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Autor: Klemens Widhalm

Bitterer Major-Sonntag

PGA CHAMPIONSHIP 2014 – FINAL: Bernd Wiesberger fehlt nach grandiosen Leistungen der Vortage der krönende Abschluss, er fällt auf Rang 15 zurück. McIlroy feiert seinen vierten Majorsieg.

Bernd Wiesberger kann am Finaltag der PGA Championship nicht mehr an die grandiosen Leistungen der letzten Tage anschließen und fällt im Valhalla GC mit birdleloser 74 (+3) auf Rang 15 zurück. Rory McIlroy (NIR) bleibt weiterhin unschlagbar und feiert in Louisville seinen vierten Majorsieg.

Mit einer starken 68 (-3) war Bernd Wiesberger in das letzte Major des Jahres gestartet, setzte am Freitag die zweite 68 (-3) drauf und ging so als geteilter 7. ins Wochenende. Die Sternstunde gelang ihm dann am Samstag. Im Flight der Massen mit Phil Mickelson (USA) behauptete sich Bernd Wiesberger mit der fehlerlosen 65 (-6), der besten Runde im Feld. Bei gesamt 12 unter Par verdiente er es sich als Zweiter, mit Rory McIlroy im Schlussflight auf die letzten 18 Löcher gehen zu dürfen.

Fehlende Präzision

Am Sonntag fehlt dann aber die Präzision, die das Spiel von Bernd an den ersten drei Tagen auszeichnete. Bereits zu Beginn hat er zu kämpfen um die Pars auf die Scorekarte notieren zu können. Des Öfteren verzieht er die Drives leicht, gerade genug um nicht am Fairway zu landen. Das größere Problem ist jedoch die Distanzkontrolle mit den Eisen, sonst seine Paradedisziplin, die bei den meisten Annäherungen um 10 Meter auf oder ab streuen .

Immer wieder gehen die Schläge aufs Grün übers Ziel hinaus und Bernd kann sich kaum zwingende Birdiechancen erarbeiten. Auf der 6, dem schwersten Loch des Platzes, erwischt es ihn dann erstmals. Er bringt sein 3er Holz nur links im Rough unter und hat von dort keine Chance das Grün zu erreichen. Der Chip danach bleibt etwas zu kurz und der Parputt rollt knapp am Loch vorbei.

Danach konsolidiert sich sein Spiel, allein Birdies wollen am Sonntag einfach keine gelingen. Immer wieder findet er zwar das Grün, liegt aber meist um die 10 Meter entfernt, und die Schläge am Kurzgemähten wollen am Finaltag einfach nicht im Loch verschwinden.

Platz für Platz abgerutscht

Auf Loch 12 reicht es dann erneut nicht um das Par zu notieren. Bernd liegt links neben dem Fairway und bringt das Eisen nur rechts vors Grün. Der schwere Chip über den Bunker gerät zu weit, was zwei Putts später das nächste Bogey perfekt macht. Auf der 15 geht’s dann von Bunker zu Bunker und plötzlich liegt der Reiters Hotels Pro bei 3 über Par und außerhalb der Top 10.

Zum Drüberstreuen lippt dann auch noch der Birdieputt auf der 18 aus und Bernd muss mit der birdiefreien 74 (+3) am Finaltag vorlieb nehmen. Mit dem 15. Platz verpasst Bernd auch die Chance eine neue Bestmarke in der Majorhistorie Österreichs aufzustellen. Markus Brier setzte im Jahr 2007 mit einem 12. Platz bei den Open Championship das bisherige Highlight.

An den ersten drei Tagen war Bernd Wiesberger sowohl bei den Fairwaytreffern, als auch bei der Greens in Regulation Statistik ganz vorne im Feld zu finden. Am Sonntag lässt er diese Präzision vermissen, was sich in dem Weltklassefeld unerbittlich rächt.

Werbung für Bernd und Golfland Österreich

Für seinen übers gesamte Turnier betrachtet fantastischen Auftritt, der ihn auch im Weltgolf weiter bekannt macht und unbezahlbare Werbung für das Golfland Österreich bringt, kassiert Wiesberger knapp 100.000 Euro Preisgeld, das ihn im Race to Dubai vom 44. auf den 34. Rang nach vorne bringt.

Weiter unschlagbar

Rory McIlroy bleibt auch in Kentucky unschlagbar. Nach den Open Championship und den Bridgestone Invitational holt sich der Nordire auch den Sieg beim PGA Championship und stemmt die Wanamaker Trophäe in die Höhe.

Dabei startete “Rors” alles andere als gut in den Sonntag. Auch er hat mit verzogenen Annäherungen zu kämpfen und verliert zu Beginn zwei Schläge. Dann aber gibt er der Runde den Turnaround, notiert auf der 7 ein Birdie und marschiert auf der zweiten Platzhälfte mit einem Eagle und zwei weiteren Birdies der Konkurrenz um einen Schlag davon. “In dieser Art und Weise zu gewinnen, von einem Rückstand zurückzukommen, das bedeutet mir eine Menge. Ich weiß nun, dass ich es mit allen aufnehmen kann und nach so einem harten Kampf am Ende als Sieger hervorgehe.”

