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Autor: Klemens Widhalm

Noch in Schlagdistanz

EMPORDÀ CHALLENGE – 2. RUNDE: Niklas Regner und Lukas Nemecz lassen im Empordà Golf in Sachen Cut nichts anbrennen und cutten noch in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen ins Wochenende.

Niklas Regner und Lukas Nemecz eröffneten den spanischen Schlusssprint auf der Challenge Tour durchaus vielversprechend, wobei sich die Runden der beiden Österreicher komplett konträr entwickelten. Lukas Nemecz etwa gab nach seinen ersten neun Löchern sogar kurzzeitig den Ton an, musste sich nach Fehlern nach dem Turn aber mit einer 69 (-2) abfinden, die ihn im soliden Mittelfeld platzierte. Niklas Regner kam nach den ersten neun Bahnen richtig in Fahrt und unterschrieb am Ende immerhin eine 68 (-3), womit er die Spitzenplätze locker in Reichweite hätte.

Er entführt dann auch gleich von der 10 am Freitag Nachmittag ein Birdie und drückt so sein Score von Beginn an in den roten Bereich. Zwar hat er danach mit etwas Leerlauf zu kämpfen und tritt sich auf der 17 sogar den Ausgleich ein, dank eines Eagles danach bleibt er vor den Frontnine aber klar an den Top 10 dran.

Die erhoffte Initialzündung stellt der gelandete Adler jedoch nicht dar, denn erneut hat er auf den Frontnine dann lange Zeit mit Leerlauf zu kämpfen. Erst am Ende der Runde bringt er noch einmal Farbe auf die Scorecard, in Form eines Par 5 Bogeys zunächst jedoch die falsche. Da er seinen zweiten Auftritt aber mit Birdie auf der 9 beendet, geht sich noch die 69 (-2) aus, die ihn immerhin als 22. mit nur drei Schlägen Rückstand auf die Top 10 in den Moving Day cutten lässt.

„Es schaut ganz gut aus bis jetzt nach den ersten beiden Tagen. Ich hab gestern sehr gut geputtet. Die Bälle sind echt von überall reingegangen gestern, deshalb warens am Ende auch sehr viele Birdies. Leider war das Spiel an sich aber nicht so besonders, weshalb ich auch etliche Fehler hatte. Heute wars eigentlich genau umgekehrt. Das Spiel war sehr gut, aber der Putter leider kalt. Der Plan fürs Wochenende ist jetzt natürlich, dass beide Aspekte richtig heiß laufen“, so Niklas vor dem Moving Day.

Kunterbunt zur 69

Wie schon am Vortag entwickeln sich die Frontnine für Lukas Nemecz zunächst erneut alles andere als gewinnbringend, da er sich erneut am Par 3 der 3 ein Bogey eintritt und so sogar recht rasch hinter die prognostizierte Cutmarke zurückrutscht. Danach enden die Parallelen zum Auftakt jedoch, denn zunächst geht sich am zweiten Par 3 diesmal das Par aus und mit einem Birdie danach kann er sein Score sogar noch vor dem Turn wieder ausgleichen.

Die zweiten Neun werden dann richtig farbenfroh, denn ein Bogey auf der 10 kontert er mit Eagle und Birdie mehr als aus, rutscht danach allerdings mit einer Doublette wieder unangenehm zurück. Da er jedoch auf den letzten vier Löchern noch zwei rote Einträge mitnimmt, geht sich am Ende wie schon am Donnerstag die 69 (-2) aus, die ihn als 38. im Mittelfeld ins Wochenende cutten lässt.

Andrew Wilson (ENG) und Julien Brun (FRA) teilen sich bei gesamt 12 unter Par die Führungsrolle.

Leaderboard Empordà Challenge

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Gemeinsam ins Weekend

ANDALUCIA MASTERS – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger packt am Freitag Vormittag im enorm anspruchsvollen Real Club Valderrama eine 70 (-1) aus und bringt sich vor dem Wochenende in vielversprechende Position. Matthias Schwab weiß die gutmütigeren Verhältnisse ebenfalls recht gut auszunützen und geht nach der 71 (Par) aus dem Mittelfeld in den Moving Day.

Valderrama entpuppte sich am Donnerstag bei böigen Windverhältnissen wie erwartet als richtig megaschweres Terrain, was etwa Topfavorit Jon Rahm (ESP) mit einer 78 (+7) am eigenen Leib zu spüren bekam. Auch sonst war schwarz die klar tonangebende Farbe, wobei in dieser Hinsicht auch die beiden Österreicher keine Ausnahme machten. Mit Runden von 73 (+2) bzw. 74 (+3) Schlägen liegen nach den ersten 18 Löchern aber sowohl Bernd Wiesberger als auch Matthias Schwab auf Cutkurs.

Anders als am Vortag, wo Bernd Wiesberger am Par 5 der 11 noch sein erstes Birdie aufsammelte, geht sich am Freitag auf der langen Bahn sogar nur ein Bogey aus, was ihn gleich auf seinem zweiten Loch in den Plusbereich abdriften lässt. Auch danach hat der 36-jährige alle Hände voll zu tun und rutscht mit einem weiteren Fehler auf der 14 sogar erstmals hinter die prognostizierte Cutmarke zurück. Der Südburgenländer lässt sich vom schleppenden Beginn aber nicht beirren, zieht weiterhin den zurechtgelegten Gameplan durch und belohnt sich auf der 16 schließlich auch mit dem ersten Birdie.

