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SHELL HOUSTON OPEN - Vijay
Singh schlägt zurück.
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1. Runde:
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22.4.2005 / 04:06 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson |
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Vijay Singh
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Singh schlägt zurück
Eine neue Tiger-Ära im World Ranking will Vijay Singh nicht
akzeptieren und legt in Houston gleich zum Auftakt eine brillante 64
auf den Rasen hin.
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Den aufgestauten Frust vom US Masters und den Verlust der Nummer 1- Position
im World Ranking schoss sich Vijay Singh mit einer 64 zum Auftakt der
Houston Open von der Seele - auf dem Longhitter-Kurs von Redstone ist der
42-jährige Fidschi zugleich der Titelverteidiger.
Wenig rühmliche Aufnahme in die Hall of Fame
Singh sollte sich darüber freuen, dass er das neueste Mitglied in der World
Golf Hall of Fame ist, statt dessen bekam die Wahl einen schalen
Beigeschmack - als ehemalige Nummer 1 der Welt hätte er locker die geforderten
65 % der Stimmen bekommen müssen. Doch statt dessen stimmten magere 56 % für
den in Amerika nicht gerade überpopulären Vijay, nur dank einer Ausnahmeregel,
dass der stimmenstärkste Kandidat in die Hall of Fame einzieht, wenn er mehr
als 50 % erhält, ersparte er sich eine Riesenblamage (denn Larry Nelson erreichte
mit 55 % knapp weniger Stimmen als Singh).
"Meine volle Konzentration gilt dem Turnier hier," wollte Singh die
passende Antwort mit seinen 14 Golfschlägern im Bag geben - und das tat er
auch: gleich 8 Birdies holte Vijay aus dem Platz heraus, war praktisch fehlerlos
im langen Spiel und lochte auch die entscheidenden Putts. Dank der bogeyfreien
Vorstellung egalisierte Singh mit der 64 zugleich den Platzrekord von Jeff
Maggert und Hank Kuehne.
Wenig Druck von den Mitspielern
Nur zwei absolute Außenseiter konnten einigermaßen mit Singh mithalten. Der
36-jährige Gavin Coles, Aufsteiger von der Nationwide Tour, lochte die
Putts aus allen Lebenslagen, erst ein Bogey aus dem Grünbunker der 17 kostete
den Australier die geteilte Spitze. Mit der 65 teilt sich Coles den zweiten
Platz mit einem weiteren Außenseiter, Brendan Jones, der auf der US PGA
Tour auch noch keine Bäume ausreißen konnte.
Erfreulich die Vorstellung des Engländers Greg Owen mit einer
grundsoliden 67er-Runde, die ihn auf den 4. Platz vorspülte. Der nach einer
Rückenoperation überraschend bei der US-Tourschool aufgestiegene Owen traf 16
Grüns und war gleich sieben Mal bei den Birdieversuchen erfolgreich. Nicht nach
Wunsch läuft es dagegen weiter für Alex Cejka, der mit einer 73 und
Platz 98 in Houston startete. Der Deutsche traf zwar 14 Grüns, benötigte dann
aber frustrierende 32 Putts.
Scores nach 1 von 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Par |
R1 |
| 1 |
Vijay
Singh |
-8 |
64 |
| T2 |
Gavin
Coles |
-7 |
65 |
| T2 |
Brendan
Jones |
-7 |
65 |
| T4 |
Chris
Smith |
-5 |
67 |
| T4 |
Jeff
Maggert |
-5 |
67 |
| T4 |
Ted
Purdy |
-5 |
67 |
| T4 |
Tim
Herron |
-5 |
67 |
| T4 |
Carl
Paulson |
-5 |
67 |
| T4 |
Brett
Quigley |
-5 |
67 |
| T4 |
Jimmy
Walker |
-5 |
67 |
| T4 |
Greg
Owen |
-5 |
67 |
| T12 |
Geoff
Ogilvy |
-4 |
68 |
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Weiters: |
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| T12 |
John
Daly |
-4 |
68 |
| T18 |
Daniel
Chopra |
-3 |
69 |
| T31 |
Jose
Maria Olazabal |
-2 |
70 |
| T31 |
Phillip
Price |
-2 |
70 |
| T44 |
Mathias
Gronberg |
-1 |
71 |
| T44 |
Fredrik
Jacobson |
-1 |
71 |
| T44 |
Darren
Clarke |
-1 |
71 |
| T70 |
Thomas
Levet |
E |
72 |
| T98 |
Alex
Cejka |
1 |
73 |
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