Autor: Klemens Widhalm

Schaumgebremst

JOHN DEERE CLASSIC – 1. RUNDE: Sepp Straka ist zum Auftakt im TPC Deere Run nur eher schaumgebremst unterwegs und muss nach der 70 am zweiten Spieltag bereits zulegen um in Illinois nicht am Cut zu scheitern.

Erneut doppelte Chance für Sepp Straka auf der PGA Tour zuzuschlagen: mit den Top 3 noch nicht Qualifizierten aus den Top 10 der John Deere Classic winkt dem Wiener möglicherweise noch ein Ticket für die Open und damit ein zweiter Majorstart. Noch wichtiger für ihn werden jedoch fette Punkte im FedExCup sein, nachdem nur noch 5 Turniere bleiben um die neue Tourkarte abzusichern.

Im TPC Deere Run ist ein Leithirsch nicht gerade leicht auszumachen, nachdem abgesehen von Zach Johnson oder Brian Harman (beide USA) kaum prominente Namen auszumachen sind. Der Par 71-Kurs lädt alljährlich mit breiten Fairways und eher simplen Grüns zu einem Birdiewettschießen ein, entsprechend groß wird der Druck auf den Putter sein.

Sepp findet sich sofort gut zurecht, denn nach starkem Wedge legt er sich gleich auf der 10 (Par 5) die erste Birdiechance auf, die er sich aus einem guten Meter nicht entgehen lässt. Nach einem leicht verzogenen Abschlag erreicht er auf der 4 dann aus dem Fairwaybunker das Grün nicht und nach verpasstem Up & Down setzt es auch das erste Bogey, was sein Score wieder auf Level Par zurückstellt.

Sofort aber dreht Sepp am darauffolgenden Par 4 sein Score wieder in den Minusbereich. Zwar findet der Abschlag bei der Attacke das Kurzgemähte nicht, nach einem guten Chip bleibt aber nur noch ein guter Meter zum Birdie, was er souverän ausnützt. Ein starker Abschlag und ein in Folge gestopfter Dreimeterputt lassen den gebürtigen Wiener am Par 3 der 7 dann noch tiefer in den roten Bereich abtauchen.

Zwar verpasst er am darauffolgenden Par 5 noch ein weiteres Birdie, zündet dafür aber auf der 9 ein richtig starkes Wedge und legt den Ball bis auf einen guten Meter zum Stock, was prompt im nächsten Schlaggewinn mündet.

Nach dem Turn nimmt die Präzision bei den Annäherungen deutlich ab, wodurch sich nicht nur kaum noch Birdiechancen ergeben, sondern auch mehrmals der Bogeyalarm läutet: zweimal in Folge misslingt Straka der Up & Down zum Par, womit er ordentlich an Boden verliert. Da auf den Back 9 kein Birdieputt mehr fällt muss er mit der mageren 70 (-1) Vorlieb nehmen, die ihn nur auf Rang 78 einreiht.

Was auf dem birdiefreundlichen Terrain wirklich möglich gewesen wäre zeigt Roberto Diaz. Der Mexikaner knallt eine 62 (-9) aufs Tableau und diktiert damit das Tempo.

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Birdie-Festival

SCOTTISH OPEN – 1. RUNDE: Die Scottish Open im Renaissance Club avancieren zum Auftakt zu einem wahren Birdie-Festival bei dem auch Bernd Wiesberger und Matthias Schwab durchaus mithalten können.

Mit seinem Open-Ticket bereits in der Tasche kann Bernd Wiesberger deutlich entspannter in die heurige Scottish Open starten und die vier Tage Linksgolf in North Berwick als Generalprobe für Royal Portrush kommende Woche angehen. Für Matthias Schwab bildet der Auftritt am Renaissance-Kurs die letzte Chance doch noch heuer zu seinem Major-Debüt zu kommen. Dazu müsste der Schladminger unter den besten 3 innerhalb der Top 10 landen, die noch ohne Open-Ticket sind.

Nach der Staysure und der LET wickelt erstmals auch die European Tour eine Scottish Open im Renaissance Club an der schottischen Gold Coast von East Lothian ab. Auf dem Linkskurs spielen sich auch zahlreiche US-Stars wie Matt Kuchar, Justin Thomas, Rickie Fowler oder Kevin Kisner in der ungewohnten Disziplin Linksgolf für die Open ein. Topstar ist jedoch Rory McIlroy, der auch von seinen britischen Kollegen Poulter, Wallace oder Westwood gefordert werden wird.

Im Birdierausch

Anders als eigentlich vorhergesagt präsentiert sich die Anlage in North Berwick vor allem am Nachmittag regelrecht handzahm, denn kaum Wind und – nach heftigem Regen in den Morgenstunden – trockenes Wetter treiben die Scores regelrecht in die Tiefe. Damit ist für Bernd Wiesberger bereits klar, dass ein weiteres Topergebnis nur über eine Masse an Birdies zu erreichen sein wird.