Starke Phase

Das bringt den achtfachen European Tour Champion sichtlich richtig auf Touren, denn erneut kann er vom Par 5 der 17 einen Schlag entführen und pusht sich so mit dem roten Doppelpack rasch wieder auf Level Par und ins solide Mttelfeld. Nachdem er auch die zähe 18 unbeschadet übersteht und das solide Spiel auch zu Beginn der Frontnine weiter durchzieht, kann er sich am Par 3 der 3 schließlich ein drittes Mal belohnen und realisiert so auch erstmals den Sprung in die roten Zahlen. Schön auf der Welle geht sich auch am darauffolgenden Par 5 der erhoffte Schlaggewinn aus und da er danach auch noch von der 5 ein Birdie entführt und so sogar den roten Hattrick perfekt macht, klopft er mittlerweile sogar bereits heftig an den Top 5 an.

Dass es in Valderrama aber nicht eine einzige stressfreie Minute auf der Runde gibt, bekommt Bernd auf der 6 schmerzvoll am eigenen Leib zu spüren, denn das Par 3 brummt ihm sogar eine Doublette auf, womit er wieder hinter die Top 10 zurückfällt. Sofort kann er sein Spiel aber wieder stabilisieren, notiert danach recht sichere Pars und bringt so schließlich immerhin eine 70 (-1) und damit eine der wenigen Runden unter Par ins Clubhaus, womit er sich vor dem Wochenende als 16. eine durchwegs vielversprechende Ausgangslage auflegt.

Sehenswerter Start

Matthias Schwab findet am Nachmittag sofort bestens in den Tag und verwertet gleich auf der 1 die sich bietende Birdiechance. Auch danach bleibt er der eingeschlagenen Linie treu und belohnt sich gleich am Par 3 der 3 mit dem nächsten roten Eintrag, womit er nur noch knapp hinter den Top 10 zurückliegt. Am einzigen Par 5 der vorderen Platzhälfte geht sich danach zwar kein weiteres Birdie aus, den gewinnbringenden Rhythmus behält er aber bei und schnappt sich dafür auf der 5 den dritten Schlaggewinn, der ihn endgültig an den Spitzenplätzen andocken lässt.

Erst die 6 entwickelt sich erstmals nicht nach dem Geschmack des Rohrmoosers, denn das Par 3 brummt Matthias das erste Bogey aus. Der erste Fehler scheint auch die bisherige Leichtigkeit im Spiel des Steirers zumindest zu bremsen, denn auch auf der 9 muss er einen Schlag abgeben, was ihn wieder bis ins Mittelfeld zurückfallen lässt. Zu Beginn der Backnine stabilisiert er sein Spiel aber wieder, übersteht die 10 unbeschadet und schnappt sich am darauffolgenden Par 5 sein bereits viertes Birdie. Valderrama verzeiht jedoch auch bei weniger Wind nicht einen einzigen kleinen Fehler, was er auf der 14 schmerzlich in Form des dritten Bogeys zur Kenntnis nehmen muss.

Wie bereits am Donnerstag hat er auch am Freitag wieder auf der 18 mit Problemen zu kämpfen und tritt sich zum Abschluss noch den scoretechnischen Ausgleich ein. Zwar verpasst er so trotz des sehenswerten Starts noch eine rote Runde, der Cut stellt mit der 71 (Par) aber keinerlei Problem dar und als 34. hätte er, ein starkes Wochenende vorausgesetzt, auch locker noch die Chance aus Valderrama ein absolutes Topergebnis mitzunehmen.

„Heute waren die Bedingungen und mein Spiel besser als gestern. Ich habe einige gute Möglichkeiten zu einem besseren Score aber leider nicht genützt. Die Abstände zu den Spitzenplätzen sind aber gering, daher ist am Wochenende noch einiges möglich“, so der junge Steirer nach dem zweiten Spieltag. Romain Langasque (FRA) geht nach der zweiten 69 (-2) und bei gesamt 4 unter Par als Führender ins Wochenende.

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Zähne gefletscht

ANDALUCIA MASTERS – 1. RUNDE: Der Real Club Valderrama fletscht gleich am ersten Spieltag die Zähne und brummt etwa Topfavorit Jon Rahm sogar eine 78 (+7) auf. Bernd Wiesberger und Matthias Schwab hingegen kämpfen sich wacker über die megaschwere Anlage und bringen sich mit Runden von 73 bzw. 74 Schlägen immerhin auf Cutkurs.

Auch nach dem Ryder Cup präsentierte sich Bernd Wiesberger in Madrid spielerisch voll auf der Höhe, ohne sich dafür mit einem Topergebnis und fetten Punkten für das World Ranking zu belohnen. Beim zweiten spanischen Topevent in Valderrama sollte der Burgenländer endlich den verdienten Lohn für seine ansprechenden Leistungen einfahren. Bei 3 Millionen Euro Preisgeld und entsprechend guten Weltranglistenpunkten könnte er sich näher an den Eliteclub der Top 50 heranarbeiten.

Der äußerst selektive Kurs von Valderrama mit seinem harten, schnellen Grüns sollte Wiesberger liegen, auch wenn er dies im Vorjahr bei extremen Windverhältnissen mit einem 31. Platz nicht ganz zeigen konnte. Das Starterfeld des Andalucia Masters kann sich mit Jon Rahm, Martin Kaymer und Matt Fitzpatrick heuer durchaus sehen lassen. Matthias Schwab, der zuletzt auf der PGA Tour als 1. der Warteliste vom Pech verfolgt war, ändert kurzfristig seinen Turnierplan und schiebt in Valderrama einen ungeplanten Stopp auf der European Tour ein.

Anlaufschwierigkeiten

Bernd Wiesberger nimmt das Turnier am Donnerstag erst mit später Startzeit in Angriff und kommt bei unangenehmen und schwierigen Verhältnissen über die ersten beiden Bahnen noch unbeschadet drüber. Das erste Par 3 allerdings entpuppt sich dann als etwas zu harte Nuss und ringt dem Südburgenländer den ersten Schlag ab. Nach verzogener Grünattacke geht sich am darauffolgenden Par 5 der Konter nicht aus und nach einem recht sicheren Par auf der 5 muss er am Par 3 der 6 nach zu kurzem Teeshot und zu kurzem Chip danach das nächste Bogey auf der Scorecard verewigen.

