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Autor: Joachim Widl

Golf bei Olympia – Lange Tradition mit wenig Einsatzzeit

In der Nähe von Tokio, genauer gesagt in Kawagoe im Kasumigaseki Country Club werden momentan die olympischen Medaillen für die Disziplin Golf bei den Sommerspielen ausgetragen. Die ersten beiden Runden des Einzelwettbewerbs der Herren sind bereits abgeschlossen und der Österreicher Sepp Straka befindet sich bei Runde eins vor dem Thailänder Janewattananond, mit einem überragenden ersten Spiel. Nach der der zweiten Runde landet er insgesamt auf Platz drei und hat somit noch Chancen auf die Medaillen. Als Topfavorit der Online Buchmacher ging Collin Morikawa in das Turnier, der allerdings unter den Erwartungen blieb – doch dazu später mehr.

Golf bei Olympia

Denn zuerst lohnt sich ein Blick auf die Geschichte des Sports, vor allem im Bezug auf die Olympischen Spiele. Die früheste Form des Golfens findet man in Schottland, Belgien und den Niederlanden bereits im 15. Jahrhundert. Doch erst Mitte des 19. Jahrhunderts etablierten sich moderne Ausrüstung, Verbände und Golfclubs. Das erste professionelle Turnier wurde 1894 in Glasgow ausgetragen und bereits sechs Jahre später war die Disziplin bei den Sommerspielen 1900 in Paris vertreten. Schon damals wurden Turniere sowohl für Herren als auch für die Damen ausgetragen, doch die internationale Bandbreite beschränkte sich auf nur vier Nationen. So waren die USA, Großbritannien und Frankreich in beiden Wettbewerben vertreten, während bei den Herren ebenfalls ein Grieche teilnahm. Beide Turniere konnten von den USA gewonnen werden, und lediglich Walter Rutherford eroberte eine Medaille für die Briten.

1904 fanden die Spiele in St. Louis, im Bundesstaat Missouri statt, wobei es dieses Mal einige Änderungen gab. So entfiel der Wettbewerb der Damen und nur die Einzel- und Mannschaftsdisziplin der Männer wurde ausgetragen. Die Variation an Nationalitäten verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr, wodurch ausschließlich US-Amerikaner und Kanadier bei diesem Turnier zu finden waren. Das Einzel konnte der kanadische Golfer George Lyon für sich entscheiden, während bei den Mannschaften nur Verbände aus den USA teilnahmen. Mitgrund dafür war das Nichterscheinen von einigen der insgesamt sechs angemeldeten Teams. Die Mannschaft der United States Golf Association wurde somit kurzfristig aus zufällig anwesenden Einzelspielern zusammengestellt.

Dann folgt eine lange Pause in der Olympia-Historie des Golfsports. Zwar wurde schon 1908 in London und auch bei späteren Spielen der Versuch unternommen, ein Turnier in dieser Disziplin stattfinden zu lassen, doch es dauerte ganze 112 Jahre, bis es wieder bei den Sommerspielen ausgetragen wurde. Nach St. Louis waren es die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016, welche die Rückkehr des Golfs markierten. Die Einzelwettbewerbe fanden zum wiederholten Male für Damen und Herren statt, wobei je 60 Teilnehmer aus 34 Ländern bei den Turnieren teilnahmen. Bei den Herren sicherte sich der Brite Justin Rose die Goldmedaille und er erzielte das erste „Hole in One“ der olympischen Geschichte. Henrik Stenson aus Schweden landete in Rio auf Platz zwei, während Bronze an den US-Amerikaner Matt Kuchar ging. Bei den Damen dominierte die Südkoreanerin Park In-bee, die bereits sieben Majorsiege einfahren konnte. Sie holte Gold vor Lydia Ko aus Neuseeland und Feng Shanshan aus China. Bester Österreicher der Herren war bei den Sommerspielen 2016 der Wiener Bernd Wiesberger, der auf dem 11. Rang landete. Bei den Damen kam Christine Wolf auf den 43. Platz.

Straka gut aufgelegt

Nun laufen die Olympischen Sommerspiele in Tokio und die erste Runde ist bereits abgeschlossen. Großer Gewinner des ersten Spiels war der 28-jährige Josef „Sepp“ Straka aus Wien. Dieser spielte nicht nur eine perfekte Runde, sondern stellte dabei noch einen olympischen Rekord auf. Mit acht Birdies und keinem Bogey schlug er eine 63 (-8), wobei er am letzten Loch nur knapp an der 62 scheiterte. Mit 64 Schlägen und somit denkbar knapp dahinter, landete Jazz Janewattanond, das 25 Jahre alte Talent aus Thailand. Als einer der stärksten Spieler galt im Vorhinein der junge US-Amerikaner Collin Morikawa, der mit seinen 24 Jahren schon zwei Majorsiege einfahren konnte. Er benötigte für die 18 Bahnen allerdings 69 Schläge (-2) und reiht sich dadurch unter anderem mit dem Österreicher Matthias Schwab ein. So blieb Morikawa vorerst hinter den Erwartungen, könnte sich allerdings im Verlauf des Turniers weiter herankämpfen. Ebenfalls 69 Schläge erzielte der Ire und Golf-Superstar Rory McIlroy, der auch als einer der Favoriten zu den Olympischen Spielen reiste. Die Einstellung von McIlroy gegenüber Olympia ist bekannt. 2016 sagte er seine Teilnahme ab, weil er das Turnier als belanglos ansah.

In Runde zwei mischte sich das Blatt neu und mit 63 (-8) spielte sich der US-Amerikaner Xander Schauffele auf den ersten Rang. Ihm folgen Shane Lowry aus Irland und der Japaner Hideki Matsuyama, beide mit -6 Schlägen. Sepp Straka benötigte an diesem Tag 71 Schläge und damit Par, während sich Matthias Schwab mit -2 auf Platz 19 einreiht. So wird die Tabelle im Zwischenstand von Schauffele mit -11 angeführt, dicht verfolgt vom Mexikaner Carlos Ortiz mit -10. Den dritten Platz (-8) teilt sich Straka aktuell mit Matsuyama, dem Schweden Alex Noren und dem Chilenen Mito Pereira. Dementsprechend ist Edelmetall für den Österreicher noch in durchaus greifbarer Nähe. Collin Morikawa erreichte in der zweiten Runde 70 (-1) und befindet sich in der Gesamttabelle nur auf Platz 25 (-3). Ob er noch an die Spitzengruppe heran kommt, bleibt abzuwarten.

