegen kommt nicht über die 73 hinaus und scheitert hauchdünn am Cut.

Lukas Nemecz fand am Donnerstag überhaupt keinen Rhythmus und muss sich am zweiten Spieltag schon deutlich steigern um die Cutlinie noch hinter sich lassen zu können. Am Freitag macht er dann aber von Beginn an klar, dass er die zähe Runde vom Vortag schnell in Vergessenheit bringen will, denn schon die ersten beiden Bahnen überredet der Steirer zu zwei Birdies, die ihn rasch in die richtige Richtung pushen.

Da sich danach auf der 3 allerdings auch ein Bogey seinen Platz sucht, ebbt der Schwung rasch wieder ab und Lukas notiert in Folge bis zum Turn zwar sichere Pars, kann aber noch nicht weiter zusetzen. Am einzigen Par 5 der Back 9 punktet der Grazer mit einem weiteren Birdie, das reicht aber noch nicht. Lukas macht es bis zum Schlussloch spannend, wo er auf Druck den entscheidenden Putt locht um mit der 68 (-3) und als 38. schlussendlich noch locker über die Cutmarke zu springen.

„Das war eine echt sehr gute Runde heute. Zum Glück bin ich geduldig geblieben und hab am letzten Loch noch aus sieben Metern den Putt für den Cut gelocht. Mit -5 auf 21 Loch kann ich hier durchaus zufrieden sein, es ist nur schade, dass mein Start gestern so katastrophal war. Es war heute deutlich weniger Wind und kein Regen und dementsprechend angenehmer war es auch zu spielen“, fasst Lukas seine zweite Runde zusammen.

Knapp zuviel für den Cut

Manuel Trappel kämpfte sich zum Auftakt in Frankreich wacker durch Wind und Regen und unterschrieb schlussendlich die 73 (+2), mit der der Vorarlberger innerhalb der prognostizierten Cutmarke in den Freitag startet. Am Freitag spielt er sich dann von der 10 weg gleich nach drei gespielten Bahnen mit Doppelbogey in große Probleme.

Abgesehen davon agiert er zwar solide, kann sich aber nicht mehr mit Birdies zurück über die Cutmarke wuchten. Erst auf den vorderen 9 fallen zwei Birdieputts, die er jedoch beide Male kurz darauf wieder mit Bogeys ausradiert. Die neuerliche 73 (+2) reicht als 65. hauchdünn nicht um in Frankreich Preisgeld und Ranglistenpunkte mit nach Hause zu nehmen.

Tom Murray (ENG) führt nach der 89 (-2) und bei gesamt 8 unter Par.

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Manuel Trappel 2015

Saint-Omer zeigt Zähne

HAUTS DE FRANCE – 1. RUNDE: Manuel Trappel kämpft sich bei widrigen Verhältnissen im AA Saint-Omer GC zu einer 73 und positioniert sich damit immerhin innerhalb der prognostizierten Cutmarke. Lukas Nemecz findet am Donnerstag keinen Rhythmus, notiert am Ende aber noch wichtige Birdies.

Manuel Trappel und Lukas Nemecz benötigen in dieser Woche in Frankreich ihr allerbestes Spiel um in Saint-Omer Erfolge reüssieren zu können. Der windanfällige Kurs bei Calais ist zwar kurz, aber extrem anspruchsvoll: Im Vorjahr erreichte der Vorarlberger mit Platz 21 eines seiner besseren Ergebnisse und bewies, dass ihm der Platz liegt. Beide Österreicher zeigten zuletzt ansprechende Form, ohne jedoch ganz oben am Leaderboard ins Geschehen eingreifen zu können.

Manuel Trappel beginnt am Nachmittag auf der sehr anspruchsvollen Par 71 Wiese dann auch hochkonzentriert und notiert lange Zeit recht sichere Pars, die ihn im vorderen Drittel halten. Kurz vor dem Turn gelingt dann am Par 5, der 9 das erste Birdie, womit er sogar an den Top 10 andockt.