Schlussendlich notiert er am Sonntag die 68 (-3), die bei gesamt 16 unter Par zum Sieg reicht. Phil Mickelson locht auf der 18 fast seinen Chip zum Eagle und geht so beinahe noch ins Stechen, der Ball rollt aber Zentimeter am Loch vorbei und “Lefty” muss sich nach der 66 (-6) mit dem Runner-up Finish zufriedengeben. Rickie Fowler (USA) teilt sich nach der 68 (-3) den 3. Platz mit Henrik Stenson (SWE) (66). Fowler beendet damit alle vier Majorturniere dieses Jahres in den Top 5.

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Ungebremst zurück

NORWEGIAN CHALLENGE 2014 – FINAL: Manuel Trappel und Martin Wiegele fallen am Finaltag in Norwegen weiter zurück.

Manuel Trappel und Martin Wiegele fallen am Finaltag der Norwegian Challenge weiter zurück und verpassen die Chance auf wichtiges Preisgeld vom Miklagard GC.

Manuel Trappel bringt sich zunächst mit der 67 (-5) und danach mit der 70 (-2) in eine hervorragende Ausgangslage in Norwegen. Vom 5. Platz aus geht der Vorarlberger ins Wochenende und hat die Chance auf einen absoluten Spitzenplatz.

Seit dem Samstag aber will dann nicht mehr viel gelingen. Bereits am Moving Day geht es mit der 73 (+1) am Leaderboard etwas zurück, am Sonntag benötigt er dann mit der 76 (+4) schon einen Fallschirm um nicht zu hart aufzuschlagen.

Dabei beginnt die Runde noch souverän, allein Birdieputts wollen keine im Loch verschwinden. Auf der 7 und der 9 reicht dann das Talent zweimal nicht aus und der ehemalige Amateur Europameister tritt im Klassement den Rückzug an.

Zwar kann er zu Beginn der Backnine noch einmal kurz Gegensteuern, mit drei weiteren Schlagverlusten muss er aber mit der 76 (+4) leben und beendet die Norwegian Challenge nur auf Rang 47. Damit verpasst Manuel Trappel auch wichtiges Preisgeld für die Order of Merit.

Am Rückzug

Auch Martin Wiegele erarbeitet sich mit Runden von 70 (-2) und 71 (-1) Schlägen an den ersten beiden Tagen einen Platz im Finalfeld. Der Routinier freute sich vor dem Turnier bereits auf Norwegen, konnte er doch an eben dieser Wirkungsstätte seinen ersten großen Erfolg der Karriere feiern.

Doch auch bei ihm gibt es am Wochenende nur eine Richtung und diese zeigt nach Süden. Auch er verpasst am Samstag mit der 73 (+1) einen Move nach vorne und nimmt den Finaltag aus dem Niemandsland des Klassements in Angriff.

Am Sonntag verhagelt es ihm dann bereits den Start gehörig. Gleich vier Bogeys muss er auf den ersten fünf Löchern notieren und bleibt damit ganz weit hinten stecken. Nur einmal kann er kurz durchatmen, nachdem ein Birdie gelingt. Erst gegen Ende gelingt zählbares, mit der 75 (+3) beendet er den Challenger aber im hinteren Bereich des Leaderboards. Der 63. Platz beschert dem Steirer diesmal nur wenig Preisgeld aus dem hohen Norden.

Der Franzose Benjamin Hebert sichert sich bei gesamt 15 unter Par den Sieg vor dem Deutschen Florian Fritsch bei 13 unter Par.

>> Leaderboard Norwegian Challenge 

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Unstoppable!

PGA CHAMPIONSHIP 2014 – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger spielt am Samstag entfesseltes Golf und geht im Finalflight am Sonntag mit Rory McIlroy auf die letzten 18 Löcher im Valhalla GC.

Bernd Wiesberger setzt am Moving Day bei den PGA Championship im Valhalla GC neue Maßstäbe im österreichischen Golfsport. Der Burgenländer notiert die Tagesbestmarke von 65 Schlägen (-6) und geht bei nur einem Schlag Rückstand auf Rory McIlroy (NIR) mit dem Nordiren im Finalflight auf die letzten 18 Löcher. “So etwas hätte ich vor der Woche nicht erwartet, obwohl ich früh und gut vorbereitet hierherkam. Aber ich weiß, dass ich es auf draufhabe auf einer ganz großen Bühne mithalten zu können.”

“Es geht hier gerade ein absoluter Traum in Erfüllung. Allein, dass ich mit Phil Mickelson in einem Flight spielen kann ist sowas wie ein Kindheitstraum von mir. Er war und ist immer eines meiner größten Vorbilder im Golf,” meint er nach seiner Wahnsinnsrunde im Interview.

