Autor: Klemens Widhalm

Manuel Trappel

Blitzstart

CHALLENGE DE MADRID 2015 – 1. RUNDE: Manuel Trappel legt zum Auftakt in Madrid einen Blitzstart hin und verschafft sich eine gute Ausgangslage für die kommenden Tage.

Manuel Trappel erwischt bei der Challenge de Madrid mit der 68 (-4) einen starken Auftakt. Tobias Nemecz, Lukas Nemecz und Martin Wiegele müssen im El Encin Golf Hotel bei generell tiefen Scores am Donnerstag zulegen um den Cut zu stemmen.

Gleich der Start verläuft für Manuel Trappel mit einem Paukenschlag. Auf den Backnine gestartet fällt schon auf der 10 der erste Birdieputt. Mit perfektem Wedge locht er am Par 5 danach sogar aus 100 Metern zum Eagle und strahlt so mit früher Startzeit von Beginn an von weit oben am Leaderboard.

Auch auf zwei zwischenzeitliche Bogeys weiß er noch vor dem Turn die passende Antwort und kommt bei -3 nach 9 auf die Frontnine. Dort geht es dann zunächst in der gleichen Tonart weiter. Auf der 1 und der 3 notiert er bereits Birdie Nummer vier und fünf, ehe der Schwung etwas abreißt. Zwar fällt auf der 8 noch ein weiterer roter Eintrag, zwei Bogeys muss er aber auch noch verkraften. Mit der 68 (-4) schafft er sich aber als geteilter 16. eine starke Ausgangslage für die kommenden Tage.

“Das war heute super und ich bin echt zufrieden mit dem Auftakt. Der Birdie-Eagle Start war natürlich perfekt. Ich hab zwar auch einige Bogeys gemacht, aber das kann dir auf dem Platz hier schnell passieren. Ich bin aber immer sehr geduldig geblieben und hab auf meine Chancen gewartet.”, beschreibt Manuel Trappelseine erste Runde in Madrid.

Rückstand angehäuft

Weniger gut ergeht es den restlichen drei Österreichern beim Europa-Auftakt der Challenge Tour. Lukas Nemecz beginnt auf der hinteren Platzhälfte zwar souverän und findet auch ein Birdie, nach dem Turn aber häufen sich die Schlagverluste und er steht am Ende nur mit der 73 (+1) beim Recording, was ihm nach den ersten 18 Bahnen Rang 93 beschert.

Die Platzierung teilt er sich mit seinem jüngeren Bruder Tobias. Dem Challenge Tour Neuling ergeht es ähnlich wie Lukas. Er startet von der 1 weg, findet aber im Gegensatz zu Lukas auf den Frontnine die Birdies. Erst auf den zweiten neun Bahnen kommt er etwas ins Straucheln. Unter anderem muss er auch ein Doppelbogey notieren, was auch bei ihm in der 73 (+1) und auf Platz 93 mündet.

Noch etwas durchwachsener startet Routinier Martin Wiegele. Nach den vorderen neun Löchern liegt er sogar bei 2 unter Par, ehe er zu Beginn der Backnine drei Bogeys notiert und so zurückfällt. Kurz vor Ende gleicht er auf der 17 mit Birdie Nummer vier sein Tagesergebnis wieder aus, muss am abschließenden Par 5 aber eine Doublette eintragen. Nach der 74 (+2) rangiert er nur auf Rang 116.

“Ich hab viel besser gespielt als es das Ergebnis aussagt. Es war am Nachmittag viel windiger und die Grüns sind relativ schlecht geworden. Auf der 18 hab ich bei vollem Gegenwind hinter die Fahne geschlagen, der Ball ist schlecht aufgekommen und dann wars eine unmögliche Bunkerlage. Von dort aus ist er dann ins Wasser und zwei Putts später war das Doppelbogey perfekt.”, erklärt Martin Wiegele sein Schlussloch und die vorherrschenden Bedingungen.

Die Führung sichert sich Lokalmatador Alfredo Garcia-Heredia, dem als einziger Spieler am Mittwoch die 64 (-8) aufgeht.

>> Leaderboard Challenge de Madrid

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Creolische Birdiepflicht

ZURICH CLASSIC OF NEW ORLEANS 2015 – VORSCHAU: Bernd Wiesberger steht ab Donnerstag in Louisiana in den Teeboxen und will an das starke Abschneiden beim US Masters nahtlos anschließen.

