Autor: Andreas Trippolt

Bernd Wiesberger

Doppelbogey-Wecker

TOUR CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger liefert mit der 70 zum Start in das große Dubai-Finale zu einem Großteil eine überzeugend Leistung ab. Ein paar Fehler kosten aber einen weitaus besseren Auftakt. Lee Westwood führt nach der 66.

Bernd Wiesberger hatte ja bereits im Vorfeld des millionenschweren Tour Championship in Dubai verlauten lassen, dass der Earth Kurs aufgrund seines Lay-Outs nicht zu einen Lieblingen auf der Tour zählt. Nach der 1. Runde am Donnerstag dürfte sich diese Aussage auf einige wenige Löcher beschränken, denn der Österreicher, der das große Ziel Top 50 am Jahresende verfolgt, zeigt sich in weiten Teilen seines Spiels in der gewohnten Form der letzten Wochen. Lediglich drei Bahnen unterbrechen das Birdiehoch mit Schlagverlusten, die einen deutlich besseren Start als die 70 (-2) verhindern.

Der Longhitter geht daher von der 13. Position aus in den Freitag. “Es war ein schreckliches Gefühl so vom Kurs zu gehen”, sagt Wiesberger. “Auf den hinteren Neun habe ich leider ein gutes Bounce-Back nach dem Doppelbogey auf der 9 weggeworfen”, ärgert sich der Österreicher über das verpatzte Finish.

Birdielawine gestoppt

Der Österreicher, der als aktuell 11. des Race to Dubai alle Chancen auf die Top 10 am Ende der Jahreswertung hat, legt nach Wunsch los und holt sich auf der 3 das erste Birdie des Tages. Das solide Spiel unterstreicht Wiesberger auch auf den folgenden Bahnen, kann aber vorerst keine weiteren Birdieputts im Loch unterbringen. Auf der 9 wird es unangenehm. Der Oberwarter handelt sich ein Doppelbogey ein, das aber wie eine Zündung für noch mehr Birdies wirkt.

Gleich auf der 10 kontert Bernd Wiesberger mit einem roten Eintrag. Auf der 11 legt der Burgenländer nach und holt sich ein weiteres Birdie. Der 31-Jährige gönnt sich auf der 12 eine kurze Verschnaufpause und läuft dann zur Höchstform auf.

Birdies auf den Löchern 13 bis 15 durch durchwegs perfekte Schläge spült den Österreicher nah an die Spitze heran, von der er sich aber im Finish der 1. Runde aber wieder entfernt. Auf der 16 wird die Attacke auf die Fahne mit einem Wasserball bestraft. Zumindest geht sich aber noch das Bogey aus. Auf der 18 verhedert sich der zweite Schlag an einem Baum, nachdem der Drive auf dem Rindenmulch einrastet. Nach einem genialen vierten Schlag ins Grün ist die Chance auf das Par mehr als intakt. Der Putt aus kurzer Distanz lippt aus und sorgt für ein misslungenes Finish.

“Es hätte eigentlich viel tiefer gehen müssen. Das Ballstriking ist das Beste der gesamten Saison, nur zwei-drei Schläge waren etwas vom Ziel weg.”

Als Leader kristallisiert sich nach dem 1. Tag Lee Westwood heraus. Sieben Birdies bei nur einem Bogey bringen den Engländer nach der 66 ganz nach vorne. Bei -6 liegt der erste Sieger des Race to Dubai einen Schlag vor Julien Quesne und Nicolas Colsaerts. Der Leader des Race to Dubai Henrik Stenson kommt nicht über die 72 hinaus. Danny Willett und Alex Noren bringen zumindest die 71 ins Klubhaus.

Rory McIlroy liegt nach der 75 nur an der 55. Stelle. Der Nordire hat zum ersten Mal über Par in Dubai gescort.

>> Leaderboard Tour Championship

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Neu aufgesetzt

TURKISH AIRLINES OPEN – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger hat seine Form wieder entdeckt. Der Österreicher eröffnet die Final Serie der European Tour in der Türkei mit der vielversprechenden 66 und präsentiert sich in vielen Teilen seines Spiels wieder auf höchstem Level.

Nachdem der Österreicher nach dem enttäuschenden Auftritt beim HSBC Champions in Shanghai mit sich selbst hart ins Gericht ging, scheint Bernd Wiesberger aus der vergangenen Woche aber auch die richtigen Schlüsse für sich gezogen zu haben. Der Burgenländer dreht an den entscheidenden Rädchen, trifft Fairways, legt die Wedges an die Fahnen und versenkt auch den einen oder anderen längeren Putt. Das mehr als positive Endresultat nach der 1. Runde der Millionen Final Serie im Race to Dubai der European Tour ist die 66.

