US PGA Tour

Bob Hope Chrysler Classic
PGA West-Arnold Palmer, Bermuda Dunes, LaQuinta, Tamarisk, 
Indian Wells, La Quinta, CA
26. - 30. Jänner 2005
Preisgeld: US$ 4,700.000

BOB HOPE CHRYSLER CLASSIC - Justin Leonard siegt locker.

Endergebnis:

31.1.2005 / 03:48 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson
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Justin Leonard


Lockerer Leonard siegt

Justin Leonard fängt in Indian Wells noch Joe Ogilvie ab und spielt ganz relaxt seinen 9. US-Sieg nach Hause. Bernhard Langer wird 23.

Auf seinen Sieg Nummer 9 hat Justin Leonard zwei Jahre warten müssen. Einige Male, wie im Vorjahr bei der PGA Championship, war der Texaner nah dran, musste sich jedoch immer einem Besseren geschlagen geben. Am Finaltag der Bob Hope Classic war jedoch in der Spitzengruppe keiner besser als Leonard.

Ogilvie, Lonard verkrampfen - Leonard entspannt sich

"Ich habe viel Druck von mir genommen, bin jetzt richtig relaxt am Golfplatz und genieße jede Runde," siegte Leonard mit neuer Lockerheit. Joe Ogilvie, der beim auf 5 Runden ausgetragenen Marathon der Bob Hope Chrysler Classic die meiste Zeit über klar geführt hatte, verkrampfte dagegen gleich von Beginn an. Während Leonard mit Birdie-Birdie eröffnete, büßte Ogilvie mit Bogey-Par seine drei Schläge Vorsprung schon in der Anfangsphase ein. Nach einem weiteren Schlagverlust von Ogilvie an der 3 konnte Leonard auf "Cruise Control" umschalten, spielte locker die 67 zum Turniersieg bei 28 unter Par nach Hause.

Auch der zweitplatzierte Australier Peter Lonard schwächelte mit Ogilvie im Schlussflight, kam mit einer Par-Runde nicht annähernd in Reichweite zu seinem ersten Titel auf der US Tour, musste sich mit dem geteilten 4. Platz begnügen. Südafrika Open-Champion Tim Clark bewies mit der 69 am Finaltag seine starke Form, teilte sich mit Ogilvie noch den zweiten Platz.

Ian Poulter gelang nicht die benötigte tiefe Runde um bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden zu können. Der exzentrische Engländer erreicht nach der 71 immerhin mit Platz 8 sein erstes Top 10-Ergebnis in Amerika. Titelverteidiger Phil Mickelson war mit der 71 am Sonntag ebenfalls keine Gefahr für seine Konkurrenten, musste sich mit Platz 12 begnügen. Bernhard Langer, einziger Deutscher in der Finalrunde, verbesserte sich mit 68 Schlägen noch auf den guten 23. Platz und untermauerte seine Formsteigerung zum Jahresbeginn.


Final Scores nach 5 Runden (Par 72):

Platz Spieler Par R1 R2 R3 R4 R5
1 Justin Leonard -28 66 67 68 64 67
T2 Tim Clark -25 70 66 64 66 69
T2 Joe Ogilvie -25 64 63 66 69 73
T4 Loren Roberts -24 68 67 67 65 69
T4 Peter Lonard -24 67 64 64 69 72
T6 Tim Herron -23 68 64 71 68 66
T6 John Senden -23 69 67 64 68 69
T8 Andrew Magee -22 68 69 65 69 67
T8 Jerry Kelly -22 68 67 64 69 70
T8 Jim Furyk -22 67 70 65 65 71
T8 Ian Poulter -22 70 70 64 63 71
T12 Phil Mickelson -21 66 64 70 68 71
             
Weiters:            
T14 Brian Davis -20 68 66 69 68 69
T14 Fredrik Jacobson -20 68 62 67 70 73
T23 Bernhard Langer -18 70 71 65 68 68
T23 Fred Couples -18 65 66 72 68 71
T29 Justin Rose -17 65 72 68 68 70
T41 Jesper Parnevik -15 68 65 71 70 71
T48 Phillip Price -14 69 67 68 68 74
T75 John Daly -8 72 66 68 71 75



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