Bernd Wiesberger steht ab Donnerstag bei den Zurich Classic of New Orleans wieder in den Teeboxen. Auf der traditionell eher scorefreundlichen Wiese des TPC Louisiana wird der Burgenländer in dieser Woche seinen Birdiemotor auf Touren bringen müssen um nach dem US Masters erneut eine starke Platzierung einfahren zu können.

Dank einer Einladung steht Österreichs Paradegolfer nach einer Woche Heimaturlaub wieder in den USA am Start. Die Zurich Classic of New Orleans warten mit einem Rekordpreisgeld von gleich 6,9 Millionen US-Dollar auf. Eine gute Gelegenheit also um wichtige Dollar im Kampf um eine Temporary Membership einzustreifen.

Die nur unweit der Bayous gelegene Anlage des TPC Louisiana besticht dank der eher feuchten Bodenverhältnisse duch beißende Grüns, was dem Reiter’s Hotels Pro entgegen kommen sollte. Schlüssel zum Erfolg werden wohl die Schüsse ins Grün werden, wo der Oberwarter seine Genauigkeit mit den Eisen unter Beweis stellen muss. Im letzten Jahr lag die Cutmarke bei 1 unter Par. In etwa in diesem Bereich wird sich wohl auch heuer die gezogene Linie einpendeln. Seung-Yul Noh (KOR) triumphierte 2014 bei gesamt 19 unter Par.

Doppelte Gefahr

Golfer versuchen generell Wasser eher zu meiden. Auf der creolischen Par 72 Wiese kommt aber noch eine weitere Gefahr bei den Wasserhindernissen hinzu. Alligatoren bevölkern den TPC Louisiana in unzählbaren Mengen. Zwar sind die urtümlichen Echsen eher tiefenentspannt und Menschen absolut gewöhnt, Respekt sollte man von den Spitzenprädatoren der Sumpfgebiete aber allemal mitbringen. Szenen wie >> diese aus der Vergangenheit werden wohl auch heuer wieder an der Tagesordnung sein.

Nach den zuletzt eher trockenen Wochen in Louisiana, liest sich der Wetterbericht eher ernüchternd. Jeden Tag besteht die Gefahr auf Gewitter, was wohl die eine oder andere Verzögerung möglich erscheinen lässt. Bernd geht am Donnerstag mit später Startzeit mit Gonzalo Fernandez-Castano (ESP) und Eric Axley (USA) von der 1 aus ab 20:00 MEZ auf die erste Runde.

>> Leaderboard Zurich Classic of New Orleans

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Jim Furyk

Der 17. Streich

RBC HERITAGE 2015 – FINAL: Jim Furyk bezwingt am Finaltag Kevin Kisner erst am zweiten Extraloch und feiert seinen 17. Sieg auf der PGA Tour.

Jim Furyk (USA) schlägt bei den RBC Heritage Kevin Kisner (USA) erst im Playoff am zweiten Extraloch und feiert im Harbour Town GL seinen insgesamt 17. Sieg auf der PGA Tour. Troy Merritt (USA) kann am Finaltag mit den tiefen Scores nicht ganz mithalten und muss weiter auf seinen ersten vollen Erfolg warten.

Das Rezept von Troy Merritt klang vor dem Finaltag recht einfach. “Ich muss einfach souveräne Pars spielen, das eine oder andere Birdie notieren und dann müssen mich die Verfolger erstmal einholen””, so der Führende nach drei Runden. Richtig aufgehen soll der Plan von Merritt dann am Sonntag aber nicht. Seine insgesamt dritte 69 (-2) der Woche ist am Ende als 3. um zwei Schläge zu wenig um mit in die Entscheidung eingreifen zu können.

Diese machen sich Jim Furyk und Kevin Kisner in South Carolina aus. Kisnerpostet die 64 (-7), Furyk gar die 63 (-8) aufs Leaderboard, was beide bei einem Gesamtscore von 18 unter Par ins Clubhaus kommen lässt. Damit muss in Hilton Head Islands eine Playoff-Entscheidung den Sieger ermitteln.

