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Autor: Klemens Widhalm

Birdiefieber

KASKADA CHALLENGE – 1. RUNDE: Niklas Regner packt im Kaskada Golf Resort von Brünn zum Auftakt eine 66 (-5) aus und mischt damit im absoluten Spitzenfeld mit. Auch Timon Baltl, Maximilian Lechner und Felix Schulz verfallen dem Birdiefieber.

Langsam kommt Österreichs Challenge Tour-Garde in Schwung: Niklas Regner und Timon Baltl kamen zuletzt in Girona gut zurecht und konnten in der neuen Challenge Tour-Wertung mit ersten Preisgeldeuros anschreiben. Entsprechend optimistisch gehen die beiden Steirer in Tschechien an den Start und peilen ein erstes Topergebnis der neuen Saison an. Im Kaskada Golf Resort von Brünn sind mit Martin Wiegele, Max Lechner, Felix Schulz und Bernard Neumayer gleich ein halbes Dutzend Österreicher im Einsatz.

Gleich die 10 lässt für Niklas Regner am Donnerstag Vormittag ein Birdie springen, womit er von Beginn an im Minusbereich mitmischt. In Folge ebbt der Schwung zwar prompt wieder ab, mit Pars macht er die gesamten Backnine über aber nichts verkehrt.

Kaum auf den Frontnine angekommen kann er schließlich das Par 5 der 1 zum zweiten Erfolgserlebnis überreden, ehe er erneut in einen kleinen Partrott kippt. Auf dem Weg zu einer soliden Auftaktrunde, wird er gegen Ende aber noch so richtig wach und stopft von der 7 bis zur 9 gleich drei Birdieputts in Folge, was ihm sogar am Ende noch eine fehlerlose 66 (-5) beschert, die ihn bis ins absolute Spitzenfeld auf Rang 6 katapultiert.

Nur knapp dahinter

Timon Baltl beginnt am Vormittag auf den Backnine sehr sicher, ehe er sich ausgerechnet am einzigen Par 5 der zweiten Neun einen Fehler eintritt. Immerhin kann er den Faux-pas mit einem Birdie auf der 17 rasch ausbessern und dreht sein Score mit einem weiteren Birdie auf der 18 sogar noch vor dem Wechsel auf die vorderen Neun in die klar richtige Richtung.

Auch damit hat der 27-jährige noch nicht genug und holt sich auch am Par 5 der 1 das Birdie ab, womit er sogar den Hattrick verbuchen kann. Nach einem kurzen Parintermezzo wird es gegen Ende dann noch einmal bunt, denn Birdies auf der 5 und der 7 radiert er sich mit darauffolgenden Bogeys sofort wieder aus, ein abschließender Eagle am Par 5 der 9 ermöglicht schließlich aber die 67 (-4) und als 12. einen richtig guten Start ins Turnier.

Felix Schulz findet zwar mit einem anfänglichen Par 5 Bogey alles andere als planmäßig ins Turnier, gleicht sein Score aber immerhin sofort wieder aus, was auch sein Spiel sichtlich stabilisiert, denn danach spult er souverän Pars ab, ehe ihm auf der 7 erstmals der Sprung in den roten Bereich glückt. Kurz vor dem Turn kann den Score dann sogar am Par 5 der 9 weiter ausbauen.

Mit recht sicheren Pars macht er zunächst auf den ersten Löchern der hinteren Neun nichts verkehrt und kann schließlich sogar vom einzigen Par 5 der zweiten Platzhälfte ein weiteres Birdie entführen, dass er jedoch am darauffolgenden Par 3 prompt wieder verspielt. Mit der 69 (-2) legt der 29-jährige aber einen durchaus souveränen Auftakt hin und hat so am Freitag als 37. auch alle Chancen auf den Wochenendeinzug.

