Autor: Klemens Widhalm

In Schlagdistanz

SLOVAKIA CHALLENGE – 2. RUNDE: Lukas Nemecz und Martin Wiegele gehen im Penati Golf Resort in Schlagdistanz zu den Toprängen ins Wochenende.

Lukas Nemecz zeigte sich zum Auftakt von seiner ganz sicheren Seite. Der Steirer musste am Donnerstag am Weg zur 68 (-4) nicht ein einziges Bogey notieren, fand aber gleich vier Birdies, womit er sich in eine richtig gute Position bringen konnte.

Am Freitag läuft dann zu Beginn auf den Backnine nicht wirklich viel zusammen im Spiel des Steirers, denn zwei schnelle Bogeys auf der 11 und der 13 kosten ihm rasch etliche Plätze. Erst am Par 6 der 15 weiß Lukas erstmals gegenzusteuern und nimmt von einer der längsten Bahnen der Welt auch das erste Birdie mit.

Das Erfolgserlebnis stabilisiert zwar sichtlich das Spiel des Grazers, so richtig auf Touren kommt der Birdiemotor am Freitag aber nicht, denn auch auf den Frontnine setzt sich das Geduldsspiel weiter fort. erst die 7 erbarmt sich dann noch und ermöglicht Lukas zumindestens den scoretechnischen Ausgleich. Mit der 72 (Par) büßt er zwar einige Ränge ein, bleibt aber als 29. immerhin in Schlagdistanz zu den Toprängen.

“Es war heute deutlich windiger und auch die Fahnenpositionen waren schwieriger gesteckt, deshalb sind die Scores heute generell höher als gestern. Ich hab heute die Bäller leider nicht mehr so gut getroffen wie gestern und leider will auch der Putter noch immer nicht so ganz mitspielen. Jetzt heißt es mal ein ordentliches Putt-Training einlegen, damit es am Wochenende noch nach vorne geht”, beschreibt Lukas seine Hauptprobleme am Freitag.

Gleiche Ausgangslage

Auch Martin Wiegele war am Donnerstag richtig stark unterwegs, denn lediglich ein Par 5 Bogey verhinderte eine fehlerfreie Runde. Nach der 69 (-3) hat auch er eine durchwegs vielversprechende Ausgangslage inne. Wie schon am Vortag startet er auch am Freitag wieder gut in den Tag und findet schon früh ein Birdie am Par 5 der 2. Auch in Folge zeigt er starkes Golf und pusht sich mit einem Birdiedoppelpack auf der 6 und der 7 sogar bis in die absolute Topregion nach vor. Erst ein Bogey kurz vor dem Turn bremst die Euphorie erstmals etwas ab.

Das Bogey läutet auch eine kleine Schwächephase ein, denn der Routinier nimmt danach zwar zwei weitere Pars mit, muss auf der 12 aber den nächsten Fehler einstecken und verliert damit auch wieder etwas den Anschluss an die Spitzenplätze. Erst kurz vor Ende wird es dann noch einmal bunt, denn sein insgesamt viertes Birdie des Tages radiert er sich mit einem abschließenden Bogey sofort wieder aus. Zwar lässt Martin damit eine deutlich tiefere Runde als die 71 (-1) liegen, geht aber wie sein Landsmann immerhin in durchaus aussichtsreicher Position ins Wochenende.

“Ich bin happy mit der Art wie ich spiele. Die letzten Wochen waren ein andauerndes Schrauben einstellen und jetzt hab ich endlich das Gefühl von mehr Kontrolle. Das Score passt noch nicht ganz, denn ich hab deutlich besser gespielt als es der Score aussagt, aber vielleicht wird es ja ein gutes Wochenende”, zeigt sich Martin Wiegele nach den anstrengenden Wochen zuletzt sichtlich erleichtert.