Zu Beginn der Backnine erwischt es den Vorarlberger dann aber mit einem Bogeydoppelpack auf der 10 und der 11. Die Antwort lässt aber nicht lange auf sich warten, denn Manuel nimmt am Par 4, der 12 das nächste Birdie mit und dreht sein Score so sofort wieder zurück auf Level Par.

Da es sich dann auf der 15 und der 16 aber boch zwei weitere Bogeys breit machen, unterschreibt der ehemalige Amateur Europameister am Donnerstag zwar nur die 73 (+2), reiht sich damit aber bei sehr schwierigen Verhältnissen als 55. aber immerhin im Cutbereich ein und hat am Freitag außerdem den Bonus einer frühen Startzeit.

Nach der Runde meint er: „Es war heute echt heftig mit dem Wind und Regen. Ich bin eigentlich ganz zufrieden, hab halt aber leider bei den Bedingungen einige Bogeys kassiert. Die frühe Tee Time morgen ist sicher kein Nachteil.“

Probleme im Wind

Lukas Nemecz findet sich in Frankreich am Nachmittag noch überhaupt nicht zurecht. Der Steirer tritt sich gleich am Par 4, der 10 den ersten Fehler ein und nachdem sich dann auf der 15 (Par 4) gar nur ein Triplebogey ausgeht, ist der zähe Start endgültig Gewissheit. Wohl noch etwas geschockt muss er auf der 16 noch ein weiteres Bogey notieren und beendet die birdielosen Backnine so mit einem Gesamtscore von 5 über Par.

Auf den ersten Neun geht es dann zunächst genau in dieser Tonart weiter, denn nach Fehlern auf der 1 und der 3 liegt der Grazer bereits nach nur 11 gespielten Bahnen bei 7 über Par und steckt damit regelrecht im Keller des Leaderboards fest. Erst gegen Ende findet Lukas dann auf der 7 und der 9 noch zwei Par 5 Birdies. Mit der 76 (+5) liegt er zwar bereits weit zurück, mit einer guten zweiten Runde könnte sich aber vom 108. Rang aus der Cut auf dem schwierigen Gelände durchaus noch ausgehen.

„Es war sehr zäh heute. Es wars sehr windig und dann hat es auch noch zu Regnen begonnen. Ich bin lieder nicht ganz mit dem Wind zurechtgekomen und habe einfach einen sehr schlechten Tag erwischt. Das Finish war noch halbwegs versöhnlich aber morgen muss eine deutliche Steigerung her“, spart Lukas nach der Runde nicht mit Selbstkritik.

Tom Murray (ENG) marschiert am Donnerstag mit der 65 (-6) der Konkurrenz auf und davon und distanziert die ersten Verfolger bereits um drei Schläge.

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Manuel Trappel 2015

Form angesprungen

KPMG TROPHY – FINAL: Manuel Trappel marschiert am Finaltag im L’Empereur G & CC mit einer 68 noch bis ins gesicherte Mittelfeld nach vor und bringt seine Form vor den France Golf Open in Saint-Omer langsam aber sicher in Fahrt.

Manuel Trappel hatte am Samstag vor allem mit einem zähen Start zu kämpfen und zementierte sich so trotz der 69 im hinteren Drittel des Klassements etwas ein. Am Sonntag hofft der Vorarlberger noch auf eine starke Schlussrunde um im Klassement noch Ränge gutmachen zu können. Das Vorhaben soll dann auch durchaus aufgehen.

Da am Finaltag von zwei Tees gestartet wird, beginnt Manuel auf den Backnine und tritt sich schon früh auf der 11 das erste Bogey ein. Der ehemalige Amateur Europameister lässt sich vom schleppenden Start aber nicht beeindrucken und spielt sich mit Birdies auf der 13 (Par 4) und der 17 (Par 3) noch vor dem Turn in den roten Bereich.

Das stabile Spiel setzt sich dann auch auf den Backnine weiter fort, denn Manuel spult konzentriert die Pars ab und nimmt auf der 5 (Par 4) und der 7 (Par 5) noch zwei weitere Birdies mit, womit er die 68 (-3) perfekt macht. Damit marschiert er noch um einige Ränge nach vor und beendet den belgischen Challenger als 37. im soliden Mittelfeld.

