Autor: Klemens Widhalm

Schwieriger Donnerstag

MAYAKOBA CLASSIC – 1. RUNDE: Sepp Straka hat zum Auftakt im El Camaleon GC im böigen Wind ordentlich zu kämpfen und muss sich beim letzten regulären PGA Tour Event des Jahres mit einer 73 abfinden.

Unter dem Motto “einmal gehts noch” flog Sepp Straka nach Cancun zu einem letzten Einsatz auf der PGA Tour im heurigen Golfjahr. Im El Camaleon GC, im Urlauber Hotspot von Playa del Carmen, geht es um 7,2 Millionen Dollar Preisgeld, was auch einige Topstars wie Justin Thomas oder Brooks Koepka angelockt hat. Präzision und nicht gerade Megalänge vom Tee ist gefragt am mexikanischen Geläuf, womit abzuwarten bleibt, wie sehr ihm das Layout in die Hände spielt.

Zumindestens auf der 1 spielt ihm eben dieses bei böigem Wind sichtlich nicht in die Hände, denn der erste Abschlag biegt unangenehm ab und aus der Native Area und selbst mit dem zweiten Schlag kann er dieser noch nicht entfliehen. Am Ende geht sich nicht nur das anfängliche Par nicht mehr aus, er muss sogar eine Doublette einstecken. Auch auf der 2 hat er vom Tee aus wieder Schwierigkeiten, bringt aus dem Rough den Ball aber am Grün unter. Diesmal streikt jedoch der Putter und lässt ihn gleich dreimal ansetzen, was prompt im nächsten Fehler mündet.

Auf der 5, dem ersten Par 5 der Runde, kann er seine Längen dann erstmals gewinnbringend in die Waagschale werfen und legt sich so sogar die Eaglechance auf. Der Putt zur “3” will zwar nicht fallen, das erste Birdie ist aber keinerlei Problem mehr. Das Birdie bringt ihn aber so richtig auf den Geschmack und auch der Putter läuft langsam aber sicher heiß, wie ein weiteres Erfolgserlebnis gleich darauf auf der 6 zeigt.

Weiterhin Schwierigkeiten

Fast wird es am Par 5 danach allerdings gleich wieder unangenehm, nach teils wilden Ausflügen und einem Drop rettet ihm der Putter aber noch das Par. Die windigen Verhältnisse machen Sepp vom Tee weiterhin das Leben enorm schwer, was sich auf der 9 in Form eines weiteren Bogeys auch wieder unangenehm auf der Scorecard bemerkbar macht. Der Konter sitzt allerdings perfekt, denn gleich am darauffolgenden Par 3 passt der Teeshot optimal und Sepp locht cool zum nächsten Birdie.

Nach weiterem Bogey auf der 12, wird es auf der 14 sogar wieder richtig wild. Zunächst findet der Abschlag nur das H2O und in Folge erreicht er nach Drop aus dem Rough erst mit dem fünften Schlag überhaupt das Grün, was schließlich im zweiten Doppelbogey mündet. Sepp fightet aber wie ein Löwe und holt sich auf der 16 und der 18 noch zwei Birdies ab, womit er mit der 73 (+2) und als 93. zumindest noch nicht komplett abgeschlagen zurückliegt. Russell Knox (SCO) erwischt mit der 65 (-6) den besten Start.

Leaderboard Mayakoba Classic

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Mit eingestimmt

DUBAI CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger stimmt am Donnerstag am Fire Course der Jumeirah Golf Estates in den allgemeinen Birdiecanon mit ein und hat nach einer 66 vor dem Moving Day auch die Topränge noch ganz klar in Reichweite.

Andy Sullivan (ENG) mit Platzrekord von 61 Schlägen sowie drei Spieler mit 63er-Runden brannten zur Eröffnung am Fire-Course ein Birdie-Feuerwerk ab. Bernd Wiesberger kam mit der 70 da nicht nur nicht ganz mit sondern fand sich am Ende des Tages sogar an der Cutmarke wieder. Somit gilt es am Donnerstag ordentlich die Ärmel aufzukrempeln.

Wie schon am Vortag geht allerdings auch diesmal der Start wieder ziemlich daneben, denn gleich das Par 3 der 2 brummt dem Burgenländer ein Bogey auf, womit er in Windeseile sogar hinter die Cutmarke zurückrutscht. Bernd zeigt sich vom frühen Fehler aber unbeeindruckt und nimmt gleich darauf auf der 3 auch ein Birdie mit, was sein Score prompt wieder zurechtrückt.

