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DJ bleibt Leitwolf

TOURNAMENT OF CHAMPIONS – FINAL: Dustin Johnson unterstreicht mit dem Kantersieg beim Season Opener seine unumstrittene Rolle als Nummer 1 der Golfwelt.

Seit knapp einem Jahr behauptet Dustin Johnson die Nummer 1-Position im World Ranking und gleich zum Saisonstart macht der 33-jährige klar, dass er keine Absicht hat diese Rolle abzugeben. Mit bester Turnierrunde von 65 Schlägen zum Abschluss beim Sentry Tournament of Champions demoliert er das Klassefeld aus 34 Titelgewinnern, darunter den versammelten Top 5 der Weltrangliste. Bei 24 unter Par feiert DJ einen Kantersieg mit 8 Schlägen Vorsprung auf Spaniens Aufsteiger Jon Rahm.

Der “Beinahe-Albatros” am Par 4 der 12 illustriert seine aktuelle Ausnahmestellung: aus knapp 400 Metern nimmt er vom Tee genau Maß, der Ball rollt aufs Grün und bleibt 20 Zentimeter vor der Fahne liegen: “ein wenig dünn getroffen”, scherzt er zu seinem Caddie und verwertet den Tap-In zum Eagle, dass er am gleichen Loch bereits am Vortag spielte.

TOURNAMENT OF CHAMPIONS

4. Runde / 7.1.2018

Mit 7 Birdies als Draufgabe stürmt Johnson zur 65 (-8) und zu seinem zweiten Titel auf Maui nach 2013: “Auf diesem großartigen Jahresbeginn möchte ich nun aufbauen. Alles zeigt in die richtige Richtung,” freut sich Johnson dass er den Kollegen gleich am 7. Januar die Schneid abkaufen konnte.

Das Rennen um Platz 2 macht der Spanier Jon Rahm, der mit der 69 den Amerikaner Brian Harman um einen Schlag überflügeln kann. Jordan Spieth belegt bei der Suche nach seinem erfolgreichen Putting Stroke von 2015 den 9. Rang.

>> Endergebnis Tournament of Champions

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Dustin Johnson

Nummer 1 im Nacken

SENTRY TOURNAMENT OF CHAMPIONS – 2. RUNDE: Dustin Johnson schiebt sich bis auf einen Schlag an das Spitzen-Duo Leishman und Harman heran.

Es bedurfte einer bogeyfreien Runde von Marc Leishman und eines Chip In-Birdies von Brian Harman um zur Halbzeit die knappe Führung bei 10 unter Par zu behaupten. Dustin Johnson brauste am zweiten Spieltag beim Season Opener auf Maui mit 7 Birdies auf den letzten 13 Löchern bis auf einen Schlag an das Leader-Duo heran.

Die Aufholjagd der seit Wochen in Hochform agierenden Nummer 1 der Golfwelt wird auch dadurch begünstigt, dass DJ den Plantation Course bereits das 8. Jahr spielt, während kein anderer im illustren Spielerfeld bislang öfters als dreimal beim Tournament of Champions antreten durfte.

TOURNAMENT OF CHAMPIONS

2. Runde / 5.1.2018

Bei 10 unter Par ist somit der Vorsprung von Leishman und Harman vor der zweiten Turnierhälfte minimal: Johnson mit nur einem Schlag zurück, dazu Rickie Fowler, Pat Perez, Hideki Matsuyama sowie Patrick Cantlay, die zuletzt ebenfalls in überzeugender Form agierten, in Schlagdistanz. Diese 13 Spieler innerhalb von 5 Schlägen zur Spitze werden sich wohl den ersten Titel des Jahres untereinander ausmachen.

Dazu zählt plötzlich auch wieder Jordan Spieth, der nach enttäuschendem Auftakt in 75 Schlägen am Freitag in die Gänge kam und mit bester Runde von 66 Schlägen (-7) bis auf Rang 13 bei 5 unter Par vorschoss. Das Projekt “Rückkehr zum Putting Stroke von 2015″ kommt dabei hervorragend voran, wie ein Eagle und 7 Birdies in Runde 2 bewiesen. Titelverteidiger Justin Thomas wirkt dagegen spielerisch noch ziemlich eingerostet und fiel mit der 75 auf Platz 27 zurück, 10 Shots hinter der Führung.