Damen-Einzel folgt Anfang August

Somit sind die ersten beiden der insgesamt vier Runden in Tokio 2020 beendet und die finale Entscheidung wird am 1. August fallen. Das Turnier der Damen hat indes noch nicht begonnen und die erste Runde wird am 4. August stattfinden. Auch hier gibt es drei Topfavoritinnen auf die Goldmedaille, die in dieser Form auch die aktuelle Weltrangliste anführen. Allen voran Nelly Korda aus den USA. Korda ist erst 23 Jahre jung, hat aber bereits acht Turniersiege im Profibereich vorzuweisen. Es folgt die neuseeländische Silbermedaillen-Gewinnerin aus dem Jahr 2016 Lydia Ko, die sich auch dieses Jahr gute Chancen auf Edelmetall ausrechnen darf. Dritte im Bunde ist Park In-bee, die das Gold aus Rio de Janeiro verteidigen möchte und bei großen Turnieren nie zu unterschätzen ist.

So darf sich auf weitere spannende Runden Golf bei den Olympischen Spielen in Tokio gefreut werden. Ob Sepp Straka seine Leistungen bestätigen kann und eine Medaille mit nach Österreich bringt, bleibt abzuwarten. Die Daumen der Landsmänner und -Frauen sind sicherlich gedrückt.

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Alles wieder gutgemacht

OLYMPIA TOKIO 2020 – DAMEN – 1. RUNDE: Christine Wolf gerät mit unpräzisen Drives und Eisen in Rückstand, rettet aber mit vier Birdies auf den Back 9 den Auftakt in Par.

Christine Wolf vertritt Österreich in Tokio wie bereits in Rio beim Olympischen Damen-Golfturnier. Allerdings erwartet sich unsere Nummer 1 diesmal deutlich mehr als beim Debüt vor 5 Jahren: “weil ich die letzten 5 Jahre doch einige bessere Ergebnisse erreichen konnte liegen die Erwartungen schon auf jeden Fall höher. Es ist zwar brutal heiß und feucht mit Hitze-Index 41, aber ich konnte gut trainieren,” freundete sie sich mit dem Kasumigaseki CC bereits gut an. Topfavorit ist die Amerikanerin Nelly Korda, die Nummer 1 der Weltrangliste, die vor allem von starken Koreanerinnen Hyojoo Kim, Jin Young Ko sowie Titelverteidigerin Inbee Park gefordert wird.

Christine Wolf startet mehr schlecht als recht in ihr zweites Olympia-Abenteuer, bleibt mit der ersten Annäherung zu kurz, lässt sich einen megaschweren Chip und kassiert gleich das Bogey. Erst mühsam findet sie zu ihrem Spiel, allerdings bleiben die Eisen zu unpräzise um sich hochkarätige Chancen aufzulegen. Vom 9. Tee geht es einmal mehr ab ins Rough und auf dem überlangen Par 4 geht sich erneut nur das Bogey aus, womit sie den Turn nur in 2 über Par und in der unteren Hälfte des Klassements erreicht: “Es war eigentlich das ganze lange Spiel nicht optimal. Oft Drives verzogen oder gerade in den First Cut gehupft und die Eisen auch nicht nahe geschossen,” sollte sie nachher ihre mäßigen Front 9 zusammenfassen.

Die erste machbare Birdie-Chance ergibt sich erst am 11. Grün und diese nützt die Tirolerin eiskalt aus vier Metern. Das macht Mut, denn trotz weiter zu großer Streuung vom Tee erzwingt Wolf mit besseren Eisen ihr Glück und stellt ihre Tagesbilanz aus 5 Metern am 13. Grün mit Birdie auf Even Par zurück. Das Par 5 der 14 bringt ihr so wie Sepp Straka kein Glück: die Annäherung rollt vom Grün herunter und nach gutem Chip versäbelt sie aus knapp über einem Meter den Par-Putt.

Ein weiteres starkes Eisen zirkelt Wolf vom 16. Tee aufs Grün und gleicht erneut mit Birdie ihr Ergebnis aus. Auch an der kurzen 17 muss sie aus dem dicken Gemüse das Grün anspielen und pusht sich dank starken Viermeterputt erstmals in die roten Zahlen. Dennoch sollte ihr keine rote Auftaktrunde vergönnt sein, nachdem es am Schlussloch noch ab in den Grünbunker geht, was ein letztes Bogey kostet. Mit der Par-Runde von 71 Schlägen und Platz 23 bleiben die Medaillenränge aber nur vier Schläge entfernt. “Das Gute war heute, dass ich eigentlich alle Birdiechancen, die ich gehabt habe auch nützte,” bringt Wolf ihr Erfolgsrezept auf den Punkt, wie sie ihre Runde noch drehen konnte.

Schwedische Überraschung

Madele Sagstrom hat in der brütenden Hitze von Tokio auch den heißesten Putter mit dabei und versenkt auf den ersten 10 Löchern gleich 5 Birdieputts. Den Rest der Runde spielt die Schwedin trocken nach Hause und übernimmt mit der 66 bei 5 unter Par die alleinige Führung. Topfavoritin Nelly Korda (USA) sowie die Inderin Aditi Ashtok folgen ihr jedoch bei -4 dicht auf den Fersen.

