Autor: Klemens Widhalm

Sergio Garcia 2015

Garantierte Spannung

THE PLAYERS CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Ein dichtgedrängtes Leaderboard im TPC Sawgrass verspricht vor der Finalrunde Spannung pur.

Chris Kirk (USA) geht bei den Players Championship als Führender in den Finaltag. Bei einem dichtgedrängten Leaderboard haben aber noch viele Spieler am Sonntag die Chance auf den Siegerscheck im TPC Sawgrass.

Österreichs Beteiligung am höchstdotierten Einzelturnier im Golfsport musste nach dem Freitag bereits die Heimreise antreten. Bernd Wiesberger zauberte auf dem anspruchsvollen Kurs zwar die 68 (-4) aufs Scoreboard, verpasste den Cut der besten 70 nach der durchwachsenen 77 (+5) vom Donnerstag aber am Ende um einen Schlag.

Nach drei Runden ergibt sich in Ponte Vedra Beach eine Konstellation, die spannender kaum sein könnte. Chris Kirk hat nach der zweiten 68 (-4) in Folge derzeit zwar die Führung bei gesamt 10 unter Par inne, Ruhepolster ist dies für den US-Amerikaner aber keineswegs. Mit nur einem Schlag Rückstand sitzen im Kevin Kisner, Ben Martin und Bill Haas (alle USA) im Nacken.

Nur einen weiteren Schlag zurück rangiert mit Sergio Garcia (ESP), der am Moving Day mit der 67 (-5) auftrumpfte, auch der erste Europäer. Die Platzierung teilt er sich unter anderem mit Justin Thomas (USA). Der 22-jährige nützt den Samstag mit der 65 (-7) perfekt aus und marschiert um gleich 41 Ränge im Klassement nach vor. Auch Kevin Na und Jerry Kelly (beide USA), die nach dem Freitag noch in geteilter Führung lagen, nehmen die Finalrunde mit zwei Schlägen Rückstand auf Kirk in Angriff.

Bei gesamt 7 unter Par lauern noch weitere heiße Titelanwärter nur knapp zurück. Rickie Fowler (USA) etwa. Der Publikumsliebling wurde unlängst erst in einer Umfrage zu einem der überschätztesten Spieler auf der Tour gekürt, was dem Absolventen der Oklahoma State University laut eigener Aussage nur noch mehr anspornt. Um die Spitze noch einmal attackieren zu können, muss am Sonntag aber besseres als die 71 (-1) gelingen. Auch Billy Horschel (USA) hat vor den letzten 18 Bahnen drei Schläge Rückstand auf die Spitze und will am letzten Spieltag in der Heimat in Florida noch einmal alles in die Waagschale werfen.

>> Leaderboard Players Championship

>> SKY überträgt ab Donnerstag live, exklusiv und in HD vom Players Championship aus Sawgrass.

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Nikolaus Wimmer 2015

Chancen auf Heimsieg

GÖSSER OPEN 2015 – 2. RUNDE: Niki Wimmer agiert am Samstag fehlerlos und verschafft sich als 3. eine perfekte Ausgangslage für den Sonntag. Insgesamt cutten neun Österreicher in den finalen Sonntag.

Niki Wimmer drückt den Gösser Open am zweiten Spieltag seinen Stempel auf. Der Jung-Pro agiert am Samstag fehlerlos, notiert die 68 und spielt sich damit um nur zwei Schläge hinter den Führenden Italiener Aron Zemmer. Mit Lukas Nemecz und Jürgen Maurer lauern noch zwei weitere Österreicher in den Top 5. Insgesamt ist rotweißrot am Sonntag noch mit 9 Mann vertreten.

Schon zum Auftakt stellte Niki Wimmer klar, dass ihm der GC Erzherzog-Johann in Maria Lankowitz liegt. Lediglich einen Schönheitsfehler musste er auf der Scorecard eintragen, die 69 (-3) brachte ihn dabei in eine sehr gute Ausgangslage für die kommenden Tage. Am Samstag hält er dann Fehler komplett von sich fern, findet auf der Runde vier Birdies und spielt sich mit der 68 (-4) auf den ausgezeichneten 3. Rang.

“Ich habe die Runde heute sehr konservativ angelegt und keinen Driver geschlagen. Das war das richtige Rezept, denn ich habe viele Fairways und Grüns getroffen. Auf der Finalrunde werde ich sicher ein wenig mehr Risiko nehmen müssen. Ein Top-3-Platz hier beim Heimturnier wäre eine coole Sache.”, besticht Niki Wimmer am Samstag vor allem mit intelligentem Course-Management.

In Lauerposition

Nemecz Lukas 2015

Lukas Nemecz biegt mit später Startzeit auf die Birdiespur ab und marschiert mit der 68 (-4) bis auf den geteilten 5. Rang nach vor. Der Steirer notiert bei seiner zweiten Umrundung fehlerlose Backnine, wobei er auf diesen drei Birdies aufsammelt. Auf der ersten Platzhälfte schleicht sich dann mit zwei Bogeys auch etwas der Fehlerteufel ein. Drei weitere rote Einträge bessern die Schlagverluste aber klar aus.