Valderrama zieht dem Oberwarter auch danach den Nerv, wobei er sich mit Ungenauigkeiten auch selbst das Leben enorm schwer macht. Auf der 9 etwa muss er nach einem Hook vom Tee am Ende sogar das Doppelbogey hinnehmen, womit es im Klassement richtig unangenehm zurück geht. Erst am Par 5 der 11 bricht dann endlich der bis dahin so hartnäckige Birdiebann, wenn auch nur mit Glück, denn nach einem viel zu schnellen Pitch trifft er mittig die Fahnenstange und hat zum ersten roten Eintrag nur noch ein Tap-in übrig.

Spiel geschärft

Das Birdie schärft zwar das lange Spiel einigermaßen, da er sich danach kaum in nennenswerte Probleme bringt, mit den Grüns des RC Valderrama wird der achtfache European Tour Champion aber auch weiterhin am Donnerstag nicht richtig warm, wie eine ausgelassene Großchance am schwierigen Par 3 der 15 aus gut drei Metern zeigt. Wenn die Putts aus dieser Distanz nicht reinwollen, müssen die Bälle eben noch näher hin und genau das macht der Oberwarter am Par 5 der 17 aus dem Grünbunker und holt sich so auch von der zweiten langen Bahn der Backnine das Birdie ab.

Am zähen Schlussloch lässt Bernd schließlich nichts mehr anbrennen und marschiert so mit der 73 (+2) über die Ziellinie, was angesichts des enorm anspruchsvollen Terrains und der diffizilen Windverhältnisse eine durchwegs ansprechende Auftaktleistung darstellt. Vom 39. Platz aus aus sind die Top 10 nur wenige Schläge weit entfernt und da am Freitag noch stärkerer Wind vorhergesagt ist, könnte sich die frühe Startzeit als enorm hilfreich herausstellen.

Hin und Her

Zum Auftakt ist Matthias Schwab gleich mit früher Startzeit unterwegs und lässt zunächst auf den ersten beiden Bahnen der Backnine nichts anbrennen. Das zähe Par 3 der 12 entwickelt sich dann jedoch nicht gewinnbringend und hängt dem 26-jährigen das erste Bogey um. Der Steirer lässt sich vom kleinen Ausrutscher aber nicht aus der Ruhe bringen und krallt sich auf der 14 recht zeitnah auch das erste Birdie, womit er sein Score rasch wieder zurechtrückt.

Wieder wird ihm danach allerdings eine der kurzen Bahnen im Real Club Valderrama zum Verhängnis, denn schon auf der 15 rutscht er mit Bogey Nummer 2 wieder in den Plusbereich ab. Der Rohrmooser fightet aber wie ein Löwe, schnappt sich am Par 5 der 17 sein zweites Birdie und stellt so sein Score einmal mehr wieder auf Level Par, was jedoch erneut nicht lange von Bestand hat, da er sich rund um den Turn sowohl auf der 18 als auch auf der 1 weiter Fehler eintritt, womit er rasch wieder Ränge einbüßt.

Matthias stabilisiert in Folge sein Spiel aber wieder und weiß mit der 4 das einzige Par 5 der vorderen Platzhälfte gut auszunützen, womit er einen der beiden Fehler wieder ausradieren kann. Bei immer schwieriger werdenden Windverhältnissen kann er jedoch gegen Ende der Runde auf der 7 und der 8 weitere Fehler nicht verhindern und rutscht damit doch spübar im Klassement ab. Immerhin hält ihm die 74 (+3) aber als 58. noch alle Chancen auf ein Erreichen des Wochenendes offen. Julien Guerrier (FRA) legt mit der 67 (-4) den besten Start hin.

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Sehenswert gestartet

EMPORDÀ CHALLENGE – 1. RUNDE: Niklas Regner und Lukas Nemecz eröffnen im Empordà Golf von Girona mit Runden in den 60ern und legen sich so eine sehenswerte Basis für eine erfolgreiche Turnierwoche.

Mit zwei Turnieren in Spanien vor dem Mallorca-Finale biegt die Challenge Tour auf die Zielgerade in spanischen Gefilden ein. Lukas Nemecz kann als 8. im Ranking bereits mit dem Aufstieg planen, jeder gewonnene Platz verbessert jedoch die Startchancen im nächsten Jahr auf der European Tour. Niklas Regner fehlen als 29. aktuell gut 16.000 Euro auf die rettenden Top 20, entsprechend gute Ergebnisse wird der Liezener in den kommenden Wochen noch abliefern müssen. Im Emporda Golf Club bei Girona geht es um 200.000 Euro Gesamtpreisgeld.

Niklas Regner stolpert zunächst mehr schlecht als recht mit einem Doppelbogey auf der 1 ins Turnier. Zwar gleicht der Youngster mit zwei Birdies danach sein Score sofort wieder aus, muss jedoch noch auf den Frontnine zwei weitere Bogeys einstecken, womit er mit den Spitzenrängen in der frühen Phase des Turniers nichts zu tun hat. Dass er im Saisonfinish aber noch einmal alles aus sich herausholen will macht er dann auf der zweiten Platzhälfte mit Nachdruck klar.

Zunächst verkürzt er auf der 10 auf nur noch 1 über Par und drückt von der 12 weg mit einem roten Viererpack so richtig aufs Tempo, was ihn auch bis unter die Top 10 nach vorne spült. Zwar geht sich auf der 16 dann nur ein Bogey aus, doch selbst dieses radiert er noch aus und unterschreibt so schlussendlich die 68 (-3), die ihm als derzeit 22. durchwegs gute Chancen auf ein weiteres Topergebnis in dieser Saison einräumt.