Gerade als die Cutlinie bedrohlich zum Namen Wiesberger rückt, kann der 35-jährige am Par 5 der 5 sein zweites Birdie verbuchen, drückt so seine Runde nach dem anfänglichen Fehler recht rasch in die richtige Richtung und verschafft sich so auch wieder ein klein wenig Luft in Sachen Cut. Wie am Mittwoch kommt der Wiesberger-Motor nach dem Par 5 Birdie sichtlich richtig ins Rollen wie zwei weitere Schlaggewinne gleich danach zeigen.

Fehlerlose Backnine

Diesmal kühlt ihm zwar nicht das Par 3 der 8 die heiße Phase wieder ab, dafür entwickelt sich jedoch die 9 mit einem Dreiputt nicht wirklich prickelnd und Bernd muss so noch vor dem Turn einen Schlag wieder abgeben. Dass es auf den Grüns auch anders geht zeigt er gleich auf der 10, denn mit einem starken Putt kann er den Fehler sofort wieder egalisieren. Nur kurz muss er sich danach gedulden, ehe es am Par 5 der 13 mit dem bereits sechsten Birdie langsam in Richtung gesichertes Mittelfeld geht.

Nach starkem Drive geht sich nach Chip und Putt auch am kurzen Par 4 der 16 das eingeplante Birdie aus, womit der Fokus nun klar eher in Richtung Spitzenplätze, denn Richtung Cut geht. Standesgemäß beendet der siebenfache European Tour Champion die Runde dann mit einem Par 5 Birdie auf der 18 und hat so vor dem Moving Day nach der 66 (-6) die Spitzenplätze als 26. ganz klar in Reichweite.

Andy Sullivan packt auf seine Platzrekord Runde eine 66 (-6) drauf und diktiert damit nach den ersten beiden Runden bei gesamt 17 unter Par ganz klar das Tempo.

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Ambitionen unterstrichen

SOUTH AFRICAN OPEN – 1. RUNDE: Matthias Schwab findet sich im Gary Player CC von Sun City zum Auftakt allerbestens zurecht und unterstreicht nach einer fehlerlosen 67 (-5) nach den ersten 18 Löchern seine Ambitionen auf den angepeilten Spitzenplatz.

Mit klar ansteigender Formkurve kommt Matthias Schwab zur traditionsreichen South African Open, seinem zweiten Südafrika-Turnier mit Bruder Johannes am Bag. Das Duo hat in der Vorwoche trotz viel zu hoher Fehlerquote das beste European Tour-Ergebnis der Saison eingefahren. Eine weitere Steigerung muss am Gary Player Course von Sun City jedoch her, will der Schladminger noch das Saisonfinale in Dubai erreichen. Mit Dylan Frittelli, Christiaan Bezuidenhout und George Coetzee gelten die heimstarken Südafrikaner als Favoriten.

Der Start gelingt Matthias mit einem sicheren Par auf der 10 und einem anschließenden schnellen Par 5 Birdie auf der 11 nach Maß. Auch danach zeigt der Rohrmooser sich von seiner besten Seite, kommt am Par 72 Gelände in der frühen Phase weiterhin nicht wirklich in Stress einen Schlag abgeben zu müssen und stopft auf der 15 den nächsten Birdieputt, der ihn vorne dranbleiben lässt.

Der noch 25-jährige bleibt der eingeschlagenen Linie auch danach treu ergeben, zeigt sich von Tee bis Grün unglaublich sicher und nimmt das eingeplante Par 5 Birdie auch auf der 18 noch mit, womit er richtig starke Backnine endgültig in trockene Tücher bringt. So richtig “on fire” geht sich sofort danach am Par 5 der 1 sogar ein Eagle aus, womit er mit Nachdruck sein Vorhaben des angepeilten Spitzenergebnisses unterstreicht.

Ohne jeglichen Makel gelingen auch die darauffolgenden Bahnen, was ihn drei Löcher vor Schluss sogar bis in die geteilte Führung bringt. Schließlich teilt sich Matthias nach der fehlerfreien 67 (-5) mit gleich fünf anderen Spielern sogar die Führungsrolle. “Heute hat mein Golf Spaß gemacht. Ich war selten in Schwierigkeiten, spielte sicher vom Tee bis auf die Greens. Einige längere Putts hätten durchaus noch den direkten Weg ins Loch finden können. Bogeyfrei mit drei Birdies und einem Eagle ist okay”, zeigt er sich klarerweise mit der Leistung zufrieden.