Leaderboard Damen – Olympia Tokio 2020

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AUSTRIAN ORDER OF MERIT 2021

ÖSTERREICHISCHE PRO-RANGLISTE 2021

HERREN ORDER OF MERIT: 2.8.2021

HERREN-RANKING 2021 *

RANG
NAME
ET/US
CT
ALPS
PGT
AUT
POINTS
1 Wiesberger
665606
665606
2 Straka
468160
468160
3 Schwab
285884
285884
4 Nemecz
39496
39496
5 Regner
22556
22556
6 Weinhandl
7635
7635
7 Baltl
2290
5143
7433
8 Lipold
6200
6200
9 Maurer
2154
3600
5754
10 Schulz
1879
2500
4379
11 Kluibenschädl
2790
900
3690
12 Wiegele
3525
3525
13 Rath
976
1800
2776
14 Hebenstreit
2347
2347
15 Gaster
1041
550
1591
16 Möser
909
650
1559
17 Brier
1425
1425
18 Neumayr
1386
1100
19 Amin
1350
1350
20 Kopp
828
828
21 Bacher
775
775
22 Wittmann
626
626
23 Dvorak
600
600
24 Dewhurst
500
500
25 Körbler
450
450
26 Vonbank
350
350
27 Folk
320
320
28 Ruprecht
290
290
29 Patzel
260
260
30 Essmeister
250
250
31 Meyer
240
240
32 Kepp 
220
220
32 Koglgruber
220
220



DAMEN ORDER OF MERIT: 2.8.2021

DAMEN-RANKING 2021

RANG
SPIELERIN
LET/ALPG
LETAS
KALPG
NAT
POINTS
1
Wolf Christine 33015
33.015
2
Schober Sarah 15080
15.080
3
Mühlbauer Kath. 4800 1978 775
7.553
3
Einberger Chr. 4800 230
230

* Austrian Order of Merit erstellt in Zusammenarbeit mit PGA of Austria. Golf-Live präsentiert das Österreich Ranking der Profigolfer und Proetten 2021, wöchentlich aktualisiert.

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GOLF TV-PROGRAMM

Golf live im TV. Täglich das komplette Programm von SKY, ORF Plus bis Eurosport, mit allen Beginnzeiten, Live-Übertragungen und Wiederholungen. Alle Sendetermine auf Satellit und Kabel.

Last Update: 02.08.2021 

LIVE: TOKYO 2020 (Olympische Spiele)

LIVE: ST. JUDE INVITATIONAL (WGC)

LIVE: HERO OPEN (European Tour)

Woche 28 / 2021: Di. 03.08.2021 - Di. 10.08.2021

GOLF TV-PROGRAMM

TAG
ZEIT
TURNIER
SENDER
LIVE?
MI
04.08.
09:00-11:30 World Invitational
European Tour
(County Antrim / NIR)
4. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
MI
04.08.
15:30-18:00 World Invitational
European Tour
(County Antrim / NIR)
4. Runde
Sky Sport 1 /
/ HD 1
Wieder-
holung
MI
04.08.
21:00-23:30 World Invitational
European Tour
(County Antrim / NIR)
4. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
DO
05.08.
00:30-08:30 Tokyo 2020
Olympische Spiele
(Tokyo / JPN)
1. Runde
ORF 1
LIVE
DO
05.08.
11:30-14:00 World Invitational
European Tour
(County Antrim / USA)
4. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
DO
05.08.
15:00-15:30 Euram Bank Open
Challenge Tour
(Adamstal / AUT)
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Highlights
DO
05.08.
15:30-16:00 The Cut Sky Sport 2 /
/ HD 2
Magazin
DO
05.08.
16:00-19:00 Hero Open
European Tour
(St. Andrews / SCO)
1. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2

LIVE
DO
05.08.
19:00-23:00 St. Jude Invitational
WGC-Turnier
(Memphis / USA)
1. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2

LIVE
FR
06.08.
00:30-08:30 Tokyo 2020
Olympische Spiele
(Tokyo / JPN)
2. Runde
ORF 1
LIVE
FR
06.08.
11:15-14:15 St. Jude Invitational
WGC-Turnier
(Memphis / USA)
1. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
FR
06.08.
16:00-19:00 Hero Open
European Tour
(St. Andrews / SCO)
2. Runde
Sky Sport 6 /
/ HD 6

LIVE
FR
06.08.
19:00-23:00 St. Jude Invitational
WGC-Turnier
(Memphis / USA)
2. Runde
Sky Sport 6 /
/ HD 6

LIVE
SA
07.08.
00:30-08:30 Tokyo 2020
Olympische Spiele
(Tokyo / JPN)
3. Runde
ORF 1
LIVE
SA
07.08.
11:15-11:45 Euram Bank Open
Challenge Tour
(Adamstal / AUT)
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Highlights
SA
07.08.
11:45-14:15 Hero Open
European Tour
(St. Andrews / SCO)
2. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
SA
07.08.
15:00-18:00 Hero Open
European Tour
(St. Andrews / SCO)
3. Runde
Sky Sport 11 /
/ HD 11

LIVE
SA
07.08.
20:00-00:00 St. Jude Invitational
WGC-Turnier
(Memphis / USA)
3. Runde
Sky Sport 6 /
/ HD 6

LIVE
SO
08.08.
00:30-08:30 Tokyo 2020
Olympische Spiele
(Tokyo / JPN)
4. Runde
ORF 1
LIVE
SO
08.08.
07:45-10:45 St. Jude Invitational
WGC-Turnier
(Memphis / USA)
3. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
SO
08.08.
15:00-18:00 Hero Open
European Tour
(St. Andrews / SCO)
4. Runde
Sky Sport 11 /
/ HD 11

LIVE
SO
08.08.
20:05-00:05 St. Jude Invitational
WGC-Turnier
(Memphis / USA)
4. Runde
Sky Sport 5 /
/ HD 5

LIVE
MO
09.08.
05:30-08:30 St. Jude Invitational
WGC-Turnier
(Memphis / USA)
4. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
MO
09.08.
11:00-13:30 Hero Open
European Tour
(St. Andrews / SCO)
4. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung

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WORLD GOLF RANKING

Die offizielle Weltrangliste im Profigolf

(Nach Turnier: OLYMPIA TOKIO)