Starke Backnine

Lukas Nemecz scheint die kurze Pause richtig gutgetan zu haben, denn nach soliden anfänglichen zwei Löchern geht sich schon am Par 5 der 12 das erste Birdie aus. Zwar tritt er sich prompt auch einen Fehler ein, sofort steuert der 32-jährige aber mit den nächsten roten Einträgen mehr als gegen und schnappt sich kurz vor dem Turn am Par 5 der 18 mit einem Monstarputt aus 27 Metern sogar ein Eagle, womit er zur Halbzeit seiner Auftaktrunde sogar den Ton im Turnier angibt.

Statt den Frontnine noch zusätzlichen Boost zu geben, reißt auf den vorderen Neun der Vortrieb aber plötzlich wieder komplett ab, denn die gesamte erste Platzhälfte über ist Lukas vergeblich auf der Suche nach einem weiteren Erfogserlebnis und tritt sich parallel dazu auf beiden Par 3 Löchern Bogeys ein. Am Ende steht er so zwar mit einer durchaus passablen 69 (-2) beim Recording, um aus Girona ein Topergebnis mitnehmen zu können, wird er sich vom 35. Platz aus an den kommenen Tagen jedoch wohl etwas steigern müssen.

Gleich fünf Spieler teilen sich nach 65er (-6) Runden die Führungsrolle.

Leaderboard Empordà Challenge

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Endlich belohnen

ANDALUCIA MASTERS – VORSCHAU: Bernd Wiesberger zeigte sich vergangene Woche weiterhin in guter Form, konnte diese jedoch einmal mehr nur bedingt nützen. Am ehemaligen Ryder Cup Kurs in Sotogrande soll sich dies nun mit einem absoluten Topergebnis ändern um auch in Sachen Top 50 der Welt wieder ins Gespräch zu kommen. Im megaschweren Real Club Valderrama gibt sich auch PGA Tour Spieler Matthias Schwab auf der European Tour die Ehre.

Bernd Wiesbergers Saison ist nach wie vor einigermaßen zwiespältig zu betrachten, denn der Südburgenländer zeigt sich zwar fast die gesamte Zeit über in richtig starker Form, konnte diese jedoch nur äußerst selten wirklich voll ausnützen. Vor allem von Tee bis Grün ist der achtfache European Tour Champion bereits seit geraumer Zeit so sicher wie noch selten zuvor, allerdings macht er sich auch immer wieder selbst das Leben schwer und kann deshalb vom unglaublich soliden langen Spiel nur mit etlichen Abstrichen richtig profitieren.

Lediglich in Dänemark ließ der seit kurzem 36-jährige nichts anbrennen und zeigte der Konkurrenz nur die Rücklichter. In der Schweiz wäre es fast ein weiteres Mal soweit gewesen, mit einem Doppelbogey am 72. Loch musste er jedoch Rasmus Hojgaard (DEN) noch knapp den Vortritt lassen. Auch beim Ryder Cup zeigte der Oberwarter durchaus ansprechende Leistungen, stand aber am Ende immer mit leeren Händen da. Vergangene Woche in Madrid steigerte er sich von Donnerstag weg und war drauf und dran sogar ein Topergebnis mitzunehmen, ehe er sich am kurzen Schlussloch noch ein Bogey gönnte und so „nur“ Rang 12 nach Hause brachte.

Klar ist, dass ein 12. Platz keineswegs als schlecht einzustufen ist, bei 1,5 Millionen Euro Turnieren auf der European Tour hilft ihm dies jedoch in Sachen Top 50 der Welt kaum weiter. Näher kommt er dieser Marke von rund um Rang 60 aus mit den wenigen geholten Punkten nicht, sondern kann so maximal die Abwertung abfedern. Gerade Valderrama könnte dabei aber zur richtigen Zeit für Bernd Wiesberger kommen. Zum einen mag er den Platz durchaus, wie er selbst schon einige Male betonte, zum anderen gilt das Par 71 Terrain als eines der schwersten und anspruchsvollsten im European Tour Kalender, womit es eher darum geht Pars auf die Scorecard zu bringen, als massenweise Birdies, was Bernds Spiel tendenziell entgegenkommt.

Bereits letztes Jahr stand er am Ryder Cup Kurs von 1997 in den Teeboxen und fuhr bei unangenehmen Windbedingungen am Ende einen 31. Platz ein. Wie unglaublich schwierig sich das Gelände 2020 wirklich spielte zeigt ein Blick aufs Leaderboard, denn der spätere Austrian Open Champion John Catlin (USA) triumphierte mit einem Gesamtscore von 2 über Par, was Bände spricht. Das Turnier wurde auch ordentlich aufgewertet, denn während letztes Jahr nur um 1,25 Millionen gespielt wurde, ist das Event heuer gleich mit 3 Millionen dotiert, womit es neben ordentlichen Race to Dubai Points auch einiges an Preisgeld abzustauben gibt.

Gastspiel in Europa

Neben Bernd Wiesberger gibt sich in Sotogrande auch Matthias Schwab die Ehre. Der 26-jährige macht aufgrund der aktuellen PGA Tour Turniere mit kleinerem Starterfeld einen Abstecher nach Europa und will mit dem Start bei den Andalucia Masters endgültig die European Tourcard für kommende Saison absichern, wobei diese ihm nur noch theoretischer Natur wirklich abspenstig zu machen wäre. Nach dem verpassten Cut vor zwei Wochen in Mississippi auf der PGA Tour will der Steirer das Turnier klarerweise auch zum Formaufbau nützen um danach auf der stärksten Tour der Welt in den USA voll durchstarten zu können.

Der Wetterbericht verspricht laut derzeitiger Prognose bestes Golfwetter, denn jeden Tag sind bei leicht bewölktem Himmel Temperaturen rund um 24 Grad Celsius möglich. Einzig der Wind könnte sich wieder als richtig trickreich herausstellen, wobei vor allem am Donnerstag zum Auftakt einiges an Luftbewegung vorhanden sein könnte. Neben dem Weltranglistenersten Jon Rahm und dem Sieger der Vorwoche Rafa Cabrera Bello (beide ESP), stehen mit Matt Fitzpatrick, Andy Sullivan (beide ENG) oder Martin Kaymer (GER) in dieser Woche etliche Hochkaräter am Start, womit es auch demenstprechend hohe Weltranglistenpunkte zu ergattern geben wird.