“Der Score war heute um vieles besser als mein Spiel. Vor allem vom Tee hatte ich zu kämpfen, dafür sind einige wichtige Putts auch aus größeren Distanzen gefallen. Gestern war es genau umgekehrt. Bei drei Schlägen Rückstand ist noch alles drinnen.”, gibt sich Lukas Nemecz kämpferisch.

Die Platzierung teilt er sich mit Jürgen Maurer. Der Routinier muss auf seiner Runde zwar drei Bogeys notieren, weiß mit insgesamt sechs Birdies aber mehr als nur gute Antworten auf die Schlagverluste. Die zweite 69 (-3) verschafft auch ihm eine perfekte Lauperposition für den Finaltag.

Woran es am Finaltag zu arbeiten gilt weiß er genau: “Ich mag die Rolle des Jägers, und auf diesem Platz ist eine tiefe Runde immer möglich. Ich habe gestern 32 und heute 33 Putts benötigt – das muss morgen besser werden, wenn es noch ganz nach vorne gehen soll.”

Noch neun Mann

Robin Goger 2015

Neo-Pro Robin Goger und Challenge Tour Professional Tobias Nemecz zeigen in der Heimat bislang ebenfalls groß auf und rangieren auf dem geteilten 13. Rang. Goger startet auf den Backnine und muss ein frühes Birdie wieder ausgleichen. Erst auf den Frontnine findet er richtig in den Birdierhythmus, was am Ende in der 70 (-2) mündet. Tobi Nemecz hält Schlagverluste am Samstag gekonnt fern und streut auf seinen zweiten 18 Bahnen drei Birdies zur 69 (-3) ein.

Mit Christoph Körbler, Bernard Neumayer, Leo Astl und Martin Wiegele cutten noch vier weitere heimische Spieler als geteilte 29. in den Finaltag. Körbler und Neumayer notieren jeweils 71er (-1) Runden. Astl, nach dem Freitag noch Österreichs heißestes Eisen, stolpert recht früh auf seiner zweiten Runde über zwei Doppelbogeys. Zwar kann er bis auf einen Schlag alle Fehler ausradieren, die 73 (+1) reicht ihn aber um etliche Ränge zurück. Auch Martin Wiegele hat am zweiten Spieltag klar mehr zu kämpfen, wie die 72 (Par) beweist.

Routiniers ausgeschieden

Einige heimische Routiniers fallen bereits am Samstag der Cutmarke von 2 unter Par zum Opfer. Florian Prägant etwa muss mit zwei 73er (+1) Runden leben und verpasst den Cut als 71. klar und deutlich. Auch Uli Weinhandl kann den Finaltag nicht mehr aktiv mitgestalten. Der Burgenländer taucht nach der 75er (+3) Auftaktrunde mit der 70 (-2) zwar in den roten Bereich ab, bei 1 über Par hat er als 67. aber keine Chance auf den Sonntag. Senior Claude Grenier und Johannes Steiner sind weitere prominente Cutopfer.

Damit gibt es im Jahr 2015 fast ein Revival der letzten Auflage der Gösser Open. Letztes Jahr cutteten zehn Österreicher in den finalen Sonntag, die gezogene Linie pendelte sich damals in Maria Lankowitz erst bei 3 unter Par ein. Die Anzahl der rotweißroten Vertreter sind mit neun Mann fast identisch geblieben. Auch die Cutmarke wäre am Samstag fast wieder auf 3 unter Par gerutscht, pendelte sich schlussendlich aber doch noch bei -2 ein.

Der Italiener Aron Zemmer geht nach der 68 (-4) und bei gesamt 9 unter Par als der große Gejagte auf die letzte Runde. Der erste Verfolger kommt bei einem Schlag Rückstand mit Andrew Cooley (69) aus England. Gleich dahinter lauert aber Niki Wimmer und wird am Sonntag wohl alles daran setzen die beiden Kontrahenten in der Heimat noch abzufangen.

 

>> Leaderboard Gösser Open

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Ohne Krönung

THE PLAYERS CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger zeigt am Freitag mit der 68 seine ganze Klasse, verpasst am Ende aber dennoch um einen einzigen Schlag den Cut.

Bernd Wiesberger holt am Freitag beim Players Championship alles aus sich heraus und steht mit der enorm starken 68 (-4) beim Recording. Bei einschlafendem Wind am Nachmittag verpasst er am Ende im TPC Sawgrass als 76. aber dennoch um einen einzigen Schlag den Cut. “Wirklich schade, dass ich am Wochenende nicht mehr dabei sein werde, weil ich heute wirklich gut gespielt habe,” muss Bernd nach stundenlangem Warten bereits den Abgesang anstimmen.

“Jetzt hab ich nichts mehr zu verlieren!” So lautete die Kampfansage von Österreichs Nummer 1 nach dem ersten Spieltag mit der durchwachsenen 77 (+5). Nur von Rang 128 aus startet der Burgenländer in die zweite Runde und muss auf dieser eine beeindruckende Aufholjagd realisieren um überhaupt in die Nähe der Cutmarke zu kommen. Das Vorhaben gelingt mit einer teilweise entfesselten Leistung.