Leaderboard South African Open

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Rechtzeitig wach geworden

DUBAI CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger wird nach Anlaufschwierigkeiten am Fire Course der Jumeirah Golf Estates noch rechtzeitig wach und legt mit einer 70 einen passablen Start ins Turnier hin.

Mit einem 1,2 Millionen Turnier zum Aufwärmen schlagen sich Bernd Wiesberger, Martin Kaymer oder Danny Willett in Dubai für das in der kommenden Woche angesetzte Tourfinale ein. Gespielt werden beide Events auf den Greg Norman-Kursen in den Jumeirah Golf Estates, wobei diese Woche der Fire Course dran ist. Bernd jedenfalls kommt nach seinem 4. Platz in Georgia in sehenswerter Form in die Jumeirah Golf Estates.

Zu Beginn deutet aber noch nichts auf die starke Performance der RSM Classic hin, denn Bernd tritt sich gleich auf der 10 den ersten Fehler ein, womit der Start doch ziemlich daneben geht. Recht zeitnah geht sich dann zwar am ersten Par 5 seiner Runde der Ausgleich aus, sofort allerdings muss er am Par 3 der 14 danach den nächsten Schlagverlust einstecken.

So richtig ins Rollen kommt der Burgenländer die gesamten Backnine über nicht, denn in Folge notiert er zwar meist recht sichere Pars, kann sein Score vor dem Wechsel auf die vorderen Neun aber nicht mehr auf Anfang zurückdrehen und steht so nur mit einem Zwischenstand von 1 über Par in der 1. Teebox.

Aufgewacht

Nach satten sieben Löchern ohne nennenswerte Zwischenfälle erbarmt sich dann die 4 und lässt das zweite Birdie für den Burgenländer springen. Das Erfolgserlebnis stellt sichtlich auch eine Initialzündung dar, denn nur eine Bahn später kann er auch das Par 5 gewinnbringend nützen und schnürt danach auf der 6 sogar den roten Triplepack.

Selbst damit hat der siebenfache European Tour Champion noch nicht genug und nimmt auch vom Par 5 der 7 noch einen Schlaggewinn mit, was zu dieser Zeit auch die Top 10 bereits in Sicht bringt. Ein Par 3 Bogey danach löscht die heiße Phase zwar abrupt ab, mit der 70 (-2) legt der 35-jährige immerhin einen Start in den roten Zahlen hin. Damit hat er als 51. allerdings nicht einmal einen Puffer für den Cut.

Birdie-Feuerwerk am Fire-Course

Der Engländer Andy Sullivan bolzt mit neuem Platzrekord von 61 Schlägen über den Fire Course. Seine Landsleute Matt Wallace, Ross Fisher sowie der Franzose Antoine Rozner bleiben mit 63er-Runden halbwegs dran.

Leaderboard Dubai Championship

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Probegalopp in Dubai

DUBAI CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Bernd Wiesberger schlägt sich am Fire Course der Jumeirah Golf Estates auf das kommende Woche stattfindende Finalturnier der European Tour ein.

Bernd Wiesberger reist mit Sicherheit mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen zum ersten der beiden abschließenden Golf-Events in den Jumeirah Golf Estates an. Zwar verlief das Masters trotz geschafftem Cut absolut nicht nach Plan, dafür aber besiegte der Burgenländer in der Woche danach bei den RSM Classic seinen bislang so hartnäckigen US-Fluch der ausbleibenden Top 10 Ergebnisse.

Mit starkem Spiel von Tee bis Grün ging sich am Ende in Georgia sogar ein mehr als sehenswerter 4. Rang aus, der ihm auch im Non-Members Ranking der PGA Tour ordentlich Punkte bescherte. Durch das Top 10 Resultat hätte er in dieser Woche auch Sepp Straka bei den Mayakoba Classic Gesellschaft leisten können, gab jedoch dem Turnier in Mexiko einen Korb und reiste stattdessen stressfrei nach Dubai, da das Tour Finale für ihn laut eigener Aussage klar Priorität genießt.

Praktisch zum Aufwärmen geht es in dieser Woche am Fire Course um noch recht bescheidene 1,2 Millionen US-Dollar, ehe eine Woche später am Earth Course um satte 8 Millionen gespielt wird. Gut auch für Bernd, der so die Möglichkeit bekommt noch die letzten Stellschrauben zu justieren um den nicht ganz so liebgewonnenen bekannteren Greg Norman Kurs ab kommenden Donnerstag bestmöglich zu meistern.