Sebastian Wittmann kommt auch am Freitag nicht richtig ins Rollen und muss nach der 76 (+4) und als 125. weiterhin auf sein erstes Preisgeld von der Challenge Tour warten.

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Im Finish pechschwarz

3M OPEN – 1. RUNDE: Sepp Straka liegt bis wenige Löcher vor Schluss durchaus gut im Rennen, ein pechschwarzes Finish brummt dem Longhitter im TPC Twin Cities aber einen mehr als nur unangenehmen Rückstand auf die Cutlinie auf.

Mit seinem bislang bestem Ergebnis auf der PGA Tour in der Tasche kommt Sepp Straka zur 3M Open eingeflogen. Gut für den Tourneuling, dass erneut ein neuer Event am Kalender ansteht, der TPC Twin Cities somit für das gesamte Feld Neuland darstellt. Das Layout dürfte Sepp zudem voll in die Karten spielen: mit gleich drei drivebaren Par 4 auf einem Kurs, den bereits die Altmeister der Champions Tour alljährlich komplett zerlegen, werden erneut ultratiefe Scores erwartet. Brooks Koepka, Patrick Reed, Jason Day, Hideki Matsuyama und Bryson DeChambeau sind die Big Names beim 6,4 Millionen Dollar-Turnier von Minnesota.

Sepp zeigt sich sofort hellwach und zündet gleich auf der 1 ein perfektes Eisen, dass fast sogar zum Eagle ins Loch fällt, mit einem Tap-in Birdie beginnt die Runde aber dennoch mehr als nur gut. Auch danach hat der gebürtige Wiener alles fest im Griff und darf sich nach gestopftem Eineinhalbmeterputt auf der 5 über das nächste Birdie freuen, womit er bereits im soliden Mittelfeld angekommen ist.

Zwar erweist sich die 9 nach überschlagenem Grün kurzzeitig als Spielverderber, nach dem Turn aber setzt er sogar zu einem Birdiehattrick an – zunächst locht Sepp auf den Grüns aus größerer Distanz und kann danach auch das Par 5 der 12 gut ausnützen – womit er den eben abgegebenen Schlag mehr als wettmacht.

Im Treibsand gefangen

Doch wie aus dem Nichts beschreitet Sepp plötzlich unsicheres Terrain und bleibt scoretechnisch sprichwörtlich wie im Treibsand stecken, denn ab der 14 wird es richtig unangenehm für den Georgia Bulldog. Eine gewasserte Annäherung mündet in einem ersten Doppelbogey und des Schlechten noch nicht genug kostet ein leicht verzogener Drive und ein überschlagenes Grün danach gleich die nächsten zwei Schläge.

Nach den zwei Doubletten hat Sepp Mühe wieder halbwegs in die Spur zu finden und tritt sich auf der 16 nach verpasstem Up & Down und auf der 17 mit einem Dreiputt noch weitere Bogeys ein. Schlussendlich steht er nur mit der 73 (+2) beim Recording und weist vom 119. Platz bereits vor der zweiten Runde satte vier Schläge Rückstand auf die Cutmarke auf. Scott Piercy (USA) diktiert mit einer 62 (-9) in Minnesota das Tempo.

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Fehlerfrei Position bezogen

SLOVAKIA CHALLENGE – 1. RUNDE: Lukas Nemecz notiert zum Auftakt eine fehlerlose 68 und bringt sich so in gute Position. Auch Martin Wiegele weiß im Penati Golf Resort mit Birdies zu überzeugen.

Bei der Czech Challenge hatte Martin Wiegele zuletzt auf der Challenge Tour gepunktet. Nach drei Nullnummern hofft der Grazer Routinier auf ein Wochenend-Comeback im slowakischen Penati Golf Resort. Sebastian Wittmann, der dank einer Tauschkarte am Start ist, möchte mit erstem Preisgeld im Ranking der Challenge Tour anschreiben. Lukas Nemecz hat heuer erstmals Glück mit der Warteliste und rutscht am Dienstag gerade noch in das Feld hinein.