So etwas hat es in Österreichs Golfgeschichte bislang noch nicht gegeben. Bereits an den ersten beiden Tagen dreht Bernd Wiesberger in Kentucky richtig auf und geht als geteilter 7. ins Wochenende. Am Moving Day spielt der Reiters Hotels Pro dann entfesseltes Golf und sorgt dafür, dass nun auch die amerikanischen TV-Kommentatoren seinen Namen unfallfrei aussprechen können.

Im Flight der Massen – Bernd ist am Samstag mit dem US-amerikanischen Publikumsliebling Phil Mickelson unterwegs – fühlt sich der Oberwarter von Beginn an wohl und spielt unwahrscheinlich sicheres Golf. Ein ums andere Mal bringt er präzise Teeshots auf die Fairways und hat auch das Visier in Richtung Grün perfekt eingestellt.

Erste Birdies

So ist es nur eine Frage der Zeit, bis der erste Birdieputt den Weg ins Ziel findet, auf der 4 ist es so weit. Auch danach kommt der Pro aus Bad Tatzmannsdorf nie in die Verlegenheit ein Bogey notieren zu müssen. Noch vor dem Turn gelingt dann das zweite Birdie und Bernd klopft vehement an der absoluten Spitzengruppe an.

Auch auf den Back 9 gibt es keine Wackler, kein Verziehen und keine Unsicherheiten in allen Aspekten seines Spiels. Die Belohnung für die Traumperformance folgt. Die 12 spendiert ihm nach einer messerscharfen Annäherung sein insgesamt drittes Birdie.

Perfektes Finish

Was Österreichs Nummer 1 dann auf den letzten drei Löchern abbrennt, verdient das Prädikat Weltklasse. Auf der 16 passt die Annäherung auf nicht einmal einen Meter, was das nächste Birdie zur Folge hat. Ein Loch später haben die Massen dann schon den Eaglejubel auf den Lippen, die Annäherung am Par 4 bleibt aber doch noch an der Lochkante hängen. Das Birdie notiert er im Vorbeigehen.

Endlich kann er danach auch ein Par 5 in dieser Woche zu einem roten Eintrag überreden. Bernd entscheidet sich zur Attacke, verzieht aber erstmals am Samstag ein Eisen leicht und bleibt am geteilten Fairway auf der rechten Seite vor dem Grün hängen.

Was bleibt, ist ein difiziler Chip über den Grünbunker, den er aber fast zum Eagle locht. Zum dritten Mal auf den letzten drei Löchern ist das Birdie nur Formsache und er macht die 65 (-6) perfekt, die ihm den alleingen 2. Platz bei gesamt 12 unter Par einbringt.

Lange Zeit sieht es so aus, als könne er sich sogar mit Rory McIlroy die Führung teilen, der Nordire locht aber den doch längeren Birdieputt auf der 18 und liegt nach der 67 (-5) so bei insgesamt 13 unter Par alleine in Führung. Bernd wird am Sonntag mit der Nummer 1 der Welt im Finalflight der PGA Championship die letzten 18 Löcher in Angriff nehmen.

Ein neuer Maßstab

Bernd Wiesberger setzt mit der Traumwoche in Louisville neue Maßstäbe im österreichischen Golfsport. Bislang war das beste Ergebnis nach drei Runden ein 20. Platz vonMarkus Brier 2007 bei den Open Championship, mit Tiger Woods (USA) als Spielpartner am Moving Day. Beendet hat Brier das Major schlussendlich auf Rang 12, was nach wie vor das beste Ergebnis eines Österreichers bei einem Majorturnier darstellt.

Rickie Fowler (USA) lauert nach der 67 (-5) nur einen Schlag hinter dem Oberwarter auf Rang 3. Platz 4 teilen sich Phil Mickelson – er bringt ebenfalls die 67 (-5) zum Recording – und Jason Day (AUS), der die 69 (-2) notiert.

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Von Rot auf Schwarz

NORWEGIAN CHALLENGE 2014 – 3. RUNDE: Manuel Trappel und Martin Wiegele fallen mit 73er Runden im Klassement zurück.

Nach zwei roten Runden im Miklagard GC müssen bei der Norwegian Challenge sowohl Manuel Trappel als auch Martin Wiegele mit 73er (+1) Runden vorlieb nehmen und fallen im Klassement zurück.

Manuel Trappel erarbeitete sich mit der 67 (-5) zum Auftakt und der 70 (-2) am Freitag eine hervorragende Ausgangsbasis für das Wochenende. Vom 5. Platz aus nimmt der Vorarlberger den Moving Day in Angriff und hat die komplette Spitzengruppe nur wenige Schläge vor sich.