Diese Verläuft weiterhin auf extrem hohem Niveau. Zunächst lochen beide zum Birdie auf der 18 (Par 4), ein Loch weiter vorne ist es dann Furyk, der seine große Puttstärke einmal mehr unter Beweis stellt. Am Par 3, der 17 legt er sich mit starkem Eisen die Chance zum Sieg auf und lässt sich diese nicht nehmen. Das zweite Birdie am zweiten Extraloch ist am Ende um eines zuviel für Local HeroKevin Kisner. Furyk feiert damit seinen insgesamt bereits 17. Sieg auf der US PGA Tour.

“Ich kann mir keinen besseren Platz vorstellen um diese sieglose Zeit endlich zu beenden. Das ist einer meiner liebsten Plätze, ich liebe es hier zu spielen. Als ich 2010 das letzte Mal in Tampa gewonnen hab war ich zwar natürlich happy, aber eigentlich sehr erleichtert. Hier ist es für mich eigentlich jetzt keine Erleichterung sondern einfach nur Genuss. Das fühlt sich richtig gut an.”, so Furyk nach seinem ersten Sieg seit 2010.

US Masters Champion Jordan Spieth (USA) wird nach der abschließenden 70 (-1) geteilter 11.

>> Leaderboard RBC Heritage

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Troy_Merritt

Chance auf 1. Sieg

RBC HERITAGE 2015 – 3. RUNDE: Troy Merritt hat am Sonntag bei drei Schlägen Vorsprung die Chance auf seinen ersten Sieg auf der US PGA Tour.

Troy Merritt (USA) nimmt nach dem Moving Day bei den RBC Heritage drei Schläge Vorsprung auf die ersten Verfolger mit in den Finaltag und hat damit im Harbour Town GL die große Chance auf seinen ersten Sieg auf der US PGA Tour.

Hauptverantwortlich für die Riesenchance auf den Premierensieg für Troy Merrittist mit Sicherheit der Freitag. Der Mann aus Iowa stellte mit der 61 (-10) den 11-jahre alten Platzrekord ein und übernahm so klar die Führung. Das Kunststück der ganz tiefen Runde gelingt dann zwar am Moving Day nicht mehr, die Führung behält der Absolvent der Boise State University aber klar.

Nach zwei schnellen Birdies deutet alles auf den nächsten großen Auftritt hin, doch ein Doppelbogey gegen Ende der Frontnine bremst den Schwung komplett ein. Zwar folgt der Konter prompt mit dem nächsten Birdie, die Backnine lassen ihn dann aber etwas im Stich. Nur ein weiteres Mal kann er noch ein Birdie eintragen. Mit der 69 (-2) führt er bei gesamt 14 unter Par und nimmt drei Schläge Vorsprung aufBrendon Todd, Kevin Kisner und Matt Kuchar (alle USA) mit in den Finaltag.

“Ich muss morgen einfach weiterhin solides Golf spielen. Ich versuche natürlich soviel Druck auf die Verfolger wie möglich auszuüben. Es heißt jetzt souveräne Pars spielen und das eine oder andere Birdie einzustreuen und dann müssen sie mehr Risiko nehmen und mich versuchen einzufangen.”, so Merritt’s Gameplan für den Sonntag.

Auch Jordan Spieth (USA) hat noch klar die Chance ein Wörtchen um den Sieg mitzureden. Der US Masters Champion notiert am Samstag die 68 (-3). Bei gesamt 9 unter Par teilt er sich so Rang 8.

>> Leaderboard RBC Heritage

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Talentprobe abgeliefert

OPEN GENERALI DE DINARD 2015 – FINAL: Amateurin Sarah Schober legt in Frankreich eine Talentprobe ab und beendet das LET Access Tour Turnier auf dem starken 9. Platz.

Amateurin Sarah Schober beweist zum Start der diesjährigen LET Access Tour Saison ihr großes Potenzial. Die Spielerin vom GC Murstätten holt bei den Open Generali de Dinard mit Rang 9 im Dinard Golf einen Top 10 Platz.

Zum Auftakt schlitterte Sarah Schober in Frankreich noch in eine tiefschwarze 74 (+5) und zwang sich somit selbst zu einer klaren Leistungssteigerung um den Cut am Freitag noch zu stemmen. Der selbst auferlegte Druck beflügelt sie aber, wie die 65 (-4) klar beweist. Am Ende des Turnieres steht fest: Die 65 ist die tiefste Runde aller Spielerinnen in dieser Woche. Derart souverän spielte sich Sarah sogar noch bis auf Rang 12 nach vor und hat damit vor der finalen Runde die Top 10 breit vor sich aufgefächert.