WORLD RANKING 2021

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1
1
Jon Rahm
49
9,76
2
2
Dustin Johnson
42
9,13
3
3
Collin Morikawa
53
8,77
4
5
Xander Schauffele
48
7,42
5
4
Justin Thomas
51
7,22
6
7
Brooks Koepka
41
6,28
7
6
Bryson DeChambeau
50
6,20
8
8
Louis Oosthuizen
47
6,16
9
9
Patrick Cantlay
42
5,88
10
11
Viktor Hovland
54
5,41
11
15
Jordan Spieth
49
5,37
12
13
Rory McIlroy
50
5,37
13
14
Tyrrell Hatton
47
5,36
14
10
Harris English
53
5,36
15
12
Patrick Reed
63
5,33
16
16
Webb Simpson
41
4,93
17
17
Daniel Berger
46
4,93
18
18
Scottie Scheffler
59
4,79
19
19
Tony Finau
58
4,67
20
20
Hideki Matsuyama
55
4,65
21
22
Paul Casey
50
4,45
22
21
Matt Fitzpatrick
57
4,41
23
23
Abraham Ancer
59
4,30
24
24
Jason Kokrak
51
4,04
25
25
Billy Horschel
54
3,77
26
26
Joaquin Niemann
59
3,64
27
27
Sungjae Im
71
3,39
28
28
Cameron Smith
50
3,37
29
29
Lee Westwood
51
3,30
30
30
Will Zalatoris
50
3,23
31
31
Phil Mickelson
47
3,17
32
32
Sam Burns
48
3,16
33
33
Ryan Palmer
47
3,13
34
35
Corey Conners
61
3,04
35
34
Tommy Fleetwood
53
3,01
36
37
Kevin Na
50
2,92
37
36
Marc Leishman
49
2,88
38
38
Matthew Wolff
44
2,80
39
40
Shane Lowry
54
2,74
40
39
Max Homa
55
2,74
41
41
Garrick Higgo
51
2,68
42
44
Victor Perez
44
2,66
43
42
Brian Harman
57
2,65
44
46
Christiaan Bezuidenhout
54
2,62
45
45
Stewart Cink
44
2,61
46
43
Adam Scott
37
2,59
47
47
Justin Rose
47
2,53
48
48
Robert MacIntyre
50
2,46
49
52
Lucas Herbert
40
2,41
50
49
Kevin Kisner
55
2,40
 
weiters:
 
63
62
Bernd Wiesberger
52
1,99
138
138
Matthias Schwab
52
1,14
144
161
Sepp Straka
65
1,09
430
428
Lukas Nemecz
33
0,33
630
631
Niklas Regner
19
0,18

 

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Titelchance ungenutzt

PGA SENIOR CHAMPIONSHIP – Markus Brier fällt am Finaltag von der Spitze bis auf Position 6 zurück, sichert dennoch sein zweites Top 10.

Mit seinem Faible und Talent für Linksgolf ist es wenig überraschend, dass Markus Brier nach einigen Top 3-Ergebnissen auf den britischen Inseln nun ausgerechnet bei der PGA Senior Championship den großen Wurf landen möchte. In den Finaltag geht der Wiener als geteilter Führender mit den Engländern Paul Broadhurst und Peter Wilson.

Bei deutlich ruhigerem Golfwetter legt Brier mit einer Par-Serie los, was noch reicht um den Platz an der Sonne zu verteidigen. Mit dem Bogey am Par 3 der 5 ziehen aber bereits vier Spieler am Wiener vorerst vorbei. Nicht genug damit, Brier verliert plötzlich die Sicherheit der Vortage und leistet sich einen ordentlichen Durchhänger mit gleich drei Bogeys in Folge, die ihn vorerst aus dem Titelrennen nehmen. Nach Bogey Nummer 4 erreicht er den Turn erst nach 41 Golfschlägen und rangiert damit nur noch knapp innerhalb der Top 10.

Für die Back 9 findet Brier jedoch endlich den Reset-Button und erlöst sich am 12. Grün mit dem ersten Birdie des Tages, das ihn wieder zurück ins Geschehen bringt. Danach geht es zwar endlich wieder solide weiter, das alleine reicht jedoch nicht mehr und auf weitere Birdies muss der 53-jährige lange warten. Erst auf den beiden Schlusslöchern wird Österreichs Topsenior für seine Geduld mit zwei verwerteten Birdiechancen belohnt. Die 73 begrenzt immerhin den Scoreschaden halbwegs und rettet immerhin einen 6. Platz, zugleich sein bestes Ergebnis bei der britischen PGA Championship in der Ü50-Liga und sein zweites Top 10 der Saison. Auf den ersten Titel bei den Golfsenioren muss Brier jedoch weiter warten.

Das Golfwochenende von Liverpool gehört eindeutig Paul Broadhurst, der mit Runden von 68 und 69 Schlägen noch den Titel bei 7 unter Par holt.

3. RUNDE: Brier bringt sich in Pole Position

Markus Brier hat den Missed Cut des letztwöchigen Senior-Majors sichtlich gut verdaut, denn der 53-jährige wusste mit Runden von 71 (-1) und 69 (-3) Schlägen an den ersten beiden Tagen voll zu überzeugen. Bei gesamt 4 unter Par startet Österreichs erster European Tour Champion der Geschichte mit nur zwei Schlägen Rückstand auf David McKenzie (NZL) und Peter Wilson (ENG) ins Wochenende.

Mit dem neuerlich heftigen Wind am Linkskurs von Formby kommt Markus nicht mehr so glänzend zurecht wie am Freitag und gibt bereits am zweiten Grün einen Schlag ab. Der Wiener steigert sich nach einem weiteren Schlagverlust, was sich bei den hantigen Bedingungen als Goldes wert erweist und ihn im Titelkampf hält. Als dann zum Drüberstreuen ein Birdie-Doppelpack gelingt, ist Brier bis auf einen Schlag an der Spitze dran. Den Turn erreicht er dennoch in 1 über Par, nachdem an der schweren 9 das dritte Bogey auf der Scorekarte materialisiert.