Lukas Nemecz rutschte zwar erst sprichwörtlich auf den letzten Drücker ins Turnier, zeigt sich dafür aber von Beginn an gewillt die Startchance richtig auszunützen, denn schon das Par 5 der 2 und das danach folgende Par 3 überredet er zu ersten Birdies. Dem noch nicht genug nimmt er auch von der 6 ein Erfolgserlebnis mit und kommt so im knallroten Bereich auf den Backnine an.

Dort soll sich dann lange Zeit nichts wirklich Erwähnenswertes abspielen, denn Lukas reiht gekonnt Par um Par aneinander und macht so nichts falsch. Erst die 18 entwickelt sich dann noch einmal richtig positiv, denn mit seinem vierten Birdie des Tages macht er schließlich die 68 (-4) perfekt und bezieht so mit Rang 12 eine richtig gute Ausgangsposition.

Mit Schönheitsfehler

Nach zuletzt eher mauen Ergebnissen präsentiert sich Martin Wiegele zum Auftakt am Donnerstag von Beginn an durchwegs stark, denn gleich die 10 – seine erste Bahn – wirft das erste Birdie ab. Auch danach hat der Routinier alles fest im Griff und setzt am Par 6 der 15 und dem darauffolgenden Par 3 sogar zu einem roten Doppelschlag an, der ihn bis an die Top 10 heranpusht.

Ein weiteres Birdie am Par 5 der 2 lässt ihn diese dann sogar kurzzeitig knacken, ehe er mit Pars bei generell guten Scores wieder etwas zurückrutscht. Ausgerechnet das Par 5 der 6 zerstört ihm dann sogar noch die ansonsten fehlerfreie Performance. Mit der 69 (-3) verschafft er sich als 25. aber eine durchwegs vielversprechende Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf.

Zu viele Fehler

Sebastian Wittmann ist zum Auftakt als einziger Österreicher am Vormittag unterwegs, findet aber kaum in einen brauchbaren Rhythmus und tritt sich bei nur einem Birdie bereits drei Bogeys und sogar ein Doppelbogey ein. Erst nach dem Turn präsentiert sich Sebastian sicherer und findet noch zwei weitere Birdies. Da er parallel dazu allerdings auch noch zwei Schläge abgeben muss, geht sich am Ende nicht mehr als die 76 (+4) und Rang 130 aus.

Darius Van Driel (NED) sorgt mit einer 64 (-8) für die frühe Bestmarke.

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Etwas geizig

IRISH OPEN – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger und Matthias Schwab bringen zum Auftakt im Lahinch GC zusammen lediglich fünf Birdies auf die Scorecard. Während der Burgenländer aber zumindestens nach einer 69 klar auf Cutkurs liegt, muss sich Matthias Schwab nach der 71 bereits steigern um nicht das zweite Weekend in Folge zu verpassen.

Zwei Wochen britisches Linksgolf in Irland und Schottland, die Matthias Schwab und Bernd Wiesberger am liebsten auf eine dritte bei der Open in Royal Portrush ausdehnen würden, erwartet Spieler und Fans als Höhepunkt des europäischen Golfsommers. Als Bonus winkt den Top 3 noch nicht Qualifizierten aus den Top 10 von Irland und Schottland ein Ticket für die Open Championship.

Paul McGinley hat ein Jahr lang all seine Energie eingesetzt um am irischen Linksklassiker von Lahinch ein praktisch bereits ausverkauftes Golfspektakel zu organisieren. An der rauhen irischen Westküste ist zum 7 Millionen Dollar-Turnier der Rolex Series vor allem die Creme de la Creme des britische Golfsports eingeflogen: Westwood, Wallace, Lowry, Poulter, Westwood, McDowell, Knox und Hatton lassen die Abwesenheit von Rory McIlroy vergessen.