>> Leaderboard Sentry Tournament of Champions

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DJ neuer Leitwolf

GENESIS OPEN 2017 – FINAL: Dustin Johnson gewinnt mit 5 Schlägen Vorsprung im Riviera Country Club und krönt sich zur neuen Nummer 1 im World Ranking.

Im Stile eines Champions absolviert Dustin Johnson das verregnete und von Verspätungen geprägte Megaturnier im Riviera Country Club. Auf Hollywoods heiligem Golfrasen absolviert der Musterathlet noch ungefährdet den Sonntagsmarathon über knapp 36 Löcher und darf bei 17 unter Par mit 5 Schlägen Vorsprung das Lied anstimmen: “The Winner takes it all”.

Denn neben dem Siegerscheck von 1,260.000 Dollar für seinen dritten Sieg seit dem Durchbruch bei der US Open steigt Johnson zur neuen Nummer 1 der Golfwelt auf: “Ehrlich gesagt ich verstehe noch immer nicht dieses Punktesystem. Aber ich kann die Positionen 1, 2 und 3 ablesen und letztendlich ist das alles was wichtig ist,” kommentiert DJ launisch den Aufstieg auf den Golfthron.

Der Vorsprung wird jedoch nur knapp ausfallen, was Jordan Spieth gleich zu einer Kampfansage verleitet: “Er wird uns nur um ganz wenig überholen. Unter den besten 6, 7 kann sich keiner absetzen. Wenn ich, Jason oder Rory ein paar gute Wochen haben, sieht es wieder anders aus.”

Der Triumph auf ganzer Linie von Dustin Johnson überstrahlt die fantastische 63 von Belgiens jungem Ryder Cup-Star Thomas Pieters, der mit der besten Runde der Woche noch vom 25. Platz bis auf Rang 2 vorstößt. Den zweiten Platz muss sich Pieters bei 12 unter Par mit dem Amerikaner Scott Brown teilen. Justin Rose wird Vierter mit einem weiteren Schlag Rückstand

Alex Cejka wirkt bei seinem 5. Turnier am Stück ausgepowert und erreicht bei 1 unter Par mit Platz 55 neuerlich nur einen Platz im hinteren Teil des Endklassements.

>> Endergebnis Genesis Open

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Jason Day

Sieg auf ganzer Linie

DELL MATCH PLAY 2016 – Jason Day triumphiert 5 & 4 gegen Finalgegner Louis Oosthuizen und löst Jordan Spieth als Nummer 1 im World Ranking ab.

Weder Rory McIlroy noch Louis Oosthuizen oder der angeschlagene Rücken können Jason Day zur Zeit stoppen. Der 28-jährige Australier gewinnt beim Dell Match Play den zweiten Megatitel innerhalb von 7 Tagen, löst Jordan Spieth wieder an der Spitze im World Ranking ab und geht als großer Favorit ins Masters in 14 Tagen: “Eine unvergessliche Woche: nicht nur im Match Play alle zu schlagen sondern auch wieder Nummer 1 zu sein,” strahlt Day übers ganze Gesicht.

In der Vorrunde nach heftigen Rückenschmerzen am Rande der Aufgabe quält sich Day durch knallharte 7 Matches und 101 Golflöcher, wobei vor allem das Semifinale gegen Rory McIlroy zu einem genialen Schlagabtausch und vorweggenommenem Finale werden sollte: bei kühlen und stürmischen Bedingungen fielen 11 Birdieputts, während die Führung nicht weniger als 7 Mal zwischen den Match Play-Giganten wechselte.

Am Ende gibt einmal mehr der Putter den Ausschlag: so rettet Day am 11. Grün das Par aus vier Metern, während der Nordire seine Birdiechance aus 2 Metern nicht verwerten kann. Rory McIlroy ist auch der Einzige, der Day dazu zwingen kann über die volle Distanz zu gehen. Der Aussie rettet den knappen Sieg mit 1 Auf durch einen Viermeterputt zum Par.

Als Finalgegner wartet Louis Oosthuizen, der in der Vorrunde Bernd Wiesberger knapp mit 2 & 1 besiegte und im Achtelfinale Jordan Spieth deutlich ausschaltete. Der Südafrikaner hatte bis zum Sonntag Nachmittag jedoch sein Pulver bereits verschossen: “Ich konnte einfach keine Birdies mehr finden,” musste er sich mit einem einzigen Schlaggewinn begnügen, der am 5. Grün nur dazu reichte das Loch zu teilen.