Der Burgenländer findet sich dann auch mit einem anfänglichen Par 5 Birdie sofort bestens zurecht. Schon auf der 2 macht er dann endgültig klar, dass er seine Irland-Form auch sichtlich nach Schottland mitnehmen konnte, denn mit dem nächsten Birdie sorgt er für einen mehr als nur gelungenen Start ins Turnier.

Diesen trübt er dann allerdings auf der 3 etwas ein, denn das erste Par 3 der Runde bedeutet auch das erste Bogey, was Bernd wieder auf 1 unter Par zurückwirft. Nur zwei Bahnen später schließt er dann aber auch mit den Par 3 Löchern wieder Frieden, denn mit seinem bereits dritten Birdie auf nur fünf Bahnen spielt er sich wieder tiefer in den roten Bereich.

Auch in Folge zeigt sich der fünffache European Tour Sieger total im Birdiefieber, denn da auch die 6 einen Schlaggewinn bereithält, macht er sich schon früh daran die Lücke zu den Spitzenplätzen zu schließen. Keineswegs denkt der Oberwarter daran den gewinnbringenden Schwung in irgendeiner Form abreißen zu lassen, denn auch von der 7 nimmt er ein Erfolgserlebnis mit und hat so sogar bereits die Top 10 in Sichtweite.

Fehlerquote zu hoch

Pars interessieren Bernd auf den Frontnine so gut wie überhaupt nicht, denn mit dem zweiten Bogey rutscht er auf der 8 wieder etwas zurück. Das Par auf der 4 soll schließlich auch das einzige Par auf den ersten neun Löchern bleiben, denn mit einem weiteren Schlagverlust kurz vor dem Turn rutscht er sogar wieder auf “nur” noch 2 unter Par zurück. Das erste Par 5 der Backnine, die 12, entpuppt sich dann jedoch wieder als gewinnbringend und spendiert dem Burgenländer sein insgesamt bereits sechstes Birdie.

Das Hin und Her geht allerdings auch auf den Backnine munter weiter, denn sofort rutscht er mit seinem bereits vierten Bogey wieder etwas retour. Ab der 16 drückt er gegen Ende aber nochmals aufs Tempo, denn nach einem weiteren Par 5 Birdie geht sichauch am darauffolgenden Par 3 ein Birdie aus, was den 33-jährigen wieder um etliche Ränge nach vor marschieren lässt.

Da er auf der 18 dann keinerlei Probleme mehr aufkommen lässt, notiert Bernd zum Auftakt die 67 (-4), womit er sich in eine durchaus vielversprechende Position bringt. Bei den unglaublich tiefen Scores wird er aber auch am Freitag das Gaspedal voll durchdrücken müssen. Die frühere Startzeit könnte sich dabei womöglich als durchaus hilfreich herausstellen.

Ebenfalls auf Cutkurs

Matthias Schwab verpasst zwar am Eröffnungs-Par 5 ein schnelles Birdie, macht mit anfänglichen Pars aber am Vormittag auch nichts falsch. Mit den durchwegs guten Scores kommt er in der frühen Phase des Turniers aber so noch nicht richtig mit. Erst am Par 3 der 5 passt dann erstmals alles zusammen und der Rohrmooser nimmt sein erstes Birdie des Turniers mit. So richtig auf Touren kommt der Birdiemotor damit aber noch nicht, denn auch danach notiert er zwar solide Pars, das Spitzenfeld enteilt ihm so aber.

Der 24-jährige lässt sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen, bleibt weiterhin geduldig und verwertet auf der 11 die sich bietende Chance zum zweiten Birdie des Tages. Doch statt am darauffolgenden Par 5 gleich das nächste Birdie mitzunehmen, tritt er sich auf der langen Bahn sogar den ersten Fehler ein und rutscht so wieder um etliche Ränge zurück.

Richtig tief sitzt der Schock aber nicht, denn schon auf der 13 stellt er den alten Zwischenstand von 2 unter Par wieder her. Da er danach auch die 15 (Par 3) und erstmals auch ein Par 5 mit der 16 ausnützen kann, spielt er sich sogar an die Top 10 heran. Erst ein darauffolgendes Bogey auf der 17 bremst den Vorwärtsdrang wieder etwas ab. Da auf der 18 nichts außergewöhnliches mehr passiert, unterschreibt er zum Auftakt die 68 (-3), womit er zwar mit den Topplatzierungen nicht mitkommt, sich aber als 50. zumindestens auf Cutkurs befindet.