 

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18 als Spielverderber

OPEN DE ESPANA – FINAL: Bernd Wiesberger packt am Finaltag im Club de Campo Villa de Madrid zwar mit einer 66 noch seine beste Runde der Woche aus, verpasst mit einem Bogey am Schlussloch aber noch knapp die Top 10.

Nichts deutete nach dem Donnerstag auf eine im Grunde doch noch recht erfolgreiche Woche von Bernd Wiesberger hin, denn der Oberwarter eröffnete sein erstes Turnier nach dem Ryder Cup nur mit einer zartrosa 70 (-1) und rangierte damit sogar hinter der prognostizierten Cutmarke. Auch der Freitag entwickelte sich einigermaßen zäh, bis das Geburtstagskind am Ende mit einem starken Finish glänzte und so mit der 67 (-4) recht locker den Cut stemmte.

Am Moving Day knüpfte er zunächst an das sehenswerte Ende von Runde 2 an und lag nach nur acht gespielten Bahnen bereits bei 4 unter Par. Zwar fand er auch danach noch Birdies, musste jedoch auch Fehler einstecken, weshalb es am Ende mit der zweiten 67 in Folge bei 4 unter Par blieb. Damit brachte er sich aber immerhin in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen und zeigt schließlich am Sonntag noch sein klar bestes Golf der gesamten Woche.

Die 5 als Initialzündung

Wie schon am Moving Day eröffnet er auch den Finaltag wieder mit sicheren Pars auf den ersten Löchern, verabsäumt es diesmal allerdings mit der 4 das erste Par 5 gewinnbringend zu nützen und verpasst so noch das eigentlich erhoffte frühe Birdie. Erst auf der 5 darf er dann erstmals einen Score einkreisen, nachdem er aus einer gelungenen Annäherung Profit schlagen kann.

Nachdem er dann vom zweiten Par 5 der Runde den erhofften Schlaggewinn einsacken kann, dockt er nach sieben gespielten Löchern auch wieder an den Top 10 an. Das zweite Birdie scheint den Südburgenländer auch so richtig ins Rollen zu bringen, denn schon auf der 8 legt er weiter nach und pusht sich damit endgültig unter die richtig lukrativen Ränge.

Auch nach dem Wechsel auf die letzten neun Bahnen bleibt er mit dem Fuß weiterhin am Gaspedal, krallt sich bereits auf der 10 das vierte Birdie und liegt damit plötzlich auch nur noch drei Schläge hinter dem führenden Spanier Rafa Cabrera Bello zurück. Auch die schwierige 12 übersteht er am Sonntag unbeschadet und stopft im Anschluss auf der 13 Birdieputt Nummer 5, womit er dem absoluten Spitzenfeld voll erhalten bleibt.

Selbst damit hat der achtfache European Tour Champion aber nicht genug und holt sich gleich danach am einzigen Par 5 der zweiten Neun nach gefühlvollem Chip Birdie Nummer 6 ab, womit er mittlerweile sogar bereits unter den Top 5 auftaucht. Fast kann er sein Score danach noch weiter ausbauen, allerdings lässt er sowohl auf der 16 als auch auf der 17 jeweils den Birdieputt auf Linie um Zentimeter zu kurz.

Bogey zum Abschluss

Ausgerechnet auf der kurzen 18 legt Bernd den Ball dann unangenehm im Rough ab und verschiebt am Ende noch den Parputt aus gut 1,5 Meter, womit er sich zum Abschluss noch das erste und einzige Bogey am Sonntag eintritt. Mit der 66 (-5) gelingt zwar die beste Runde der Woche, die Top 10 gehen sich so aber als 12. knapp nicht aus.

Damit lässt Bernd auch eine gute Möglichkeit verstreichen um sich wieder näher an die Top 50 der Welt heranzutasten, denn mit dem liegengelassenen Topergebnis macht er nur wenige Punkte, womit er gerade mal ein weiteres Zurückrutschen abfedern kann. Dass die Formkurve aber klar stimmt, zeigt auch ein Blick auf die letzten 40 Löcher, wo er mit -12 richtig starkes Golf zeigte. Mit besseren ersten 32 Löchern wäre der Sieg locker möglich gewesen.

Kommende Woche steht nun das Andalucia Masters in Sotogrande auf dem Programm. Der megaschwere Kurs von Valderrama könnte somit für Bernd womöglich genau zur richtigen Zeit kommen. Das war gutes Golf von mir den ganzen Tag, aber ich bin über die letzten drei Löcher sehr enttäuscht. Alles in allem war es eine wirklich schöne Woche hier in Madrid. Eine tolle Stadt und ein schöner Golfplatz“, so Bernd danach auf Instagram.

Sieg im Stechen

Adri Arnaus (67) und Rafa Cabrera Bello (69) servieren den zahlreichen spanischen Fans am Sonntag einen wahren Leckerbissen, denn die beiden Lokalmatadoren marschieren nahezu Hand in Hand bei gesamt 19 unter Par über die Ziellinie und müssen sich den Sieg im Stechen ausmachen. Dort setzt sich mit Cabrera Bello dann der routinierte der beiden mit Birdie durch und schnappt sich seinen bereits vierten European Tour Sieg der Karriere.

Leaderboard Open de Espana

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Top 10 in der Heimat

RIEGLER & PARTNER LEGENDS – FINAL: Markus Brier hat zwar am Finaltag auf den Backnine einigermaßen zu kämpfen und kann so auch nicht mehr ins Titelrennen eingreifen, mit der 71 (-1) geht sich aber beim Heimspiel im GC Murhof immerhin mit Rang 8 das nächste Topergebnis aus.