Day schlug dagegen gnadenlos den Birdietakt weiter, ging mit Birdie am 4. Loch erstmals in Führung, baute diese konsequent mit weiteren Superputts aus um am 14. Grün stilvoll mit 5. Birdie den Sack zum 5 & 4-Triumph zuzumachen. Day gewinnt in Austin seinen zweiten Match Play-Titel, zugleich sein 6. voller Erfolg in den letzten 13 Turnierstarts seit dem PGA Championship 2015.

Die Enttäuschung war Rory McIlroy nach dem knappen Aus im Semifinale ins Gesicht geschrieben: gegen Rafa Cabrera-Bello baute das Spiel des Nordiren merklich ab. Immerhin konnte er das Match um Platz 3 bis zum Finish offenhalten, ehe der Spanier mit die letzten 3 Löcher mit einem Birdie und zwei Pars für sich entscheidet und mit 3 & 2 den 3. Platz holt. Zugleich stösst Rafa unter die Top 50 der Welt vor und löst sein Masters-Ticket.

Bernd Wiesberger kann in seinen drei Vorrunden-Matches nur einen halben Punkt gegen Matt Jones holen und scheidet als geteilter Dritter seiner Gruppe bereits vor dem Achtelfinale aus.

>> Endergebnis Dell Match Play

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Ohne Konkurrenz

BMW CHAMPIONSHIP 2015 – FINAL: Jason Day marschiert mit schlafwandlerischer Sicherheit auch zum Titel beim dritten FedExCup-Playoff und steigt zur neuen Nummer 1 im World Ranking auf.

Jason Day ist der lachende Dritte beim zur Zeit pausierenden Superduell zwischen Rory McIlroy und Jordan Spieth. Der Australier spaziert in Conway Park bei 22 unter Par zum überlegenen 5. Saisonsieg und demoliert im Kreis der besten 70 der US PGA Tour erneut förmlich die Konkurrenz.

Eröffnungsrunden von 61 und 63 Schlägen verschaffen dem Aussie bereits zur Halbzeit einen Riesenvorsprung von 5 Schlägen, den er am Wochenende wie mit geschlossenen Augen nach Hause spielt. “Eigentlich sollte ich Eintritt zahlen müssen, so ein Erlebnis ist es ihm zuzuschauen,” zollt Jordan Spieth dem aktuellen Überflieger Respekt, der am 21. September 2015 am Ziel der Träume angekommen ist – als jüngster Australier der Geschichte erklimmt Day die Spitze im World Ranking. Ein packender Dreikampf der neuen Erfolgsgeneration um die Leaderrolle im Profigolfsport zwischen den Kontinenten Europa, Amerika und Australien bahnt sich für die Zukunft an.

Zu gut spielt Day auch am Wochenende beim dritten Playoffturnier im Fedexcup um Spannung aufkommen zu lassen. Selbst mit nur einem Birdie und 7 Pars wächst sein Vorsprung am Finaltag bald auf 7 Schläge an. Spieth verliert den Anfangsschwung rasch mit Wasserball und Doppelbogey an der 11, auch McIlroy kann Day in keiner Phase gefährden und muss sich mit Platz 4 begnügen.

Rickie Fowler, Daniel Berger und J.B. Holmes zeigen in den Schlussflights neben Day noch die beste Leistung, ohne jedoch wirklich in Schlagdistanz zu kommen. Der 22-jährige Rookie Berger erreicht 6 Schläge hinter Day den alleinigen 2. Platz.

S.M. Bae, Louis Oosthuizen und Harris English schieben sich gerade noch unter die Top 30 im FedExCup. Kein Ticket für die Tour Championship von Atlanta gibt es für Daniel Summerhays als 31. sowie unter anderem Sergio Garcia, Matt Jones, David Lingmerth und Keegan Bradley.

Tiger Woods erneut am Rücken operiert

Mitten in das zarte Pflänzchen ansteigender Form gibt es für Tiger Woods eine neue Hiobsbotschaft. Nach neuerlichen Rückenbeschwerden musste sich der Altstar einer zweiten Rücken-OP unterziehen, wo das Stück eines Wirbels entfernt wurde, der auf einen Nerv gedrückt hatte. Somit kann Tiger auch nicht wie geplant in vier Wochen bei der Frys.com Open die neue Saison beginnen sondern wird frühestens kurz vor Weihnachten bei seiner World Challenge wieder aufteen.

>> Endergebnis BMW Championship

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