Kann der 35-jährige weiterhin mit dem stabilen Spiel der RSM Classic glänzen und darüber hinaus auch die Grüns knacken, könnte es bereits am Samstag womöglich das zweite Spitzenergebnis in Folge geben. Trotz des eher bescheidenen Preisgelds lassen sich auch Spieler wie Danny Willett (ENG) oder Martin Kaymer (GER) die Chance auf den Probegalopp nicht entgehen.

TV-Bilder wird es in dieser Woche jedoch keine geben, da die European Tour zeitgleich auch im Gary Player CC von Sun City gastiert. Beim Tradtionsevent in Südafrika wird auch Matthias Schwab erneut im Einsatz sein und versuchen das angepeilte Topresultat noch einzufahren um nächste Woche seinem Landsmann Bernd Wiesberger in Dubai Gesellschaft leisten zu dürfen. Los geht es für Bernd am Mittwoch bereits um 04:50 MEZ gemeinsam mit den beiden Engländern Matt Wallace und Aaron Rai auf der 10.

 

 

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Stilvoll beendet

OPEN DE ESPANA – FINAL: Sarah Schober und Christine Wolf beenden ihre LET-Saison im Real Club de Golf Guadalmina mit Par-Runden durchwegs stilvoll. Durch die Corona-Krise behalten die letztjährigen Kategorien ihre Gültigkeit auch für die kommende Saison.

Sarah Schober und Christine Wolf erreichen beim verregneten Tourfinale das Wochenende, was angesichts des hohen Preisgelds von 600.000 Euro durchaus erfreulich ist. In der ersten Turnierhälfte kämpften jedoch beide mit ihren Eisen, vor allem Wolf verfehlte ungewöhnlich viele Grüns.

Sarah Schober startet wie Christine Wolf dann mit Bogey in den windigen Samstag-Nachmittag. Hinter der Tirolerin spielend attackiert sie erfolgreich am ersten Par 5 und holt sich das verdiente Birdie. An der 15 sorgt die Steirerin täglich für Action: nach Birdie und Doppelbogey an den Vortagen versenkt sie am Samstag wieder einen Birdieputt.

Den Birdie-Triplepack schnürt sie endgültig am 16. Grün zusammen. Das bringt die Steirerin sichtlich erst auf den Geschmack: an der 18 spielt sie gekonnt ihre Schlaglängen aus und landet spektakulär den Eagle-Punch. Den doppelten Schlaggewinn verspielt jedoch Schober wieder mit dem Doppelbogey am langen Par 4 der 5. Mit einem Birdie in der Schlussphase bringt sie die sehenswerte 69 herein, ihre klar beste Runde der Woche und verbessert sich auf den 20. Rang.

Am Sonntag zeigt sie sich dann von ihrer ganz sicheren Seite und reiht nahtlos Par an Par aneinander, womit sie die gesamten Frontnine über nichts falsch macht. Das Bild ändert sich dann jedoch auf der hinteren Platzhälfte, denn zwei Bogeys auf der 11 und der 12 kosten einige Ränge. Sofort allerdings macht sich Sarah daran die Fehler wieder auszubessern und krallt sich mit Birdies auf der 13 und der 16 wichtige Schläge, die sie am Ende die 72 (Par) unterschreiben lassen, was für Rang 22 reicht.

Trotz der kurzen Saison, wegen Covid-19 pausierte die Tour von März bis August, zeigte sich Sarah bei ihren Starts durchwegs souverän, denn von den nur zwölf Turnieren im Kalender stand sie bei acht am Start und erreichte eben so oft das Wochenende. Die beste Woche gelang ihr erst vor wenigen Tagen in Saudi Arabien, als sie am Ende einen 17. Rang verbuchen konnte.

Souveräne 72 zum Ausklang

Aufgrund der Verspätung im Zeitplan wurde am Samstag um 12:45 Uhr im Kanonenstart begonnen, wobei Schober an der 10 und Wolf an der 11 begannen. Am Nachmittag lebt zudem der Wind in Marbella auf, was Wolf gleich auf ihrer ersten Bahn ein Bogey kostet. Auch die 13 bringt ihr kein Glück und knöpft ihr einen weiteren Schlag ab. Dafür kann sie erstmals das kurze Par 5 der 18 zu einem Birdie nutzen. Damit findet die Tirolerin immer besser ins Spiel. Auf den vorderen 9 Löcher kann sie mit einem weiteren Schlaggewinn die Tagesbilanz ausgleichen. Stilvoll beendet sie ihren langen Golfsamstag am abschließenden Par 3 mit Birdie und steigert sich mit der 71 (-1) erneut um zwei Schläge gegenüber der Vorrunde.