“Ich bin ziemlich glücklich mit der 66 heute”, sagt Wiesberger. “Ich hatte einige Male Glück und Pech, deswegen geht die Runde voll in Ordnung.”

Auf dem Par 71 Kurs des Regnum Carya Golf&Spa Resort eröffnet sich durch den starken Auftakt unter Abwesenheit vieler Stars eine große Chance in der Rangliste einen weiteren Sprung zu machen. Vor dem Österreicher positniert sich George Coetzee als Leader bei -7 (64) Der Südafrikaner wahrt einen Schlag Abstand auf Thorbjörn Olesen, der nur 65 Schläge für die 1. Runde auf dem neuen Austragungsort benötigt.

Vieles besser

Auf dem ondultierten, engen Platz an der türkischen Riviera findet Bernd Wiesberger schnell seinen Rhythmus und schärft mit dem ersten Birdie des Tages auf der 3 auch das Selbstvertrauen, dass möglicherweise zuletzt gelitten hat. Auch die langen Eisen sind wieder auf Kurs gebracht. Auf dem Par 3 der 6 verwandelt Wiesberger die nächste Birdiechance und gibt der Auftaktrunde endgültig die gewollte Richtung vor.

Auf der schwierigen 10 steuert der Österreicher aus dem relativ moderaten Rough die sichere rechte Seite auf dem Grün an, lässt sich dadurch aber einen Putt im zweistelligen Bereich übrig. Der Oberwarter findet die richtige Gasse und versenkt zum absoluten Bonusbirdie.

Auf der 12, ein Par 5, handelt sich Wiesberger das einzige Bogey des Tages ein. Nach Fairway-Drive versucht der 31-Jährige die Attacke mit dem Eisen, verzieht nach links an einen Baum. Von dort kann der Österreicher den Ball anscheinend nur verkehrt stehend zum Grün bewegen. Es gelingt, aber deutlich zu lang. Ein Dreiputt ist die Folge.

Nach diesem Bogey geht es aber ordentlich dahin und vor allem vorwärts. Zwei Chancen Anlauf benötigt Wiesberger, bis es in die heiße Schlussphase geht. Die Birdies auf den Löchern 15 und 16 sind nach starken Approaches geschenkt. Auf der 18 wird das Gefühl für den Putt mit einem Birdie zur 66 gekrönt.

>> Leaderboard Turkish Airlines Open

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Birdielauf hält an

FATIMA BINT MUBARAK OPEN – 2. RUNDE: Der Birdielauf von Christine Wolf hält auch am Donnerstag an. Die Österreicherin setzt sich mit der 68 in den Top 5 des hochdotierten Events fest.

Der bisher blänzende Auftritt von Christine Wolf bei der Fatima Bint Mubarak Open der Ladies in Abu Dhabi findet auch am Donnerstag seine Fortsetzung. Die Österreicherin agiert in beneidenswerter Form und holt sich auch in der 2. Runde auf dem Saadiyat Beach GC die nötigen Birdies ab. Bei sieben Birdies und drei Bogeys geht sich die 68 auf dem Par 72 Kurs aus. Bei insgesamt -9 pendelt sich die Tirolerin nach zwei Tagen an der 6. Stelle ein und spielt sich dadurch sogar in den erweiterten Kreis der Sieganwärterinnen.

Auf die Führende Isländerin Olafia Kristindottir fehlen Wolf nach zwei Runden vier Schläge. Der Rückstand ist bei einer ähnlichen Birdieausbeute aber mit Sicherheit aufzuholen.

“Es war wieder recht gut”, freut sich die Österreicherin, die sich ganz offensichtlich in einem Hoch im Herbst der Saison befindet. “Die Drives waren vor allem richtig gut”, setzt Wolf auf eine stabile Basis. “Dann waren die Annäherungen die letzten Tage oft sehr nah an der Fahne und heute auf den zweiten Neun wurde der Putter dann auch noch warm”, ist von der Proette auch in den kommenden Tagen noch einiges zu erwarten.

An Birdies mangelt es auch bei Sarah Schober nicht. Die Siegerin der LET Access Series kommt zu vier Birdies, macht sich aber das Golferleben mit schwerwiegenden Fehlern unangenehm. Zum einen ist es das Triplebogey auf der 4, zum anderen ein Doppelbogey kurz vor Ende, allerdings geht sich durch ein postwendendes Birdie zur 74 (+2) bei insgesamt -1 als 58. noch punktgenau der Cut aus. Für die Newcomerin ist es der zweite Cut in Folge.

