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WGC-Series

WORLD CUP OF GOLF
The Country Club Course, St. James, Barbados
7. - 10.12.2006 >> US$ 4,000.000

WORLD CUP OF GOLF - Bernhard Langer und Marcel Siem holen den Titel.

Final:

10.12.2006 - 22:20 MEZ   Golf-Live.at - M. Wölfl


Deutsche holen World Cup

Bernhard Langer und Marcel Siem schlagen Schottland im Stechen - ein vielleicht letzter großer Titel für Deutschlands Golfdenkmal.

Heuer in Amerika die Tourkarte verloren, der 50er und damit der Wechsel zur Champions Tour steht an - Bernhard Langer beginnt seine Abschiedstour in Richtung Seniorengolf mit einem Paukenschlag: beim World Cup of Golf auf Barbados holt er seinen zweiten Titel in diesem Mannschaftsbewerb, diesmal mit Marcel Siem - der junge Düsseldorfer kassiert mit 700.000 US Dollar zugleich den dicksten Scheck seiner Karriere, mehr als er im gesamten Spieljahr 2006 auf der European Tour verdiente.

Deutsche spielen den besten Vierer

Die Basis für den World Cup Triumpf setzten die Deutschen im abschließenden klassischen Vierer. Während die Flights hinter ihnen jeweils die Bogeys zogen, kamen Langer und Siem bei der Übung abwechselnd den gleichen Ball zu schlagen, 16 Bahnen lang fehlerfrei davon.

Ab der 6 fielen auch die Birdieputts, gleich 6 Stück, wobei sich Langer und Siem gut abwechselten. Vor allem Marcel steigerte sich deutlich gegenüber dem gestrigen Bestball und lochte einige Big Points für die Deutschen, wie etwas aus gut 10 Meter am 16. Grün: bei 17 unter Par gingen sie damit alleine in Führung.

Das einzige Bogey des Tages setzte es an der 17, als Siem ins dicke Kraut abschlug, Langer nicht bis zum Grün kam und aus zwei Metern den Par-Putt vorbeischob. Aber auch mit der 66 spielten die Deutschen den stärksten klassischen Vierer der gesamten Woche und setzten bei 16 unter Par eine nicht zu knackende Bestmarke.

Duell zweier Ryder Cup-Legenden

Colin Montgomerie und Marc Warren blieben zwar bogeyfrei, lochten aber nur zwei Birdies und konnten mit der 69 nur das Ergebnis der Deutschen einstellen. Carl Pettersson verschob an der 18 den Par-Putt, der auch die Schweden ins Stechen gebracht hätte.

Die Entscheidung im Playoff fiel gleich am ersten Extraloch, dem langen Par 3 der 18: sowohl Monty wie auch Langer pullten ihr Eisen 3 ins dicke Rough, Siem spielte jedoch den besseren Chip zur Fahne. Langer verwertete den kurzen Par-Putt zum Sieg, nachdem Monty verschob.

Hinter den Schweden erreichen die Südafrikaner den vierten Platz. Den schwächsten Vierer in der Spitzengruppe zeigten Angel Cabrera und Andres Romero: mit der 73 wurden die Argentinier bis auf den 5. Platz zurückgereicht, den sie sich mit den Amerikanern (Stewart Cink und J.J. Henry) und den Spaniern (Miguel-Angel Jimenez und Gonzalo Fernandez-Castano) teilen. Titelverteidiger Wales kommt als 8. ins Ziel.

Die positive Überraschung des Turniers liefern die beiden jungen Schweizer Tony Rominger und Nicolas Sulzer, die im Konzert der 24 besten Nationen den bemerkenswerten 12. Platz erreichen - geteilt mit Padraig Harrington und Paul McGinley ...


Scores nach je 2 Runden im Bestball und klassischem Vierer (Par 71):

Platz Land
Par
Bestball
Vierer
Bestball
Vierer
1 Germany* -16 65 69 68 66
2 Scotland -16 67 67 65 69
3 Sweden -15 64 70 63 72
4 South Africa -14 64 71 67 68
T5 Spain -13 69 66 67 69
T5 United States -13 66 73 63 69
T5 Argentina -13 64 67 67 73
T8 Australia -11 68 72 64 69
T8 Mexico -11 69 68 65 71
T8 Italy -11 68 70 64 71
T8 Wales -11 65 75 62 71
T12 Switzerland -9 73 70 64 68
T12 Ireland -9 67 73 66 69
14 Colombia -7 67 74 66 70
T15 Canada -6 69 72 66 71
T15 England -6 66 70 70 72
17 Singapore -4 71 72 68 69
18 Denmark -3 70 70 71 70
19 South Korea -1 66 72 70 75
20 France 1 68 75 65 77
T21 Barbados 4 69 76 71 72
T21 Trinidad & Tobago 4 70 73 67 78
23 Japan 5 67 74 74 74
24 Jamaica 11 72 76 67 80

* Sieg im Stechen am ersten Extraloch mit Par



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