Am Samstag soll dann zwar nicht mehr so eine starke Runde wie am Vortag gelingen, die 72 (+3) bringt ihr am Ende aber mit Rang 9 sogar ein Ergebnis unter den Besten 10 ein. Gleich auf der 1 muss sie ein Bogey notieren, radiert dieses aber postwendend aus und legt danach eine solide Parserie hin, die erst auf den Backnine mit drei weiteren Schlagverlusten unterbrochen wird.

Außer Sarah Schober war auch Nina Mühl – hauptberuflich auf der LET Tour unterwegs – am Start. Die Wienerin scheiterte aber nach Runden von 75 (+6) und 74 (+5) Schlägen als geteilte 77. recht deutlich am Cut. Den Sieg schnappt sichSophie Giquel-Bettan. Die Französin triumphiert mit der abschließenden 71 (+2) bei gesamt Even Par und ist damit die einzige Spielerin, die nicht im Plusbereich aufscheint.

>> Leaderboard Open de Dinard

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Jordan Spieth 2015

Birdies ohne Ende

RBC HERITAGE 2015 – 2. RUNDE: Jordan Spieth spielt sich mit einer Traumrunde bis in die Top 10 nach vor. Troy Merritt stellt am Freitag sogar den Platzrekord ein.

Jordan Spieth (USA) zeigt sich bei den RBC Heritage am Freitag wieder im bekannten “Masters-Mode” der letzten Woche. Der erst 21-jährige Texaner notiert im Harbour Town GL die 62 (-9) und spielt sich damit bis in die Top 10 nach vor.Troy Merritt (USA) stellt mit der 61 (-10) den Platzrekord ein und führt überlegen.

Jordan Spieth beweist am Freitag eindrucksvoll, dass die 74 (+3) zum Auftakt ein seltener Ausrutscher war. Der Masters Champion zieht am zweiten Spieltag das Tempo an und fliegt mit starker Birdiequote nur so an der Konkurrenz vorbei. Insgesamt gelingen ihm fünf Birdies auf den Front- und vier auf den Backnine.

Mit der 62 (-9) macht der Youngster am Leaderboard gleich 86 Ränge gut und spielt sich von Platz 93 bis auf Platz 7 nach vorne. “Ich hab heute morgen etwas bei meiner Ballposition auf der Range gefunden und das hat einen signifikanten Unterschied bei meinen Schlägen und beim Putten ausgemacht. Ich hab heute am Anfang zu meinem Caddie gesagt, dass wir versuchen müssen drei Schläge auf jeder Platzhälfte herauszuholen. Wir haben einfach versucht heute 6 unter zu spielen. Als dann die Birdies gefallen sind sind wir dran geblieben und haben weiter gemacht.”, so das einfach klingende Rezept von Jordan Spieth.

Rekord eingestellt

Troy Merritt agiert am Freitag noch um einen Schlag besser als Jordan Spiethund stellt mit der 61 (-10) den bisherigen Platzrekord von David Frost aus dem Jahr 1994 ein. Dem Mann aus Iowa gelingen auf den Frontnine “nur” drei Birdies, mit gleich sieben weiteren roten Einträgen auf den Backnine aber spielt er sich überlegen in die zwischenzeitliche Führung. Merritt geht mit vier Schlägen Vorsprung auf Matt Kuchar und John Merrick (beide USA) in den Moving Day.

>> Leaderboard RBC Heritage

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Chip-in Contest

RBC HERITAGE – 1. RUNDE: Graeme McDowell und Matt Every teilen sich zum Auftakt in South Carolina die Führungsposition.

Graeme McDowell (NIR) bestätigt zum Auftakt der RBC Heritage einmal mehr, dass ihm der Kurs in South Carolina absolut liegt. Der Sieger von 2013 bringt am Donnerstag im Harbour Town GL die 66 (-5) ins Clubhaus, muss sich nach gleich zwei Chip-ins von Matt Every (USA) die Führung aber teilen.