>> Leaderboard Mubarak Open

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Bernd Wiesberger

Tendenz nach vorne

BRITISH MASTERS – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger mischt sich mit der 68 zum Auftakt des British Masters im The Grove bei Watford wieder unter die Besten im Starterfeld. Der Österreicher verpasst aber gleichzeitig auch einige Chancen.

Nach zuletzt drei starken Top Ten Ergebnissen in Serie kann der Österreicher auch beim British Masters an seine Leistungen der letzten Wochen anschließen. Als aktuell vielleicht heißester Anwärter auf einen weiteren European Tour Titel ist es nach einer gemütlichen Anfangsphase bei typisch britischem Wetter nur eine Frage der Zeit bis die Möglichkeiten auch zur Verwertung kommen. Mit dem Birdie auf der 14 fällt der Startschuss für vier weitere, zwei Bogeys sorgen für Missstimmung, die der Österreicher aber insgesamt gut wegstecken kann.

Nach der 68 (-3) zeigt die Tendenz auf dem neuen British Masters Kurs The Grove erneut in Richtung Spitzenplatz, sollten in den kommenden Tagen die vielen, knappen Putts auch noch ihr Ziel finden, dann muss der Golffan Bernd Wiesberger ohnehin auf der Rechnung haben.

“Es war ein kalter und regnerischer Start am Vormittag. Ich hatte aber solide Frontnine von der 10 weg. Nach dem Turn habe ich zu einfach Schläge abgegeben. Insgesamt aber dennoch ein guter Start in die neue Woche auf den man aufbauen kann”, lässt Wiesberger als aktuell 12. wissen.

Bestätigung der Leistung

Bernd Wiesberger wird nicht umsonst von den Buchmachern als einer der Favoriten ausgemacht. Der Österreicher wird seiner Rolle schnell gerecht und holt sich auf der 14 sein erstes Birdie, nach dem der jetzt 31-Jährige auf er 10 in die neue Turnierwoche gestartet ist. Die Präzision mit den Eisen macht sich bezahlt und wirkt sich auch auf der 16 direkt auf das Ergebnis aus. Wiesberger stellt auf -2 für die Runde. Der Burgenländer macht sich auch auf der 17 die Birdiearbeit relativ leicht. Nach dem Fairway-Hit steuert einen Großteil des roten Eintrages der Approach ins Grün bei. Die Spinkontrolle plus Richtung stimmen perfekt, das Birdie im Anschluss ist mehr oder weniger geschenkt.

Die Wetterlage spitzt sich in Form von Starkregen auf der 18 zu, dennoch erreicht Wiesberger mit dem zweiten Schlag den Anfang vom Grün, dementsprechend lang wird der Eagleputt. Die Dosis ist ideal und legt das dritte Birdie in Folge auf, was zu diesem Zeitpunkt bei -4 die geteilte Führung einbringt.

Die Dosierung der Geschwindigkeit auf dem Grün der 1 erweist sich beim Birdieputt zu zaghaft. Der Parputt lippt aus. Das erste Bogey nach einem Dreiputt steht auf der Scorekarte. Die nächste Bidiechance ergibt sich auf dem darauffolgenden Par 5, der Putt verpasst sein Ziel nur knapp, nach dem Chip in das Grün nicht nah genug an die Fahne geht.

Bernd Wiesberger holt sich den Schlag dafür auf dem Par 4 der 3 zurück. Auf dem Par 3 der 4 bringt sich der Oberwarter in Bedrängnis. Er verpasst das Grün auf dem langen Par 3 und verliert in Folge dessen einen weiteren Schlag, es sollte aber der letzte Schlagverlust bleiben. Einige weitere, gute Möglichkeiten bleiben bis zum Ende der Runde ungenützt.

Die besten Runden des Vormittags mit jeweils 66 Schlägen gehen an Marc Warren und Mikko Ilonen. Sowohl der Finne, als auch der Schotte treten in überzeugenden Manier auf und holen sich die Klubhausführung. Am Nachmittag ziehen bei deutlich windigeren Bedingungen Tommy Fleetwood und Richard Sterne mit den beiden gleich.

Lee Westwood zeigt sich nach dem Debakel in der Vorwoche in einer nicht vergleichbaren Form. Der englische Ryder Cupper positioniert sich mit der 67 auf dem geteilten zweiten Zwischenrang.

>> Leaderboard British Masters

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Christine Wolf 2015

Einige Mühe

LADIES OPEN DE ESPANA – 1. RUNDE: Christine Wolf kommt mit der 77 zum Start in Spanien nicht in Fahrt. Gerade die Grüns erweisen sich am Donnerstag besonders knifflig.

