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Major-Turnier

88. PGA CHAMPIONSHIP
Medinah GC >> Chicago, USA
17. - 20. August 2006 >> US$ 6,000.000

GOLF 88. PGA CHAMPIONSHIP - Wanamaker Trophy in Medinah zu vergeben

1. Runde:
18.8.2006 - 01:30 MEZ  Golf-Live.at - J. Widl
 


3 x 69 im "Major-Flight"

Tiger Woods, Phil Mickelson und Geoff Ogilvy eröffnen im Gleichschritt und Platz 10. Lucas Glover und Chris Riley führen mit der 66.

 


Nichts gewonnen, aber auch nichts passiert: Tiger Woods, Phil Mickelson und Geoff Ogilvy belauerten sich zum Auftakt der PGA Championship. Doch im Flight der drei Majorsieger gab sich bei perfekten Bedingungen keiner eine Blösse, mit ausgeglichenen 69er-Runde (-3) teilt sich das Trio den 10. Platz. "Wir wollten alle ein gutes Score anschreiben, das ist uns gelungen, wir sind mitten drin im Geschehen," zog Tiger für alle drei im Flight gleich das Resümee.

Gleiches Score - unterschiedliche Story

Mit jeweils vier Birdies bei nur einem Bogey hatten Tiger und Lefty doch nur scheinbar eine gleiche Geschichte zu erzählen. Denn während Mickelson als Titelverteidiger gleich mit einem Birdie an der 10 eröffnete, fing sich Tiger auf diesem Par 5 ein Bogey ein. Die Nummer 1 zog allerdings rasch mit drei Birdies noch im ersten Drittel die Daumenschrauben an.

Mickelson kassierte am Par 3 der 2 sein einziges Bogey nach schwachem Chip vom Vorgrün, vergab gute Chancen, holte sein Score mit Birdies auf beiden Par 5 der zweiten Hälfte.

US Open-Sieger Geoff Ogilvy durfte sich mit gleich 7 Birdies am öftesten freuen, patzte aber auch zwischendurch gehörig mit einem Doppelbogey (Abschlag in den Wald) und zwei Bogeys - somit unter dem Strich auch die 69 für den Australier.

Eine wahre Birdielawine tritt Lucas Glover aus: gleich 8 Stück sammelt der Sieger der Funai Disney Classic 2005 ein, trotz zwei Bogeys setzt der Amerikaner die Latte im Clubhaus auf 6 unter Par (66 Schläge), die nicht mehr zu biegen war. Am Nachmittag erreichte nur noch Chris Riley dank drei Birdies auf den letzten 5 Bahnen zumindest die geteilte Führung.


Wettquoten vom 15.8.06:
Wer gewinnt die
PGA Championship 2006?
 Tiger Woods 2.75
 Phil Mickelson 11.0
 Ernie Els 15.0
 Jim Furyk 15.0
 Vijay Singh 17.0
 Sergio Garcia 25.0
 Retief Goosen 25.0
 Luke Donald 35.0
 Adam Scott 35.0
 Geoff Ogilvy 35.0
 Padraig Harrington 40.0
 Mike Weir 50.0
 Chris DiMarco 50.0
 Stewart Cink 50.0
 David Toms 50.0
 Trevor Immelman 50.0
 Stuart Appleby 50.0
 Colin Montgomerie 65.0
 Tim Clark 65.0
 Chad Campbell 65.0
 Kenny Perry 80.0
 Jose Maria Olazabal 80.0
 Stephen Ames 80.0
 Angel Cabrera 80.0
 Michael Campbell 80.0
 Davis Love III 80.0
 David Howell 80.0
 Robert Allenby 80.0
 Bernhard Langer 350
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Europäer spielen neuerlich gut mit

Bester Europäer in der frühen Phase des ersten Spieltages war der Engländer Luke Donald mit der 68, die für den 4. Platz reichen sollte. Mit Henrik Stenson zeigte erfreulicherweise ein europäischer Ryder Cup-Debütant groß auf: der Schwede hatte eine heiße Phase zu Mitte seiner Runde und scorte ebenfalls die 68. Auch Lee Westwood (69) und Miguel-Angel Jimenez (70) dürften sich über gelungene Auftaktrunden freuen. Sergio Garcia erwischte einen guten Start mit vier Birdies auf den ersten 8 Bahnen. Der Spanier, in Medinah bereits Zweiter vor 7 Jahren, blieb jedoch auf den Back 9 ohne Erfolgserlebnis und musste sich nach Bogey an der 16 mit der 69 und vorläufig Platz 10 begnügen.

Davis Love III hatte eine Traumrunde am Schläger. Als sein Eagle-Putt an der 7 fiel, lag der Amerikaner bereits 6 unter Par und in geteilter Führung. Nach dem Birdie an der 10 lag Love sogar alleine voran. Auf den schweren Schlussbahnen von Medinah erwischte es jedoch auch den Sieger der PGA Championship von 1997: am spektakulären und wasserreichen Par 3 der 17 verzeichnete Love einen schlimmen Misshit mit dem Wedge und kassierte ein Tripplebogey. Mehr als die 68 und der geteilte 4. Platz war somit nicht drinnen.

Große Probleme hatten dagegen Padraig Harrington (75) und Thomas Björn (80), die im Vorfeld zum Kreis der engsten Favoriten zählten. Bernhard Langer eröffnete zwar mit zwei Birdies, spielte sich danach jedoch laufend in Probleme und verspielte mit der 76 praktisch bereits alle Chancen. Colin Montgomerie zerlegte es auf den schwierigen Back 9, mit der 77 verabschiedet sich der Schotte aus dem Titelrennen. Auch US Ryder Cup-Captain Tom Lehman, nach Platz 2 in der Vorwoche als Geheimfavorit gehandelt, konnte mit der 77 die Erwartungen nicht erfüllen.

Dank der perfekten, fast windstillen Bedingungen in Medinah, unweit der "Windy City Chicago", hagelte es hervorragende Scores. Gleich 60 Runden in den roten Zahlen gab es zu vermelden, daher könnte der Cut sogar auf 1 unter Par klettern ...


Scores nach 1 von 4 Runden (Par 72):

Platz Spieler Par R1
T1 Lucas Glover -6 66
T1 Chris Riley -6 66
3 Billy Andrade -5 67
T4 Stewart Cink -4 68
T4 Robert Allenby -4 68
T4 Luke Donald -4 68
T4 J.J. Henry -4 68
T4 Henrik Stenson -4 68
T4 Davis Love, III -4 68
T10 Fred Funk -3 69
T10 Lee Westwood -3 69
T10 Phil Mickelson -3 69
T10 Geoff Ogilvy -3 69
T10 Tiger Woods -3 69
T10 Sergio Garcia -3 69
Weiters:
T21 Miguel Angel Jiménez -2 70
T21 Retief Goosen -2 70
T21 Jim Furyk -2 70
T40 David Howell -1 71
T40 Robert Karlsson -1 71
T61 José Maria Olazábal E 72
T82 Vijay Singh 1 73
T100 Paul Casey 2 74
T116 Padraig Harrington 3 75
T131 Bernhard Langer 4 76
T138 Tom Lehman 5 77
T138 Colin Montgomerie 5 77

>> Vorschau: Alles spricht für Tiger

>> Offizielle Internetseite: PGA Championship

>> Tee-Times Runde 1 und 2



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