„Es wurde auf dem Platz leider so tief gespielt, dass ich mit der 68 nicht so viele Ränge gutmachen konnte wie eigentlich geplant. Im Großen und Ganzen bin ich aber mit dem Verlauf der Woche zufrieden, es geht klar in die richtige Richtung“, fass er das Turnier aus seiner Sicht kurz zusammen. Auch seinen weitere Saisonplanung spricht er an: „Jetzt geht’s mal weiter nach Frankreich und für Schottland danach bin ich derzeit noch 11. Reserve, vielleicht geht sich das auch noch aus.“

Pedro Figueiredo (POR) setzt sich im Stechen gegen Anton Karlsson (SWE) und Stuart Manley (WAL) durch und gewinnt bei gesamt 22 unter Par.

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Manuel Trappel

Kein Move in Belgien

KPMG TROPHY – 3. RUNDE: Manuel Trappel verbaut sich mit einem zähen Start im L’Empereur G & CC einen Vorstoß im Klassement und tritt am Moving Day mit der 69 sprichwörtlich auf der Stelle.

Manuel Trappel fand am Freitag im Gegensatz zum Auftakt nicht mehr so richtig ins Spiel und stemmte nur dank der starken ersten Runde noch den Cut. Am Moving Day will der Vorarlberger nun eigentlich wieder die Birdiespur zurückfinden um sich im Klassement wieder in Richtung Norden orientieren zu können.

Der Start in den Samstag könnte dann aber zäher kaum sein, denn ein anfängliches Bogey auf der 1 und ein schneller weiterer Schlagverlust am Par 5, der 3 werfen ihn rasch bis ans Ende des Klassements zurück. Erst danach stabilisiert sich das Spiel des ehemaligen Amateur Europameisters und er kann sich auf der 6 einen Schlag wieder zurückholen. Mehr will bis zum Turn aber noch nicht gelingen.

Erst auf den Backnine kommt er dann langsam richtig auf Touren und gleicht zunächst auf der 13 sein Tagesergebnis wieder aus. Da danach auf der 15 (Par 5) und der 16 (Par 4) noch zwei weitere Birdies gelingen, dreht er seine Runde sogar noch klar in die richtige Richtung. Mit der 69 (-2) kann er sich nach dem zähen Start zwar wohl durchaus zufriedenzeigen, im Klassement allerdings tritt er damit als 50. sprichwörtlich auf der Stelle.

„Ich bin leider mit einem Dreiputt gestaret und bin dann dazu noch auf der 3 genau bei einem Baum gelegen, dass ich den Ball sogar für unspielbar erklären musste. Ich hab einfach überhaupt nich gut reingefunden. Ansonsten aber wars vor allem auf den Backnine dann okay und ich hatte durchaus auch einige Chancen“, erklärt Manuel den mehr als schleppenden Start.

Stuart Manley (WAL) geht nach der 65 (-6) und bei gesamt 19 unter Par als Führender in den Finaltag.

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Lukas Nemecz

Im Finish rumgerissen

SWISS CHALLENGE – FINAL: Lukas Nemecz agiert am Finaltag im Golf Sempachersee lange Zeit hinter den eigenen Erwartungen, reißt mit einem richtig starken Finish aber die Runde noch zur 68 und macht damit einige Ränge gut.

Lukas Nemecz kam die gesamte Woche über bei den Eidgenossen nicht wirklich so ins Rollen wie er sich das selbst vorgestellt hätte. Zwar schaffte er als einziger Österreicher nach Runden ovn 71 (Par) und 69 (-2) Schlägen den Cut – Manuel Trappel, Michael Ludwig und Christoph Körbler scheiterten bereits an der gezogenen Linie – zeigte sich aber vor allem mit seinem kurzen Spiel alles andere als zufrieden.