Die neue Turnierwoche hat sich Christine Wolf in Spanien von Beginn weg anders ausgemalt. Die Tirolerin hat an das Event im Aloha GC nach einem Jahr Pause nur die besten Erinnerungen, hat sie doch vor zwei Jahren sogar um den Sieg mitgespielt. 2016 fängt die Ladies Open de Espana doch um einiges mühsamer an.

Vor allem die Grüns auf dem windanfälligen Kurs von Andalusien zeigen sich für Wolf von der ungemütlichen Seite. Am Ende sollten zum Auftakt nur zwei Birdies bei sieben Bogeys gelingen. “Ich habe einfach viele Putts nicht reingebracht. Sind heute alle an der Kante vorbei”, kann die Österreicherin bei dem 300.000 Euro dotierten Turnier nicht oft genug den richtigen Break erkennen. “A bissl überlesen”, versucht Wolf am Freitag deutlich effizienter zu werden.

Bei Anfangs perfekten spätsommerlichen Verhältnissen wird es mit Fortdauer der Runde auch immer trickreicher die richtige Wahl im aufkommenden Wind zu treffen. “Auf den zweiten Neun ist viel Wind aufgekommen”, stagniert das Score weiterhin. Jetzt bleibt nach der 77 (+5) nur mehr für Freitag eine Aufholjagd anzusetzen, um sich wieder auf Kurs in Richtung Cut zu bringen.

Florentyna Parker und Rosie Davies holen sich am Donnerstag die Führung. Das englische Damenduo nützt die perfekten Verhältnisse am Vormittag aus und scort die 69 (-3).

>> Leaderboard Ladies Open de Espana

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Porsche Open Live

PORSCHE EUROPEAN OPEN  – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger setzt mit der 63 in Bad Griesbach den Maßstab am ersten Tag. Mit dem neugefundenen Selbstvertrauen zählt der Österreicher von Beginn an zu den Titelkandidaten. Nur Alexander Levy (FRA) kann den Oberwarter bei der Fortsetzung am Freitag noch um einen Schlag abhängen.

fog2 (2)Den frühen Startern macht aber die Herbststimmung in Bayern einen Strich durch die Rechnung. Dichter Nebel im Golfresort Bad Griesbach verhindert einen planmäßigen Start in die Porsche European Open auf dem Beckenbauer Kurs. Bernd Wiesberger: “Ich geh mich weiter aufwärmen”, scheint das vorerst einmal die einzige richtige Alternative zu sein, ehe das Turnier freigegeben wird.

Nach dem abgeschlossenen Programm auf der Range geht es zurück in die Players Lounge zum Tee trinken, kein Wunder bei nur 6 Grad Außentemperatur. Der Nebel hält sich hartnäckig und verzögert das Turnier am ersten Tag um insgesamt dreieinhalb Stunden.

Mit jeder Menge Selbstbewusstsein ausgestattet, kann Bernd Wiesberger vom Start weg auf den Backnine seine aktuelle Form abrufen und vor allem auch ausspielen. Der Österreicher drückt auf den ersten vier Bahnen mächtig auf das Tempo und holt sich auf den Löchern 11 bis 13 jeweils das Birdie. Verantwortlich dafür ist ein äußerst präzises Eisenspiel in Kombination mit dem nötigen Gefühl auf den Grüns und das, obwohl nach ausgiebigen Regenfällen keine Probenrunden auf dem Beckenbauer Kurs absolviert werden konnten.

Wiesberger_1640_330Dennoch hat der Österreicher das Yardage voll im Griff. Auf der 15 zirkelt Wiesberger den Ball eineinhalb Meter an die Fahne heran und darf sich nach ordentlichem Putt das vierte Birdie des Tages einschreiben. “Ich habe mich an dem Yardage Book aus dem Vorjahr orientiert.” Auf dem Par 3 der 17 ist die Präzision mit dem Eisen 3 wieder ausschlaggebend, um erneut ein Birdie auf die Scorekarte zu bringen. “Es war insgesamt eine gute Runde. Ich habe mich am Anfang sehr wohl gefühlt und viele gute Schläge und Putts gemacht”, sagt Wiesberger. “Das hilft natürlich.”

Der erste herbe Dämpfer passiert auf der 1. Spielbahn. Wiesberger hooked den Drive ins Out, muss noch einmal auf das Tee und kommt nur zum Doppelbogey. “Nur zwei schlechte Schläge ab der 1. Nicht voll fokussiert auf das Ziel und war leider um ein Aitzerl im Out.” Der Oberwarter lässt sich aber dennoch nicht abbringen und macht den doppelten Schlagverlust mit zwei Birdies in Folge sofort wieder vergessen. “Es war gut, dass ich nach dem schlechten Schlag gut reagiert habe.”