Markus Brier zeigt sich nur eine Woche nach seinem Premierensieg auf der Legends Tour auch beim Heimspiel im GC Murhof wieder von seiner allerbesten Seite, denn mit einer fehlerlosen 67 (-5) brachte er sich vor der Finalrunde sogar ins Titelgespräch. Zwar ist Mauricio Molina (ARG) an der Spitze bereits fünf Schläge weit weg, es wurden jedoch schon weit größere Vorsprünge verspielt, weshalb der 53-jährige Lokalmatador sicher alles daran setzen wird um von Beginn an Druck auf den Argentinier auszuüben.

Relativ früh macht Molina die Türe für die Verfolger dann etwas auf, nachdem er zwar auf der 1 noch ein Birdie mitnimmt, sich am Par 3 danach aber ein Doppelbogey eintritt. Ausnützen kann dies Markus Brier zunächst noch nicht, erst auf der 6 fällt dann der erste Birdieputt, der ihn bis auf zwei Schläge an den Argentinier heranbringt. Das lässt „Maudi“ so richtig heiß laufen, denn am darauffolgenden Par 5 stopft er sehenswert den Eagleputt und liegt damit plötzlich sogar kurzzeitig in geteilter Führung, bis der Südamerikaner seinerseits auf der 7 den Adler landen lässt.

Das bringt Molina auch so richtig auf den Geschmack, denn nach und nach baut er sein Score weiter aus. Markus Brier kann zwar zunächst mit einem weiteren Birdie auf der 10 noch mithalten, da sich auf der 12 und der 13 dann allerdings nur Bogeys ausgehen, wächst der Rückstand auf den Spitzenreiter sogar wieder auf unangenehme fünf Schläge an. Nur kurz kann er dann auf der 14 gegensteuern, ehe er sich auf der 15 und der 16 gleich die nächsten Fehler eintritt, was ihn endgültig aus dem Titelrennen kegelt. Zumindest bringt er aber am Ende mit der 71 (-1) auch am dritten Spieltag wieder eine rote Runde zum Recording und darf sich so in der Heimat mit Rang 8 immerhin über das nächste Topergebnis freuen.

Mit dem bereits sechsten Topergebnis verteidigt Österreichs erster European Tour Champion der Geschichte auch zwei Turniere vor Schluss seine Top 5 Platzierung in der Order of Merit und bleibt damit auch der absoluten Tourelite erhalten. Mit der starken Saison darf er auch im Jahr 2022 wieder mit Majorstarts in den USA rechnen.

„Ich habe an diesem Wochenende zweieinhalb gute Runden gespielt, aber auf einmal habe ich heute meinen Rhythmus verloren. Ab Loch zehn habe ich begonnen, die Abschläge zu verziehen. Dazu haben auch noch zwei, drei Putts nicht funktioniert, dadurch bin ich leider in eine Abwärtsspirale geraten, aber das passiert manchmal leider Gottes. Ich habe auch keine Erklärung dafür, woher das plötzlich gekommen ist. Gegen Ende der Runde hat das ganze Paket nicht mehr wirklich funktioniert“, lässt Markus Brier die Finalrunde noch einmal Revue passieren.

Solide im Mittelfeld

Gordon Manson beginnt die Finalrunde auf den Backnine und tritt sich gleich am Par 5 der 10 ein anfängliches Bogey ein. Zwar bessert er dieses recht zeitnah wieder aus, nach weiterem Fehler auf der 18 kommt er aber nur im Plusbereich auf den letzten neun Löchern des Turniers an. Dort dreht er sein Score dann aber mit einem roten Doppelpack rasch wieder in die richtige Richtung, muss jedoch abermals danach auch ein Bogey notieren. Erst gegen Ende bringt er dann noch einmal Farbe aufs Tableau, wobei zwei Birdies gegenüber einem weiteren Schlagverlust die Oberhand behalten, was ihm zum Abschluss immerhin noch mit der 71 (-1) eine rote Runde ermöglicht, was für Rang 36 reicht.

Claude Grenier ist die gesamten Backnine über vergeblich auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis und muss parallel dazu bereits drei Bogeys einstecken, womit er sich von den letzten Plätzen nicht absetzen kann. Auch auf den vorderen Neun will am Sonntag kein Erfolgserlebnis gelingen und da er sich darüber hinaus noch vier weitere Fehler eintritt, geht sich am Ende sogar nur die 79 (+7) aus, womit er den Murhof nur mit einem 64. Platz wieder verlässt.

Die beiden rot-weiß-roten Amateure im Feld Charly Bauer und Alexander Petrskovsky machen auch am Finaltag noch einmal durchwegs gute Figur. Bauer wird am Ende mit einer 73 (+1) 56., Petrskovsky mit einer 72 (Par) 59. Argentinien feiert am Ende in der Steiermark sogar einen Doppelsieg, denn Mauricia Molina lässt sich mtie iner 67 (-5) den Sieg bei 17 unter Par nicht mehr nehmen. Mit Respekabstand von vier Schlägen folgt ihm Landsmann José Coceres (67) auf Rang 2.

Leaderboard Riegler & Partner Legends

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Ins Gespräch gebracht

RIEGLER & PARTNER LEGENDS – 2. RUNDE: Markus Brier bringt sich nur eine Woche nach seinem Premierensieg auf der Legends Tour auch beim Heimspiel im GC Murhof dank einer fehlerlosen 67 wieder ins Titelgespräch.

