US PGA Tour

FBR Open
TPC of Scottsdale,
Scottsdale, AZ
3. - 6. Februar 2005
Preisgeld: US$ 5,200.000

FBR OPEN - Phil Mickelson der Wüstenfuchs.

Final:

7.2.2005 / 03:28 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson
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Phil Mickelson


Mickelson der Wüstenfuchs

In seiner zweiten Heimat Scottsdale düpiert Phil Mickelson die Konkurrenz nach Belieben und feiert den 1. Sieg seit dem US-Masters. Bernhard Langer hat mit Platz 49 ein miserables Wochenende.

Nach seinem umstrittenen Wechsel zu Callaway und der blamablen Vorstellung beim Ryder Cup kann Phil Mickelson endlich wieder lachen. Bei der FBR Open krönte der Amerikaner in seiner zweiten Heimat Scottsdale eine dominierende Vorstellung mit dem ersten Sieg seit dem US Masters im vergangenen Jahr. 

Um den Cut gekämpft - mit Riesenvorsprung gewonnen

"Lefty", der in Scottsdale seit Collegezeiten extrem populär ist, weil er für die Arizona State University spielte, kontrollierte am Finaltag routiniert seine Verfolger und ließ niemanden näher als bis auf drei Schläge herankommen. Dabei kriselte Mickelson's langes Spiel phasenweise gewaltig, einen Schuß vom Tee in den Teich und einen in die Wüste steckte er locker weg, kassierte nur an der 9 sein Bogey. Mit 4 Birdies scorte Phil die 68 und gewinnt bei 17 unter Par noch immer mit 5 Schlägen Vorsprung - dem größten Vorsprung, mit dem er je auf der US Tour erfolgreich war: "Das war so ein unwahrscheinlicher Sieg nach den ersten 9 Löchern am Donnerstag - ich habe gekämpft um den Cut zu schaffen. Nach der 60 am Freitag war das hier ein unglaubliches Erlebnis." In der Preisgeldrangliste verbessert er sich vom 44. auf den 4. Platz und zementiert seine Top 5-Position im World Ranking.

Keine Kampfansage mehr am Sonntag

Der jüngste Spieler auf der US Tour konnte Mickelson im Schlussflight nie wirklich ärgern: Kevin Na war mit der 69 und dem geteilten 2. Platz auch mehr als zufrieden. An der 13 sah der junge Koreaner seine Chance, vielleicht drei Schläge gutzumachen, nachdem Phil seinen Drive weit in die Wüste verzog. Doch Mickelson rettete das Par - und Na schluckte mit Dreiputt selbst das Bogey.

Scott McCarron machte mit der 65 noch den meisten Boden auf Mickelson gut, doch sein Rückstand aus den Vortagen war zu groß, nur Kevin Na holte er auf Platz 2 noch ein. Jesper Parnevik gelang ebenfalls die 65 und die Verbesserung auf Platz 11, damit wird der Schwede bester Europäer. Bernhard Langer hatte mit der abschließenden 75 ein katastrophales Wochenende, wo er vom 3. auf den 49. Platz zurückfiel. Für den ehrgeizigen Deutschen, der sich als Spieler noch ein 11. Mal für den Ryder Cup qualifizieren möchte und daher als Captain für 2006 absagte, ein herber Rückschlag. 


Final Scores 4 Runden (Par 71):

Platz Spieler Par R1 R2 R3 R4
1 Phil Mickelson -17 73 60 66 68
T2 Scott McCarron -12 72 70 65 65
T2 Kevin Na -12 68 65 70 69
T4 David Toms -11 71 66 68 68
T4 Tim Herron -11 73 66 67 67
T4 Steve Flesch -11 70 67 67 69
7 Kenny Perry -10 70 67 67 70
8 Charles Warren -9 69 68 69 69
T9 Hunter Mahan -8 68 69 72 67
T9 Mark Calcavecchia -8 74 66 65 71
T11 Jesper Parnevik -7 73 70 69 65
           
Weiters:          
T11 Vijay Singh -7 71 72 66 68
T40 Carl Pettersson -1 77 68 69 69
T49 Bernhard Langer 1 70 66 74 75
T61 Jose Maria Olazabal 3 72 69 68 78
T69 Daniel Chopra 4 71 71 71 75
77 Fredrik Jacobson 12 73 71 75 77



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