“Ich spielte besseres Golf als die letzten zwei Wochen. Trotz des starken Regens in der Früh war das Spiel okay und ich bin mit dem Score und mit dem Start ins Turnier heute zufrieden”, gibt er nach der Runde zu Protokoll.

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Gute Chancen

LE VAUDREUIL CHALLENGE – 1. RUNDE: Martin Wiegele startet am Donnerstag Nachmittag im Golf PGA France du Vaudreuil mit einer 68 gelungen ins Turnier und gibt sich so selbst gute Chancen Frankreich mit einem möglichen Topergebnis wieder zu verlassen.

Nach drei Nullnummern durfte Martin Wiegele zuletzt in der Slowakei wieder Wochenendluft schnappen und immerhin 1500 Euro Preisgeld für einen Mittelfeldplatz mit nach Hause nehmen. Bei der Le Vaudrauil Challenge hofft der Grazer Routinier auf einen weiteren Formanstieg und auf sein erstes Topergebnis der Saison in Europas Nachwuchsliga. Beim französischen Traditionsturnier ist Wiegele der einzige Österreicher im Feld, nachdem Lukas Nemecz einmal mehr am Wartebankerl Platz nahm.

In der frühen Phase des Turniers zeigt sich der Routinier von seiner ganz sicheren Seite, denn die gesamten Backnine über bleibt Martin ohne jeglichen Makel. Da er auf der 12 und der 13 außerdem einen Birdiedoppelpack schnüren kann, biegt er in durchaus vielversprechender Position auf die ersten neun Bahnen ab.

Dort findet er dann rasch ein weiteres Erfolgserlebnis, radiert sich dieses jedoch mit dem ersten und einzigen Bogey des Tages am Par 3 der 3 aber wieder aus. Da er auf der 7 aber noch einmal ein Birdie auf der Scorecard notieren kann, unterschreibt er schlussendlich die durchaus starke 68 (-3) und bringt sich damit mit Rang 12 in eine mehr als nur vielversprechende Ausgangslage für ein Topergebnis.

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Feinschliff & letzte Chance

SCOTTISH OPEN – VORSCHAU: Bernd Wiesberger will sich nach gelöstem Open Ticket durch den fantastischen 2. Platz letzte Woche in Irland in Schottland den letzten Feinschliff für Royal Portrush holen. Für Matthias Schwab ist das Rolex Series Event im Renaissance Club die letzte Chance für seine erste Major Teilnahme der Karriere.

Bernd Wiesberger tritt die Weiterreise von der Westküste Irlands nach North Berwick in Schottland mit Sicherheit tiefenentspannt an, denn nach seinem fantastischen 2. Platz letzte Woche beim Rolex Series Event in Irland hat der Burgenländer sein Ticket für die Open Championship bereits fix in der Tasche. Gerade die Lockerheit könnte es aber sein, die ihm gleich das nächste Topergebnis bei einem Mega-Event beschert.

Erneut geht es im Renaissance Club um satte 7 Millionen Euro Preisgeld und die Konkurrenz wird wohl noch um eine Spur härter werden als es schon letzte Woche in Irland war, denn mit Matt Kuchar, Justin Thomas, Rickie Fowler oder Kevin Kisner schwingen sich bereits etliche US-Größen auf die Open in der Woche darauf ein. Auch Bernd Wiesberger will sich am Linkskurs den letzten Feinschliff holen um bestmöglich auf Royal Portrush eingestellt zu sein.

Top 10 von Nöten

Für Matthias Schwab heißt es in dieser Woche zunächst einmal vorrangig den kleinen Negativtrend abzufangen, denn bei den letzten beiden Turnierstarts verpasste der Schladming-Pro beide Male den Cut. In dieser Woche aber könnte nicht nur eine Serie enden, es könnte auch eine neue beginnen, denn noch hat der 24-jährige die Chance auf seine erste Majorteilnahme der Karriere.

Dazu allerdings muss zwingend ein Topergebnis gelingen, denn wie schon letzte Woche in Irland erhalten auch in Schottland wieder die drei bestplatzierten noch nicht qualifizierten Spieler der Top 10 einen Startplatz für Royal Portrush. Dass es der Rohrmooser durchaus drauf hat bewies er bereits einige Male. Erst vor einem knappen Monat in München verpasste er nur knapp sogar seinen ersten Sieg.

Los geht es für Matthias am Donnerstag bereits um 09:10 MEZ. Bernd Wiesberger folgt am Nachmittag um 14:00 MEZ. Die ersten beiden Spieltage sollten sich typisch schottisch präsentieren, denn erwartet werden maximal 18 Grad Celsius immer wieder einsetzendes Regenwetter. Erst am Wochenende soll es etwas freundlicher werden und auch die Sonne könnte sich dann ab und zu blicken lassen.