Der Start gelingt dann auch am Samstag nach Plan. Auf der 4 und der 5 fallen die ersten Putts zu Birdies und er orientiert sich weiter nach oben und klopft sogar an den Top 3 an. Dann allerdings verpufft der Schwung jäh. Noch vor dem Turn passieren die ersten Bogeys und er kommt nur bei Level Par auf die Backnine.

Auch dort will der Rhythmus nicht mehr wirklich zurückkommen. Zwar gelingt das dritte Birdie, das ihn wieder in den roten Bereich zurückbringt, mit drei Bogeys danach fällt er im Klassement aber weit zurück und kann auf der 18 mit einem letzten roten Eintrag nur noch Schadensbegrenzung betreiben.

Auf der norwegischen Birdiewiese fällt Manuel Trappel mit der 73 (+1) bis auf den 27. Rang zurück und muss am Finaltag nun die Zügel wieder anziehen um wichtiges Preisgeld für die Order of Merit zurück nach Österreich zu nehmen.

Schlechte Chancenverwertung

Martin Wiegele wollte eigentlich am Moving Day das Feld von hinten aufrollen. Auf einer seiner absoluten Lieblingswiesen – auf genau diesem Kurs feierte der Steirer seinen ersten großen Sieg – passt jedoch am Samstag schlicht die Chancenauswertung nicht.

Schon die 1 hält in Form einer Doublette einen mehr als nur durchwachsenen Beginn parat. “Ich hab auf der 1 nach einem perfekten Drive mit dem Sandwedge drübergedünnt und schon wars passiert.” Mit Willen und Kampfkraft stemmt er sich dann aber dagegen und dreht bis zum Turn sein Ergebnis mit drei Birdies sogar in den roten Bereich.

Doch die Backnine beginnen ähnlich verhagelt wie die Frontnine. Wieder muss er zwei Schläge abgeben, diesmal jedoch mit zwei Bogeys. Und wieder kämpft, kratzt und zwickt er um zurückzukommen, was erneut gelingt. Einmal noch wiederholt sich das bereits Gesehene dann, bis ihm ein abschließender Schlagverlust endgültig die Parrunde zunichte macht. Nach der 73 (+1) geht er nur von Rang 58 aus in den Schlusstag und hadert im Clubhaus mit der Chancenauswertung: “Das war heute leider einfach katastrophal!”

Benjamin Hebert (FRA) führt bei gesamt 15 unter Par.

>> Leaderboard Norwegian Challenge 

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On fire durch Valhalla

PGA CHAMPIONSHIP 2014 – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger sorgt mit der zweiten 68 für ein Karrierehighlight und liegt nur drei Schläge hinter dem Führenden Nordiren Rory McIlroy.

Bernd Wiesberger schafft am Freitag bei den PGA Championship ein absolutes Karrierehighlight. Der Burgenländer ringt dem Valhalla GC in Kentucky die zweite 68 (-3) ab und geht von Platz 7 aus in den Moving Day.

Schon nach der ersten Runde deutete es sich an, dass Bernd Wiesberger in dieser Woche alle Aspekte seines Spiels im Griff hat. Der Oberwarter brachte zum Auftakt die 68 (-3) ins Clubhaus und platzierte sich damit nur ganz knapp hinter den Top 10.

Am Freitag scheint es dann in den Morgenstunden in Louisville so, als würden die Regengötter etwas gegen die letzte Ruhestätte der Wikinger haben. “It’s raining cats and dogs here!”, war die erste Twittermeldung die aus Kentucky hereinflatterte. Und die Katzen und Hunde machten bereits nach nur 15 Minuten Spielzeit ein Weiterspielen unmöglich.

Heftigster Regen sorgte für eine knapp 50 minütige Unterbrechung, da sich mittlerweile schon das Wasser auf den Grüns und den Fairways staute. Danach flaute der Regen aber zumindestens teilweise ab, weswegen dann planmäßig Wasserball gespielt werden konnte.

Bernd Wiesberger betrifft die Verzögerung nur peripher – der Reiters Hotels Pro ist erst mit später Tee-Time unterwegs – diese verschiebt sich jedoch nochmals nach hinten, weshalb er er erst um 21:15 MEZ seine zweite Runde in Angriff nehmen kann.

Bogey zum Auftakt

Der Start misslingt dann gleich einmal. Zwar agiert Bernd wie schon am Tag zuvor grundsouverän vom Tee, die Annäherung bleibt aber etwas zu kurz, was gleich einmal den ersten Schlagverlust zur Folge hat. Doch der scheint Österreichs Nummer 1 nur noch weiter anzuspornen, denn was danach folgt ist aus rotweißroter Sicht so noch nicht dagewesen.

Ein ums andere Mal zimmert der Pro aus Bad Tatzmannsdorf zunächst seine Abschläge auf die Fairways und danach die Annäherungen auf die Grüns. Zum Drüberstreuen müssen sie in Louisville teilweise schon das Kurzgemähte mit Teflon überziehen, damit der Putter von Bernd nicht kleben bleibt.