Ruder spät rumgerissen

Der Start verläuft für Bernd Wiesberger zunächst mit zwei anfänglichen Pars durchwegs souverän, ein Bogey auf der 3 sorgt dann allerdings für den ersten kleinen Fehler im Turnier. Zwar stabilisiert er danach sein Spiel sofort wieder, das erste Birdie lässt aber die gesamten Frontnine über auf sich warten.

Auch zu Beginn der zweiten Neun marschiert der Oberwarter weiterhin im Partrott dahin. Erst auf der 12, dem ersten Par 5 der Runde, bricht dann endlich der hartnäckige Birdiebann und Bernd sackt den ersten roten Eintrag des Tages ein. Richtig lange kann er sich über den Ausgleich aber nicht freuen, denn schon die 13 brummt ihm den nächsten Fehler auf, der ihn postwendend wieder zurückwirft.

Das Par 3 der 16 hat der Burgenländer dann aber wieder fest im Griff und dreht so erneut sein Score zurück auf Level Par. Mit der 18 hat er dann auch das zweite und letzte Par 5 des Platzes gut im Griff, nimmt noch sein ingesamt drittes Birdie mit und unterschreibt so schlussendlich noch die 69 (-1), womit er sich nicht nur eine durchwegs gute Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf auflegt, sondern auch klar in Schlagdistanz zu den Open Championship Tickets bleibt.

Nach der Runde meint er [sic!]: “Leider ein relativ langsamer Start in die Irish Open aber zum Glück konnte ich mit späten Birdies noch unter Par ins Clubhaus kommen. Habe nach der Runde etwas an meinem Driver und den mittleren Eisen gearbeitet um für morgen perfekt vorbereitet zu sein. Lahinch GC spielt sich grandios bisher und die irischen Fans machen dieses Turnier zu etwas ganz Speziellem!”

Zwei Gesichter

Matthias Schwab beginnt am Nachmittag mit sicheren Pars und garniert den durchaus gelungenen Beginn auf der 4 mit dem ersten Birdie. Ohne jeglichen Wackler marschiert der 24-jährige auch danach über die irischen Fairways, notiert reihenweise meist sichere Pars und darf sich kurz vor dem Turn auf der 9 auch über das zweite Birdie freuen, das ihn klar in Schlagdistanz zu den Top 10 bringt.

Kaum auf den Backnine angekommen zeigt der Schladming-Pro dann aber ein etwas anderes Gesicht und rutscht mit dem ersten Bogeydes Tages zunächst auf “nur” noch 1 unter Par zurück. Richtig beeindrucken lässt er sich vom Fehler zwar längere Zeit nicht und spult danach weiterhin grundsolide die Pars ab, das Par 3 der 16 erweist sich dann allerdings wieder als etwas zu harte Nuss und wirft den Rohrmooser sogar auf Level Par zurück.

Des Schlechten noch nicht genug hat er dann auch auf der Par 5 Schlussbahn so seine Probleme und rutscht mit dem dritten Bogey des Tages sogar noch in den Plusbereich zurück. Nach der 71 (+1) muss sich Matthias am Freitag bereits steigern um vom 89. Platz aus nicht den zweiten Cut in Folge zu verpassen. Die frühere Startzeit könnte sich dabei aber als durchaus hilfreich erweisen.

“Leider lief es auf den zweiten Neun nicht so gut. Ich hab einige kurze Putts verschoben und hatte leider einen unnötigen Out-Ball an der 18”, fasst er seine Auftaktrunde enttäuscht zusammen.

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Auf in die Linkswochen

IRISH OPEN – VORSCHAU: Für Matthias Schwab und Bernd Wiesberger starten ab Donnerstag wahre Linkswochen, denn nach den Irish Open im Lahinch GC geht es sofort weiter nach Schottland. Danach stehen noch die Open Championship auf dem Programm, worauf sich beide Österreicher – Topergebnisse vorausgesetzt – noch durchaus Hoffnung machen könnten.