 

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Freie Fahrt zur Open

IRISH OPEN – FINAL: Bernd Wiesberger zeigt sich auch am Finaltag vor allem mit den Eisen unglaublich sicher und ebnet sich im Lahinch GC mit einer 66er Finalrunde und einem fantastischen 2. Rang den Weg zu den Open Championship nach Royal Portrush.

Bei einem der exklusiven Rolex-Series-Events, der 7 Millionen Dollar Creme-de-la-Creme der European Tour, muss sich Bernd Wiesberger nur Spaniens Überflieger Jon Rahm um 2 Schläge geschlagen geben. Mit dem geteilten 2. Platz, gemeinsam mit Andy Sullivan, holt er nicht nur fettes Preisgeld sowie Punkte für World Ranking und Race to Dubai, sondern zugleich auch eines von drei in Irland ausgespielten Tickets für die Open Championship. Seine persönliche Bestmarke von Platz 19 bei einem Rolex Series-Event pulverisiert Bernd so nebenbei auch noch klar.

Bernd Wiesberger brachte sich schon am Moving Day mit einer fehlerlosen 65 (-5) in eine richtig gute Verfolgerposition. Zwar fehlten dem Burgenländer vor der Finalrunde auf Robert Rock (ENG) drei Schläge, der Engländer schwächelt jedoch am Sonntag und macht die Türe für die Konkurrenz schon früh recht weit auf.

Gleich auf der 1 kommt dann bei Bernd aber etwas Stress auf, denn nach leicht verzogenem Abschlag rollt der Ball noch dazu vom Grün zurück in den Bunker. Ein starker Sandschlag rettet dem Oberwarter aber das anfängliche Par. Dies geht sich auf der 3 dann jedoch nicht mehr aus, denn nach 37 fehlerlosen Löchern brummt ihm das Par 4 das erste Bogey auf.

Perfekte Antworten

Der Konter lässt aber nicht lange auf sich warten, denn nach einem fantastischen Abschlag am Par 3 der 5 fehlt gerade mal ein halber Meter fürs erste Birdie, was der Putter souverän erledigt. Das erste Erfolgserlebnis heizt auch sichtlich das Spiel von Bernd an, denn nach weiterem starken Eisen spielt auch auf der 6 wieder das Gerät fürs Kurzgemähte mit und spendiert Bernd das nächste Birdie.

Die Eisen bleiben auch danach die eindeutig schärfste Waffe im Spiel des fünffachen European Tour Champions, denn erneut legt er den Ball stark zum Loch und schnürt aus eineinhalb Metern prompt sogar den Birdiehattrick. “Es war wieder ein etwas schleppender Start aber nach dem Bogey auf der 3 hab ich durchwegs gute Schläge gemacht und mich so auch mit Birdies belohnt und den zähen Beginn wettgemacht”, findet er nach dem Abschlag auf der 9 im Fairway-Plausch mit SKY sichtlich entspannt einige Worte.

Nur Rahm besser

Auf der 11 wird es dann aber wieder unangenehm, denn am Par 3 überschlägt er das Grün und nach eher suboptimalem Chip geht sich das Par nicht mehr aus. Fast kann er aber sofort gegensteuern, doch wie schon am Vortag kühlt der Putter wieder ab und ermöglicht ihm trotz starkem Bunkerschlag auf der 12 – dem ersten Par 5 – aus einem guten Meter das Birdie nicht.

Dieses holt er aber fast trotzig auf der 13 nach und bringt sich damit wieder bis auf zwei Schläge an die Führung heran. Ein perfektes Eisen auf der 14 legt dann sofort die nächste super Gelegenheit auf und erneut lässt sich der Burgenländer die Möglichkeit nicht entgehen.

Ein böser weggehookter Abschlag auf der 17 sorgt dann noch einmal für Stress, der Ball bleibt aber spielbar und da er nach einem schlussendlich doch sicheren Par von der 18 (Par 5) noch ein Birdie entführen kann, unterschreibt er sogar die 66 (-4), die ihm den fantastischen 2. Rang einbringt.

Nach 72 Löchern ist in dieser Woche nur Jon Rahm (ESP) noch besser unterwegs als der 33-jährige Burgenländer. Der bullige Spanier, der am Sonntag mit einer 62 (-8) einmal mehr in seiner noch so jungen Karriere voll zu überzeugen weiß, schnappt sich bei gesamt 16 unter Par seinen bereits zweiten Irish Open Titel in nur drei Jahren und gewinnt außerdem sein schon drittes Rolex Series Event.

Rangordnung wieder hergestellt

Der 2. Platz in Irland hat für Bernd Wiesberger klarerweise enorm viele positive Auswirkungen. Nicht nur, dass er damit nach seinem Sieg in Dänemark erneut in dieser Saison voll zu überzeugen weiß, stellt er auch seine Nummer 1 Position des Landes nun endgültig wieder ganz klar her. Mit gut 600.000 Euro an Preisgeld setzt er sich auch im Race to Dubai in der absoluten Topregion fest.