Auf der 4 und der 5 wird er dann erstmals für sein starkes Golf belohnt. Zunächst fällt der Birdieputt nach lasergenauem Eisen, am Loch danach geht es sich auch aus knapp 7 Metern aus. Auch die 6, “The Bear” wie das weltberühmte Dogleg über den Creek genannt wird, absolviert er mit Bravour, obwohl der Abschlag diesmal links im Rough landet.

Noch vor dem Turn klingelt es dann ein weiteres Mal in der Birdiekassa. Der dritte rote Eintrag glückt mit dem dritten Singleputt auf der 9 und Bernd pirscht sich immer weiter an die Spitze heran.

Zielgenau

Auch nach dem Turn hat er sein Spiel perfekt im Griff. Einziges Manko sind auch am Freitag die Par 5 Bahnen, worin er nach eigener Aussage das größte Verbesserungspotenzial sieht. Allerdings muss man am zweiten Spieltag die äußeren Verhältnisse berücksichtigen. Durch die Wassermassen spielt sich der ohnehin lange Platz immer länger, weswegen er keine Chance sieht die Grüns mit dem zweiten Schlag zu attackieren.

Das nächste Birdie gelingt aber auch ohne Par 5, denn die selbst aufgelegte Chance auf der 12 (Par 4) lässt er sich nicht nehmen und macht wieder einen Schritt näher an die Spitze heran. Zum ersten Mal auf den Backnine geht sich dann nach einem leicht links verzogenen Drive das Par nicht aus, da er einen Ast trifft und der Ball von dort im Wasser landet.

Die Antwort lässt aber nicht lange auf sich warten, denn Bernd zirkelt auf der 16 – dem drittschwersten Loch des Tages – den Ball perfekt aufs Grün und holt sich den verlorengegangenen Schlag postwendend wieder zurück.

Auf der 18, dem dritten Par 5 der Runde, passt dann der Abschlag erneut und Bernd entscheidet sich zu attackieren. Die Annäherung gerät aber etwas zu lang. Mit Chip und Zweiputt notiert er zum Abschluss aber das Par und macht die zweite 68 (-3) perfekt.

Damit stemmt Bernd Wiesberger nicht nur den ersten Cut bei einem Majorturnier auf US-amerikanischem Boden, der Oberwarter geht sogar vom ausgezeichneten 7. Platz aus in den Moving Day und liegt nur drei Schläge hinter dem Führenden Rory McIlroy (NIR).

In bestechender Form

Der Nordire agiert nach seinem Sieg bei den Open Championship und dem Sieg beim WGC im Firestone CC weiterhin in bestechender Form. Die alte und neue Nummer 1 der Welt packt am Freitag auf seine 66er (-5) Auftaktrunde, die 67 (-4) drauf und liegt bei gesamt 9 unter Par in alleiniger Führung. Erste Verfolger sind Jason Day (AUS) und Jim Furyk (USA) bei -8. Phil Mickelson (USA) teilt sich den 7. Platz mitBernd Wiesberger.

Tiger Woods (USA) schleppt sich einmal mehr unter starken Schmerzen 18 Löcher lang über den Platz, der Cut ist nach der zweiten 74 (+3) aber in weiter Ferne. Der Publikumsliebling verpasst den Finaleinzug als 117. klar. Auch US Open ChampionMartin Kaymer (GER) kann das Wochenende nur noch im TV verfolgen. Er verpasst nach der 74 (+3) als 75. den Cut um einen einzigen Schlag.

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Mit Ambitionen

NORWEGIAN CHALLENGE 2014 – 2. RUNDE: Manuel Trappel cuttet als 5. in den Moving Day und hat alle Chancen auf dickes Preisgeld aus Norwegen.

Manuel Trappel bringt am Freitag bei der Norwegian Challenge erneut eine rote Runde zum Recording und cuttet in den Top 10 ins Wochenende. Auch Martin Wiegele darf am Samstag im Miklagard GC erneut aufteen.

Nach der fehlerfreien 67 (-5) brachte sich Manuel Trappel bereits zum Auftakt in eine gute Position für die weiteren Tage. Am Freitag kann er dann trotz durchwachsenem Beginn – der Vorarlberger startet mit einem Bogey auf der 10 – das Tempo hochhalten und cuttet mit der 70 (-2) in den Top 10 ins Wochenende.

Schon früh kann er auf das anfängliche Bogey reagieren, notiert zwei Birdies und hat auch auf den zweiten Schlagverlust die passende Antwort noch vor dem Turn parat. Auf den Frontnine lässt er die Sache dann etwas geruhsamer angehen, ehe er auf der 6 seinen Eagleputt versenkt und damit erstmals heftig an den Top 5 anklopft.

Erst ein abschließendes Bogey macht ihm die zweite Runde in den 60ern noch zunichte. Dennoch geht sich vor dem Moving Day mit der 70 (-2) der geteilte 5. Platz aus und somit eine perfekte Ausgangslage.