Für Matthias Schwab heißt es den klar verpassten Cut beim Andalucia Masters schnellstmöglich aus dem Kopf zu bekommen, denn ab sofort heißt es für den Rohrmooser volle Konzentration auf die kommenden Linkswochen. Zunächst steht an der Westküste Irlands das erste von den beiden im Doppelpack auftretenden Rolex Series Events auf dem Programm.

Für den Schladming-Pro ein in doppelter Hinsicht enorm wichtiges Turnier, denn mit gleich sieben Millionen Euro Preisgeld könnte er mit einem Spitzenergebnis einen richtig großen Sprung im Race to Dubai machen und sich so in der Topregion der Order of Merit regelrecht festkrallen. Andererseits erhalten die drei besten noch nicht qualifizierten Spieler der Top 10 einen Startplatz bei den Open Championship.

Um sein allererstes Major der Karriere in Angriff nehmen zu können, muss er auf der klassischen Linkswiese des Lahinch GC aber eindeutig souveräner als noch in der Vorwoche auftreten. Nach Irland geht es für den 24-jährigen dann weiter nach Schottland, wo er noch eine weitere Chance auf ein Open Ticket hätte, sofern es in Irland noch nicht klappen sollte.

In gleicher Position

Bernd Wiesberger befindet sich in der nahezu gleichen Position wie sein Landsmann. Denn obwohl nach seinem Sieg in Dänemark im Race to Dubai besser platziert, hat auch er das Open Ticket noch nicht in der Tasche. Somit heißt es auch für den Burgenländer: nur ein absolutes Spitzenergebnis hilft wirklich weiter. Zumindestens hat Bernd den Vorteil, dass er den Platz bereits kennt, denn schon 2003 spielte er bei der damaligen Jacques Léglise Trophy, ein Vergleichskampf Kontinentaleuropa gegen Großbritannien und Irland, an der irischen Küste.

Um sich das angepeilte Open Ticket sichern zu können, legte der Burgenländer in der Heimat in der zuletzt spielfreien Woche etliche Trainingseinheiten mit Stuart Morgan ein, wobei das Hauptaugenmerk auf die Präzision der Eisenschläge gelegt wurde. Die Konkurrenz wird aber bereits in Irland enorm hart sein, denn mit Lee Westwood, Matt Wallace, Ian Poulter, Tyrrell Hatton (alle ENG), Russell Knox (SCO), Graeme McDowell (NIR) und Shane Lowry (IRL) steht die Creme-de-la-Creme des britischen Golfsports in den Teeboxen. Einzig Rory McIlroy (NIR) glänzt durch Abwesenheit.

Das Wetter sollte sich ganz untypisch von Donnerstag weg durchaus sonnig präsentieren, denn jeden Tag sind Spitzenwerte von über 20 Grad Celsius möglich. Auch Regen ist laut derzeitiger Prognose keiner in Sicht, der nahezu allgegenwertige Wind könnte die Verhältnisse aber durchaus verschärfen. Los geht es für Bernd Wiesberger am Donnerstag bereits um 09:20 MEZ. Matthias Schwab folgt um 13:30 MEZ.

 

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Weit zurückgefallen

ITALIAN CHALLENGE – FINAL: Lukas Nemecz lässt mit einer 75er Finalrunde im Terre Dei Consoli GC etliches an Preisgeld liegen und tritt nur mit einem Platz im hinteren Drittel wieder die Heimreise an.

Lukas Nemecz zeigte sich am Samstag mit seinem Spiel durchwegs zufrieden und hatte auch den nötigen Touch auf den Grüns parat. Allein die Putts wollten einfach zu selten fallen um wirklich Bäume ausreißen zu können. Dennoch geht der Steirer eindeutig in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen in die Finalrunde und hofft nun am Sonntag noch sein gutes Spiel auf die Scorecard transferieren zu können.