Nach der Halbzeit läuft Briers Par-Maschinerie wieder auf Hochtouren und hält ihn verlässlich in der absoluten Spitzengruppe. Auf letzten Par 5 schlägt der 53-jährige mit dem Birdie entschlossen zu und erreicht dank der Par-Runde von 72 Schlägen bei 4 unter Par die geteilte Spitze mit Clubhausleader Paul Broadhurst.

Endergebnis PGA Senior Championship

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Grosses Olympia-Kino

OLYMPIA TOKIO 2020 – FINAL: Sepp Straka kommt erst im Finish mit dem Birdiewettlauf um die Medaillen nicht mehr mit, erreicht aber als erster Österreicher die Top 10.

Sepp Straka liefert von der sensationellen Auftaktführung mit der 63 bis zum Mitmischen um die Medaillen bis kurz vor Schluss eine großartige Olympiashow ab, bei der er am Ende nur hauchdünn, um einen einzigen Schlag an einer Bronzemedaille vorbeischrammt. Mit dem 10. Platz bringt er aber nicht nur Österreichs erstes Top 10 bei einem olympischen Golfturnier auf die Habenseite, sondern verbessert auch noch ein klein wenig die rotweissrote Bestmarke von Bernd Wiesberger, der in Rio 11. wurde. Pikantes Detail am Rande: erst durch die Absage von Wiesberger im März rutschte Straka überhaupt als zweiter Österreicher hinter Schwab ins olympische Golfturnier.

“Das war knapp dran vorbei, ich habe heute eigentlich ziemlich gutes Golf gespielt,” zeigt er sich dennoch zufrieden mit seiner Leistung, “es gibt keine perfekte Runde. Ich habe leider die Birdies nicht gemacht, um das auszubessern.”

An Matthias Schwab, dem bereits dritten Olympioniken in der Familie, läuft das Kräftemessen im Kasumigaseki Country Club doch ein wenig vorbei. Trotz vier Runden unter Par kommt der Steirer nicht ganz beim Birdiewettschießen mit und muss sich am Ende mit Platz 27 begnügen.

Straka auf den Front 9 voll auf Medaillenkurs

Sepp spult auch am Finaltag ganz cool sein Programm ab: wie an den Vortagen beginnt er sicher und schlägt zum dritten Mal mit dem Birdie am 3. Grün zu. Am ersten Par 5 schaut der Wiener alles andere als happy drein, als der Chip nicht näher als vier Meter zur Fahne geht: die Miene heitert sich jedoch auf, als dafür der Birdieputt fällt er erstmals mit Platz 3 auf Medaillenkurs segelt.

Straka puttet weiter hervorragend, der Birdieversuch an der 6 aus 7 Metern kriecht jedoch haarscharf an der Lochkante vorbei. Kein großer Druck dafür auf den Putter am Par 5 der 8 und aus unter zwei Metern das lockere nächste Birdie, Österreich weiter auf Medaillenkurs. Auch das megaschwere 9. Loch kann ihn nicht einbremsen: mit sicherem Zweiputt-Par schließt er seine erste Hälfte fehlerlos in -3 ab.

Kein Puttglück mehr auf den Back 9

Mit einem lasergenauen Eisenschlag über die 10. Fahne eröffnet Österreichs Medaillenhoffnung seine Back 9, der Ball rollt noch brav zurück bis auf 3 Meter zum Loch. Der Birdieputt kriecht jedoch knapp rechts am Loch vorbei. Ein gefühlvoller langer Birdieputt am 11. Grün bleibt erneut unbelohnt, diesmal jedoch aus gut 10 Metern.

Der ehemalige Georgia Bulldog sieht wie rund um ihn herum die Birdielawine über das Leaderboard hinwegrollt, also schießt er an der 12 wieder näher zur Fahne und befördert diesmal den Birdieputt aus 5 Metern eiskalt ins Loch. Kein Glück dafür an der 13 nach perfektem Drive. Dem Pitch fehlen gut 8 Meter Länge und dem Birdieputt ein paar Grad nach links zum Erfolg.

Leichte Probleme vom 14. Tee lassen Straka das Grün am Par 5 erst mit dem dritten Schlag angreifen. Im Rückenwind gerät die Annäherung jedoch etwas zu lang. Nach gutem Chip aus dem dicken Gemüse säbelt er jedoch aus eineinhalb Metern den Par-Putt vorbei und kassiert ausgerechnet auf einem Par 5 sein erstes Bogey des Tages. Nach diesem Wirkungstreffer hat er auch auf der nächsten Bahn ordentlich zu kämpfen, locht aber nervenstark aus vier Metern den Par-Putt. Der Eisenschlag ins 16. Grün ist auch nicht prickelnd und lässt ihm gut 10 Meter für den ersten Putt, dem ein zweiter zum Par folgt.

Am drivebaren Par 4 der 17 lässt sich auch Straka nicht lumpen und parkt den Ball kurz vor dem Grün in perfekter Chip-Lage ein. Mit etwas zuviel Adrenalin rollt der Ball gut vier Meter übers Loch. Der Putt retour zum Birdie fällt auch nicht, womit die letzte kleine Chance auf eine Medaille vorbei ist. Am schweren Schlussloch erreicht Straka ungefährdet das Grün und beendet sein Olympia-Abenteuer mit dem Par zur 68. “Ein bisserl bin ich schon enttäuscht, sicher, wenn man so knapp dran ist. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit der Leistung in diesem Spitzenfeld,” fasst Straka seine Gefühlswelt zusammen.

Schwab mit bester Runde zum Abschluss

Matthias Schwab, der zum Abschluss noch einmal alles daran setzen wollte sich mit einer ultratiefen Runde zu verabschieden, agiert schon einmal fehlerlos und profitiert von einem frühen Birdie Doppelschlag an der 2 und 3. Da auch das kurze Par 4 der 6 zum vierten Mal das Birdie herausrückt, erreicht er den Turn in 3 unter Par. Auf seine letzten 9 olympischen Golflöcher schwingt sich der Schladminger ebenfalls stilgerecht mit einem Birdie.