Nur behäbig beginnt die Runde von G-Mac in Hilton Head, denn schon das Eröffnungsloch knöpft ihm den ersten Schlag ab. Wie sich im Nachhinein aber herausstellt auch den einzigen der gesamten ersten Runde. Der Konter vom Nordiren lässt nicht lange auf sich warten, denn das Tagesergebnis steht schon auf der 2 wieder auf Level Par. Mit zwei weiteren Birdies taucht er bei 2 unter Par auf den Backnine auf.

Dort findet der Schwung seine Fortsetzung, was in drei weiteren roten Einträgen auf nur vier Löchern seine Bestätigung findet. Mit der 66 (-6) spielt sich der Sieger von 2013 damit auch zwei Jahre später wieder an die Spitze des Feldes. “Ich hab mich heute richtig gut auf den Grüns gefühlt. Hier musst du einfach geduldig bleiben, deine Bälle gut platzieren und die gebotenen Chancen nützen. Vor allem den Wind muss du hier in South Carolina gut im Griff haben.”, so McDowell nach seiner ersten Runde.

Wozu putten?

Die Führung aber muss sich Graeme McDowell nach dem ersten Spieltag teilen, denn Matt Every lässt am Donnerstag den Putter lieber im Bag und chippt stattdessen den Ball gleich direkt ins Loch. Dem US-Amerikaner gelingen auf den Frontnine vier Birdies, mit zwei weiteren liegt er bis ein Loch vor Schluss sogar in alleiniger Führung, ehe es ihn auf der 18 doch noch erwischt.

Der zweifache Sieger der Arnold Palmer Invitational chippt auf gleich zwei Bahnen hintereinander zum Birdie ein und hätte daraus fast sogar drei in Folge gemacht. “Mein kurzes Spiel war sicher so gut wie schon lange nicht mehr. Ich hab heute extrem viele Schläge eingespart. Wahrscheinlich hätte ich heute eigentlich nicht 5 unter Par gespielt, das hat sich eher wie Even Par angefühlt, aber ich nehm es natürlich gerne.”, so Every, der am Donnerstag lediglich acht Fairways und nur sieben Grüns trifft.

US Masters Champion Jordan Spieth (USA) kommt bei seinem ersten Turnier nach seinem bislang größten Erfolg der noch jungen Karriere nur behäbig aus den Startlöchern und liegt nach der 74 (+3) nur auf Rang 93.

>> Leaderboard RBC Heritage

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Vorbeigespielt

OPEN CASA GREEN 2015 – FINAL: Österreichs Pro Golf Tour Vertreter spielen sich am Finaltag der Open Casa Green Golf an den Topplätzen vorbei. Bernard Neumayer wird als 26. im Casa Green GC noch der Beste in rotweißrot.

Bernard Neumayer legte sich mit zwei 71er (-1) Runden an den ersten beiden Spieltagen als 10. eine gute Ausgangslage für den Finaltag auf. Dort hat er dann bereits auf den ersten Löchern zu kämpfen, kann aber zumindestens eines der beiden schnellen Bogeys wieder ausradieren. Ein Triplebogey kurz vor dem Turn wirft ihn dann aber weit zurück. Erst auf den Backnine kommt die Sicherheit der ersten Tage wieder retour und er kann bei zwei weiteren Schlagverlusten auch drei Birdies notieren. Mit der abschließenden 75 (+3) ist aber nicht mehr als der 26. Platz in Casablanca zu holen.

Roter Finaltag

Mit Berni Reiter, Gregor Kotnik und Johannes Steiner – wobei die beiden letztgenannten am Mittwoch lange Zittern mussten – cutteten noch drei weitere Österreicher in den Donnerstag. Reiter bringt auf der letzten Runde mit der 71 (-1) seine erste Minusrunde in dieser Woche ins marokkanische Clubhaus und wird bei gesamt 2 über Par 29. Kotnik geht auf den letzten 18 Bahnen gar die 70 (-2) auf, die ihn bei insgesamt +3 noch auf Rang 33 bringt. Auch Johannes Steiner taucht zum Ende des Turnieres mit der 71 (-1) noch in die roten Zahlen ab und wird bei +4 geteilter 34.

Moritz Mayrhauser und Sebastian Wittmann verpassten am Mittwoch den Sprung in den Finaltag, wobei Mayrhauser bei gesamt 6 über Par am Ende nur ein einziger Schlag fehlte. Der Deutsche Nicolas Meitinger sichert sich mit der abschließenden 66 (-6) den Sieg bei insgesamt 9 unter Par.

