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2. Runde:
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29.9.2006 - 20:40 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |
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One-Man-Golfshow
Tiger Woods stürmt mit der 64 auf 15 unter
Par und den Verfolgern auf und davon. Am ehensten können Furyk,
Howell und Cink mithalten.
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Der Longhitter-Kurs The Grove, nördlich von London, erwies sich
auch am zweiten Spieltag der American Express Championship als ideale
Spielwiese für Tiger Woods. 15 unter Par nach zwei
Runden: erst einmal erreichte Woods so ein tiefes Score nach 36 Löchern,
und das in seinem besten Jahr 2000 bei der Bridgestone Invitational, ebenfalls
einem Event der World Golf Championship-Series. Damals gewann er mit 11
Schlägen Vorsprung.
Ein Eagle macht neuerlich den Unterschied
Dabei sah es anfangs am zweiten Tag nicht nach einer Dominanz des Tiger
mehr aus: die ersten 8 Bahnen plätscherte sein Spiel dahin, Ryder
Cup-Partner Jim Furyk führte mit einem Schlag Vorsprung.
Neuerlich machte jedoch das Par 5 der 18 den Unterschied, wo er nach perfektem
Eisen 6 ins Grün aus drei Metern den Eagle-Putt lochte: "Das
hat mein Spiel endlich ins Laufen gebracht," bekam der Tiger Lust
auf mehr.
Mit vier Birdies auf den folgenden sechs Löchern stürmte Woods
davon, profitierte davon, dass sich der Platz bei einsetzendem Regen immer
länger spielte und der eher kurze Jim Furyk nicht mitpowern konnte.
Die bogeyfreie 64 bringt Woods somit klar in Front, vor allem da er erst
ein Bogey im gesamten Turnier einstecken musste.
Verfolger dicht gedrängt - und weit entfernt
Jim Furyk spielt sich mit der 65 auf den zweiten Platz
vor, den er sich jedoch mit seinem US-Landsmann Stewart Cink
und David Howell teilen muss. Außer Howell konnte
aus europäischer Sicht nur Padraig Harrington mithalten,
auch wenn der Ire mit der 69 auf den 4. Platz bei 9 unter Par zurückfiel.
"Wir sind erst bei der Halbzeit und 15 unter Par wird nicht für
den Sieg reichen, ich muss weiter Birdie auf Birdie spielen," sieht
sich Tiger noch nicht am Ziel - Mut macht er seinen 63 Mitspielern damit
nicht, das wollte er auch nicht ...
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