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GOLF 70. US MASTERS
AUGUSTA NATIONAL - Lefty gegen Tiger
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Vorschau 1:
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4.4.2006
/ 07:55 MEZ |
Golf-Live.at - J.Widl |
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Lefty fordert Tiger
Nach seinem Kantersieg bei der Generalprobe
gilt Phil Mickelson als echter Herausforderer für Tiger Woods beim
ersten Major des Jahres. |
Der beste Links- gegen den besten Rechtshänder: ein interessantes Duell
kristallisiert sich für die engen Waldschluchten des Augusta National GC
heraus. Auf dem neuerlich um mehr als 140 Meter verlängerten Masters-Kurs, der
von Jahr zu Jahr klarer die Longhitter bevorzugt, sind Tiger Woods und Phil
Mickelson die großen Favoriten für den Titel beim 70. US Masters.
Kann sich Tiger voll auf das Masters konzentrieren?
Woods, der im Vorjahr Chris DiMarco erst in einem dramatischen Stechen
niederrang, zeigte mit zwei Siegen auf der US Tour und jenem bei der Dubai
Desert Classic, dass er wieder zu alter Dominanz zurück gefunden hat. Doch der
ernste Gesundheitszustand seines krebskranken Vaters hat Spuren im Nervenkostüm
des Tigers hinterlassen, wie seine letzten beiden mäßigen Auftritte bewiesen.
Mickelson schwebt dagegen auf Wolke 7 nach seinem Kantersieg mit 13 Schlägen
bei der Masters-Generalprobe vor den Toren von Augusta. "Lefty" zeigte
dabei an allen vier Spieltagen eine zentimergenaue Kontrolle über seine
Schläge und lochte praktisch alles - Tugenden, auf die es beim Masters
besonders ankommt: "Es gibt keinen Grund, warum ich das nicht auch in
Augusta zeigen kann," machte Mickelson eine klare Ansage.
Das gewohnt kleine Teilnehmerfeld von 107 Eingeladenen, davon viele alte und
altgewordene Recken vergangener Jahrzehnte, gilt als das Schwächste der vier
Majors, mit ein Grund, warum nicht mehr als ein Dutzend Spieler wirklich zu den
Favoriten zu zählen sind: neben Ernie Els, Retief Goosen und Vijay
Singh traut man auch einigen Europäern eine gute Vorstellung zu: Jose-Maria
Olazabal, Sergio Garcia und David Howell zeigten zuletzt starke
Leistungen auf der US PGA Tour.
Viel Kritik der Spieler
Die Umbauten der letzten Jahre, die den Platz um fast 500 Meter auf ein
"grünes Monster" von 6.770 Meter verlängerten, sind unter den
Spielern nicht unumstritten: "Sie wollten den Platz so umbauen, dass man
ihn spielt wie früher. Ich glaube nicht, dass sie das erreicht haben,"
meinte etwa der zweifache Masters-Champion Bernhard Langer (1985 und
1993).
"Früher war das Masters das Turnier mit dem meisten Spaß, heute ist es
das Härteste," ordnet Ernie Els die Schwierigkeiten ein. Das von
den Mannen rund um Hootie Johnson neu gestaltete Paradies der "Big
Bombers" eliminiert Schlagkünstler wie Fred Funk, die einfach nicht
mehr die Länge haben. "Es gibt nicht mehr als 25 bis 30 Spieler, die von
der Länge her überhaupt eine Chance haben," meint selbst Tiger. Und der
bissigste Kommentar kommt von Jim Furyk: "Wenn die hier jedes Jahr
Tiger als Sieger haben wollen, dann haben sie die richtigen Umbauten
gemacht."
Volles Programm auf Golf-Live
Golf-Live bietet auch heuer wieder eine volle Live-Coverage vom US Masters: Live
Scoring sowie stündliche Live-Updates ab Donnerstag 16 Uhr.
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