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105. US OPEN PINEHURST
No.2 - Die Woche der Superstars
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Vorschau 2:
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15.6.2005 / 07:46 MEZ
Golf-Live.at / J.W. / E. Anderson |
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Tiger Woods
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Alle reden nur von Tiger
Der trickreiche US Open-Kurs von Pinehurst gibt jedem der 156
Starter eine Chance auf den Sieg. Dennoch dreht sich im Vorfeld
alles um die Chancen eines Spielers.
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Dienstag auf der Trainingsrunde in Pinehurst: Tiger Woods prügelt
einen perfekten Drive das zweite Fairway hinunter - um den zweiten Schlag
meilenweit rechts weg, fast in den Garten eines Hauses zu verziehen. Den zweiten
Ball pullt er ins Rough links neben das Grün: wie gut ist Tiger Woods für die
US Open 2005 gerüstet? Der einzige Spieler, der heuer noch den Grand Slam
gewinnen kann, die Nummer 1 der Golfwelt? "Wenn ich so die Kommentare lese,
klingt das, als ob ich überhaupt nicht mehr spielen könnte," beklagte
sich Tiger bitter über die Medien - um bei den Buchmachern dennoch als
Topfavorit gehandelt zu werden.
Damals in Pinehurst vor 6 Jahren ...
Zum Glück gibt es Vergleichswerte aus dem Jahr 1999, als der später bei einem
Flugzeugabsturz ums Leben gekommene Payne Stewart in Pinehurst gewann: Phil
Mickelson wurde damals Zweiter, vor Tiger und Vijay, während
die Südafrikaner Goosen und Els am Cut scheiterten.
(>> über den Kurs von Pinehurst).
Sollte Tiger nicht die geforderte Konstanz im langen Spiel bringen können,
tippen die meisten Fachleute auf Phil Mickelson: "Ich bin heute viel
kontrollierter vom Tee als 1999, fühle mich weit besser für die US Open
gerüstet," bringt sich Lefty selbst in das Favoritenspiel.
Die beiden Südafrikaner halten sich dagegen mit großen Ansagen zurück:
"Die US Open wird ein Test für das gesamte Golfbag und die Fähigkeit der
Spieler den Ball richtig zu shapen", ist Ernie Els, dem trotz zweier
US Open- Titel zuletzt bei den Majors wenig gelang, nur eine nüchterne Analyse
über die spielerischen Anforderungen zu entlocken. Titelverteidiger Retief
Goosen ist heuer noch sieglos in Amerika, zeigte zuletzt dennoch ansteigende
Form.
Garcia und Harrington hoch gehandelt
Die US Open ist traditionell das Albtraum-Major der Europäer - Tony Jacklin
war der Letzte vom alten Kontinent, der 1970 gewinnen konnte. Padraig
Harrington gewann auf den Trainingsrunden dennoch vertraute Eindrücke:
"Die Fairways sind so schmal geschnitten und die Roughs so gefährlich, wie
sonst nur auf der European Tour". Als Sieger bei der Generalprobe in der
Vorwoche in Potomac ist auch Sergio Garcia im Kreis der Favoriten, so wie
seine Ryder Cup-Kollegen Montgomerie oder Lee Westwood, die in
Amerika immer selbstbewusster auftreten.
Einziger Deutscher im Feld ist Bernhard Langer, der sich erfolgreich
durch die Qualifikationsmühle kämpfte, während Alex Cejka dort
scheiterte. Markus Brier versuchte sich erfolglos in der
Europa-Qualifikation im englischen Walton Heath am Montag vergangener Woche. Mit
9.049 Anmeldungen verzeichnete die vom US-Golfverband USGA ausgetragene Open
einen neuen Rekord, von den 156 Spielern am Start waren 1999 bereits 36 dabei.
Heiße US Open erwartet
"Die Bälle bouncen auf den Fairways schrecklich herum, hier wird man auch
eine gehörige Portion Glück benötigen, um nicht dauernd im Rough zu
liegen," fand Tiger Woods auf den Trainingsrunden heraus. Und der
Wetterbericht verspricht einen heißen Tanz, denn es soll überwiegend trocken
bleiben, vor allem am Donnerstag mit mörderischen Temperaturen.
Falls der Wind aufkommt, sind hohe Scores vorprogrammiert: "Ein Endergebnis
von Even Par würde ich jederzeit nehmen," orakelte Ernie Els. Die
USGA ist auch bekannt dafür, bei der US Open den Spielern die härtesten
Bedingungen aufzutischen, vor allem auf den Grüns komplett das Wasser
abzudrehen - das zweite Major wird somit garantiert ein Spektakel...
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Tee-Times für die 1. und 2. Runde
Golf-Live berichtet ab Donnerstag 14:00 Uhr LIVE mit laufenden Updates von der
105. US Open.
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