US PGA Tour

Houston Open
Redstone Golf Club
Humble, Texas, USA
21. - 24. April 2005
Preisgeld: US$ 5,000.000

SHELL HOUSTON OPEN - Vijay Singh bleibt der Texas-King

Final:

25.4.2005 / 03:31 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson
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Vijay Singh


Singh bleibt Texas-King

Erst im Playoff gegen John Daly verteidigte Vijay Singh seinen Titel von Houston, in den letzten vier Jahren gewann er hier dreimal.

Auf den letzten 36 Löchern nur vier Birdies zu spielen und dennoch zu gewinnen, das ist auch eine Kunst: Vijay Singh konnte sich sogar bei seiner geliebten Houston Open einen eiskalten Putter leisten und verteidigte dennoch seinen Vorjahrestitel. Im Redstone Golfclub spielte er seine anderen Qualitäten aus - Länge und Konstanz und feiert damit seinen zweiten Saisonsieg, den bereits 26. auf der US PGA Tour.

Birdies im entscheidenden Moment

"Zum Glück hat niemand Druck auf mich ausgeübt, außer John Daly am Schluß," wusste Singh, dass er auch kräftige Mithilfe seiner Kollegen bekam. Denn zwar spielte der 42-jährige Fidschi am Finaltag fast fehlerlos, nur auf den Grüns rollte er einen Putt nach dem anderen an der Lochkante vorbei; "Ich habe nicht schlecht geputtet, die Linie waren aber sehr schwer zu erkennen".

Nach einer endlosen Serie von Pars klappte es endlich mit einem Birdie-Dopplepback an der 14 und 15: "Ich blieb geduldig und habe die Putts im entscheidenden Moment gemacht". Mit einer 70er-Runde und einem Endergebnis von 13 unter Par musste Singh allerdings in ein Stechen, um den Titel zu holen.

Denn "Big" John Daly setzte zu einem gewaltigen Endspurt an. Der Publikumsliebling sackte drei Birdies auf den letzten vier Löchern ein und erreichte mit der 67 ebenfalls die Bestmarke des Turniers. Doch im Stechen warf der schwergewichtige Amerikaner gleich mit seinem ersten Drive ins Wasser alle Chancen weg, überschlug mit dem dritten Schlag sogar noch das Grün und eröffnete Singh eine Chance, die sich dieser nicht entgehen ließ.

Europäer gesammelt auf den Ehrenplätzen

Greg Owen hätte es in der Hand gehabt, in Houston seinen ersten US-Sieg zu feiern. Doch wie schon an den Vortagen kassierte der 33-jährige Engländer ausgerechnet dann seinee Bogeys, als er sich an die Spitze gespielt hatte. Gleich 4 Bummerln auf den Back 9 warfen Owen auf Platz 4 zurück, drei Schläge hinter dem Sieger. Bester Europäer wird jedoch Jose-Maria Olazabal bei 11 unter Par, Oli spielte seine dritte 70er-Runde in Houston und legte mit Platz 3 eine gute Basis um sich wieder eine US-Tourkarte zu erspielen.

Darren Clarke auf Platz 4 und Brian Davis auf Platz 7 komplettierten ein tolles Ergebnis aus europäischer Sicht. 


Final Scores nach 4 Runden (Par 72):

Platz Spieler Par R1 R2 R3 R4
1* Vijay Singh -13 64 71 70 70
2 John Daly -13 68 67 73 67
3 Jose Maria Olazabal -11 70 67 70 70
T4 Darren Clarke -10 71 69 71 67
T4 Greg Owen -10 67 69 70 72
6 Joe Ogilvie -9 68 67 73 71
T7 Lucas Glover -8 70 71 72 67
T7 Bo Van Pelt -8 69 68 73 70
T7 Brian Davis -8 71 69 70 70
T7 Jeff Maggert -8 67 68 74 71
T7 Kent Jones -8 70 71 68 71
T7 Gavin Coles -8 65 69 71 75
           
Weiters:          
T21 Brett Quigley -4 67 67 73 77
T34 Mathias Gronberg -2 71 68 74 73
T34 David Toms -2 72 69 72 73
T39 Thomas Levet -1 72 65 77 73

* Sieg im Stechen am ersten Extraloch



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