Darüber hinaus holt er auch wichtige Weltranglistenpunkte, die ihn ein gutes Stück näher an das selbsterklärte Ziel Top 50 der Welt bringen. Die besten 100 knackt er mit dem starken Turnier bereits und wird alles daran setzen die bereits sichtlich enorm starke Linksform auch kommende Woche in Schottland wieder voll auszuspielen.

Dort wird die Konkurrenz aber wohl noch um eine Nuance stärker sein, denn etliche Amerikaner holen sich den letzten Feinschliff vor den Open Championship in Royal Portrush. Auch für Matthias Schwab ergibt sich noch eine allerletzte Chance es seinem Landsmann gleichzutun, denn erneut erhalten die drei besten noch nicht qualifizierten Spieler der Top 10 am Ende ein Ticket zum letzten Major des Jahres.

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Fehlerbehafteter Sonntag

SLOVAKIA CHALLENGE – FINAL: Lukas Nemecz und Martin Wiegele verlieren am Sonntag den gewinnbringenden Schwung vom Vortag und müssen sich im Penati Golf Resort mit Mittelfeldplätzen zufrieden geben.

Martin Wiegele und Lukas Nemecz pushten sich am Moving Day im gemeinsamen Flight zu Höchstleistungen und brachten schließlich sogar 67er (-5) Runden zum Recording. Mit den knallroten Auftritten marschierten die beiden Seite an Seite bis an die Top 10 heran und hoffen nun klarerweise noch auf eine eben so starke Finalrunde um das angepeilte Topergebnis mitnehmen zu können.

Lukas Nemecz ist schons auf den Frontnine am Sonntag nicht wirklich in Birdielaune. Zwar schafft es der Steirer gekonnt Fehler von seiner Scorecard fernzuhalten, bis auf einen einzigen roten Eintrag am Par 5 der 6 will aber noch nichts Zählbares gelingen, weshalb er mit dem leicht geröteten Zwischenstand auch einige wenige Ränge im Klassement einbüßt.

Zu allem Überfluss gesellt sich zu den ausbleibenden Birdies dann noch dazu ein Bogey auf der 11, was der Runde endgültig einen durchaus bitteren Beigeschmack verleiht. Zwar kann er dann das Par 6 der 15 wieder zu einem Erfolgserlebnis nützen, ein darauffolgendes Doppelbogey am Par 3 proloniert aber den durchwachsenen letzten Spieltag. Mit einer 73 (+1) rutscht Lukas im Klassement doch um etliche Ränge ab und muss sich schließlich nur mit dem 25. Platz anfreunden.

“Ich hab heute leider wieder keine Putts gelocht und dann ist es sehr mühsam. Am Ende rächt sich das dann wenn man seine Chancen nicht nützt”, gibt sich Lukas nach der Runde betont selbstkritisch.

Zäh von Anfang an

Der Verlust von Lukas Nemecz als Flightpartner führt am Sonntag auch zum Verlust der Sicherheit in Martin Wiegeles Spiel, denn die gesamten Frontnine über ist er vergbelich auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis und da er noch dazu am Par 3 der 8 ein Doppelbogey einstecken muss, rutscht er schon zur Halbzeit seiner Finalrunde bis ins Mittelfeld zurück.

So richtig kunterbunt wird es dann aber auf den hinteren neun Bahnen. Zunächst häuft der Routinier gleich zwei Bogeys an und radiert sich selbst ein Birdie danach sofort wieder aus. Zwar kann er gegen Ende noch zwei weitere rote Einträge mitnehmen, mit der 74 (+2) rutscht er aber um etliche Ränge zurück und muss sich in der Slowakei mit Rang 29 zufrieden geben.

“Das war heute leider nicht mein Tag. Ich hab auch einige schlechte Breaks heute bekommen, aber wenn ich so weiterspiele wie in dieser Woche dann werde ich wieder öfters in so gute Ausgangslagen wie hier kommen”, fasst Martin Wiegele die eher verpatzte Finalrunde knapp zusammen.

Rhys Enoch (WAL) sichert sich mit einer 68er (-4) Finalrunde und bei gesamt 18 unter Par den Sieg.

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Voll im Geschäft

IRISH OPEN – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger mischt nach einer 65 nicht nur um die Open Tickets sondern sogar um den Sieg mit. Viele ausgelassene Chancen auf den Backnine hätten am Moving Day im Lahinch GC aber sogar eine noch deutlich tiefer Runde ermöglicht.