Erst am überlangen Par 4 der 12 gibt Schwab erstmals einen Schlag ab. Der Steirer legt jedoch erneut den Schalter um und kontert mit Birdies an der 15 und 17. Unfreiwillig sucht Schwab am Schlussloch Abkühlung: nur mit beiden Füssen im Wasser stehend kann er den in der Böschung hängenden Ball Richtung Fahne befördern, bekommt aber nicht mehr das Par sondern nur die Zehen in trockene Tücher. Das Bogey zum Abschluss ist bezeichnend für seinen tapferen aber am Ende unbelohnten Kampf beim Olympia-Debüt, das mit 67 Schlägen und 9 unter Par endet.

“Obwohl ich in den ersten drei Turnierrunden nicht das erreichte, was ich mir vorgestellt habe, kam es am Sonntag mit 4 Schlägen unter Par zu einem positiven Abschluss des Turniers,” freut sich Schwab über seine Sonntagsleistung, “insgesamt spielte ich genug Birdies, mit denen durchaus ein Ergebnis in den Top 10 möglich gewesen wäre. Leider kamen aber auch etwas zu viele Bogeys vor.”

Schauffele holt Olympia-Gold

Der 27-jährige Kalifornier Xander Schauffele krönt sich als Nachfolger von Justin Rose als Golf-Olympiasieger. Nach klarer Dominanz an den letzten drei Spieltagen macht es der Mann aus San Diego nach dem Bogey am letzten Par 5 noch einmal spannend. Der für die Slowakei startende ehemalige Südafrikaner Rory Sabbatini legte in der Zwischenzeit mit fantastischem Olympiarekord von 61 Schlägen die Bestmarke auf 17 unter Par im Clubhaus. Schauffele locht jedoch nervenstark den entscheidenden Birdieputt an der 17 und bastelt noch über Wedge und Putt einen kritischen Up & Down zum Par zusammen um sich bei 18 unter Par die Goldmedaille zu sichern.

Hinter dem Silbermedaillengewinner Sabbatini dürfen nicht weniger als 7 Spieler in ein Monsterstechen um die Bronzemedaille, was Sepp Straka um einen einzigen Schlag verwehrt blieb. Dort geht gleich am ersten Extraloch die olympische Golfflamme der Heimnation und für Hideki Matsuyama mit dem Bogey aus, genauso wie für den Engländer Paul Casey. Am dritten Extraloch verabschieden sich Rory McIlroy, Sebastian Munoz sowie Mito Pereira, deren Pars gegen den Birdies von C.T. Pan und Collin Morikawa zu wenig sind.

Die letzte Medaillen-Entscheidung fällt erst am 4. Extraloch, als sich Morikawa eine unmögliche Spiegelei-lage im Grünbunker brät und mit dem Bogey C.T. Pan, dem Mann aus Taipeh den Vortritt lassen muss.

Endergebnis Olympia Tokio – Herren

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Um die Medaillen

OLYMPIA TOKIO HERREN – 3. RUNDE: Sepp Straka bügelt kampfstark ein Doppelbogey weg, und bleibt mit der 68 voll im Rennen um eine Medaille.

Sepp Straka hoffte am dritten Spieltag des Olympischen Golfturniers von Tokio 2020 wieder den Touch vom Auftakt zu finden und dem Medaillenrennen erhalten zu bleiben – was zum überwiegenden Teil auch aufgehen sollte. Mit Zwillingsbruder Sam an der Tasche zeigt er rasch mit einem Birdie-Doppelschlag auf den Löchern 3 und 4 die Richtung vor und schließt mit dem dritten Schlaggewinn an der 6 endgültig die drei Schläge große Lücke zu Leader Xander Schauffele (USA).

Seine vielleicht größte Schwäche offenbart sich jedoch am langen Par 3 der 7, wo er einen kurzen Chip aus der Senke hoch auf eine kleine Kuppe zu kurz lässt, auch beim zweiten Versuch nicht nah genug zur Fahne kommt und nach zwei Putts das Doppelbogey notieren muss. In typischer Straka-Manier dann der Konter mit dem perfekten Wedge zur Fahne und dem Birdie. Auch am megalangen Par 4 der 9 packt er den Hammer und danach das feine Händchen aus und versenkt dort eines der wenigen Birdies, wieder aus knapp zwei Metern, womit er das Doppelbogey rasch wieder vergessen macht.

Der Putter gönnt sich an der 10 aus drei Metern eine hoffentlich nur kurze Pause und lässt die nächste kurze Birdiechance aus. Probleme vom Tee lassen Straka das 11. Grün erst mit dem dritten Schlag erreichen und nachdem der Par-Putt aus zwei Metern auslippt gibt er wieder einen Schlag ab. Auch der Tee-Shot an der 12 passt nicht, aus dem Fairwaybunker schafft er es zumindst mit dem Zweiten aufs Grün und rettet so das Par. Am langen und hautengen Par 5 der 14 kommt Sepp nicht näher als bis auf 6 Meter zur Fahne und muss sich mit einem weiteren Par begnügen.

Die Birdieputts werden immer länger, auch an der 15 geht so nichts nach vorne weiter. Der Frust ist Straka auch beim Tee-Shot an der 16 ins Gesicht geschrieben: “Triff einen Sprinkler,” ruft er seinem Ball am Par 3 nach, der jedoch gut 12 Meter zu kurz am Grün bleibt. Abteilung Attacke ist am kurzen Par 4 der 17 angesagt, Straka bleibt jedoch im Grünbunker hängen. Aus gut 20 Metern legt er sich dennoch eine gute Birdiechance auf. Wichtig, dass diesmal der Putt fällt, womit er sich wieder rankämpft. Pech am Schlussloch, dass ein Superdrive vom engen Fairway mit dem letzten Hopp noch ins dickere Rough kickt. Nervenstark und mit all seiner Power bastelt er noch den letzten Par-Save zur 68 zusammen, die ihn bei 11 unter Par auf Position 5 mit nur einem Schlag Rückstand auf Platz 3 voll im Medaillenrennen hält.