Wie schon am Vortag lässt sich die Finalrunde aber einigermaßen schleppend an, denn mit anfänglichen Pars macht er zwar nichts falsch, kommt mit den durchwegs guten Scores so aber klarerweise nicht mit. Da sich dann auf der 6 noch dazu ein Bogey einschleicht, rutscht er sogar um etliche Ränge im Klassement zurück. Zumindestens weckt der Fehler den Steirer sichtlich auf, denn mit einem Birdiedoppelschlag auf der 7 und der 8 findet er noch vor dem Turn zwei Erfolgserlebnisse und kann so seine Platzierung zumindestens halten.

Anders als eigentlich erhofft stellt der rote Doppelpack vor dem Turn allerdings keine Initialzündung dar, denn auf den Backnine ist der einzig verbliebene Österreicher dann vergeblich auf der Suche nach weiteren Schlaggewinnen. Da er parallel dazu außerdem noch zwei Bogeys und sogar eine Doublette einstecken muss, geht sich am Ende sogar nur die 75 (+3) aus, die ihn weit bis auf Rang 50 zurückreicht.

Ob sich die nächste Chance auf Preisgeld für den Steirer bereits kommende Woche ergibt bleibt noch abzuwarten, denn derzeit rangiert Lukas lediglich als 11. auf der Warteliste und muss somit zittern ob er auch in der Slowakei mit von der Partie sein kann. Fix in den Teeboxen stehen wird aus heimischer Sicht neben Martin Wiegele auch Sebastian Wittmann, der mit einer Tauschkarte zu einem weiteren Turnierstart kommen wird.

Matthew Jordan (ENG) setzt sich im Stechen gegen Lorenzo Scalise (ITA) am ersten Extraloch mit Par gegen Doppelbogey durch und sichert sich den Sieg.

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Viel zu holen

ROCKET MORTGAGE CLASSIC – 3. RUNDE: Sepp Straka kommt am Moving Day mit einer 70 mit den erneut richtig tiefen Scores zwar nicht ganz mit, bleibt aber im Detroit GC bei nur zwei Schlägen Rückstand klar an den Top 10 dran.

Sepp Straka zeigte sich auch am Freitag wieder in absoluter Birdielaune und spielte sich mit einer 67 (-5) sogar bis an die Top 10 heran. Damit hat der Longhitter auch ganz klar die Chance auf ein Open Ticket – die drei besten noch nicht qualifizierten aus den Top 10 erhalten dieses am Sonntag – muss am Moving Day nun aber weiterhin den Fuß am Gaspedal lassen.

Der erste Schuß geht am Samstag jedoch nach hinten los, denn ein Dreiputt kostet am zweiten Grün einen Schlag. Straka kontert aber mit einem lasergenauen Eisen und läßt dem Putter keine andere Wahl als den Birdieputt aus kurzer Distanz zu versenken. Zwei Bahnen später ist auch der Putter auf Temperatur und locht aus gut 7 Metern zum nächsten Schlaggewinn. Ein starker Bunkerschlag aus über 30 Meter ebnet den Weg zum Birdie am Par 5 der 7.

Bei den neuerlich sehr tiefen Scores kommt Sepp auch auf den Backnine nicht ganz mit. Am elften Grün bremst zudem das zweite Bogey, das erneut durch einen Dreiputt entsteht. Der Putter betreibt aber prompt Widergutmachung und locht auf der 12 aus sechs Metern zum Birdie. Trotz eines weiteren Schlaggewinns an der 13 bleibt die Fehlerquote zu hoch: bei der Attacke an der 14 schickt er seinen Ball baden und kassiert das Bogey.

Mit 70 (-2) Schlägen verliert Straka gut zwei Schläge und acht Positionen, bleibt als 19. aber weiterhin bis auf zwei Schläge an den Top 10 dran und wahrt somit nicht nur die Chance auf ein Spitzenergebnis, sondern auch die Möglichkeit aufs Open Ticket. Nate Lashley (USA) geht bei gesamt 23 unter Par und mit satten sechs Schlägen Vorsprung in die letzte Runde.