Dabei beginnt Runde Nummer 2 so überhaupt nicht nach dem Geschmack des Reiter’s Hotels Pros. Er verfehlt sowohl auf der 1, als auch auf der 2 die Fairways. Während er sich am Eröffnungsloch noch zu einem Par scrambelt, ist es ausgerechnet das erste Par 5, das ihn mit einem Bogey noch weiter zurückreicht. Der Konter folgt aber prompt. Bernd zirkelt sein Eisen am Par 3 danach sehr gut aufs Grün und verwertet den Putt zum ersten Birdie. Das Momentum ist danach kaum zu übersehen.

Triplepack

Plötzlich gelingen die Tee-Shots und der Burgenländer legt sich die Bälle reihenweise auf knapp 140 Meter zum Loch auf die Fairways. Die Eisen hat er zu dieser Zeit voll im Griff und schlägt drei lasergenaue Annäherungen in Folge. Der verdiente Lohn der Genauigkeit sind drei Birdies hintereinander, die ihn wieder ins Gespräch um einen Wochenendeinzug bringen.

Allerdings folgt noch vor dem Turn ein herber Dämpfer. Am zweiten Par 3 der Frontnine verzieht er sein Eisen leicht links ins Rough und schafft das Up & Down diesmal nicht. Österreichs Nummer 1 bleibt aber ruhig und geduldig und wird auf der 11 dafür belohnt. Er attackiert am Par 5 mit dem zweiten Schlag. Zwar bleibt dieser im Grünbunker hängen, der gefühlvolle Sandschlag passt aber und ein Putt später steht das Tagesergebnis wieder auf -3.

Solide, aber ohne echte Birdiechancen geht es dann über die nächsten Bahnen, bis auf der 16 das Wochenende endgültig wieder in Reichweite kommt. Zwar verschwindet der Abschlag knapp neben dem Fairway rechts im Rough, was eine Attacke unmöglich macht, das Wedge passt aber auf einen halben Meter ans Loch. Birdie Nummer 6 ist so nur Formsache. Nachdem er auch das weltberühmte Island Green der 17 unbeschadet übersteht, legt er auf der 18 noch einmal alles in die Waagschale und nimmt mit dem Eisen die Kampflinie ins Visier. Der Ball bleibt kurz vor dem Grün im Rough hängen, das Up & Down zum Par stellt aber kein Problem dar.

Hoffen, bangen, zittern

Mit der 68 (-4) und gleich neun Schlägen weniger als am Vortag steht Bernd Wiesberger damit wieder im Clubhaus und beschwört alle Geister, dass sich die Cutmarke noch um einen einzigen Schlag nach hinten verschiebt. Letztendlich vergebens. Bei einschlafendem Wind werden die Scores am Nachmittag eher leicht besser als schlechter, sehr zum Leidwesen des Burgenländers. Als 76. verpasst er lediglich um einen einzigen Schlag den Cut bei seiner Players Premiere im TPC Sawgrass.

“Morgen geht es wieder nach Hause zum Ausrasten und Vorbereiten um auch in Europa großartige Turniere zu spielen: Wentworth und Irland werden die nächsten Turniere für mich werden,” sind die Amerikagastspiele vorerst beendet.

Der Österreicher befindet sich mit dem Missed Cut jedoch in illustrer Gesellschaft. Auch US Masters Champion Jordan Spieth (USA), Ex-Players Champion Matt Kuchar (USA), der ehemalige US Open Sieger Justin Rose (ENG), Keegan Bradley (USA) oder auch Phil Mickelson (USA) haben ebenfalls bereits am Wochenende frei. Rory McIlroy (NIR) geht nach der 71 (-1) als geteilter 13. ins Wochenende. Tiger Woods (USA) schafft nach der 71 (-1) als 61. gerade noch den Sprung über die gezogene Linie. Die Führung teilen sich Kevin Na nach der 69 (-3) und Jerry Kelly (beide USA), dem mit der 65 (-7) die beste Runde des gesamten Feldes aufgeht, bei gesamt 8 unter Par.

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Leo Astl 2015

Heimvorteil ausgespielt

GÖSSER OPEN 2015 – 1. RUNDE: Leo Astl notiert zum Auftakt in Maria Lankowitz die 68 und liegt damit in den Top 5. Gleich 10 Österreicher eröffnen beim Heimturnier mit roten Runden.

Mit Leo Astl, Martin Wiegele, Robin Goger, Jürgen Maurer und Niki Wimmer scheinen gleich fünf Österreicher nach dem ersten Spieltag der Gösser Open in und rund um die Top 10 auf. Insgesamt notieren im GC Erzherzog Johann 10 Spieler der Alpenrepublik rote Runden.

Leo Astl startet in sein erstes Turnier der neuen Saison mit einer starken Vorstellung. Der Tiroler spielt bei schwer zu kalkulierendem Wind grundsolide und notiert schon auf den ersten vier Bahnen zwei Birdies. Auch danach hat er sein Spiel im Griff, nimmt bis zur 13 noch drei weitere rote Einträge mit und leuchtet damit zu dieser Zeit sogar von ganz oben am Leaderboard.

