US PGA Tour

FedEx St. Jude Classic
TPC at Southwind
Memphis, Tennessee
27. - 30. Mai 2004
Preisgeld: US$ 4,700.000

FEDEX ST. JUDE CLASSIC - David Toms rockt wie Elvis.

Final: 31.5.2004 / 01:16 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson
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David Toms
Foto: Golf-Live.at


David Toms rockt wie Elvis

David Toms bleibt der Golfking of Memphis, verteidigt mit sechs Schlägen Abstand seinen Titel bei der St. Jude Classic. Jung-Papa Fredrik Jacobson verdiente als 5. gutes Kindergeld.

Unweit von Graceland festigte David Toms seinen Titel als Golfkönig von Memphis, Tennessee, feiert damit das Comeback des Jahres auf der US PGA Tour. Nach seiner Handgelenksoperation wollte der 37-jährige einfach nicht mehr zu alter Form finden, verpasste fünf von sieben Cuts in der heurigen Saison. 

Toms: "Great Balls of Fire"

Auf seinem geliebten TPC at Southwind, wo er 11 Runden in Folge in den 60ern spielte, fand Toms zurück auf die Siegesstrasse. Unter der Musik von "Great Balls of Fire" rockte der PGA-Champion von 2001 wieder wie in seinen besten Zeiten über den Golfplatz. Mit sieben Schlägen Vorsprung in den Finaltag gegangen, liess er sich auch von extrem windigen Verhältnissen nicht aus dem Konzept bringen: "Das war ein harter Tag für alle. Ich wusste, wenn ich mich durchbeiße, möglichst viele Pars spiele, wird mich niemand mehr abfangen können".

Mit drei Birdies und fünf Bogeys blieb Toms annähernd seiner Marschrichtung treu, rettete mit der 73 gleich sechs seiner sieben Schläge Vorsprung ins Ziel (16 unter Par), das ist gemeinsam mit Chad Campbells Erfolg beim Bay Hill Invitational der deutlichste Erfolg 2004. Sein 10. Sieg auf der US PGA Tour ist zugleich sein Wichtigster: "Angesichts der Verletzung bedeutet der Comeback-Sieg die Welt für mich", rang Toms sichtlich nach Worten.

Der 28-jährige Tourneuling Vaughn Taylor konnte im Schlußflight nie Druck auf Toms ausüben, angesichts von nur 83.000 Dollar, die er bislang in seiner Karriere gewinnen konnte, war der Respekt einfach zu groß. Mit 74 Schlägen sicherte sich der Aufsteiger aus Virginia dennoch mehr Preisgeld, als er bislang in seinem Leben gewinnen konnte.

Die größte Gefahr für Toms ging noch von Bob Estes aus. Der Amerikaner chippte an der 16 zum Eagle ein, sicherte sich bei 10 unter Par den alleinigen zweiten Platz. Die stärkste Leistung am stürmischen Finaltag zeigte Steve Lowery mit der 67er-Runde, er blieb als einziger ohne Schlagverlust am Sonntag. Gemeinsam mit "Lumpy" Tim Herron teilt sich Lowery den dritten Platz.

Jacobson nach Babypause erfolgreich

Bei der Wachovia Championship ereilte Fredrik Jacobson am dritten Spieltag der Babyalarm. Nach der Geburt seiner Tochter ist der schwedische Jung-Papa erstmals wieder zurück auf der Tour. Nachdem Fredi am letzten Drücken den Cut geschafft hatte, spielte er sich am Wochenende mit Runden von 64 und 69 Schlägen bis auf den 5. Platz vor (8 unter Par), verdiente damit ein schönes Kindergeld.


Final Scores nach 4 Runden (Par 71):

Platz Name Par R1 R2 R3 R4 Score
1 David Toms -16 67 63 65 73 268
2 Bob Estes -10 74 64 67 69 274
T3 Steve Lowery -9 74 64 70 67 275
T3 Tim Herron -9 72 64 69 70 275
T5 Stewart Cink -8 68 70 69 69 276
T5 Fredrik Jacobson -8 75 68 64 69 276
T5 Vaughn Taylor -8 66 65 71 74 276
T5 Brian Gay -8 71 66 66 73 276
T9 Charles Howell III -7 70 70 68 69 277
T9 Paul Stankowski -7 67 69 71 70 277
T9 Craig Bowden -7 72 68 66 71 277
T9 Hirofumi Miyase -7 68 69 67 73 277
             
Weiters:            
T18 Tom Pernice, Jr. -5 75 68 63 73 279
T23 Hank Kuehne -4 73 66 70 71 280
T26 Fred Funk -3 73 68 66 74 281
T42 John Daly -1 71 65 72 75 283
T47 Lian-wei Zhang E 68 72 70 74 284
59 Tom Lehman 2 70 70 71 75 286



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