Der Finaltag beginnt für Chrissie dann regelrecht nach Maß, denn gleich die 1 hält ein anfängliches Birdie für sie parat. Zwar muss sie auf der 4 recht rasch den Ausgleich einstecken mit weiteren Pars agiert sie auf den Frontnine aber durchwegs souverän. Nach dem Turn muss sie auf der 11 ein weiteres Bogey einstecken, dreht ihr Score nur wenig später auf der 14 aber wieder auf Anfang und verwaltet in Folge das Ergebnis gekonnt. Mit der 72 (Par) geht sich so beim Saisonfinale immerhin noch ein 27. Platz aus.

Für Christine Wolf endet in Spanien zwar die Ladies European Tour Saison, wobei sie bei zwölf Starts immerhin sieben Mal cuttete und in Tschechien mit Rang 2 nur knapp am Sieg vorbeischrammte, nicht aber ihr Turnierjahr, denn in zwei Wochen teet die Olympionikin noch bei den US Women’s Open auf, wo mit Emma Spitz (Am) auch Österreichs Golfjuwel einmal mehr eine Talentprobe abgeben wird.

Emily Kristine Pedersen (DEN) sichert sich mit einer 66er (-6) Finalrunde und bei gesamt 15 unter Par den Sieg.

Leaderboard Open de Espana

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Fehlerquote zu hoch

ALFRED DUNHILL CHAMPIONSHIP – FINAL: Matthias Schwab hat auch am Finaltag wieder mit zu hoher Fehlerquote zu kämpfen und verpasst so im Leopard Creek GC das anvisierte Topergebnis. Mit Platz 13 fährt er aber immerhin sein bislang bestes Saisonergebnis ein.

Matthias Schwab zählte mit der 68 (-4) zu den Gewinnern am Moving Day und arbeitete sich bis auf den 10. Zwischenrang vor. Damit peilt der Schladminger zugleich sein erstes Topergebnis auf der European Tour im heurigen Jahr an. Dass dies Realität wird, hängt jedoch am Finaltag davon ab, ob er seine Fehlerquote erstmals in dieser Woche gering halten kann.

Gleich die 1 allerdings zeichnet ein wohl eher genau gegenteiliges Bild, denn der Schladming-Pro tritt sich ein anfängliches Doppelbogey ein und sorgt so gleich zu Beginn für einen regelrechten Schockmoment. Da danach auch zum ersten Mal in dieser Woche das Par 5 der 2 nichts abwirft, ist der alles andere als prickelnde Start endgültig in Stein gemeißelt.

Erst die 6 entwickelt sich dann erstmalig am Sonntag gewinnbringend, was ihn auch wieder an den Top 10 andocken lässt. Lange hält das positive Gefühl jedoch nicht, denn sofort muss er am Par 3 danach auch wieder ein Bogey einstecken. Bei den eher gedämpften Scores am Sonntag reicht jedoch ein weiterer Schlaggewinn direkt nach dem Turn auf der 10 um den Anschluss an die Spitzenplätze wieder herzustellen.

Heiße Phase abgedämpft

Das zweite Birdie scheint den Rohrmooser auch richtiggehend zu beflügeln, denn prompt geht sich auch auf der 11 ein Schlaggewinn aus, womit er sein Score wieder auf Level Par zurückdreht. Da er dann auch von der 13 – dem ersten Par 5 der Backnine – ein Birdie entführen kann, taucht er nicht nur erstmals am Sonntag in die roten Zahlen ab, sondern knackt außerdem auch wieder die Top 10.

Das Problem mit zu vielen Fehlern setzt sich aber auch am Sonntag zum Leidwesen des 25-jährigen weiter fort, denn ein Bogey auf der 14 wirft ihn nicht nur rasch wieder auf Level Par zurück, er rutscht damit auch wieder aus den besten 10. Zu Schlechter letzt muss er dann auch am Schlussloch noch einen Schlag abgeben und steht so am Ende sogar nur mit der 73 (+1) und seiner klar schlechtesten Runde der Woche wieder im Clubhaus.