Erst das Par 3, der 15 bremst den Vorwärtsdrang dann etwas ein. “Ich hab das Grün gemissed, den Chip dann zwar auf einen Meter hingespielt, aber der wollte nicht fallen.”, ist der einzige Schlagverlust schnell erklärt. Mit der 68 (-4) knallt er aber eine starke erste Runde aufs Tableau und liegt nach dem Freitag auf dem starken 5. Rang.

“Das war tadellos für meine erste Turnierrunde im neuen Jahr. Der Platz ist nicht leicht und vor allem die Grüns sind hier sehr schwer zu spielen. Das einzige Bogey hab ich aber in dem Sinne gut ausgeglichen, denn auf der 7 ist ein längerer Parputt gefallen.”, so Leo Astl nach der Auftaktrunde in Maria Lankowitz.

Gut reingefunden

“Endlich passt mal eine erste Runde in einem Turnier, das war bislang heuer eigentlich das Hauptproblem.”, atmet Martin Wiegele nach der 69 (-3) durch. Der Routinier taucht gleich auf seiner ersten Bahn, der 10 in den Minsubereich ab und baut diesen bis zum Turn auf -3 aus.

Nachdem auch auf der 1 der Putt passt deutet alles auf eine ganz tiefe Runde hin. Doch der Birdieschwung ebbt etwas ab und nach einem Bogey auf der 4 notiert er zum Auftakt in der Steiermark die 69 (-3), die ihm nach den ersten 18 Bahnen Rang 11 beschert.

“Der Start war okay, weil vor allem der Score passt. Das ist nach der langen Winterpause erst mein drittes Turnier. Mein Spiel fühlt sich immer besser an und ich hab richtig Freude Golfturniere zu spielen. Das macht derzeit definitiv mehr Spaß als die letzten beiden Jahre.”, so Martin Wiegele über seine Freitags-Performance.

Die Platzierung teilt er sich mit Neo-Pro Robin Goger, Jürgen Maurer und Niki Wimmer, die allesamt am Nachmittag der Gösser Open ihren frühen Stempel aufdrücken. Goger legt dabei fast eine fehlerlose Performance hin, nur ein Doppelbogey auf der 4 schleicht sich auf die ansonsten makellose Scorecard. Maurer liegt nach den Frontnine auf Kurs zum besten Österreicher, verliert auf den Backnine aber etwas den Schwung. Niki Wimmer agiert wie Goger fast fehlerlos und muss mit einem Bogey auf der 7 nur einen Schlagverlust verzeichnen.

Brüderlich geteilt

Lukas und Tobias Nemecz teilen sich zum Start der Gösser Open mit Christoph Körbler und Bernard Neumayer den 21. Rang. Alle vier stehen nach den ersten 18 Bahnen mit der 70 (-2) beim Recording und legen sich damit einen guten Grundstein für den weiteren Turnierverlauf.

“Ich hab heute solide gespielt und gleich 16 Grüns getroffen. Ich war nur einmal richtig in Bedrängnis. Mein langes Spiel war sehr gut, nur die Wedges waren etwas zu weit von den Fahnen weg um echte Birdiechancen zu kreieren. Die Gösser Open sind eine Herzensangelegenheit für mich, deshalb hab ich auch auf einen Start bei der Turkish Airlines Challenge in Belek verzichtet.”, fasst Lukas Nemecz seinen ersten Auftritt zusammen.

Tobias Nemecz zeigt sich vor allem mit dem Score zufrieden: “Ich hab am Anfang nicht gut gespielt, aber eigentlich sehr gut gescored. Im weiteren Verlauf hab ich dann Schläge durch zwei Dreiputts liegengelassen. Das war wohl so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit.”

Solide bis durchwachsen

Amateur Alexander Ferlin ist der letzte Akteur in rotweißrot dem zum Auftakt mit der 71 (-1) eine Runde unter Par gelingt. Er belegt damit den 31. Rang und hat alle Chancen am Samstag mit früher Startzeit auch den Finaltag noch vor aktiv mitzugestalten. Mit Lukas Kornsteiner (Am) und Rene Gruber scheinen zwei heimische Akteure nach der 72 (Par) auf Rang 49 auf. Routinier Florian Prägant kommt zum Auftakt über die 73 (+1) nicht hinaus, hat am Samstag aber den Bonus einer frühen Startzeit und kann sich so vom 61. Platz nach vorne arbeiten. Die Platzierung teilt er sich mit Tristan Schulze-Bauer (Am), Robert Molnar (Am), Maximilian Lechner (Am), Christopher Taferner (Am), Wolfgang Rieder und Timothy Zwirner (Am).

Insgesamt sind bei den Gösser Open 45 Spieler aus Österreich am Start. Einige müssen am zweiten Spieltag aber bereits zulegen um noch in den Genuss weiterer 18 Löcher am Sonntag zu kommen. Die frühe Führung belegen Damien Perrier (FRA) und Javier Gallegos (ESP). Beide posten als einzige Spieler die 66 (-6) aufs Scoreboard und geben damit den Ton in Maria Lankowitz an.