Dieses Manko bekam er dann am Samstag aber in den Griff, ließ laut eigener Aussage aber keine Chance auf ein Bogey ungenützt und marschierte so trotz eines super Starts und eines guten Endes nur mit einer 68 (-3) ins Ziel, was einen echten Move verhinderte. Als 31. aber ist am Sonntag mit einer starken letzten Runde noch viel für Lukas zu holen, doch erneut steht er sich des Öfteren selbst im Weg.

Zähe Runde

Anders als am Samstag muss er sich diesmal statt mit vier anfänglichen Birdies nur mit einem roten Eintrag auf der 3 (Par 3) begnügen, baut sein Score am Par 5, der 7 aber nach einer kurzen Parserie weiter aus. Kur vor dem Turn allerdings erwischt es den Steirer dann auf der 9 auch mit dem ersten Bogey, was zu dieser Zeit sichtlich etwas den Schwung kostet.

Denn nach weiteren Fehlern auf der 11 – Lukas notierte an jedem Tag am Par 4 einen Schlagverlust – und der 14 (Par 4) liegt er plötzlich sogar im Plusbereich und büßt damit viele Ränge im Klassement ein. Erst ein richtig starkes Finish mit Birdies auf der 15, der 16 und einem Eagle am Par 5, der 17 rettet ihm dann noch die 68 (-3), womit er sogar noch einige Plätze gutmacht und das Turnier auf Rang 27 beendet. Marcel Schneider (GER) lässt mit einer 67er (-4) Schlussrunde und bei gesamt 22 unter Par nichts anbrennen und fährt einen überlegenen Start-Ziel Sieg ein.

Next Stop: Atzenbrugg

Für Lukas Nemecz geht es kommende Woche in Atzenbrugg beim Shot Clock Masters weiter. Den Platz im Tullnerfeld kennt er bereits von zahlreichen Auftritten davor und wird alles daran setzen vor dem heimischen Publikum eine starke Leistung abzurufen. Nach der verletzungsbedingten Absage von Bernd Wiesberger ist Lukas nach Matthias Schwab auch die größte rot-weiß-rote Hoffnung auf einen Spitzenplatz.

„Das Finish heute war wieder perfekt obwohl ich sogar noch einen Birdieputt aus zwei Metern auf der 18 ausgelassen hab. Die letzten beiden Tage hab ich den Ball wieder sehr gut getroffen und heute auf der 17 sogar fast zum Albatross einglocht, aber der zweite Schlag ist von der Fahne weggesprungen. Schlussendlich hab ich zu viel auf den Grüns liegengelassen und zu wenig unter drei Metern gelocht. Ich freue mich jetzt schon sehr auf Atzenbrugg, denn spielerisch läuft es schon ganz ordenltich und normalerweise liegen mir die Grüns dort auch besser“, so Lukas nach dem Turnier.

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Super Start & gutes Ende

SWISS CHALLENGE – 3. RUNDE: Lukas Nemecz legt im Golf Sempachersee einen wahren Traumstart hin, benötigt nach etlichen Fehlern aber noch ein gutes Finish um am Moving Day Plätze gutmachen zu können.

Lukas Nemecz zeigte sich mit seiner Birdieausbeute an den ersten Tagen durchaus zufrieden, haderte aber mit etlichen Fehlern, die besseres als einen 45. Platz verhinderten. Vor allem mit seinem kurzen Spiel wer er noch alles andere als glücklich. Am Samstag sollen diese Probleme nun der Vergangenheit angehören um den Moving Day bestmöglich ausnützen zu können.

Er legt dann auch los wie aus der Pistole geschossen und nimmt gleich auf den ersten vier Bahnen jeweils ein Birdie mit, was ihn in windeseile bis an die Top 10 heranbringt. In Folge erlischt der Schwung aber etwas und ein Bogey auf der 6 stellt fast so etwas wie ein Stoppsignal für den Steirer dar, denn bis zum Turn will dann kein weiteres Birdie mehr gelingen.