Ein Dreiputt Bogey kann der Österreicher auf der 6 mit einem Bonusbirdie aus mehreren Metern ausgleichen, ehe die mehr als beeindruckende Schlussphase beginnt. Der zweite Schlag auf der 8 wird perfekt auf das Grün transportiert. Der Putt zum Eagle sitzt ebenfalls perfekt. Zum drüberstreuen finished der Burgenländer mit dem Birdie auf der 9 zur 63 (-8).

Eine 63 gelingt Bernd Wiesberger auf der European Tour zum zweiten Mal nach Malaysien 2015 in Runde 3. Das Score in Bad Griesbach mit -8 ist daher das zweitniedrigste für den Österreicher auf der Tour, weil in Malaysien auf einem Par 72 Kurs gepielt wurde.

Unweigerlich kommen Erinnerungen an das Vorjahr auf, als Bernd Wiesberger mit 64 Schlägen das Turnier eröffnete und danach am Freitag den Cut verpasste. Der Spieler selbst beschäftigt sich damit aber überhaupt nicht mehr. “Ich konzentriere mich auf die Gegenwart. Das im Vorjahr war ein einmaliger Ausrutscher. Aus jetziger Sicht gehe ich davon aus, dass so etwas nicht noch einmal passiert”, ist der Blick nur nach vorne und auf Erfolge gerichtet.

Gut in SchwungLukas Nemecz

Lukas Nemecz kann bisher seine Chance bei dem Millionen-Event nützen. Der Österreicher scheint sich auch ohne Proberunde im Golf Resort an der bayrisch-österreichischen Grenze recht wohl zu fühlen. Die Runde beginnt zwar mit einem frühen Bogey auf der 2. Auf dem lange Par 5 der 3 kann der Steirer aber sofort kontern und mit einem Birdie auf der anspruchsvollen Bahn den Schlagverlust korrigiert. Ein weiteres Bogey auf der 5 bedeutet dann aber gleichzeitig den letzten Rückschlag der Runde.

“Der Start war mal in Ordnung”, sagt Nemecz. “Langes Spiel war gut und wenig Fehler gemacht. Die zwei Dreiputts auf den ersten fünf Löchern waren sehr ärgerlich. Sonst fehlerloses Golf. Der Platz spielt sich etwas länger, weil er auf der Challenge Tour immer sehr hart war, aber eigentlich etwas leichter, weil man sich leichter tut rund um die Grüns herum.”

Nemecz orientiert sich mit drei Birdies nur mehr nach vorne und hofft nach der 69 (-2) am Freitag als 61. vom Mittelfeld aus sein Score weiter nach unten zu schrauben, um seine Beständigkeit zu unterstreichen. Eine Topplatzierung am Ende der Woche wäre angesichts der Ranglisten-Position jede Menge wert.

Auch der Freitag kann nicht wie geplant beginnen. Erneut sorgt hartnäckiger Nebel für Verzögerungen. Alexander Levy (FRA) scheint dies aber kaum etwas auszumachen. Mit starkem Spiel marschiert er mit der 62 (-9) noch um einen Schlag an Bernd vorbei und geht so als Führender in den zweiten Spieltag.

Die 1. Runde von Bernd Wiesberger im Überblick:

16:00 Bernd Wiesberger beendet seine erste Runde “in style” wie die Briten sagen würden. Der zweite Schlag auf dem Par 5 der 8 sitzt perfekt, rund vier bis fünf Meter bleiben zum Eagle, das der Österreicher tatsächlich macht. Auf der 9 rastet der Ball erneut neben der Fahne ein. Das finale Birdie bringt die 63 (-8).

15:00 – Nach dem der Österreicher auf zwei Löchern Schwierigkeiten mit dem Touch auf den Grüns hat, sitzt der lange Putt auf der 6 perfekt. Damit ist auch das Bogey von davor wieder ausgeglichen.

14:00 – Gröbere Probleme entwickeln sich dann auf der 1 als Bernd Wiesberger seinen Drive ins Out hooked und dann nur mehr zum Doppelbogey auf dem Par 4 kommt. Die Distanzkontrolle mit den Eisen bleibt aber weiterhin eine Klasse für sich. Auf dem Par 3 der 2 landet der Ball spektakulär an der Fahne, aus einem halben Meter ist das Birdie fast geschenkt.

Auf dem Par 5 der 3 erreicht der Burgenländer das Grün mit zwei Schlägen, legt den 25 Meter Eagle Putt tot an das Loch. Birdie Nummer 7 ist reine Formsache. Durch einen Dreiputt auf der 4 geht es wieder auf -4 zurück.