 

>> Leaderboard Gösser Open

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Hans Peter Bacher 2014

Birdiezug abgefahren

TURKISH AIRLINES CHALLENGE – 2. RUNDE: H.P. Bacher läuft am Freitag vergeblich roten Einträgen hinterher und verpasst mit der zweiten 75 den Cut in Belek klar.

H.P. Bacher läuft am Freitag bei den Turkish Airlines Challenge die gesamte Runde über vergeblich roten Einträgen nach und scheitert nach der 75 (+3) und als 113. im Gloria GC klar am Cut.

Nach der 75 (+3) vom Auftakt ist Hanspeter Bacher am Freitag bereits zu einer Aufholjagd gezwungen um das Wochenende in Belek nicht zu verpassen. Doch es soll am zweiten Spieltag mit Birdies einfach nichts werden. Schon auf den Frontnine tritt er sich zwei Schlagverluste ein, die ihn im Klassement immer weiter nach hinten reichen.

Während sich die Cutmarke bei Even Par einpendelt, ist der Österreicher auch auf der zweiten Platzhälfte vergeblich auf der Suche nach Zählbarem. Ein weiteres Bogey auf der 10 ist dann endgültig so etwas wie der Anfang vom Ende. Bis zum Schluss soll kein einziges Birdie gelingen, was in der zweiten 75 (+3) und einem klaren Missed Cut hinausläuft.

Dabei deutete nach den ersten drei Bahnen am Donnerstag nichts auf einen Platz hin. Bacher legte los wie die Feuerwehr und lag nach Birdie-Eagle-Birdie nach nur drei Bahnen bereits bei 4 unter Par. Doch wie aus dem Nichts riss die starke Serie und er konnte zu keiner Phase danach an den starken Start anschließen.

Edouard Dubois (FRA) drückt dem Turnier bislang seinen Stempel auf. Der Franzose führt überlegen bei gesamt 11 unter Par.

>> Leaderboard Turkish Airlines Challenge

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Für Dramen gebaut

THE PLAYERS – TPC SAWGRASS: Der TPC Sawgrass im Großraum Jacksonville, Florida ist eine der spektakulärsten und gefürchtetsten Wiesen im PGA Tour Kalender.

“Das ist Star Wars Golf, designt von Darth Vader persönlich.” Mit diesen Worten beschrieb Ben Crenshaw einst den Platz. Der Stadium Course des TPC Sawgrass wurde 1980 extra für das Players Championship designt und angelegt und ist seitdem eine Konstante im PGA Tour Kalender.

Pete Dye’s Meisterstück ist für Dramen geradezu prädestiniert. Vor allem die letzten Bahnen der knapp 6.600 Meter langen Par 72 Anlage haben schon so manchen sicher geglaubten Sieg noch verhindert. Aus der Not heraus wurde das wohl bekannteste Par 3 der Welt geboren. Das Island Green der 17 hätte eigentlich ein völlig normales kurzes Par 3 werden sollen, da jedoch die Umgebung durch den lockeren Sand immer wieder wegbrach, war etwas anderes als ein Inselgrün nicht machbar. Zum Glück!

2007 verschwanden auf eben diesem lediglich 121 Meter kurzen Loch in nur einer Runde gleich 50 Bälle im Wasser. Rekord bis zum heutigen Tag! Traditionell wird auch ein “Ball-Count” eingeführt, der in Echtzeit zeigt, wieviele Bälle bereits das Grün verfehlten. Vor wenigen Jahren etwa machte Adam Scott auf der 18 gleich zweimal einen Ausflug ins H2O und beendete die Runde am Par 4 mit einem Schneemann.

Doch auch der Rest des Platzes besticht durch anspruchsvolles Design. Das Rough wird zwar niedrig gehalten, der Name Sawgrass kommt aber nicht von ungefähr. Es gibt kaum Regionen auf der Welt wo Gras so zäh zu spielen sein kann wie in Florida. Pfeilschnelle Grüns tragen ihr Übriges dazu bei. Vor dem Players 2017 wurden die Fairways und Grüns neu angelegt und die 12 komplett adaptiert um den Platz zukunftsfit zu halten.

Jack Nicklaus wurde einmal gefragt, ob der Platz seinem Spiel zugute kommt, worauf er meinte: “Eigentlich nicht, denn ich war noch nie gut ein 5er Eisen auf einer Motorhaube eines Autos zu stoppen.” “Wegen diesem Kurs hab ich zu Golfen begonnen. Als ich im TV sah, was sich da auf der 17 abspielte wollte ich unbedingt dort einmal dabei sein.”, meinte Rickie Fowler in einem Interview. Der Golf Channel leitete seine Übertragung vor wenigen Jahren mit den Worten “We’re back here, at the Devil’s Playground” ein, was wohl am Besten die Charakteristik des Platzes beschreibt.