Markus Brier konnte seine enorm starke Form, die ihm erst vergangene Woche seinen Premierensieg auf der Legends Tour einbrachte, auch beim Heimspiel im GC Murhof wieder abrufen, denn mit einer 69 (-3) reihte er sich als 10. durchwegs vielversprechend ein. Am Samstag soll nun die nächste Runde in den 60ern gelingen um auch am finalen Sonntag noch vorne mitmischen zu können. Gordon Manson und Claude Grenier mussten sich mit schwarzen Auftaktrunden anfreunden und hoffen am zweiten Spieltag auf die ersten roten Scores in der Steiermark.

Gleich vom schwierigen Par 3 der 2 entführt Markus Brier am Samstag ein Birdie und pusht sich so selbst nahezu von Beginn an in die richtige Richtung. Sein Visier hat er auch danach weiterhin unglaublich scharf gestellt und profitiert davon zwei Löcher später auch auf der zweiten kurzen Bahn der Frontnine. Da er, anders als bei seiner ersten Umrundung, die gesamten Frontnine über fehlerlos bleibt und auch vom Par 5 der 7 noch ein Birdie mitnimmt, schließt er endgültig zur absoluten Spitze auf.

Der eingeschlagenen Linie bleibt er auch nach dem Turn weiterhin treu und schnappt sich gleich am Par 5 der 10 den nächsten Schlaggewinn, der ihn endgültig in den Top 10 einmauert. Ohne jeglichen Wackler spult er in Folge die Bahnen ab, kreist am Par 5 der 14 noch einen weiteren Score am Tableau ein und marschiert schlussendlich mit der fehlerlosen 67 (-5) über die Ziellinie, womit er sich bei nur drei Schlägen Rückstand auf die Spitze und als 3. vor den letzten 18 Löchern sogar ins Titelgeschäft bringt, wenngleich Mauricio Molina (ARG) an der Spitze bei gesamt 13 unter Par bereits fünf Schläge vor dem 53-jährigen Lokalmatador liegt.

Mit der Performance zeigt sich „Maudi“ klarerweise voll zufrieden, wie er auch selbst danach sagt: „Das war eine sehr gute Runde, über die ich richtig happy bin. Bis auf zwei durchwachsene Grünschüsse auf der 3 und der 16 waren keine schlechten Schläge dabei, aber zum Glück sind dort zwei längere Par-Putts gefallen. Es war auch sehr cool, dass viele Zuschauer mit unserem Flight mitgegangen sind und für eine super Stimmung gesorgt haben. Morgen kann die Devise nur volle Attacke lauten. Ich werde sicher noch ein Schäuflein nachlegen müssen. Dann wird man ja sehen, ob es reicht, dass ich mich im Kampf um den Sieg noch wichtig machen kann.“

Plätze gutgemacht

Gordon Manson krallt sich, anders als noch am Freitag, nach drei Pars zu Beginn am Par 3 der 4 das erste Birdie, tritt sich in Folge aber sogar gleich zwei Bogeys ein, womit es klarerweise im Klassement nicht weiter nach vorne geht. Immerhin kann der gebürtige Schotte mit einem weiteren roten Eintrag noch auf den ersten neun Löchern sein Score wieder ausgleichen. Das gibt ihm sichtlich auch einen gewissen Boost, denn mit zwei weiteren Birdies zu Beginn der Backnine geht es erstmals auch spürbar im Klassement in Richtung Norden. Zwar wirft ihn kurz darauf ein Bogeydoppelpack wieder zurück, Gordon krallt sich jedoch danach noch zwei Birdies und bringt so schließlich die 70 (-2) zum Recording, womit er sich bis auf Rang 39 verbessert.

Claude Grenier ist am zweiten Spieltag als erster Österreicher unterwegs und schnappt sich nach anfänglichen Pars am Par 3 der 4 das erste Birdie, rutscht jedoch nur zwei Löcher später mit einem Fehler auch rasch wieder auf den Ausgangspunkt zurück und kommt so nach den Frontnine noch nicht vom Fleck. Wie schon am Vortag holt er sich dann gleich nach dem Turn am Par 5 der 10 das Birdie ab und kann damit etwas im Klassement Boden gutmachen. Da er daran jedoch nicht anknüpfen kann und mit zwei Bogeys und einer Doublette ein rabenschwarzes Finish hinlegt, geht sich wie schon zum Auftakt nur eine 75 (+3) aus, die ihn als 63. vom hinteren Bereich nicht wegkommen lässt.

Die beiden heimischen Amateure Charly Bauer und Alexander Petrskovsky können mit einer 75 (+3) bzw. 79 (+7) nicht mehr an die starken ersten Runden anknüpfen und rutschen im Klassement zurück.

Leaderboard Riegler & Partner Legends

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Herangearbeitet

OPEN DE ESPANA – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger arbeitet sich im Club de Campo Villa de Madrid mit der zweiten 67 (-4) in Folge an die Spitzenplätze heran.

Bernd Wiesberger hatte am Freitag lange Zeit mit Leerlauf zu kämpfen, da er aus seinem an und für sich sehr souveränen langen Spiel mit fehlendem Touch auf den Grüns kein Kapital schlagen konnte. Erst gegen Ende erwärmte sich der 14. Schläger im Bag dann doch noch und ermöglichte schließlich sogar eine 67 (-4), die den Südburgenländer bis ins gesicherte Mittelfeld marschieren ließ. Um zu den Spitzenplätzen aufschließen zu können, wird das Geburtstagskind – Bernd feierte gestern seinen 36. Geburtstag –  aber auch am Moving Day wieder eine knallrote Runde benötigen.

Mit sicheren anfänglichen Pars macht er zwar nichts verkehrt, Vorstoß geht sich so in der frühen Phase seiner dritten Runde aber noch keiner aus. Das ändert sich dann am ersten Par 5, denn mit dem Birdie kann er sich auf der 4 erstmals für das erneut solide lange Spiel belohnen. Der rote Eintrag bringt den Oberwarter auch richtig auf Betriebstemperatur, denn auf der 5 geht sich sofort das nächste Erfolgserlebnis aus, was langsam aber sicher auch die Top 10 in Sichtweite bringt.