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Wackeliger Moving Day

ITALIAN CHALLENGE – 3. RUNDE: Lukas Nemecz legt im Terre Dei Consoli GC einen eher wackeligen Moving Day hin, hält sich mit der 70 aber noch in Schlagdistanz zu den Toprängen.

Erstmals seit einem Monat ist rotweißrot wieder bei einem Challenger am Wochenende vertreten: Lukas Nemecz holte zuletzt schon vor einem Monat in Brünn mit einem 21. Platz die Kohlen aus dem Feuer, diesmal darf er bei der Italian Challenge wieder an einem Finale mitwirken. Dass es sich dabei um den mit 300.000 Euro höchst dotierten Challenger auf europäischem Golfrasen im heurigen Jahr handelt, ist ein zusätzlicher Bonus.

Allerdings kommt der Steirer am Moving Day zunächst so überhaupt nicht auf Touren. Zwar nimmt er vorerst noch recht sichere Pars mit, ein Bogeydoppelpack auf der 4 und der 5 kostet ihm dann aber viele Ränge. Lukas findet aber noch rechtzeitig vor dem Turn die Reißleine, verkürzt zunächst auf der 7 mit seinem ersten Birdie wieder etwas und darf sich kurz vor dem Turn am Par 5 der 9 dann sogar über den scoretechnischen Ausgleich freuen.

Kaum auf der hinteren Platzhälfte angekommen setzt es dann jedoch in Form eines Bogeys noch einmal einen Dämpfer. Postwendend aber steuert Lukas mit einem darauffolgenden Birdie gegen und kann mit einem Par 5 Birdie auf der 14 soar erstmals in den roten Bereich abtauchen. Da er danach auch die 17 noch gut im Griff hat, marschiert er am Ende sogar noch mit der 70 (-2) über die Ziellinie und hält sich damit als 27. in Schlagdistanz zu den Toprängen.

“War heute wieder eine sehr solide Runde. Das Spiel wird von Tag zu Tag wieder besser und auch die Qualität der Putts ist wieder gut, auch wenn noch sehr wenig fällt. Aber morgen ist ja auch noch eine Runde. Ich hab heute trotz der zwei frühen Bogeys geduldig weiter gespielt und zum Glück die Runde noch drehen können”, fasst er den Samstag zusammen.

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Open-Ticket in Sicht

ROCKET MORTGAGE CLASSIC – 2. RUNDE: Sepp Straka zeigt sich auch am Freitag im Detroit GC in Birdielaune und startet in sehr guter Ausgangslage für ein Open Ticket ins Wochenende.

Der Golfmarathon geht für Vielspieler Sepp Straka in Detroit weiter. In Motown schaffte sich der Georgia Bulldog bei der Rocket Mortgage Classic mit der 68 (-4) eine vielversprechende Ausgangsbasis.

Der gebürtige Wiener gibt dann in der Autohauptstadt Amerikas am Freitag Nachmittag auch weiterhin Vollgas. Er gönnt sich für seine ersten 9 Löcher nur 31 Golfschläge und spielt sich mit 5 Birdies auf fehlerloser erster Hälfte bereits unter die Top 10 vor. Dabei schießt er nicht nur nah zu den Fahnen sondern locht auch zwei Riesenputts aus 8 unter 9 Metern zum Birdie.

Souverän reingebracht

Das Supertempo behält er zunächst auch auf den Backnine weiter bei, denn auf der 10 geht es aus knapp vier Metern sogar noch tiefer in den Minusbereich. Erst danach findet das fast schon unheimliche Birdietempo ein Ende und nach einem leicht überschlagenen Grün muss er am Par 3 der 11 auch den ersten und einzigen Schlag abgeben.