Bernd Wiesberger musste am Freitag zwar gleich auf der 1 ein Bogey einstecken, wandelte dies aber in positive Energie um und fand bei danach fehlerlosem Spiel sogar noch satte fünf Birdies. Mit der 66 (-4) marschierte der Oberwarter auch an die Top 10 heran und startet mit lediglich einem einzigen Schlag Rückstand auf die Open Tickets – die besten drei noch nicht qualifizierten aus den Top 10 erhalten ein solches – in den Moving Day.

Anders als am Vortag stellt ihn diesmal das anfängliche Par 4 vor keine allzu großen Probleme und schon die 3 lässt das erste Birdie springen, womit er rasch die richtige Richtung einschlägt. Da sich dann im strömenden Regen auch die 5 (Par 3) nach starkem Abschlag mit einem weiteren Birdie als gewinnbringend erweist, bringt er sich nicht nur auf Kurs in Richtung Open Ticket, sondern mischt endgültig ganz vorne mit.

Die gute Phase hält auch danach weiterhin an, denn eigentlich beraubt er sich auf der 7 mit zuviel Spin einer echten Birdiechance, der Putter bleibt aber brandheiß und lässt dem Ball auch aus vier Metern keine andere Möglichkeit als zu fallen. Auch danach lässt der fünffache European Tour Sieger nicht locker und bleibt hartnäckig mit einem weiteren Birdie auf der 10 an Robert Rock (ENG) dran.

Der Putter kühlt ab

Fast kann er sogar erstmals in den zweistelligen Minusbereich vorstoßen, ein Dreiputt verhindert am Par 5 der 12 aber das nächste Birdie. Das kühlt auch sichtlich das Gerät fürs Kurzgemähte ab, denn plötzlich will auf den Grüns kaum mehr etwas gelingen. Die Höchststrafe gibt er sich dann wohl selbst am Par 3 der 16, denn nach einem fast Hole in One schiebt er danach aus nur einem guten halben Meter den Ball am Loch vorbei und nimmt so “nur” das Par mit.

Fast wiederholt sich dann auf der 18 noch einmal das Schauspiel vom ersten Par 5, denn der Eagleputt vom Vorgrün bleibt erneut deutlich zu kurz. Diesmal passt beim Birdieversuch aber schließlich alles zusammen und der Oberwarter nimmt noch seinen fünften roten Eintrag des Tages mit. Mit der fehlerlosen 65 (-5) mischt Bernd somit als 5. nicht nur voll um die Open Tickets, sondern sogar um den Sieg mit. Nach den vielen vergebenen Möglichkeiten auf den Backnine wird aber wohl selbst bei der richtig starken dritten Runde auch ein weinendes Auge mit dabei sein.

“Ich hab ein wenig wackelig begonnen und musste für die Pars ziemlich arbeiten. Dann habe ich einen guten Schlag ins dritte Grün von “out of position” gemacht und das Birdie geholt. Das hat auch meine Runde ins Laufen gebracht. Danach habe ich den Ball sehr gut getroffen und ein paar Schläge gutgemacht”, so Bernd während der Runde im Interview.

Robert Rock (ENG), der auch mit Matthias Schwab arbeitet, erwischt einen Tag der Superlative und verbessert den eben erst aufgestellten Platzrekord von Padraig Harrington (IRL) gleich um noch drei weitere Schläge. Der Engländer findet unglaubliche elf Birdies und muss nur einen einzigen Schlagverlust verdauen. Auf der 18 hat er aus knapp zwölf Metern dabei sogar noch die Chance auf die zweite je gespielte 59 auf der European Tour, der Eagleputt bleibt aber leicht neben dem Loch liegen. Mit der 60 (-10) stürmt Rock bis an die Spitze nach vor und geht bei gesamt 13 unter Par als der große Gejagte in den Finaltag.

 

 

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Gegenseitig gepusht

SLAVAKIA CHALLENGE – 3. RUNDE: Martin Wiegele und Lukas Nemecz pushen sich am Samstag im Penati Golf Resort Seite an Seite im selben Flight gegenseitig und marschieren mit 67er Runden um etliche Ränge nach vor.

Lukas Nemecz und Martin Wiegele stemmten am Freitag im Penati Golf Resort ohne jegliche Probleme den Cut und hoffen nun am Wochenende auf weitere gute Runden um das angepeilte Topergebnis mitnehmen zu können. Vor allem auf den Grüns muss es bei Lukas Nemecz etwas besser laufen, denn laut eigener Aussage will der Putter nach wie vor noch nicht so richtig funktionieren.

Im gemeinsamen Flight wollen sich die beiden Steirer am Moving Day zu Höchstleistungen pushen und Martin Wiegele erwischt auch einen durchaus guten Start, denn zum bereits dritten Mal überredet er das Par 5 der 2 zu einem schnellen Birdie und legt auf der 4 rasch ein weiteres Erfolgserlebnis nach.