Starker Beginn

Martin Wiegele startet auf einer seiner Lieblingswiesen – im Miklagard GC feierte der Routinier seinen ersten großen Sieg der Karriere – wie aus der Pistole geschossen und notiert schon auf den ersten beiden Bahnen jeweils ein Birdie.

Danach ebbt der Schwung aber ab. Nur einen Schlagverlust muss der Steirer auf der 7 noch verarbeiten, danach spielt er lange Zeit grundsolide, ehe er gegen Ende noch einmal ein Birdie und ein Bogey auf die Scorecard bringt. Mit der 71 (-1) cuttet er als 46. ins Wochenende in Norwegen.

Schwaches Finish

Sowohl Jürgen Maurer, als auch Benjamin Weilguni geben am Ende ihrer Runde den sichergeglaubten Einzug ins Wochenende noch aus der Hand. Maurerstartet auf den Backnine und bleibt bei zwei Birdies fehlerfrei. Erst auf den Frontnine erwischt es ihn. Zunächst bessert er beide roten Einträge wieder aus und fällt mit drei abschließenden Bogeys mit der 75 (+3) bis auf den 88. Platz zurück.

Benjamin Weilguni ergeht es ähnlich. Er geht bei 2 unter Par auf die Backnine und beendet seine Runde mit zwei Bogeys und einer Doublette. Am Ende steht er mit der 74 (+2) beim Recording und liegt nur auf Rang 112.

Den Rang teilt er sich mit Lukas Nemecz, der in dieser Woche in keinen Spielrhythmus findet. Auch er kommt nur mit der 74 (+2) zurück ins Clubhaus und verpasst wie sein Landsmann auf Platz 112 den Cut.

Der Deutsche Florian Fritsch führt auch nach dem zweiten Spieltag. Er hat bei gesamt 13 unter Par einen Schlag Vorsprung auf den ersten Verfolger Benjamin Hebert (FRA).

>> Leaderboard Norwegian Challenge 

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Nur noch zu zweit

ASERBAIDSCHAN GOLF CHALLENGE OPEN 2014 – 2. RUNDE: Lukas Nemecz und Florian Prägant stemmen als einzige Österreicher den Cut im Land des Feuers.

Nach dem ersten Spieltag lagen lediglich Lukas Nemecz und Martin Wiegele bei den Azerbaijan Golf Challenge Open im Cutbereich. Am Freitag haben dann fast alle Österreicher zu kämpfen. Übrig bleiben schlussendlich nur Lukas Nemecz undFlorian Prägant, die im National Azerbaijan Golf Club auch am Wochenende noch abschlagen dürfen.

Lukas Nemecz hat am zweiten Spieltag klar mehr zu kämpfen als noch am Donnerstag. Der Neo Challenge Tour Pro beginnt auf der zweiten Platzhälfte und kommt nach einem Birdie und einem Bogey bei Level Par auf die vorderen neun Löcher. Auch dort muss er ein Bogey verzeichnen, das er mit Fortdauer der Runde aber wieder aufholen kann. Mit der 72 (Par) lässt er als 40. zumindestens am Cut keine Zweifel aufkommen. Für ein Spitzenergebnis muss am Samstag aber eine klare Steigerung erfolgen.

Starke Birdiequote

Florian Prägant ist nach der 75er (+3) Runde am Donnerstag bereits zu einer Aufholjagd gezwungen und er kann diese mit starker Birdiequote realisieren. Zwar spendieren ihm die Frontnine lediglich eines, nach dem Turn aber dreht er sein Tagesergebnis mit vier weiteren roten Einträgen und nur einem einzigen Schlagverlust klar in den Minusbereich und cuttet mit der 68 (-4) gerade noch als 55. in den Moving Day.

“Ich hab heute gut gespielt und auch ein paar Putts gelocht und hatte außerdem einige wirklich gute Parsaves. Es war eigentlich auch gestern okay, da hatte ich nur leider das Triplebogey dabei.”, fasst Florian Prägant seine zweite Runde kurz zusammen.

Keine Aufholjagd

Martin Wiegele hat nach der 70 (-2) vom Donnerstag alle Trümpfe in der Hand, findet am Freitag aber überhaupt keinen Rhythmus und fällt mit der 75 (+3) bis auf Rang 81 zurück und verpasst so das Wochenende im Land des Feuers. “Das war heute ein seh enttäuschender Tag, an dem nichts so funktioniert hat wie es gewollt war.”, gibt er danach kurz und knapp ein Statement ab. Dieses Schicksal teilt er sich mit Roland Steiner, der nach der 75 (+3) zum Start bereits aufholen muss. Dies gelingt dem Steirer nicht, wie fünf Bogeys und nur drei Birdies beweisen. Damit scheitert er nach der 74 (+2) als 104. am Cut.