Damit verpasst der Schladming-Pro als 13. auch das angepeilte Topergebnis. Im Race to Dubai macht Matthias damit zwar einige Ränge gut und klettert auch wieder unter die Top 100, das Ziel die besten 60 zu knacken um auch in Dubai noch mit von der Partie sein zu dürfen geht in dieser Woche jedoch nicht auf. Eine Chance hat der junge Steirer aber noch, denn bereits nächste Woche wird er auch in Sun City abschlagen, wo er jedoch zwingen ein absolutes Spitzenresultat benötigt um in der Order of Merit noch die benötigten Ränge gutmachen zu können.

“Es ist eine erste einfache Erkenntnis. Der Sieger spielter 19 Birdies, gesamt so gesehen 19 unter Par. Ich spielte an den vier Tagen 18 Birdies und zwei e zwei Eagle. Das wären somit 22 unter Par gewesen. Bezuidenhout siegt mit 14 unter Par. Ich wurde mit leider zu vielen Fehlern 13. mit 6 unter Par. Ich weiß wo die Fehler liegen und werde daran arbeiten die Fehlerquote zu senken. Die Birdie und Eagle Quote ist okay. Ich fahre jetzt mit meinem Bruder Johannes vom Krüger Nationalpark mit meinem Audi nach Sun City zum nächsten Turnier”, so Matthias nach dem Event.

Christiaan Bezuidenhout (RSA) feiert in seiner Heimat bei 14 unter Par und mit gleich vier Schlägen Vorsprung einen am Ende doch ungefährdeten Sieg und nimmt so nach den Andalucia Masters 2019 seinen zweiten European Tour Titel mit.

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Nur bedingt zufriedenstellend

ALFRED DUNHILL CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Matthias Schwab bringt zwar auch am Freitag im Leopard Creek GC mit einer 71 eine rote Runde ins Clubhaus und hat damit auch die Top 10 in Reichweite, mit teils durchwachsener Performance auf den Grüns lässt er aber seine erste Runde in den 60ern im südafrikanischen Busch liegen.

Matthias Schwab baute sich am Donnerstag mit einer 70 (-2) ein grundsolides Fundament auf um das angepeilte Topergebnis am Sonntag mitnehmen zu können. Der Schladming-Pro benötigt dringend noch ein absolutes Spitzenresultat um die Top 60 der Jahreswertung noch knacken zu können, denn nur so darf er auch beim Saisonfinale in Dubai noch abschlagen.

Mit einem Par 5 Birdie auf der 2 gelingt am Freitag dann zwar der erhoffte schnelle erste rote Eintrag, ein darauffolgendes Bogey radiert ihm diesen jedoch postwendend wieder aus. So richtig heiß läuft er in der frühen Phase der zweiten Runde noch nicht, wie auch ein verfehltes Grün am Par 3 der 5 zeigt. Mit kleiner Ehrenrunde geht sich schließlich aber noch das Par aus.

In Folge zeigt er zwar durchwegs stabiles Golf, echte große Birdiemöglichkeiten kann er sich jedoch noch keine auflegen, weshalb er lange Zeit auf den Frontnine regelrecht auf der Stelle tritt. Kurz vor dem Turn passt dann aber am Freitag wieder vieles zusammen und er verbucht auf der 9 sein zweites Birdie. Das heizt den Birdiemotor des 25-jährigen sichtlich an, denn auf der 10 zündet er ein starkes Wedge und legt den Ball bis auf zwei Meter zur Fahne. Der Putter bleibt zu dieser Zeit Gott sei Dank noch heiß und er schnürt so sogar den roten Doppelpack.

Einiges auf den Grüns gelassen

Unangenehm wird es am Par 3 der 12, denn aus einer doch recht machbar erscheinenden Birdiemöglichkeit entwickelt sich nach Dreiputt sogar ein Bogey, was klarerweise wieder Ränge kostet und auch den Putter deutlich abkühlt. Mit den Grüns steht der Rohrmooser danach regelrecht auf Kriegsfuß wie ein kurzer ausgelippter Parputt auf der 14 zeigt. Er verdaut den Faux-pas aber schnell und gibt sich schon am Par 5 danach wieder eine gute Birdiechance, die er diesmal aus einem guten halben Meter auch zu verwerten weiß.

Da das abschließende Par 5 dann diesmal keinen Schlaggewinn mehr für ihn bereithält, muss er sich schlussendlich mit der nur leicht geröteten 71 (-1) anfreunden. Damit wahrt er zwar als 21. und bei nur drei Schlägen Rückstand auf die besten 10 nach wie vor die Chance auf ein Topresultat, mit einer teils eher durchwachsenen Performance auf den Grüns enteilt dem Schladming-Pro die absolute Spitzengruppe jedoch bereits etwas.