Auch danach zeigt er weiterhin richtig starkes Golf und nimmt standesgemäß auch von der zweiten langen Bahn der Frontnine das Birdie mit, womit er endgültig die Spitzenplätze breit vor sich aufgefächert vorfindet. Wie schon nach dem ersten Par 5-Erfolgserlebnis schnürt er auch diesmal einen Doppelpack und taucht so bereits nach nur acht gespielten Löchern im Spitzenfeld auf. Kurz vor dem Wechsel auf die hintere Platzhälfte hängt ihm dann das Par 3 der 9 aber auch den ersten Fehler um, der angesichts der zuvor starken Löcher aber durchaus verschmerzbar erscheint.

In Position gebracht

Die Nummer 62 der Welt zeigt auch sofort, dass das Bogey von zuvor nur ein Ausrutscher war, denn gleich auf der 10 krallt er sich wieder ein Birdie und radiert den Faux-pas so postwendend wieder aus. Zwar wird sein Spiel dennoch etwas fehleranfälliger, wie auch ein weiteres Bogey auf der 12 unterstreicht, aus der Ruhe lässt er sich davon aber nicht bringen und stopft gleich auf der 13 und der 14 die nächsten Birdieputts, womit er es sich mittlerweile bereits in den Top 10 gemütlich macht.

Da er kurz vor Schluss am Par 3 der 17 jedoch über ein weiteres Bogey stolpert, notiert er schließlich wie schon am Freitag eine 67 (-4). Damit kann er als 21. zwar nicht aus den Spitzenrängen in die Finalrunde starten, wahrt aber, eine abschließende starke Runde vorausgesetzt, klar die Chance die Weiterreise nach Valderrama mit einem Topergebnis antreten zu können.

Ich hab heute ein paar dumme Fehler gemacht, allerdings waren auch einige echt gute Putts dabei. Dennoch fühlt es sich schon so an als wäre noch besseres möglich gewesen für mich“, so Bernd nach dem Moving Day auf Instagram. Lokalmatador Rafa Cabrera Bello notiert am Samstag eine 64 (-7) und setzt sich damit bei gesamt 17 unter Par an die Spitze.

Leaderboard Open de Espana

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Nächste Nullnummer

SHRINERS CHILDREN’S OPEN – 2. RUNDE: Sepp Straka erwischt im TPC Summerlin einen Tag zum Vergessen und geht mit einem deutlich verpassten Cut auch bei seinem dritten Saisonstart wieder leer aus.

Sepp Straka kommt auch beim dritten Saisoneinsatz nicht wirklich ins Rollen. Zwar lag Österreichs Mega-Longhitter bis kurz vor Schluss bei einem Zwischenstand von 2 unter Par und war damit auch bis auf einen Schlag an der prognostizierten Cutmarke dran, ein Doppelbogey am Par 3 der 17 warf ihn aber noch auf Level Par zurück, weshalb er mit der 71 (Par) einmal mehr dem möglichen Preisgeld hinterherläuft. Am Freitag muss somit auf der birdiefreundlichen Wiese in Las Vegas eine deutliche Steigerung gelingen, um nicht auch beim dritten Saisoneinsatz wieder mit leeren Händen dazustehen.

Gleich auf der 10 knallt Sepp ein Vollbrett aufs Fairway, lässt sich so nur noch einen Pitch ins Grün über und legt eben diesen danach bis auf wenige Zentimeter zur Fahne, was prompt im anfänglichen Birdie mündet. Ein knapp verfehltes Grün auf der 11 schlägt sich nach gefühlvollem Putt noch nicht unangenehm auf der Scorecard nieder, ein verzogener Drive auf der 12 stellt dann aber eine zu harte Nuss dar, was schließlich den Ausgleich zurück auf Level Par bedeutet. Am ersten Par 5 kommt es dann sogar noch schlimmer. Ein Abschlag in den Bunker wäre an sich noch kein großes Dilemma, da er das Grün mit dem dritten Schlag ohne Probleme erreicht, ein Dreiputt aus knapp neun Metern bedeutet dann aber gleich den nächsten Schlagverlust.

Auch danach reißen die Probleme nicht ab, denn nachdem er den Ball am Par 3 nur zwischen Grünbunker und Grün platziert und im Anschluss der Chip etwas zu lange ausrollt, muss er sogar mit dem unschönen Triplepack leben, der die Cutlinie endgültig außer Sichtweite bringt. Immerhin kann er am kurzen Par 4 der 15 mit gelochtem Birdieputt aus knapp zwei Metern wieder etwas gegensteuern. Nach einem Wasserball am Par 5 der 16 rettet er sich noch zum Par, ein weiterer Dreiputt auf der 18 bedeutet dann aber den bereits vierten Schlagverlust.

Erst danach kehrt erstmals etwas Ruhe ins Spiel ein, bis er am Par 3 der 5 den Ball an der Bunkerkante im Rough parkt und im Anschluss einen kleinen Flyer produziert, womit das nächste Bogey nicht mehr abzuwenden ist und endgültig den dritten Missed Cut in Folge besiegelt. Ein weggeballerter Drive, der ihn sogar noch einmal vom Tee durchladen lässt, mündet dann sogar in einer Doublette, was aber angesichts des ohnehin verpassten Wochenendes kaum mehr ins Gewicht fällt.

Zwar geht sich schließlich am Par 5 der 9 noch ein abschließendes Birdie aus, mehr als die 75 (+4) bringt er so aber nicht auf die Habenseite, was ihn als 141. mehr als deutlich am Cut scheitern lässt. Damit muss er auch nach dem dritten Saisonauftritt weiterhin auf die ersten Punkte warten. Sungjae Im (KOR) und Chad Ramey (USA) gehen bei gesamt 14 unter Par als Co-Leader ins Wochenende.

Leaderboard Shriners Children’s Open

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