Zu seinen Medaillenchancen meint Straka gegenüber dem ORF: “Man versucht immer zu gewinnen, besonders wenn man die Möglichkeit dazu hat. Je öfter man in diese Position kommt, desto entspannter fühlt man sich. Ich werde versuchen die Chance morgen zu verwerten.”

Schwab verpasst letzte Medaillenhoffnung

Matthias Schwab zeigte sich an den ersten beiden Tagen und zwei 69er (-2) Runden vor allem im langen Spiel sehr solide, nur im kurzen Spiel scheint noch Luft nach oben zu sein. Aus recht vielversprechender Lauerstellung hofft er nun auf zwei tiefe Runden am Wochenende um sich in den Medaillenkampf noch einmischen zu können.

Mit dem Bogey am Eröffnungsloch vergrößert sich jedoch gleich zu Beginn der Rückstand weiter und die Attacke am ersten Par 5 geht mit der 6 auch noch daneben. Erst danach fallen zwei Birdieputts, allerdings nicht genug um die bereits drei Bogeys auf den Front 9 aufzuwiegen.

Die Fehlerquote bleibt auch danach zu hoch, denn auch auf die Back 9 schwingt sich Schwab mit dem Bogey. An der langen 12 kämpft er sich mit dem Birdie wieder ein wenig zurück und gleicht an der 13 sein Tagesergebnis zumindest einmal aus. An der 15 packt Schwab noch ein letztes Birdie aus, sichert sich mit der 70 seine dritte Runde unter Par, ohne jedoch angesichts der perfekten Scoringbedingungen einen Move nach vorne machen zu können. Bei 5 unter Par und Platz 32 sind die Medaillenränge bereits gut 8 Schläge entfernt.

Schauffele bleibt auf Goldkurs

Trotz gröberer Probleme im langen Spiel vor allem zu Beginn der Runde verteidigt Xander Schauffele den Platz an der Sonne. Der Amerikaner krallt sich kampfstark an der Spitze fest und sichert sich mit dem Birdie am schweren Schlussloch die 68 und die alleinige Spitze bei 14 unter Par. Einen Schlag zurück wahrt Local Boy Hideki Matsuyama seinen Traum auf Gold. Platz 3 teilen sich Paul Casey (ENG) und Carlos Ortiz (MEX) bei -12, nur einen Schlag vor Sepp Straka.

Leaderboard Olympia 2020 Herren

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Olympia Tokio Golf-Ticker

OLYMPIA TOKIO 2020 – HERREN GOLF-TURNIER – NEWS-TICKER: Matthias Schwab in Tokio eingetroffen +++ Reed ersetzt covid-positiven DeChambeau.

Matthias Schwab machte am Sonntag bereits erste Bekanntschaft mit dem Kasumigaseki Country Club und bereitet sich dabei gewissenhaft und systematisch vor. Zudem geht es zum Wochenbeginn darum, den Jetlag aus den Golfgliedern zu schütteln.

+++ Die üblichen Verdächtigen +++

Bei den Buchmachern sind fast durchgehend “die üblichen Verdächtigen” favorisiert. Mit Collin Morikawa, Xander Schauffele und Justin Thomas sind gleich drei US-Stars weit oben auf der Liste zu finden. Auch Viktor Hovland (NOR), Masters Champion und Local Hero Hideki Matsuyama und auch Cameron Smith (AUS) werden ebenfalls gute Chancen auf Gold, Silber und Bronze eingeräumt.

+++ Taifun-Warnung aufgehoben +++

Die Taifun-Warnungen, die bis vor wenigen Tagen immer wieder kursierten wurden mittlerweile aufgehoben, womit das olympische Golfturnier wohl ziemlich problemlos über die Bühne gebracht werden sollte. Einzig Gewitter sind an jedem Tag immer wieder möglich.

+++ Sepp und Matthias hintereinander +++

Sepp Straka und Matthias Schwab gehen zum Auftakt am Donnerstag direkt hintereinander auf die Runde. Sepp wird dabei sogar die kleine Ehre zu Teil im Eröffnungsflight um 00:30 MEZ gemeinsam mit Lokalmatador Rikuya Hoshino und Thomas Pieters (BEL) das olympische Golfturnier eröffnen zu dürfen. Matthias Schwab folgt seinem Landsmann elf Minuten später um 00:41 MEZ mit der einzigen spanischen noch verbliebenen Hoffnung Adri Arnaus und Sami Valimaki (FIN). Am Freitag beginnt Sepp um 02:25 MEZ und Matthias um 02:36 MEZ.

+++ Platz in hervorragendem Zustand +++

“Das ist einer der schönsten und bestgepflegtesten Plätze auf denen ich jemals gespielt habe. Die Fairways und Grüns sind in hervorragendem Zustand und das Semirough ist ziemlich dicht. Der Platz ist auch sehr lang. Eventuell spiele ich am Mittwoch auch mit Sepp noch neun Löcher als Vorbereitung”, so die ersten Eindrücke der Trainingsrunde, die uns Matthias Schwab direkt nach der Trainingsumrundung zukommen lässt.

+++ Jon Rahm ebenfalls covid-positiv +++

Nach Bryson DeChambeau kommt dem olympischen Golfturnier mit Jon Rahm bereits der zweite Superstar abhanden, aus dem gleichen Grund nach positivem Covid-Test am Sonntag: “Ich wäre so gerne der erste spanische Golfolympia-Medaillengewinner geworden, aber es ist eine gute Erinnerung an alle, dass wir noch immer in einer Pandemie sind,” kommentierte die Nummer 1 der Golfwelt.

+++ Schwab hebt ab +++

Pünktlich um 18:22 Uhr hob Matthias Schwab am Samstag von Frankfurt in Richtung Tokio ab und ist bereits in der japanischen Hauptstadt eingetroffen. Einchecken im Olympischen Dorf, Akklimatisieren, einen ersten Eindruck vom Platz gewinnen und langsam in Richtung des am Donnerstag Mitternacht unserer Zeit beginnenden olympischen Golfturniers vorbereiten, so das anstehende Programm.