Manuel Trappel musste ebenfalls bereits eine Aufholjagd starten, die ihm mit der 72 (Par) aber nicht gelingt. Nachdem der Vorarlberger in letzter Zeit im Dauereinsatz war, scheint etwas die Luft draußen zu sein. Als 116. scheitert auch er relativ klar an der Cutmarke von 1 unter Par.

Ben Evans (ENG) geht bei insgesamt 11 unter Par als Führender in den Moving Day.

>> Leaderboard Azerbaijan Golf Challenge Open

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Rot im Osten

ASERBAIDSCHAN GOLF CHALLENGE OPEN 2014 – 1. RUNDE: Lukas Nemecz und Martin Wiegele starten gut in den fernöstlichen Challenger. Roland Steiner, Florian Prägant und Manuel Trappel müssen zulegen.

Lukas Nemecz und Martin Wiegele erwischen bei den Azerbaijan Golf Challenge Open einen gelungenen Auftakt. Roland Steiner, Florian Prägant und Manuel Trappel müssen im National Azerbaijan Golf Club am Freitag bereits zulegen.

Nach Kasachstan scheint seit heuer auch Aserbaidschan im Challenge Tour Kalender auf. Der komplett neue Platz in Quba soll zukünftig auch den Tourismus der Gegend ankurbeln. Mit einem hohen Preisgeld von gleich 300.000 Euro lockt das Land die Challenge Tour Professionals auf das brandneue Gelände und sorgt so für gelungene Werbung in eigener Sache.

Lukas Nemecz kommt mit der neuen Par 72 Wiese zum Auftakt durchwegs gut zurecht. Der Steirer notiert gleich auf seinen ersten beiden Bahnen Birdies und schraubt mit einem weiteren roten Eintrag seinen Score bereits früh tief nach unten. Erst kurz vor dem Turn passiert dann auch der erste Schlagverlust.

Auf den Backnine passiert lange Zeit nichts Erwähnenswertes, ehe er gegen Ende der Runde noch einmal Farbe auf die Scorecard bringt. Zunächst holt er sich den verlorengegangenen Schlag wieder zurück, doch just am Schlussloch verliert er ihn auch wieder. Dennoch schafft er es den starken Beginn bis zum Ende zu verwalten und positioniert sich nach der 70 (-2) als 26. im vorderen Mittelfeld des Leaderboards.

“Der Platz ist schon super angewachsen hier, zwar etwas wellig und hügelig, aber durchaus gut designt. Vor allem das Semirough und das Rough sind sehr tourlike hier. Da die Grüns etwas ausgebrannt sind, ist es enorm wichtig den Ball auf den Fairways zu platzieren um danach den Ball auch auf den Grüns unterzubringen.”, gibt Lukas Nemecz eine kurze Übersicht über den neuen Kurs. “Mit meinem Auftakt bin ich ganz zufrieden. Ich hab viele Fairways und Grüns getroffen. Leider sind einige gute Putts ausgelippt. Ich muss einfach geduldig bleiben und meinen Gameplan weiter durchziehen.”, fasst er abschließend noch seine Auftaktrunde zusammen.

Martin WiegeleWie Lukas Nemecz steht auch Martin Wiegele mit der 70 (-2) beim Recording, allerdings taucht der Routinier erst im Finish in den roten Bereich ab. Er startet auf den Backnine und trägt auf eben diesen bei zwei Bogeys nur ein Birdie ein. Nach dem Wechsel auf die vordere Platzhälfte lässt er dann die Schlagverluste aber komplett aus. Zunächst stellt er sein Tagesergebnis wieder auf Even Par und quetscht aus den letzten beiden Löchern gleich zwei Birdies und teilt sich damit den 26. Platz mit seinem Landsmann.

“Das war ein passabler Start. Ich war wegen eines schlechten ersten Teeschusses etwas verunsichert und das hat ein wenig gedauert bis ich wieder das Vertrauen hatte. Der Platz ist ziemlich schwer mit hohem Rough und beinharten Grüns. Es gibt auch einige tricky Löcher hier mit Wind, bei dem man sich nie sicher ist aus welcher Richtung er jetzt tatsächlich kommt.”, zeigt sich Martin Wiegele mit der Auftaktrunde durchaus zufrieden und gibt einen Einblick über das Platzlayout.

Mit Luft nach oben

Roland Steiner beginnt auf den Backnine souverän und taucht nach vier Löchern auch erstmals in den Minusbereich ab. Noch auf der hinteren Platzhälfte reicht dann aber einmal das Talent nicht mehr und er muss auch das erste Bogey notieren. Mit einem Bogey-Birdie-Bogey Sandwich auf den Frontnine macht er dann die 73 (+1) zum Auftakt perfekt und muss als 84. am Freitag bereits zulegen um das Wochenende nicht zu verpassen.