13:00 – Bernd Wiesberger geht auch auf der 15 äußerst konsequent vor. Nach einem Faiway-Drive knallt der Österreicher das Eisen bis auf eineinhalb Meter an die Fahne und kullert den nächsten Birdieputt ins Loch. Bei -4 nach nur sechs Löchern gesellt sich Wiesberger zur Spitzengruppe. Nach einem Ausflug in das Gemüse auf der 16 kann sich der Oberwarter mit dem Wedge auf das Grün und zum Par retten. Das Eisen 3 auf der 17 sitzt perfekt. Drei Meter bleiben zum Birdie. Wiesberger verwandelt souverän.

12:00 – Das erste Birdie der Runde holt sich Bernd Wiesberger auf der 11. Obwohl der Teeshot links im Rough landet, beweist der Burgenländer beim Approach Präzision und legt sich das Birdie aus zwei Metern auf. Das zweite Par 5 auf den Backnine spielt Wiesberger ebenfalls aggressiv, puttet aus dem Vorgrün zum Eagle und holt sich das sichere zweite Birdie. Auch auf der 13 ringelt sich der Ball zum Birdie ins Loch.

Der Gameplan geht bis dahin voll auf. Wie angekündigt nützt der Österreicher die Birdielöcher zu seinen Gunsten.

11:00 – Der erste Schlag von der 10 weg sitzt. Auf dem Auftakt Par 5 platziert Wiesberger den Drive Mitte Bahn und erhält die Möglichkeit mit dem zweiten Schlag zu attackieren. Aus 211 Metern Entfernung driftet der Ball mit dem Hybriden nach rechts. Wiesberger puttet dennoch zum Birdie, aber der Putt lippt aus.

10:00 Uhr – Nach dem Zuwarten und mehrfachen Aufwärmen auf der Range ist es Gewissheit, dass sich der Nebel endlich verzieht und um 10:45 mit der 1. Runde gestartet werden kann. Bernd Wiesberger schlägt um 11:35 ab und versucht von Beginn an voll fokussiert zu sein. Lukas Nemecz steht eine Stunde später auf dem Tee.

>> Leaderboard Porsche European Open

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Martin Wiegele 2015

Positiver Endspurt

IRISH CHALLENGE – 1. RUNDE: Martin Wiegele dreht mit zwei späten Birdies seine Auftaktrunde noch in den positiven Bereich und geht aus dem Mittelfeld in den Freitag.

Nach zuletzt zwei verpassten Cuts in Folge ist es für Martin Wiegele im Saisonfinish der Challenge Tour umso wichtiger in die Preisgeldränge zu kommen. Nach der 72 zum Start in die neue Turnierwoche in Irland befindet sich der Steirer auf einem guten Weg das Minimalziel zu erreichen. Bei Level-Par klassiert sich der Grazer vorerst an der 37. Stelle mit Luft nach oben. Auf die Top 20 beispielsweise fehlen aktuell nur zwei Schläge.

“Ich bin recht zufrieden mit meinem Start”, sagt der Steirer. “Habe, glaube ich, die richtigen Sachen trainiert, nachdem ich die letzten zwei Wochen kein gutes Golf gespielt habe. Es war schwer zu spielen. Zuerst nur Wind, auf den zweiten Neun dann Regen und Wind.”

Die Runde beginnt für Martin Wiegele auf der 10 bestens. Der steirische Routinier holt sich auf dem Par 5 das Birdie, baut aber danach auf der 13 ein Triplebogey ein, das den Österreicher in der Planung gehörig zurückwirft. “Einen guten Drive gemacht, aber leider knapp ins Semirough gerollt. Ich hatte einen Dreckklumpen auf dem Ball und deshalb ist der zweite Schlag nach rechts unter ein Leaderboard abgebogen”, konnte der Steirer seinen Ball knapp nicht aufnehmen und reinigen, weil mit “Besserlegen” gespielt wurde.

“Es hat eine Zeit mit dem Drop gedauert, weil es eine komplizierte Regelfrage war. Ich habe einen Referee anfunken lassen. Das alles hat rund 10 Minuten gedauert. Meine Flightpartner waren längst fertig bzw. der Flight dahinter hat gewartet. Habe mich etwas stressen lassen und einen Pitch, Bunkerschlag und Dreiputt gemacht.”

Auf dem darauffolgenden kurzen Par 4 kann der Erzherzog Johann Pro mit einem Birdie aus vier Metern die richtige Antwort geben.

Auf den zweiten Neun schleicht sich ein Dreiputt-Bogey ein. Im Finish der Runde kann der Grazer aber noch einmal kräftig zulegen und mit zwei Birdies in Folge auf den Bahnen 6 und 7 die 72 im Mount Wolseley Resort in Carlow fixieren. Im Kampf um die Tourkarte verschafft sich der Österreicher eine ordentliche Ausgangslage, auf die der Steirer aufbauen kann.