Auch Lukas Nemecz darf sich schon auf der 2 über das erste Birdie freuen, kann danach aber nicht zusetzen und tritt sich in Folge wie auch Martin Wiegele auf der 7 ein Bogey ein, womit es wieder um einige Ränge zurückgeht.

Verschiedene Löcher – gleicher Score

Während Wiegele gleich nach dem Turn mit Birdie und Bogey recht farbenfroh bleibt, gönnt sich Lukas noch ein wenig Ruhe, denn ab der 12 schnellt auch beim jüngeren der beiden Österreicher der Puls wieder in die Höhe. Mit gleich drei Birdies am Stück marschiert er deutlich im Klassement nach vor und hat auch danach alles fest im Griff.

Wohl regelrecht angestachelt von der heißen Phase seines Landsmanns kommt auch Martin mit Fortdauer wieder immer besser ins Rollen und setzt seinerseits vn der 15 weg zu einem Birdiehattrick an. Da auch Lukas am Ende auf der 18 noch einen roten Eintrag findet, unterschreiben schließlich beide die 67 (-4) und spielen sich so bei gesamt 9 unter Par bis  auf Rang 11 nach vor.

“War sehr okay heute und auch sehr lustig, dass ich mit Lukas im 2er Flight zusammen gespielt hab. Waren einige sehr gute Annäherungen dabei, die mir gute Chancen aus kurzen Distanzen eröffnet haben. Vielleicht geht’s morgen nochmal mit Luki gemeinsam auf die Runde und das noch dazu aus guter Position.” Martins Hoffnung soll sich aber nicht erfüllen denn Lukas startet 10 Minuten nach ihm in den Finaltag.

“Es war natürlich sehr cool gemeinsam mit Martin zu spielen und es wäre auch toll wenn wir uns morgen wieder gegenseitig pushen könnten. Ich hab heute ganz gut gespielt, mir viele Chancen erarbeitet, auf den Backnine dann auch endlich mal ein paar nützen können und so eine gute Ausgangslage für morgen erspielt”, fasst auch Lukas die gemeinsame Österreicher-Runde zusammen.

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Wieder im Finish

3M OPEN – 2. RUNDE: Sepp Straka zeigt lange Zeit richtig starkes Golf, ehe es ihn im TPC Twin Cities wieder im Finish mit Bogeys erwischt. Der Cut geht sich in Minnesota nach der 68 nicht aus.

Sepp Straka zeigte sich am Donnerstag lange Zeit eigentlich recht gut und sicher. Erst am Ende seiner Runde zerfiel das Spiel des Longhitters sprichwörtlich in seine Einzelteile, denn gleich zwei Doppelbogeys mit zwei darauffolgenden weiteren Schlagverlusten bescherten ihm schließlich nur die 73. Am Freitag muss der gebürtige Wiener nun wohl eine schon eine ganz tiefe Runde auf die Scoreboard knallen, denn bei bereits vier Schlägen Rückstand auf die prognostizierte Cutmarke helfen Sepp nur Birdies, Birdies, Birdies.

Genau das gelingt ihm dann auch gleich auf der 10, denn eine starke Annäherung legt ihm prompt die erste Möglichkeit auf, die er sich aus knapp drei Metern nicht entgehen lässt. Zwar geht sich dann am ersten Par 5 seiner Runde die Grünattacke nicht ganz aus, nach gefühlvollem Chip kann er aber das nächste Birdie einsacken und halbiert damit nach nur drei gespielten Bahnen bereits seinen Rückstand.

Lange fehlerfrei

So richtig auf den Geschmack gekommen zündet er auf der 14 ein weiteres starkes Eisen und hält auch den Putter weiterhin gekonnt auf Temperatur, denn dieser lässt aus zweieinhalb Metern das nächste Birdie springen. Kurz vor dem Turn heißt es dann auf der 18 bei Sepp “No risk, no fun”, denn der Georgia Bulldog attackiert am Par 5 und bringt den Ball nach einem Mutschlag übers Wasser am Grün unter. Zwei Putts später strahlt sein Name erstmals von oberhalb der gezogenen Linie.

Nach einer längeren schöpferischen Pause spielt Sepp auf der 6 einmal mehr seine unglaublichen Längen aus und knallt erneut am Par 5 den Ball mit seinem zweiten Schlag aufs Grün. Aus knapp elf Metern nimmt er Birdie Nummer fünf mit und verschafft sich damit sogar erstmals etwas Luft auf die Cutlinie.

Doch die Probleme im Finish vom Vortag holen Sepp in Minnesota auch am Freitag wieder ein, denn ein richtig wild verzogener Abschlag am Par 3 der 8 mündet im ersten Bogey und des Schlechten noch nicht genug wassert er zum Abschluss auf der 9 noch einen Ball und muss so das nächste Bogey einstecken. Nach der 68 (-3) geht sich der Cut im TPC Twin Cities somit als in etwa 87. nicht aus.