+++ Dechambeau nach positiven Covid-Test nicht im Feld +++

Mit der unfreiwilligen Absage von Bryson DeChambeau ist das olympische Golfturnier der Herren bereits fünf Tage zuvor um seine größte Attraktion ärmer. Der charismatische Powergolfer lieferte im Rahmen des Testprotokols noch vor dem Abflug einen positiven Covid-Test ab und wird nun durch US-Landsmann Patrick Reed ersetzt, der so zu seinem bereits zweiten Olympia-Start kommen wird.

+++ Österreichs Olympia-Trio +++

Von Österreichs 75 Olympioniken sind immerhin drei Golfer: während Christine Wolf bereits zum zweiten Mal unter den Olympischen Ringen zu Driver, Eisen und Putter greifen darf, sind Matthias Schwab und Sepp Straka zum ersten Mal dabei. Wolf erreichte in Rio einen 43. Platz, während Bernd Wiesberger, der bereits vor Monaten seine Teilnahme für Tokio absagte, beim Golf-Comeback 2016 guter 11. wurde.

+++ Platz als große Unbekannte +++

Gespielt wird im Kasumigaseki Country Club, der in Japan als echte Traditionsadresse gilt. Der wunderschön angelegte Parklandkurs am nordwestlichen Stadtrand der Millionenmetropole besticht nicht unbedingt durch enge Fairways, geschickt platzierte Grünbunker und Wasserhindernisse verlangen jedoch durchgehend absolute Präzision um einen guten Score notieren zu können. Zumindest im Vorfeld des Turniers präsentiert sich der Kurs mit bissigen Grüns, was vor allem den guten Eisenspielern wohl  entgegenkommen sollte.

 

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Originelle Bonusse bei Kryptowährung-Casinos aus dem Jahr 2021

Kryptowährung-Casinos haben einige spannende Angebote, die jeder Spieler nutzen möchte. Wenn Sie noch nicht versucht haben, in einem Bitcoin-Casino zu spielen, haben Sie vielleicht keine Vorstellung von den Arten von Angeboten, die Sie erwarten. Einige sind wirklich originell und nicht in herkömmlichen Online-Casinos zu finden. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf, lassen Sie uns einige der maßgeschneiderten Bonusse erkunden, die Sie in Anspruch nehmen können, wenn Sie sich heute bei einem Kryptowährung-Casino anmelden.

Maßgeschneiderte Angebote, die Wahlmöglichkeiten bieten

Zuallererst, was ist ein maßgeschneiderter Bonus oder ein originelles Angebot? Letztendlich handelt es sich dabei um mehr personalisierte Promotionen, die Ihnen verschiedene Optionen bieten. Zum Beispiel kann der Willkommensbonus einer Kryptowährung-Casino in zwei Optionen aufgeteilt sein. Eine ist das konventionelle Einzahlungsangebot, das für Einzahler verfügbar ist, die USD oder andere FIAT-Währungen verwenden. Die andere ist ein Bitcoin-Bonus (oder einer, der für andere Kryptowährungen reserviert ist), und dieser kann nur beansprucht werden, wenn Sie mit diesen digitalen Währungsoptionen einzahlen. Von dem Moment an, in dem Sie sich zum Spielen anmelden, werden Sie mit Wahlmöglichkeiten begrüßt.

Charakterbezogene Angebote

Gleichzeitig neigen einige Online-Casinos dazu, ihre eigenen exklusiven Angebote zu haben, die nur selten auf konkurrierenden Seiten zu finden sind. Ein solches Beispiel ist der charakterbezogene Angebot, das Sie auf der führenden Kryptowährungs-Wettseite BitcoinCasino.io in Anspruch nehmen können. Hier können Sie einen Charakter wählen, der Sie repräsentiert, während Sie spielen. Der Charakter hat dann seine eigenen einzigartigen Kräfte (Bonusse), und diese sind für Sie täglich, wöchentlich oder monatlich verfügbar, wenn Sie einzahlen oder andere Ziele erreichen. Diese können von Freirunden über Einzahlungsbonusse, Zugang zu exklusiven Wettbewerben, doppelte Treuepunkte und vieles mehr reichen. Was Sie bekommen können, variiert von Casino zu Casino, basierend auf der Stärke ihrer Werbepakete.

Andere Arten von maßgeschneiderten Bonusse

Viele Top-Kryptowährung-Casinos haben auch ihre eigene Auswahl an anderen maßgeschneiderten Bonusse. Diese sind viel einzigartiger als die anderen Angebote, die wir besprochen haben, und die meisten sind darauf ausgerichtet, wie Sie im Casino spielen. In der Tat sind viele durch einen VIP-Club oder ein Treueprogramm verfügbar, wo Ihr Ranking (Ihr Level oder Tier) direkt die Arten von Kryptowährung-Bonussen beeinflusst, die Sie beanspruchen können. Je höher Sie auf der Leiter stehen und je mehr Sie wert sind, desto besser werden die Bonusse. Perks können den Zugang zu exklusiven Wettbewerben, höhere Auszahlungsobergrenzen, schnellere Transaktionszeiten und maßgeschneiderte Bonusse und Promotionen beinhalten, die mit Ihren Spielgewohnheiten verbunden sind.

Einzigartige AGBs machen diese Angebote attraktiv

Es lohnt sich, einige der besten Kryptowährung-Casinos, wie z.B. das Bitcoin Casino, auf diese Top-Angebote hin zu überprüfen. Bevor Sie jedoch ein solches Angebot in Anspruch nehmen, empfehlen wir Ihnen dringend, sich die Geschäftsbedingungen anzusehen. Diese können von Casino zu Casino und von Angebot zu Angebot variieren. Die besten maßgeschneiderten und originellen Casino-Bonusse werden diejenigen sein, die einzigartige Bedingungen haben, die günstiger sind als die, die bei konventionellen Promotionen verfügbar sind, wie z.B. niedrigere Wettanforderungen, keine Maximalgewinn- oder Auszahlungsobergrenzen und erweiterte Spielberechtigung.

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