“Mein Spiel hatte heute zwei völlig unterschiedliche Seiten. Das lange Spiel und die Eisenschläge waren echt gut, das Putten nicht okay”, spricht er nach der Runde das Hauptproblem am Freitag sofort an. Adrian Meronk (POL) packt auf seine 65 (-7) vom Donnerstag eine 66 (-6) drauf und diktiert damit bei gesamt 13 unter Par klar das Tempo.

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Langer erster Spieltag

OPEN DE ESPANA – 1. RUNDE: Sarah Schober und Christine Wolf werden am Donnerstag vom heftigen Regen ausgebremst und können ihre Runde somit erst am Freitag beenden. Die Konzentration halten beide im Real Club de Golf Guadalmina jedoch hoch und liegen nach den ersten 18 Löchern auf Cutkurs.

Nach einer ultrakurzen Golfsaison lädt die Ladies European Tour zum Tourfinale nach Marbella. Wolf als 24. und Sarah Schober als 76. der Order of Merit haben bislang eine unauffällige Saison abgespult, was allerdings keine weiteren Auswirkungen hat, da auch die Damentour ihre Kategorien für 2021 eingefroren hat. Somit geht es im Royal Golf de Guadalmina bei Marbella einzig und allein um Preisgeld und Weltranglistenpunkte, dies allerdings reichlich bei einem sehr gut dotierten 600.000 Euro Turnier.

Sarah Schober beginnt das Turnier auf den Backnine und muss bei recht ungemütlich nassen Bedingungen schon früh auf der 12 ein Bogey einstecken. Die junge Steirerin zeigt sich davon jedoch unbeeindruckt und schnappt sich am Par 5 der 14 und am darauffolgenden Par 3 ihre ersten Birdies, was sie naturgemäß deutlich nach vorne spült. Der heftige Regen fordert im Anschluss seinen Tribut und nach elf gespielten Löchern lässt das durchweichte Terrain keine Fortsetzung mehr zu.

Am Freitag findet sie sich zunächst bei der Wiederaufnahme gut zurecht und kann auf der 3 und der 4 recht sichere Pars notieren. Die 5 wird ihr dann allerdings zum Verhängnis und radiert ihr mit einem Bogey das Minus als Vorzeichen wieder aus. Bis kurz vor Schluss hält sie den Score dann zusammen, ehe es sich auf der 9 doch noch ein Fehler gemütlich macht und ihr mit der 73 (+1) doch noch die Par-Runde zunichte macht. Mit 1 über Par reiht sie sich als 22. aber ganz klar locker im Cutbereich ein und muss bereits in kurzer Zeit wieder zurück zur 1 um Runde 2 in Angriff zu nehmen.

Erst Corona-Alarm, dann vom Regen gebremst

Christine Wolf’s Start steht am Vormittag noch etwas auf der Kippe, da das Coronavirus beim letzten Turnier noch seine Finger im Spiel hat: “Mein Caddy hat gestern einen positiven Test zurück bekommen. Ich hab zu ihm gesagt, er darf erst Caddy machen, wenn er negativ ist, auch weil ich ja nächste Woche zu den US Open fliege, und das nicht mit einer Quarantäne hier verpassen wollte. Er hat dann anscheinend mehrere Tests gemacht (wobei auch 2 Antigen-Tests, die ja schneller ausgewertet sind) und hat mir dann Dienstag Abend gesagt er sei negativ.”

“Gestern beim Pro-Am hat er mir dann noch Caddy gemacht, bis sie ihn auf der 15 vom Platz geholt haben, weil der PCR-Test minimal positiv war. Er musste dann nochmal testen, ich musste seither in Isolation im Zimmer sein und muss jetzt warten bis ca. 11:30 Uhr, wenn sie das neue Resultat bekommen. Dauert alles etwas länger hier.” Die Warterei zahlt sich aber aus, denn kurz nach 11:30 Uhr hat die Tirolerin Gewissheit, dass sie diese Woche spielen darf.

Durch die verfahrene Situation erst mit letzter Startzeit und alleine unterwegs gelingen zunächst auf der 10 und der 11 recht sichere Pars, mit Bogey-Birdie-Bogey wird es danach allerdings erstmals deutlich bunter auf der Scorecard. Nachdem sich auch auf der 16 nur ein Bogey ausgeht, droht die Runde eine recht unangenehme Richtung einzuschlagen. Der heftige Regen sorgt im Anschluss jedoch für einen Abbruch, womit auch Chrissie’s kleine Negativspirale eingebremst wird.