Pete Dye’s teuflisches Meisterwerk ist übrigens auch für Hobbygolfer zugänglich. Jeder Florida-Tourist, der den Nervenkitzel der 17 einmal am eigenen Leib verspüren will, kann dies für umgerechnet 310 Euro pro Runde bewerkstelligen.

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Wie ein 5. Major…

THE PLAYERS CHAMPIONSHIP 2015 – VORSCHAU: Bernd Wiesberger steht ab Donnerstag erstmals bei den Players Championship in Ponte Vedra Beach gemeinsam mit allen Top 50-Weltstars am Abschlag.

Bernd Wiesberger färbt ab Donnerstag auch den letzten weißen Fleck auf Österreichs Golf-Weltkarte rotweißrot. Der Burgenländer teet als erster Österreicher überhaupt beim Players Championship im TPC Sawgrass auf.

Das Megaturnier in Florida ist mit 10 Millionen US-Dollar das höchstdotierte Einzelsportevent im Golf. Mit der Teilnahme hat Bernd Wiesberger damit nun alle großen Punkteturniere der Golfwelt bespielt. Vor allem auf die Performance auf den traditionell pfeilschnellen Grüns wird es in dieser Woche ankommen. Bislang kam der Burgenländer mit den typischen Florida Gegebenheiten noch nicht wirklich gut zurecht.

Die letzten Leistungen geben aber klar Grund zur Hoffnung. Von Tee bis Grün agierte der Reiter’s Hotels Pro sowohl in Louisiana, als auch letzte Woche beim WGC Cadillac Match Play großteils in starker Form. In San Francisco fielen auch einige Putts aus größerer Entfernung, worauf es ab Donnerstag in Ponte Vedra Beach auf jeden Fall ankommen wird.

Der TPC Sawgrass ist eine der gefürchtetsten und spektakulärsten Wiesen im PGA Tour Kalender, wie auch >> hier im Detail nachzulesen ist. Im Kampf um eine Temporary Membership auf der US-Tour wäre ein Topergebnis beim Traditionsturnier von enormer Bedeutung, da das Players als einziges Nicht-Major-Event mit 600 FedEx-Cup Punkten belohnt wird.

Die Konkurrenz ist allerdings enorm. Ein stärkeres Teilnehmerfeld als beim WGC-Event wartet auf den Oberwarter. Alle Top 50 Spieler der Welt sind in dieser Woche im Großraum Jacksonville geschlossen am Start. Auch Tiger Woods (USA) lässt sich das Megaereignis nicht entgehen und schlägt auf der Par 72 Wiese nach dem US-Masters erstmals wieder ab.

Titelverteidiger ist der Deutsche Martin Kaymer, der letztes Jahr die Konkurrenz fast mühelos im Griff hatte. Der Wetterbericht verspricht Postkartenbedingungen im Norden Floridas. Von Donnerstag bis Sonntag ist fast nur Sonnenschein mit Temperaturen rund um 30° Celsius angesagt. Bernd nimmt die erste Runde am Donnerstag ab 14:10 Uhr Ortszeit (20:40 MEZ) im Flight mit Paul Casey (ENG) und John Huh (USA) von der 10 aus in Angriff.

>> Tee-Times Players Championship

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Uli Weinhandl 2014

Im Birdiejet

TUNISIAN OPEN 2015 – 3. RUNDE: Uli Weinhandl rollt am Moving Day das Feld von hinten auf und spielt sich in eine perfekte Verfolgerposition für den Finaltag.

Uli Weinhandl fliegt am Moving Day der Tunisian Open in Überschallgeschwindigkeit an der Konkurrenz vorbei und pendelt sich nach der 66 (-6) erst in den Top 10 wieder ein. Die restlichen Österreicher verabsäumen es sich im El Kantaoui GC eine gute Ausgangslage für den Finaltag aufzulegen.

Nach der 75er (+3) Auftaktrunde und der 70 (-2) am Freitag dreht Uli Weinhandl am Samstag in Tunesien richtig auf. Nach nur fünf Bahnen liegt der Routinier dank zweier Birdies und einem Eagle bereits bei 4 unter Par und gibt auch auf einen zwischenzeitlichen Schlagverlust noch auf den Frontnine die perfekt Antwort.

Fehlerlos gestaltet er dann die zweite Platzhälfte und notiert noch zwei weitere rote Einträge auf der Scorecard, was am Ende in der 66 (-6) endet. Derart stark fliegt der Burgenländer nur so an der Konkurrenz vorbei und spielt sich vor dem Finaltag bis auf Rang 10 nach vor.

Teibstoff ausgegangen

Während Uli Weinhandl im Jet unterwegs ist, fliegen die restlichen Österreicher bestenfalls mit einmotorigen Propellermaschinen. Jürgen Maurer bringt mit der 71 (-1) zumindestens noch eine zartrosa Runde zum Recording, stagniert am Leaderboard als 35. damit aber.