Christoph Körbler, der ebenfalls jeden Euro für die Rangliste gebrauchen könnte, rutschte nun doch nicht über die Warteliste ins Starterfeld.

Robert Molnar kommt nicht über die 86 hinaus und liegt klarerweise abgeschlagen zurück.

Sam Walker geht mit der 66 in Führung. Der Engländer erobert beeindruckende acht Birdies, muss im Gegenzug aber auch zwei Bogeys hinnehmen.

>> Leaderboard Irish Challenge

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Form entdeckt

CITADELLE TROPHY – 1. RUNDE: Robin Goger scheint im Saisonfinish der Alps Tour gerade rechtzeitig in Form zu kommen. Nach der 68 befindet sich der Jungpro in bester Gesellschaft auf dem Leaderboard.

Das Ziel war es wieder zur alten Stärke zurückzukehren und mit einigen Birdies eine dementsprechende Position auf dem Leaderboard zu beziehen. Der erfolgreiche Anfang bei der Citadelle Trophy ist für Robin Goger auf alle Fälle einmal gemacht. Der Burgenländer kurbelt in Preisch eine mit Birdies gespickte Runde herunter und belohnt sich bei -4 mit dem 3. Zwischenrang.

Goger zeigt sich in der Anfangsphase seiner ersten Runde im Grenzgebiet von Frankreich und Luxenburg von seiner beständigen Seite und reiht einige Pars aneinander. Das Birdie auf dem Par 5 der 7 ist der Startschuss für weitere rote Einträge, speziell in der zweiten Hälfte der 1. Runde werden die Farbkleckse deutlich abwechslungsreicher.

Goger drückt vor allem auf den Bahnen 10 bis 14 mächtig auf das Gaspedal und schreibt gleich vier Birdies auf die Scorekarte, ehe der erste wirkliche Fehler folgt. Ein Doppelbogey auf dem Par 3 der 15 kostet wertvolle Birdiepower. Der Österreicher lässt sich nicht weiter beirren und holt sich gegen Ende noch ein Birdie und besiegelt damit die 68.

Bei Uli Weinhandl halten sich Bogeys und Birdies die Waage und enden am Donnerstag in der 72. Mit dem Par-Score steuert Weinhandl als 25. dem Cut entgegen. Clemens Dvorak wird mit der 82 durchgereicht.

Die Führung sichert sich der französische Amateur Gregoire Schoeb mit der 65 bei -7.

>> Leaderboard Citadelle Trophy

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Christine Wolf 2015

Stilvoll

LADIES EUROPEAN MASTERS – 1. RUNDE: Christine Wolf legt mit der 71 in Deutschland einen überzeugenden Start beim 500.000 Euro Event hin. Die Österreicherin geht aus vielversprechender Position in die zweite Runde.

Das neue Ladies European Masters im GC Hubbelrath bei Düsseldorf soll auch bei Christine Wolf zu neuen Höhenflügen führen und für einen gewaltigen Fortschritt in der Geldrangliste der Ladies European Tour sorgen. Die einzige Österreicherin im Starterfeld legt eine ordentliche Portion Birdies an den Tag und kommt so zwischenzeitlich sogar ganz an die Spitze des Leaderboards. Kurzzeitig lenken Schlagverluste vom Vorhaben ab. Wolf bäumt sich aber auf und rettet mit einem Birdie doch noch die Runde unter Par.

“Es war eine gute erste Runde”, freut sich Christine Wolf über die 71. “Habe echt gut gespielt und auch ein paar Fehlschüsse wieder gut ins Spiel gebracht”.

Der Arbeitstag beginnt auf der 10 mit einem Birdie optimal. Kurz vor dem Turn erhöht sich das Birdie-Kontingent auf drei Stück. Verantwortlich dafür sind rote Einträge auf den Löchern 16 und 17. Nach der Halbzeit stagniert der Vorwärtsdrang und droht zu zerbröseln. Ein Bogey auf der 1 und zwei Bogeys in Folge auf den Bahnen 6 und 7 werfen Wolf auf die Ausgangslage bei Par zurück. Das Par 5 der 8 kommt zu diesem Zeitpunkt gerade recht und bringt der Tirolerin das Birdie zur 71 ein.

“Der Platz ist ganz gut, er spielt sich ein bisschen hügelig, aber das bin ich ja von daheim gewöhnt”, will die Olympia-Teilnehmerin von Rio de Janeiro die Zeit als 17. in den Top 20 verlängern.

Lee-Anne Pace (RSA) übernimmt die Führung mit nur 65 Schlägen und liegt bei -7 einen Stroke vor Katie Burnett (USA), die mit der 66 noch am ehesten mithalten kann.

