US PGA Tour

Wachovia Championship
Quail Hollow Club
Charlotte, North Carolina
6. - 9. Mai 2004
Preisgeld: US$ 5,600.000

WACHOVIA CHAMPIONSHIP - Tiger Woods verspielt stolzen Rekord.

Final: 10.5.2004 / 04:30 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson
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Tiger Woods:
Foto: Golf-Live.at


Woods: Ein Rekord ist futsch

Erstmals seit 1999 reicht Tigers Halbzeit-Führung nicht zum Sieg. Joey Sindelar holt nach 14 sieglosen Jahren seinen 7. Titel im Playoff gegen Arron Oberholser.

Eigentlich ist es ein Wunder, dass Tiger Woods nur ein Schlag zum Sieg bei der Wachovia Championship fehlte. 60 % seiner Tee-Shots landeten in der Wildnis, fast jede zweite Annäherung verfehlte das Grün. Also richtete es der Tiger mit dem Putter, lochte auch am Finaltag aus allen Lebenslagen, mit fünf Birdies bei nur einem Bogey wurde es noch die starke 68 und am Ende Platz 3. Nach einem 10 Meter-Birdie am vorletzten Loch schien der Ausnahmekönner sogar noch um den Sieg mitzureden. 

"Ich war auf den Par 5 zu schwach, habe aber einige gute Putts gelocht, wenn es notwendig war", resümmierte die Nummer 1. In seiner unendlich langen Rekordsammlung geht in North Carolina ein ganz besonders spektakulärer verloren: seit 1999 hatte er noch jede Halbzeitführung in einen Sieg verwandelt, 18 Mal in Folge.

Duell: Tourveteran gegen Aufsteiger

Das Match um den Sieg entspann sich zwischen dem kalifornischen Aufsteiger Arron Oberholser und Tourveteran Joey Sindelar. Drittrundenleader Oberholser sah nach dem Eagle an der 15 mit drei Schlägen Vorsprung wie der sichere Sieger aus, doch dann spielten dem noch sieglosen Kalifornier die Nerven mit Bogeys an der 16 und 17 einen Streich. 

Joey Sindelar wiederum witterte nach 370 Turnieren und 14 sieglosen Jahren auf der US PGA Tour erstmals wieder eine Titelchance. Der 46-jährige aus Kentucky lochte späte Birdies an der 15, 16 und 17, zwang damit Oberholser noch in ein Stechen. Und da hatte er gegen seinen übernervösen Gegner leichtes Spiel, der die Annäherung am zweiten Extraloch im Bunker versenkte. Sindelar reichte schon das Par zu seinem 7. Titel auf der US PGA Tour - das Preisgeld von knapp über einer Million Dollar ist mehr als seine höchste Jahressumme in all den 20 Jahren auf der Tour.

Singh und Mickelson weiter in Superform

Vijay Singh bekam nach einem Eagle an der 15 die Chance auf den historischen dritten Sieg in Folge. Doch mit Doppelbogey-Bogey auf den Schlusslöchern fiel der Fidschi auf den 10. Platz bei 7 unter Par zurück.

Phil Mickelson bestätigte seine Überform mit Platz 5 bei 9 unter Par, er spielte mit 67 die beste Sonntagsrunde, die einzig bogeyfreie im gesamten Feld. 

Bester Europäer wurde der Schwede Mathias Grönberg, der sich mit 
Platz 9 immer besser in Amerika behauptet. Grönberg sorgte mit zwei Eagles am Finaltag für ein Highlight, das sonst niemandem gelang.


Final Scores nach 4 Runden (Par 72):

Platz Name Par R1 R2 R3 R4 Score
1 Joey Sindelar * -11 69 69 70 69 277
2 Arron Oberholser -11 69 68 68 72 277
T3 Tiger Woods -10 69 66 75 68 278
T3 Carlos Franco -10 68 71 69 70 278
T5 Phil Mickelson -9 70 70 72 67 279
T5 Steve Flesch -9 72 72 66 69 279
T5 Notah Begay III -9 67 70 69 73 279
T5 Jeff Maggert -9 71 69 67 72 279
9 Mathias Gronberg -8 69 71 71 69 280
T10 Lucas Glover -7 74 70 68 69 281
T10 Kevin Sutherland -7 71 68 71 71 281
T10 Heath Slocum -7 67 75 67 72 281
T10 Vijay Singh -7 68 70 71 72 281
             
Weiters:            
T15 Luke Donald -6 67 73 73 69 282
T21 Mike Weir -5 67 72 75 69 283
T21 Nick Price -5 74 69 70 70 283
T21 Davis Love III -5 73 66 72 72 283
T35 K.J. Choi -2 71 73 69 73 286
T35 Daniel Chopra -2 73 68 71 74 286
T50 Richard S. Johnson E 72 69 76 71 288
T61 Sergio Garcia 2 73 71 76 70 290

* Sieg mit Par am 2. Extraloch


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