US PGA Tour

Houston Open
Redstone Golf Club
Humble, Texas, USA
21. - 24. April 2005
Preisgeld: US$ 5,000.000

SHELL HOUSTON OPEN - Vijay Singh schlägt zurück.

1. Runde:

22.4.2005 / 04:06 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson
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Vijay Singh


Singh schlägt zurück

Eine neue Tiger-Ära im World Ranking will Vijay Singh nicht akzeptieren und legt in Houston gleich zum Auftakt eine brillante 64 auf den Rasen hin.  

Den aufgestauten Frust vom US Masters und den Verlust der Nummer 1- Position im World Ranking schoss sich Vijay Singh mit einer 64 zum Auftakt der Houston Open von der Seele - auf dem Longhitter-Kurs von Redstone ist der 42-jährige Fidschi zugleich der Titelverteidiger.

Wenig rühmliche Aufnahme in die Hall of Fame

Singh sollte sich darüber freuen, dass er das neueste Mitglied in der World Golf Hall of Fame ist, statt dessen bekam die Wahl einen schalen Beigeschmack - als ehemalige Nummer 1 der Welt hätte er locker die geforderten 65 % der Stimmen bekommen müssen. Doch statt dessen stimmten magere 56 % für den in Amerika nicht gerade überpopulären Vijay, nur dank einer Ausnahmeregel, dass der stimmenstärkste Kandidat in die Hall of Fame einzieht, wenn er mehr als 50 % erhält, ersparte er sich eine Riesenblamage (denn Larry Nelson erreichte mit 55 % knapp weniger Stimmen als Singh).

"Meine volle Konzentration gilt dem Turnier hier," wollte Singh die passende Antwort mit seinen 14 Golfschlägern im Bag geben - und das tat er auch: gleich 8 Birdies holte Vijay aus dem Platz heraus, war praktisch fehlerlos im langen Spiel und lochte auch die entscheidenden Putts. Dank der bogeyfreien Vorstellung egalisierte Singh mit der 64 zugleich den Platzrekord von Jeff Maggert und Hank Kuehne.

Wenig Druck von den Mitspielern

Nur zwei absolute Außenseiter konnten einigermaßen mit Singh mithalten. Der 36-jährige Gavin Coles, Aufsteiger von der Nationwide Tour, lochte die Putts aus allen Lebenslagen, erst ein Bogey aus dem Grünbunker der 17 kostete den Australier die geteilte Spitze. Mit der 65 teilt sich Coles den zweiten Platz mit einem weiteren Außenseiter, Brendan Jones, der auf der US PGA Tour auch noch keine Bäume ausreißen konnte.

Erfreulich die Vorstellung des Engländers Greg Owen mit einer grundsoliden 67er-Runde, die ihn auf den 4. Platz vorspülte. Der nach einer Rückenoperation überraschend bei der US-Tourschool aufgestiegene Owen traf 16 Grüns und war gleich sieben Mal bei den Birdieversuchen erfolgreich. Nicht nach Wunsch läuft es dagegen weiter für Alex Cejka, der mit einer 73 und Platz 98 in Houston startete. Der Deutsche traf zwar 14 Grüns, benötigte dann aber frustrierende 32 Putts.


Scores nach 1 von 4 Runden (Par 72):

Platz Spieler Par R1
1 Vijay Singh -8 64
T2 Gavin Coles -7 65
T2 Brendan Jones -7 65
T4 Chris Smith -5 67
T4 Jeff Maggert -5 67
T4 Ted Purdy -5 67
T4 Tim Herron -5 67
T4 Carl Paulson -5 67
T4 Brett Quigley -5 67
T4 Jimmy Walker -5 67
T4 Greg Owen -5 67
T12 Geoff Ogilvy -4 68
     
Weiters:    
T12 John Daly -4 68
T18 Daniel Chopra -3 69
T31 Jose Maria Olazabal -2 70
T31 Phillip Price -2 70
T44 Mathias Gronberg -1 71
T44 Fredrik Jacobson -1 71
T44 Darren Clarke -1 71
T70 Thomas Levet E 72
T98 Alex Cejka 1 73



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