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Tag der Golfarbeit

Traditionell findet auch heuer wieder im Reiter’s Golf & Country Club Bad Tatzmannsdorf am 1. Mai 2015 ein Fitting-Day mit vielen namhaften Herstellern statt. In Bernd Wiesbergers Heimatclub besteht sowohl für Mitglieder als auch für Interessierte die Möglichkeit sich unter anderem von Bernds Vater Klaus Wiesberger professionell beraten zu lassen, neues Equipment zu testen und einige Schnäppchen abzustauben.

Mit Callaway, Taylor Made, Ping, Titleist und Cobra sind alle Top-Ausrüster auch heuer wieder in Bad Tatzmannsdorf vertreten und haben wohl für jeden Geschmack und jedes Handicap das richtige Equipment im Sortiment. „Großes Interesse neben den Schlägerneuheiten besteht heuer an der neuen Generation von Entfernungsmessern.“, so Klaus Wiesberger. Von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr besteht die Möglichkeit für jeden ausgiebig zu testen und das neueste Material genau unter die Lupe zu nehmen.

Außerdem gibt es auch heuer wieder unter allen Besuchern die Möglichkeit Original-Ausrüstungsteile von Österreichs Paradegolfer bei einer Verlosung zu gewinnen. Wer ein ganz persönliches Stück österreichische Augusta-Geschichte sein Eigen nennen will, kann noch eines der wenigen vorhandenen Shirts in limitierter Auflage vom 22. des US Masters im Golfshop Wiesberger vor Ort käuflich erstehen. Hierbei gilt jedoch: First come, first serve! Wer am 1. Mai keine Zeit hat um persönlich vorbeizuschauen, kann auch per E-Mail eines der Under Armour-Shirts mit Bernd Wiesbergers Logo unter klaus.wiesberger@aon.at bestellen.

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George Coetzee

Knapp vorbei!

TROPHEE HASSAN – FINAL: George Coetzee spielt bis zuletzt um den Sieg mit, verpasst schlussendlich das Ticket zum US Masters aber knapp.

George Coetzee (RSA) fährt bei der Trophee Hassan II zwar einen absolut sehenswerten geteilten 3. Platz ein, verpasst damit aber die letzte Chance auf einen Platz beim US Masters in knapp zwei Wochen. Richie Ramsay (SCO) feiert im Golf du Palais Royal seinen dritten European Tour Sieg der Karriere.

Mit dem Sieg bei den Tshwane Open vor zwei Wochen eröffnete sich der Südafrikaner George Coetzee überhaupt erst die Möglichkeit noch beim diesjährigen US Masters aufteen zu können. Allerdings benötigt er dazu in dieser Woche einen weiteren Triumph, was die Angelegenheit alles andere als einfach macht.

Coetzee wahrt aber bis zuletzt die Möglichkeit auf ein Flugticket nach Augusta. Mit Runden von 67 (-5), 72 (Par) und 71 (-1) Runden ist er voll mit im Geschäft und hat vor dem Finaltag klar die Chance den benötigten Sieg tatsächlich einfahren zu können. Am Sonntag kommt er dann aber über die abschließende 70 (-2) nicht hinaus, was ihm zwar den starken 3. Platz einbringt, die Chance aufs Masters scheitert aber an gerade einmal zwei Schlägen.

Schon früh gescheitert

Außer Coetzee hatten vor dieser Woche mit Alexander Levy (FRA), Andy Sullivan, Tommy Fleetwood, Ross Fisher (alle ENG) und Marcel Siem (GER) noch weitere Spieler die Chance ein Mastersticket zu lösen. Bis auf Fleetwood und Fisher verpassten aber alle bereits den Cut am Freitag. Mit einem 17. Platz kann auch Fleetwood nicht mehr in die Entscheidung eingreifen. Fisher wird am Ende gar nur 67.

Den Sieg sichert sich Richie Ramsay (SCO). Der Schotte bringt Runden von 72 (Par), 66 (-6), 71 (-1) und 69 (-3) Schlägen über die Ziellinie und triumphiert bei gesamt 10 unter Par vor Romain Wattel (FRA) bei 9 unter Par.

>> Leaderboard Trophee Hassan II

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