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WGC-Series

WORLD CUP OF GOLF
The Country Club Course, St. James, Barbados
7. - 10.12.2006 >> US$ 4,000.000

WORLD CUP OF GOLF - Angel Cabrera und Andres Romero dominieren.

2. Runde:

8.12.2006 - 21:46 MEZ   Golf-Live.at - M. Wölfl


Gauchos nicht zu bremsen

Angel Cabrera und Andres Romero dominieren beim World Cup. 3 Shots Guthaben auf Deutschland, Schweden und Schottland zur Halbzeit.

Der 64 im Bestball lassen die Argentinier im klassischen Vierer die 67 folgen, schütteln damit beim World Cup Co-Leader Schweden und Südafrika ab und spielen drei Schläge Vorsprung heraus.

Ideale Verhältnisse für die Longhitter

Bei starkem Wind und nassen Fairways spielt sich der Tom Fazio-Kurs auf Barbados extrem lang, die Führung der Argentinier kommt somit nicht überraschend. Angel Cabrera prügelte die Drives wie üblich kilometerweit das Fairway hinunter, Jungstar Andres Romero trug mit guten Eisen und Putts seinen Teil zum Erfolg bei. Auf der Tour de las Americas hatte Romero mit seinem Sieg beim Argentina Masters und Cabrera mit Platz 2 bei seiner Open zuletzt bereits Bestform gezeigt, sich ideal auf Bermuda-Gras eingeschossen, während viele Europäer noch kleine Umstellungsprobleme auf den Grüns zeigen.

Langer und Siem halten 27 Löcher voll mit

Bernhard Langer und Marcel Siem hielten im Vierer auf den Front 9 noch gut mit, bevor vor allem Siem etwas den Faden verlor. Ein viel zu starker Putt an der 14 und ein ungenauer Chip an der 16 kosteten Bogeys und liessen die Deutschen (70, 8 unter Par) den Anschluss an die Argentinier verlieren.

So wie die Argentinier und Deutschen setzen auch die Schotten auf eine Kombination aus Erfahrung und Jugend: Colin Montgomerie und Aufsteiger Marc Warren arbeiten sich mit der 67 auf den geteilten 2. Platz vor. Carl Pettersson und Henrik Stenson zeigen zwar perfekte lange Schläge, allerdings können sich die Schweden weiterhin nicht ganz auf die Grüns einstellen und fallen daher mit der 70 auf 8 unter Par zurück.

Rory Sabbatini bringt Richard Sterne mit einigen unpräzisen Annäherungen in Verlegenheit - so auch am Schlussloch, mit dem Bogey zur 71 fallen die Südafrikaner von Platz 1 auf 5 zurück, geteilt mit Miguel-Angel Jimenez und Gonzalo Fernandez-Castano, die mit der 66 für den besten Vierer sorgen.

Enttäuschend neuerlich die Amerikaner, die mit der Entsendung von Stewart Cink und J.J. Henry dem World Cup die kalte Schulter zeigen - Cink ist aktuell nur Amerikas Nummer 6 im World Ranking: Platz 11 daher für die US-Boys bei 3 unter Par.

Markus Brier und Clemens Prader konnten sich nicht für das Finale der besten 24 Länder-Teams qualifizieren.


Scores nach Bestball und Vierer (Par 72):

Platz Land
Par
Bestball
Vierer
1 Argentina -11 64 67
T2 Scotland -8 67 67
T2 Sweden -8 64 70
T2 Germany -8 65 69
T5 Spain -7 69 66
T5 South Africa -7 64 71
7 England -6 66 70
8 Mexico -5 69 68
T9 Italy -4 68 70
T9 South Korea -4 66 72
11 United States -3 66 73
T12 Denmark -2 70 70
T12 Australia -2 68 72
T12 Ireland -2 67 73
T12 Wales -2 65 75
T16 Canada -1 69 72
T16 Japan -1 67 74
T16 Colombia -1 67 74
T19 Switzerland 1 73 70
T19 Singapore 1 71 72
T19 Trinidad & Tobago 1 70 73
T19 France 1 68 75
23 Barbados 3 69 76
24 Jamaica 6 72 76


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