Zwar gehen sich danach bis zum Ende keine weiteren Erfolgserlebnisse mehr aus, mit der 67 (-5) lässt er aber nicht nur im Kampf um den Cut absolut gar nichts anbrennen, sondern startet außerdem als 11. in mehr als aussichtsreicher Position ins Weekend und hat darüber hinaus auch die Open Tickets – dazu benötigt der Longhitter ein Top 10 Resultat – breit vor sich aufgefächert.

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Wie geschmiert

ROCKET MORTGAGE CLASSIC – 1. RUNDE: Sepp Strakas Birdiemotor läuft zum Auftakt im Detroit GC wie geschmiert und beschert dem Longhitter mit der 68 eine richtig gute Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf.

Der Golfmarathon geht für Vielspieler Sepp Straka in Detroit weiter. In Motown wird erstmals die Rocket Mortgage Classic ausgetragen, ein 7,3 Millionen Turnier mitten in Michigans Metropole. Dustin Johnson, Rickie Fowler, der frisch gebackene US Open-Champion Gary Woodland, Brandt Snedeker (alle USA) und Hideki Matsuyama (JPN) zählen zu den Big Names, die am klassischen Parklandkurs von Detroit an den Start gehen werden.

Da das Turnier zur Open-Qualifikation zählt, könnte es für Straka mit den Top 3 noch nicht Qualifizierten auch noch ein Open-Ticket als Draufgabe geben, sofern er es in die Top 10 schafft. Der Start dazu verläuft durchaus gut, denn schon die 10 spuckt mit gelochtem Birdieputt aus knapp vier Metern für Sepp das erste Birdie aus. Richtig lange kann er sich darüber aber nicht freuen, denn ein verzogener Drive und eine eingebunkerte Annäherung ermöglichen ihm auf der 12 nur das Bogey, was ihn rasch wieder auf den Ausganspunkt zurückwirft.

Perfekte Antwort

Fast trotzig knallt er dann aber auf der nächsten Bahn den Ball bis auf einen Meter zum Stock und krallt sich so postwendend wieder das Minus als Vorzeichen. Das heizt auch den Putter so richtig auf, denn am Par 5 danach bringt er den Ball zwar aus gut 100 Metern nur weit von der Fahne entfernt am Grün unter, aus knapp zehn Metern fällt aber dennoch der Birdieputt. Die Runde bleibt auch danach dem farbenfrohen Muster treu, denn eine deutlich zu kurze Annäherung, die es sich noch dazu im Grünbunker gemütlich macht, kostet gleich darauf wieder einen Schlag.

Fast stellt Sepp dort den alten Zwischenstand von -2 aber wieder her, nach gelungener Grünattacke benötigt er jedoch drei Anläufe ehe der Ball im Loch verschwindet. Auf der 1 ist es dann aber soweit, denn nach einem perfekten Eisen bleibt nur noch ein halber Meter zum nächsten Birdie. Auch auf der 4 gelingt dem Longhitter wieder die Grünattacke und diesmal lässt er sich auch die Birdiechance nicht vom Putter nehmen.

Auf allen Zylindern

Jetzt läuft der Birdiemotor des gebürtigen Wieners endgültig auf Hochtouren, denn am Par 3 danach passt der Abschlag bis auf zwei Meter und erneut stopft er den fälligen Putt ohne mit der Wimper zu zucken. Wie aus dem Nichts reißt die gute Phase dann auf der 6 aber jäh ab, denn eine verzogene Annäherung mündet schließlich im Bogey, was ihm einen Schlaggewinn wieder ausradiert.

Diesen holt er sich aber sofort wieder zurück, denn auf der 7 hat er einmal mehr keinerlei Probleme ein Par 5 mit dem zweiten Schlag zu erreichen. Da er am abschließenden Par 3 der 9 dann nichts mehr anbrennen lässt, unterschreibt der Georgia Bulldog die 68 (-4), die ihm als 33. eine richtig gute Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf auflegt.

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