US PGA Tour

Byron Nelson Championship
TPC Four Seasons Resort
Irving, Texas
12. - 15. Mai 2005
Preisgeld: US$ 5,800.000

BYRON NELSON CHAMPIONSHIP - Vijay Singh Hole in One Number Two

Final:

16.5.2004 / 03:49 MEZ
Golf-Live.at / E. Anderson
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Vijay Singh


Hole in 1 - Number 2

Vijay Singh zückt ein Ass an der 17, verpasst als geteilter 3. nur hauchdünn den Sprung zurück an die Nummer 1. Ted Purdy gewinnt seinen ersten Titel.

Vijay Singh benötigte einen alleinigen dritten Platz bei der Byron Nelson Championship um Tiger Woods wieder im World Ranking vom Thron zu stoßen. Viel Holz, wenn man vom 13. Platz in die Finalrunde startet - und mit vier Birdies auf den erste 16 Löchern keine brandheisse Runde gelingen will. 

Selbst ein Hole in One war zuwenig

Also zückte der 42-jährige Fidschi am vorletzten Loch, einem Par 3, sein Eisen 7 und zirkelte den Ball aus 180 Metern direkt ins Loch. Ein Birdie an der 18 komplettierte die tiefe 65er-Runde, die ihn wie bestellt auf den 3. Platz vorbrachte. Doch Tiger darf Bob Tway und Doug Barron ein paar Bier ausgeben, die ebenfalls das Endergebnis von 11 unter Par erreichten und so hauchdünn die Nummer 1-Position für den US-Superstar retteten. Woods und Singh liegen jedoch so knapp beisammen, dass in den nächsten beiden Wochen, wenn beide pausieren werden, Singh durchaus um ein paar Hundertstel-Punkte an Tiger vorbeiziehen könnte.

Um den Sieg spielten jedoch zwei Außenseiter - völlig unerwartet nachdem die Top 5 der Golfwelt am Start waren. Doch der 31-jährige Ted Purdy spielte die Golfrunde seines Lebens, traf 17 Grüns und puttete praktisch auf jedem Loch zum Birdie. 5 Mal lochte er seine Chance und darf sich nach der 65er-Runde über seinen ersten Titel auf der US Tour freuen: "Das war mein Lebenstraum, auf der amerikanischen Tour zu gewinnen," brachte Purdy fassungslos heraus, der die letzten Jahre auf der asiatischen Tour unterwegs war, weil er sich daheim nicht durchsetzen konnte.

Damit schnappte Purdy dem 22-jährige Rookie Sean O'Hair den Erfolg vor der Nase weg, der zwar ebenfalls fünf Birdies holte, aber nach zwei Schlagverlusten um einen Shot zuviel am Konto hatte und sich mit Platz 2 begnügen musste.

Europäer geschwächt und erfolglos

Beste Europäer werden Luke Donald und Jesper Parnevik als geteilte 18., so schlecht waren die Pros vom alten Kontinent schon lange nicht mehr in Amerika - kein Wunder, wenn Monty, Clarke, Poulter und Co. beim British Masters engagiert sind. Bernhard Langer steigerte sich auch am Sonntag noch ein wenig, darf sich nach der 67 immerhin über einen 40. Platz freuen.


Final Scores nach 4 Runden (Par 70):

Platz Spieler Par R1 R2 R3 R4
1 Ted Purdy -15 65 67 68 65
2 Sean O'Hair -14 66 65 67 68
T3 Vijay Singh -11 68 67 69 65
T3 Bob Tway -11 68 68 66 67
T3 Doug Barron -11 69 66 65 69
T6 Omar Uresti -10 65 70 69 66
T6 Nick Price -10 66 69 68 67
T6 Shigeki Maruyama -10 67 67 68 68
T6 Scott Verplank -10 68 67 65 70
T10 Mark Brooks -9 71 69 65 66
T10 Ernie Els -9 64 72 69 66
           
Weiters:          
T14 Phil Mickelson -8 69 66 70 67
T18 Luke Donald -7 68 69 67 69
T18 Jesper Parnevik -7 69 67 68 69
T35 Sergio Garcia -5 71 68 66 70
T40 Bernhard Langer -4 73 67 69 67
T48 Justin Rose -3 69 71 68 69
68 Daniel Chopra 2 70 66 75 71



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