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Die Chance lebt

IRISH OPEN – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger spielt sich am Freitag im Lahinch GC mit einer 66 bis auf einen einzigen Schlage an die Open Tickets heran. Matthias Schwab verpasst den zweiten Cut in Folge.

Bernd Wiesberger fand zum Auftakt am Donnerstag erst spät einen wirklich gewinnbringenden Rhythmus und brachte dank eines abschließenden Birdies noch die 69 zum Recording, womit er sich auch auf Cutkurs befindet. Am Freitag muss er nun aber dennoch zulegen, will er sich an die Open Tickets – die besten 3 noch nicht qualifizierten der Top 10 erhalten ein solches – heranpirschen.

Der Start dazu missling jedoch gründlich, denn gleich die 1 brummt ihm das erste Bogey auf. Bernd lässt sich vom schleppenden Start aber nicht beirren, notiert danach souverän die Pars und findet auf der 6 auch das erste Birdie, womit er sein Score wieder auf den Ausgangspunkt zurückdrehen kann.

Das Erfolgserlebnis stabilisiert auch sichtlich endgültig das Spiel des Burgenländers, denn kaum auf den Backnine angekommen nimmt er auf der 10 den nächsten roten Eintrag mit und verschafft sich so auch erstmals einen richtig angenehmen Puffer auf die Cutlinie. Das erste Par 5 der Runde kann er dann zwar nicht ausnützen, holt das verpasste Birdie aber mit gleich zwei Schlaggewinnen in Folge mehr als nur nach und pirscht sich so sogar bereits an die Top 10 heran.

Wie schon am Vortag passt dann auch am abschließenden Par 5 noch einmal alles zusammen und der Oberwarter nimmt noch ein weiteres Birdie mit, was schließlich in der 66 (-4) mündet. Damit spielt sich Bernd nicht nur bis an die absoluten Spitzenplätze heran, sondern geht als 12. auch mit nur einem einzigen Schlag Rückstand auf die Open Championship Tickets ins Wochenende.

“Bin ziemlich froh, dass es auf der Scorekarte keine Fotos gibt. Es war nicht hübsch über weite Strecken aber wir haben alles aus der Runde raus geholt – und wurden mit einer super Puttleistung belohnt. Muss am Wochenende deutlich solider vom Tee werden. Auf geht’s”, fasst er [sic!] die zweite Runde zusammen.

Erneut leer ausgegangen

Matthias Schwab zeigte sich am Freitag auf den Frontnine durchaus stark, verlor nach dem Turn aber den Schwung und rutschte mit drei Bogeys sogar noch in den Plusbereich zurück. Am Freitag hat er nun aber zumindestens den Vorteil einer frühen Startzeit, was sich bei der benötigten Aufholjagd als durchaus hilfreich herausstellen könnte.

Allerdings hat er dann aber erneut gleich zu Beginn etliche Probleme und macht mit einem anfänglichen Bogey auf der 1 dort weiter wo er am Freitag aufgehört hat. Zwar stabilisiert er sein Spiel nach dem Fehler sofort, die ersten Birdies am Freitag lassen aber nach wie vor noch auf sich warten. Erst zu Beginn der Backnine findet der Schladming-Pro dann endlich das erste Birdie und kann so sein Score wieder auf Level Par zurückdrehen.

Das erste Erfolgserlebnis heizt auch den Birdiemotor des 24-jährigen sichtlich an, denn nach einer kurzen schöpferischen Pause auf der 11, setzt er auf der 12 und der 13 sogar zu einem roten Doppelpack an und spielt sich damit endgültig in Richtung Wochenendteilnahme. So schnell der gewinnbringende Schwung gekommen ist, so schnell ist er dann aber auch wieder vorbei, denn ein darauffolgendes Bogey auf der 14 wirft ihn wieder etwas zurück.

Dem nicht genug geht sich auch auf der 15 nur ein Bogey aus, was damit auch den zuvor erzielten Doppelpack wieder ausradiert. Da sich dann auch am abschließenden Par 5 kein Birdie mehr ausgehen will, muss sich Matthias schlussendlich mit der 70 (Par) abfinden, die ihm als 75. den Weg ins Wochenende knapp versperrt.

“Ich hab heute leider schlecht begonnen, kam dann aber ganz gut ins Spiel. Auf drei Birdies folgten dann leider zwei Bogeys die mir letzten Endes auch den Cut kosteten. Leider treffe ich zur Zeit viele Bälle nicht sauber genug. Vielleicht klappt es nächste Woche in Schottland”, so Matthias nach dem verpassten Cut klarerweise enttäuscht.

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