Die zweite Platzhälfte beginnt dan wie schon an den Tagen zuvor mit einem Bogey auf der 11 alles andere als planmäßig, zumindestens aber kontert Lukas mit einem Par 3 Birdie danach perfekt. Dennoch ist die traumwandlerische Sicherheit vom Beginn der Runde endgültig dahin, denn Bogeys auf der 13 und der 15 kosten fast alles herausgespielte wieder.

Erst ein starkes Finish mit Birdies auf den letzten beiden Bahnen lässt ihn dann am Moving Day die 68 (-3) unterschreiben, mit der er um einige Ränge bis auf Rang 31 nach vorne marschiert.

„Der Start und das Ende heute waren großartig, dazwischen ist leider alles in die falsche Richtung gelaufen. Ich hab regelrecht jede Chance auf ein Bogey ausgenützt. Spielerisch war das heute aber schon wieder viel besser und ich hoffe, dass ich mich morgen noch weiter nach vor spielen kann“, fasst Lukas seine Runde der vielen Auf und Abs zusammen.

Marcel Schneider (GER) geht nach der 68 (-3) und bei gesamt 18 unter Par mit einem beruhigenden Vorsprung von fünf Schlägen auf den ersten Verfolger auf die letzte Runde.

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Lukas im Weekend

SWISS CHALLENGE – 2. RUNDE: Lukas Nemecz stemmt mit einer 69 im Golf Sempachersee souverän den Cut. Manuel Trappel hat am Freitag zu kämpfen und scheitert nach einiger Zitterei schlussendlich mit der 73 knapp an der gezogenen Linie. Michael Ludwig und Christoph Körbler scheitern bei den Eidgenossen am Wochenendeinzug.

Lukas Nemecz muss schon früh am zweiten Spieltag auf der 11 ein Bogey einstecken, bessert dieses jedoch postwendend wieder aus und taucht in Folge mit einem roten Doppelpack auf der 16 und der 17 sogar deutlich in den Minusbereich ab.

Zwar wird es nach dem Turn etwas farbenfroher, er notiert zu seinen beiden Bogeys aber auch zwei weitere rote Einträge, was ihn schließlich die 69 (-2) unterschreiben lässt, mit der er als 45. souverän den Finaleinzug schafft.

„Es ist alles perfekt zu spielen hier. Ich hab auch wieder viele Birdies gemacht, aber auch leider einfach zu viele Fehler. Ich bin nicht ganz zufrieden, denn das kurze Spiel ist leider nicht so gut wie gewohnt“, fasst er die Runde kurz zusammen.

Vergebliches Zittern

Manuel Trappel startet von der 9 weg und überredet gleich das Anfangsloch zu einem Birdie. Zwar baut er zwischenzeitlich dann auf der 11 sein Score rasch weiter aus, in Folge wird es aber zusehends farbenfroher.

Insgesamt findet er zwar noch zwei weitere Birdies, muss aber auch fvier Bogeys und sogar ein Doppelbogey notieren und steht so schließlich mit der 73 (+2) beim Recording. Als 69. geht sich der Cut am Ende hauchdünn um einen Schlag nicht aus.

Deutlich vorbei

Michi Ludwig tritt sich gleich auf der 1 ein Doppelbogey ein und da sich dann auch am Par 3, der 4 nur ein Bogey ausgeht, ist der schwarze Start endgültig Gewissheit. Zumindestens gelingt am Par 5, der 7 auch das erste Birdie. Nachdem er dann auch die 9 zu einem roten Eintrag überreden kann, macht er sich wieder spürbar in Richtung Wochenende auf, allerdings reißt auf den Backnine dann rasch wieder der Schwung.

Michael verabsäumt es weitere Birdies zu notieren und muss nach Bogeys auf der 13 und der 18 schließlich mit der 74 (+3) leben, was ihn als 104. recht klar am Cut scheitern lässt. Chris Körbler findet auch am Freitag nicht den benötigten Rhythmus und rutscht mit weiteren Fehler und der 79 (+8) bis auf Platz 150 zurück.

Marcel Schneider ist auch am Freitag das Maß aller Dinge. Der Deutsche notiert die 64 (-7) und geht so bei gesamt 15 unter Par als überlegen Führender ins Wochenende.

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