Amateur Lukas Kornsteiner und Christoph Körbler setzen am Samstag überhaupt gleich Notsignale ab. Kornsteiner fällt nach der 74 (+2) bis auf Rang 45 zurück. Christoph Körbler, der nach den ersten beiden Spieltagen Österreichs heißestes Eisen im Feuer war, häuft am Moving Day viel zu viele Schlagverluste an, büßt mit der 77 (+5) im Klassement gleich 33 Plätze ein und teilt sich Rang 45 mit seinem Landsmann.

Dominique Nouailhac (FRA), Joon Kim (ITA) und Josh Loughrey (ENG) teilen sich die Führungsposition bei gesamt 10 unter Par.

>> Leaderboard Tunisian Golf Open

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WGC Cadillac Match Play Wiesberger _ 3. Spiel

Unbelohnter Kampf

WGC CADILLAC MATCHPLAY 2015 – 3. SPIELTAG: Bernd Wiesberger muss sich am ersten Extraloch Tommy Fleetwood knapp geschlagen geben und verpasst den Sprung ins Achtelfinale.

Bernd Wiesberger verliert beim WGC Cadillac Matchplay das Duell gegen Tommy Fleetwood (ENG) am ersten Extraloch und scheidet als Dritter seiner Vorrunden-Gruppe aus dem Turnier aus. Nachdem Sergio Garcia (ESP) gegen Jamie Donaldson (WAL) mit 2 & 1 das Nachsehen hat, steigt der Engländer Fleetwood als Gruppensieger im TPC Harding Park ins Achtelfinale des 9,250.000 Dollar-Turniers auf.

“Vom Ergebnis bin ich ziemlich enttäuscht. Aber heute habe ich zu Beginn nicht gut gespielt und dann später Löcher mit Bogeys zu leicht abgegeben,” analysiert Bernd seine Match Play-Leistung vom 3. Tag.

Siegen und Hoffen das Tagesmotto

Wiesberger_1507_240Es war eine denkbar unangenehme Aufgabe vor den letzten Gruppenspielen. Bernd Wiesberger musste zwingend das Duell gegen Tommy Fleetwood für sich entscheiden und gleichzeitig auf einen Sieg von Sergio Garcia gegen Jamie Donaldson hoffen – was aber genau umgekehrt kommen sollte.

Der Auftakt ins letzte Gruppenspiel verläuft für Bernd einigermaßen zäh. Sowohl der Burgenländer, als auch sein Kontrahent Fleetwood scrambeln sich zu Beginn zu den Pars, bis Bernd auf der 4 die Übung erstmals nicht gelingt und der Engländer mit 1 Auf in Führung geht. Zu diesem Zeitpunkt sieht es im Parallelduell zwischen Garcia und Donaldson nach einem Schaulaufen für den Waliser aus. Bei einem Zwischenstand von 3 Auf nach 4 für Donaldson, scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die erste Entscheidung zu ungunsten des Reiter’s Hotels Pro feststeht.

Der Konter vom Oberwarter auf den Lochverlust folgt aber prompt und eine Bahn später steht das Match wieder auf All Square. Das bringt auch den Rhythmus in Bernd Wiesbergers Spiel. Österreichs Nummer 1 sichert sich die letzten beiden Bahnen der Frontnine und kommt bei einem Zwischenstand von 2 Auf nach 9 auf die zweite Platzhälfte. Auch Garcia kommt im zweiten Duell langsam auf Touren und kann zumindestens ein Loch wieder aufholen.

Schwächephase und vergebene Chancen

So schnell Bernd aber in Führung gegangen ist, so schnell ist sie auch schon wieder weg. Bernd verteilt seine Drives zu sehr im Gelände und ermöglicht Fleetwood gleich drei Bahnen in Folge zu gewinnen, was erneut einen Rückstand bedeutet. Auch Donaldson schwächelt zu dieser Zeit etwas und lässt Garcia auf 1 Down herankommen. Der Spanier hat in Folge auch einige Chancen das Match auszugleichen, vergibt diese aber reihenweise.

Wiesberger_1514_240Bernd bekommt nach und nach die Schwächeperiode wieder in den Griff und gleicht das Duell auf der 15 wieder auf All Square aus. Just zu dieser Zeit macht Donaldson aber den Sack zu und triumphiert mit einem Start-Ziel Sieg mit 2 & 1 gegen Sergio Garcia. Damit ist es Gewissheit, dass Bernd auf keinen Fall mehr ins Achtelfinale aufsteigen kann, da er am Mittwoch das direkte Duell gegen Donaldson knapp mit 1 Auf verlorengeben musste.

Bis inklusive der 18 teilen sich der Österreicher und der Engländer dann die verbleibenden Bahnen und müssen sogar Extraschichten schieben. Am Par 5 entschließt sich Bernd zur Attacke, vergräbt den Ball aber auf die kurzgesteckte Fahne in unangenehmer Roughlage. Während Fleetwood das Birdie notiert, kommt Bernd nur mit einem Bogey davon und muss damit Tommy Fleetwood zum Sieg nach 19 Löchern gratulieren.

Der Engländer zieht damit auch als Gruppenerster ins Achtelfinale ein, da er am Donnerstag Jamie Donaldson am dritten Extraloch in die Knie zwang und das direkte Duell damit für ihn spricht. Bernd Wiesberger belegt vor Sergio Garcia den 3. Rang in der Tabelle und nimmt so etwas mehr FedEx-Cup und Weltranglistenpunkte mit als der Spanier.