Die Fortsetzung der Runde am Freitag lässt sich dann mit einer Parserie recht souverän an, erst das schwierige Par 4 der 5 entwickelt sich zu einem kleinen Stolperstein und ringt Österreichs Olympionikin den ersten Schlagverlust des Tages ab. Schlussendlich steht sie mit der 75 (+3) beim Recording und rangiert damit als 43. noch recht klar im Cutbereich.

Leaderboard Open de Espana

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Fundament aufgebaut

ALFRED DUNHILL CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Matthias Schwab muss zwar bei seiner ersten Umrundung im Leopard Creek GC einige Fehler einstecken, die positiven Aspekte behalten am Weg zur 70 in Malelane jedoch eindeutig die Oberhand, womit sich der 25-jährige eine stabiles Fundament für das angepeilte Topergebnis aufbaut.

Matthias Schwab kehrt nach zwei Wochen Training und Heimaturlaub in Südafrika auf die European Tour zurück. Ganz anders als in seinem glänzenden Debütjahr 2020 jagt der erfolgsverwöhnte Schladminger weiterhin einem ersten Top 20-Ergebnis im heurigen Jahr auf der European Tour nach. Als 108. im Race to Dubai ist er somit auch noch nicht für das Dubai Finale qualifiziert und benötigt dafür ein absolutes Topergebnis um in den kommenden beiden Wochen die Top 60 der Jahresrangliste noch knacken zu können.

Schwab ist erstmals bei der Dunhill Championship zu Gast. 1,6 Millionen Euro werden am berühmtem Crocodile River im südafrikanischen Busch ausgespielt. Besser könnte der Start für den Rohrmooser dann kaum verlaufen, denn gleich die 10 überredet er zu einem anfänglichen Birdie und mischt so von Beginn weg in den roten Zahlen mit. Dass er in dieser Woche wirklich alles daran setzen wird sich seinen Platz für Dubai noch zu sichern macht er auf der 13 eindrucksvoll klar. Matthias locht am ersten Par 5 stark zum Eagle ein und gibt damit in der frühen Phase des Turniers den Ton an.

Die Fehler häufen sich

So stark das erste Par 5 seiner Runde verlief, so durchwachsen gestaltet sich die zweite lange Bahn wie ein Doppelbogey, das ihm auch den notierten Adler wieder komplett egalisiert, beweist. Die Doublette kostet sichtlich auch die Selbstverständlichkeit der ersten Bahnen, denn auf der 17 macht es sich ein weiterer Fehler gemütlich, womit er sogar in Windeseile wieder auf Level Par zurückrutscht. Kurz vor dem Turn geht sich dann aber am dritten Par 5 der Backnine wieder ein Birdie aus, was ihn immerhin im zartrosa Bereich die vordere Platzhälfte in Angriff nehmen lässt.

Mit der 2 passt dann auch am letzten langen Loch seiner Auftaktrunde vieles zusammen und mit seinem bereits fünften Schlaggewinn dockt er zu dieser Zeit auch wieder an den Top 10 an. Gänzlich ohne Wackler verlaufen jedoch auch die Frontnine nicht wie ein weiteres Bogey auf der 4 unterstreicht. Da sich gleich danach am Par 5 nach starkem Abschlag allerdings auch prompt das nächste Birdie ausgeht, radiert er den Faux-pas postwendend wieder aus.

Mit sicheren Pars lässt er auf den verbleibenden Löchern dann nichts mehr anbrennen und marschiert so zum Auftakt mit der 70 (-2) über die Ziellinie, womit er sich als 23. im Hinblick auf das angepeilte Topergebnis auch ein grundsolides Fundament für den weiteren Turnierverlauf aufbaut. “Vier Birdies und ein Eagle sind gut, trotzdem bin ich mit diesem Start ins Turnier nicht zufrieden, weil mir zwei Bogeys und ein Doppelbogey nicht passieren sollten. Mein Spiel ist immer noch zu fehleranfällig um wirklich gute Ergebnisse zu bringen. Ich bin aber zuversichtlich, dass es bald wieder passen sollte”, gibt sich Matthias nach der 70 betont selbstkritisch.

Robin Roussel (FRA) und Adrian Meronk (POL) teilen sich nach 65er (-7) Runden die Führungsrolle.

Leaderboard Alfred Dunhill Championship

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