>> Leaderboard Ladies European Masters

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Bernd Wiesberger

Ertragreiches Neuland

KLM OPEN – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger schüttelt mit der 66 in Holland die Birdieflaute der letzten Woche ab und setzt sich von Beginn an im vorderen Bereich des Leaderboards fest. Lukas Nemecz bringt sich mit der 71 auf Cutkurs.

Auf dem neuen Kurs der KLM Open – The Dutch – benötigt Bernd Wiesberger nur eine kurze Anlaufzeit, um dann rasch auf die so dringend erhoffte Birdiespur abzubiegen. Der offene, aber nicht allzu lange Kurs in den Niederlanden verlangt gerades Spiel vom Tee und präzise Annäherungen. Vor allem Zweiteres bringt Wiesberger am ersten Tag des 1,8 Millionen Euro Turniers mit und der Longhitter nützt die perfekten, windstillen Bedingungen am Vormittag äußerst effizient aus.

Der in Laune gebrachte Putter wirft die ertragreiche 66 (-5) auf dem Par 71 Kurs ab. Es könnte eine wegweisende Basis für das gesamte Turnierwochenende sein, die dem Burgenländer auch das nötige Selbstvertrauen einhaucht, um vielleicht auch wieder einmal um den Sieg mitspielen zu können. Nach dem Donnerstag hat der Österreicher als Zweiter nur einen Schlag Rückstand auf Leader Ben Evans.

Auf Bogey folgen Birdies

Bernd Wiesberger, der auf der 10 in die KLM Open startet, fängt sich auf dem langen Par 4 der 11 ein Bogey ein, das allerdings im Nachhinein betrachtet, wie ein Weckruf wirkt. Der frühe Schlagverlust führt zur Schärfung der Birdiesinne. Der 30-Jährige setzt zu einem perfekten Konter an und punktet mit zwei Birdies in Folge, um die Auftaktrunde rasch in die roten Zahlen zu drehen. Der Approach auf dem Par 3 der 16 wird ebenfalls durch seine Präzision belohnt. Wiesberger holt sich das dritte Birdie des Tages und untermauert damit die Birdiefreude am Donnerstag.

Im zweiten Abschnitt agiert der Österreicher fehlerfrei und schraubt das Score noch tiefer in den roten Bereich. Auf dem kurzen Par 3 der 4 holt sich der Burgenländer erneut ein Birdie und setzt sich endgültig in den Top 10 fest. Das Birdie auf dem Par 5 der 6 und der Schlaggewinn nach gefühlvollem Putt auf der 9 führen zur überzeugenden 66.

Auf Touren gekommen

Lukas Nemecz, der ihm Tourherbst noch soviel Preisgeld wie möglich einfahren will, befindet sich nach der 71 absolut auf Cutkurs. Der Steirer musste von Beginn an kämpfen, brachte sich aber nach zwei Bogeys in Folge auf den Bahnen 1 und 2 wieder in die Spur. Zwei Birdies bringen das Score auf Touren, bevor abermals ein Bogey einen kleinen Strich durch die Rechnung macht. Auf dem “Beat the Pro”-Loch, der 14, kann Nemecz seinem Stand gerecht werden und erobert das Birdie. “Beat the Pro war super. Gleich auf einen Meter hingeschossen, dann war der Amateur nicht mehr ganz so relaxed”, versieht Nemecz seinen Kommentar mit einem Augenzwinknern. Weitere Chancen bis zum Ende bleiben ungenützt. Vom Mittelfeld geht es in den Freitag.

“Leider ist es ab Mittag richtig windig geworden und die Grüns waren schon ziemlich hart. Entsprechend schwer war es ans Loch zu kommen. ar heute leider sehr schlecht vom Tee. Der Rest war eigentlich sehr gut. Morgen in der Früh sollten die Bedingungen deutlich besser sein”, hofft der Steirer auf eine niedrige Runde.

Ben Evans ist der Mann, der nach der ersten Runde einzuholen sein wird. Der Engländer, der im Vorjahr auf den letzten Drücker die Tourkarte holte, eröffnet die KLM Open mit 65 Schlägen. Sieben Birdies und ein Bogey brachten dem Rookie die -6 Runde ein. Als 143. im Race to Dubai hat Evans ein heißes Finish auf der Tour bitter nötig.

Titelverteidiger Thomas Pieters musste aufgrund allergischer Reaktionen nach einem Bienenstich seine Teilnahme kurzfristig zurückziehen. Ursprünglich hätte der belgische Ryder-Cupper im Flight mit Bernd Wiesberger aufgeteet.

>> Leaderboard KLM Open

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