Rory erst nach Überzeit weiter, Spieth out

Rory McIlroy

Wie absolut ausgeglichen die Vorrunde der besten 64 der Welt ablief, bekam auch Rory McIlroy zu spüren. Die Nummer 1 der Welt benötigt späte Genieblitze um Billy Horschel am 20. Loch auszuschalten und so mit drei Siegen das Weiterkommen zu besiegeln.

Auch das zweite Top-Duell geht an Europa. Lee Westwood locht späte Birdieputts und wirft so US-Jungstar Jordan Spieth, die Nummer 2, noch aus dem Turnier. Auch Bubba Watson, Justin Rose und Henrik Stenson können sich nicht für Runde der letzten 16 qualifizieren. Martin Kaymer wird so wie Wiesberger in seiner Gruppe Dritter, damit sind alle Deutschsprachigen Spieler bereits draussen.

Von den mitfavorisierten Spielern kommen sonst nur noch Rickie Fowler, Hunter Mahan und Jim Furyk weiter.

Die Achtelfinal-Partien am Samstag:

Rory McIlroy  vs. Hideki Matsuyama / 20:14 MESZ
Paul Casey vs. Charl Schwartzel / 20:02 MESZ

Jim Furyk vs. J.B. Holmes / 19:38 MESZ
Rickie Fowler vs. Louis Oosthuizen / 19:50 MESZ

Marc Leishman vs. Gary Woodland / 18:50 MESZ
John Senden vs. Hunter Mahan / 19:02 MESZ

Lee Westwood vs. Danny Willett / 19:26 MESZ
Tommy Fleetwood vs. Branden Grace / 19:14 MESZ

>> Bracket WGC Cadillac Matchplay

>> SKY überträgt ab Mittwoch an allen 5 Spieltagen live, exklusiv und in HD aus San Francisco.

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Christoph Körbler 2014

Im Spitzenfeld

TUNISIAN OPEN – 2. RUNDE: Christoph Körbler stemmt bei seinem 5. Anlauf als Professional seinen ersten Cut auf der Alps Tour.

Christoph Körbler stemmt bei den Tunisian Golf Open seinen allerersten Cut als Professional auf der Alps Tour und spielt im El Kantaoui GC als geteilter 12. gleich im Spitzenfeld mit. Auch Lukas Kornsteiner (Am), Uli Weinhandl und Jürgen Maurer wahren die Chance auf gutes Preisgeld aus Tunesien.

Christoph Körbler taucht auch am zweiten Spieltag in Tunesien in den roten Bereich ab. Der Kärntner startet souverän mit einer Parserie und nimmt auf der 6 das erste Birdie mit, das er aber auch postwendend wieder aus ger Hand gibt. Mit einem weiteren roten Eintrag kurz vor dem Turn nimmt er die Backnine aber bereits im Minusbereich in Angriff. Auf der zweiten Platzhälfte gelingt dann noch ein Birdie, mit einem weiterne Bogey gegen Ende ist dann die 71 (-1) in Stein gemeißelt. Bei gesamt 3 unter Par geht er als geteilter 12. ins Wochenende.

“Die ersten paar Löcher war heute weniger Wind, dann aber ist es eigentlich genaus so gekommen wie es angekündigt war. Mit meinem Spiel bin ich schon sehr zufrieden, ich musst zwar ein bisschen kämpfen, hab aber super Up & Downs gemacht.”, so der Schützling von Kevyn Cunningham nach seinem ersten geschafften Cut auf der Alps Tour.

Starker Freitag

Amateur Lukas Kornsteiner kommt am Tag der Arbeit so richtig auf Touren. Er knallt am Freitag eine fehlerfreie 68 (-4) aufs Tableau und arbeitet sich so gleich um Positionen am Leaderboard nach oben. Nach drei Birdies auf den Front- und einem auf den Backnine geht er als geteilter 33. in den Moving Day.

Auch Uli Weinhandl und Jürgen Maurer wahren am zweiten Spieltag die Chance auf einen Teil des 70.000 Euro schweren Peisgeldkuchens. Weinhandl notiert die 70 (-2), Maurer die 71 (-1) was beide Routiniers als geteilte 42. auf die letzten beiden Runden gehen lässt.

Feierabend

Robin Goger kann im windigen Tunesien nicht mehr an die solide Leistung des Vortages anknüpfen. Der Jung-Pro muss mit der 74 (+2) leben, die ihn als 51. knapp um einen Schlag am Cut scheitern lässt. Auch Senior Claude Grenier tritt die Heimreise mit leeren Händen an. Der Head-Pro vom GC Ebreichsdorf notiert die 75 (+3) und verpasst als 91. den Sprung über die gezogene Linie recht klar.

Der Engländer Josh Loughrey geht nach der 69 (-3) und bei gesamt 9 unter Par als Führender ins Wochenende.

>> Leaderboard Tunisian Golf Open

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