Florian Prägant stolpert bereits früh über etliche Schlagverluste. Der Kärntner notiert auf der hinteren Platzhälfte zwei Bogeys und sogar ein Triplebogey und liegt damit schnell im hinteren Bereich des Leaderboards. Erst auf den Frontnine gelingen dann auch drei Birdies, mit einem weiteren Bogey ist aber nicht mehr als die 75 (+3) für ihn zu holen. Vom 122. Platz aus muss er bereits ordentlich zulegen um auch am Samstag noch aufteen zu dürfen.

Manuel Trappel ist als einziger Österreicher am Donnerstag mit später Tee-Time unterwegs und findet von Beginn an keinen Rhythmus. Noch auf den Backnine muss er zwei Bogeys notieren und kann auch auf den vorderen neun Löchern Schlagverluste nicht verhindern. Schlussendlich steht er nur mit der 76 (+4) beim Recording und muss am Freitag vom 134. Platz aus gehörig zulegen.

Edouard Espana (FRA), Garrick Porteous (ENG) und Jeff Winther (DEN) teilen sich nach der 65 (-7) die Führungsposition.

>> Leaderboard Azerbaijan Golf Challenge Open

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Moving Forward

LE VAUDREUIL CHALLENGE 2014 – 3. RUNDE: Manuel Trappel weiß den Moving Day großteils gut auszunützen und spielt sich im Klassement um etliche Plätze nach vorne.

Manuel Trappel kann den Moving Day bei der Le Vaudreuil Golf Challenge großteils gut ausnützen und spielt sich im Klassement um etliche Plätze weiter nach vorne. Ein weiterer Spitzenrang im Golf PGA France du Vaudreuil würde dem Vorarlberger im Hinblick auf die kommenden Aufgaben enorm weiterhelfen.

Manuel Trappel cuttete nur dank eines späten Birdies am Freitag gerade noch ins Wochenende. Der Moving Day funktioniert dann wieder besser, wie bereits zwei frühe Birdies beweisen. Danach hält der ehemalige Amateur Europameister sein Spiel gekonnt zusammen, ehe nach dem Turn das Talent kurzzeitig nicht mehr ausreicht und er das erste aber auch einzige Bogey der Runde kassiert.

Gute Antwort

Dieses weiß er aber postwendend auszugleichen und nimmt auf den letzten drei Löchern noch zwei weitere rote Einträge mit, die schlussendlich die 67 (-4) perfekt machen. Ein wichtiger Schritt, da er im Klassement so etliche Plätze gutmachen kann und als 29. den Finaltag in Angriff nehmen wird.

Nach dem Top 10 Platz in der nächsten Woche wahrt er mit dem durchwegs starken Moving Day auch die Chance auf das nächste Spitzenresultat auf der Challenge Tour. Manuel Trappel benötigt zwingend starke Ergebnisse um bei den kommenden großen Turnieren ebenfalls mit von der Partie sein zu können.

Die Führung belegt Jens Fahrbring (SWE) bei gesamt 12 unter Par.

>> Leaderboard Le Vaudreuil Challenge

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Gerade noch

LE VAUDREUIL CHALLENGE 2014 – 2. RUNDE: Manuel Trappel schafft mit einem späten Birdie gerade noch den Sprung ins Wochenende.

Manuel Trappel rettet sich bei der Le Vaudreuil Golf Challenge dank eines späten Birdies ins Wochenende und wahrt im Golf PGA France du Vaudreuil die Chance auf wichtiges Preisgeld.

Manuel Trappel macht es am Freitag in Frankreich ungewollt spannend. Der Vorarlberger geht nach der 70 (-1) vom ersten Spieltag aus dem Mittelfeld in die zweite Runde und startet diese auch grundsouverän. Schon die 12 spendiert ihm das erste Birdie und es scheint, als könne er an die starken Leistungen der letzten Woche nahtlos anschließen.

Erst ein Bogeydoppelschlag auf der 14 und der 15 bringen ihn etwas aus dem Rhythmus und es soll lange Zeit nichts Zählbares gelingen. Richtig bitter wird es dann nach dem Turn auf der 6, nachdem er den insgesamt dritten blauen Eintrag verzeichnen muss und damit sogar hinter die prognostizierte Cutmarke zurückfällt.

Kurz vor dem Ende seiner Runde fällt dann aber auf der 8 der erlösende Birdieputt und der ehemalige Amateur-Europameister schafft schlussendlich doch noch mit der 72 (+1) und als 58. den Sprung ins Wochenende. Damit wahrt Manuel Trappelauch die Chance auf wichtiges Preisgeld, dass er für die kommenden großen Turnier zwingend benötigt um auch dort im Starterfeld vertreten zu sein.

Mit Jens Fahrbring (SWE), Filippo Bergamaschi (ITA) und Jason Palmer (ENG) teilen sich gleich drei Spieler bei 10 unter Par die Führungsposition.

>> Leaderboard Le Vaudreuil Challenge

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