Nachdem Bernard Neumayer ein anfängliches Par 5 Birdie noch verpasst, wird es auf der 2 mit einem Doppelbogey richtig unangenehm. Zwar konsolidiert er sein Spiel danach sofort wieder, läuft jedoch die gesamten Frontnine über vergeblich einem ersten Birdie hinterher. Gleich ein Dutzend Pars verewigt er auf der Scorecard, ehe das Par 5 der 15 dann auch das erste Birdie springen lässt. Wie sich im Nachhinein herausstellt jedoch auch das einzige und da er die Runde mit gleich drei Bogeys beendet, geht sich zum Auftakt sogar nur die 75 (+4) und Rang 134 aus.

Fortsetzung am Freitag

Maximilian Lechner legt am Nachmittag einen Start der Extraklasse hin, denn nach einem anfänglichen Birdie am Par 5 der 1, krallt er sich am Par 4 der 4 sogar ein Eagle und garniert den heißen Beginn gleich mit noch einem weiteren Birdie. Kurz vor einer Gewitterunterbrechung schleicht sich dann jedoch auch der erste Fehler ein. Nach dreistündiger Däumchendreherei kann schließlich weitergespielt werden und sofort knüpft Max an die starken ersten Bahnen an und holt sich schon auf der 7 das nächste Birdie ab, dass er allerdings kurz vor dem Turn am Par 5 der 9 mit einem Bogey wieder ausradiert.

Sofort steuert er auf der 10 allerdings wieder geben, ehe er sich in der einfallenden Dunkelheit am Par 3 der 14 noch ein Bogey aufbrummt. Bei einem Zwischenstand von 3 unter Par nach 14 liegt er aber als 22. voll in Schlagdistanz zu den Top 10, die er bei der Fortsetzung am Freitag mit Sicherheit versuchen wird zu knacken.

Martin Wiegele beginnt mit später Startzeit mit anfänglichen Pars zwar solide, kann auf der 12 aber sogar ein Doppelbogey nicht verhindern und tritt so beim ertönen der Sirenen wegen des herannahenden Gewitters nur mit dem Zwischenstand von 2 über Par den Weg zurück ins Clubhaus an. Immerhin lässt er sich von der dreistündigen Pause nicht beirren und klopft bei der Fortsetzung weitere Pars auf die Scorecard. Auf den Frontnine gehen sich dann zwar erste Birdies aus, mit gleich zwei weiteren Doubletten und zwei zusätzlichen Bogeys rutscht er aber bis 5 über Par weit auf Rang 143 zurück. Zu allem Überfluss muss er am Freitag noch die 9 absolvieren, ehe er die zweite Runde in Angriff nehmen kann.

Leaderboard Kaskada Challenge

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Birdielos abgedriftet

US OPEN – 1. RUNDE: Sepp Straka hätte sich den Start in die US Open im “The Country Club” von Brookline eindeutig anders vorgestellt, denn mit einer birdielosen 77 (+7) driftet ihm die Auftaktrunde richtiggehend ins Nirvana des Klassements ab, was wohl auch den Cut bereits zu einer echten Mammutaufgabe werden lässt.

Drei Jahre nach seinem Debüt in Pebble Beach, wo er mit einem 28. Platz seine bisherige Major-Bestmarke setzte, kommt Sepp Straka zu seinem zweiten US Open-Einsatz. Der Honda Classic-Champion konnte bislang ausschließlich bei den drei amerikanischen Majors aufteen und mit dem Klassiker von Brookline nahe Boston bekommt der Wiener erneut einen megaschweren Golfplatz vorgesetzt, wie er es laut eigener Aussage auch bevorzugt. Rory McIlroy (NIR), Titelverteidiger Jon Rahm (ESP), Justin Thomas sowie Scottie Scheffler (beide USA) werden als Topfavoriten beim dritten Major des Jahres gehandelt.

Wie zäh sich Brookline spielen kann bekommt Sepp gleich auf der 10 am eigenen Leib zu spüren, denn nachdem er die Annäherung nicht am Grün unterbringt, schleicht schließlich auch noch der Viermeterputt zum Par hauchdünn am Loch vorbei, womit er nur mit einem Bogey ins Turnier startet. Der Longhitter zeigt sich vom anfänglichen Fehler zunächst aber nicht sonderlich beeindruckt, nimmt am Par 3 danach ein souveränes erstes Par mit und kratzt auf der 12 aus gut drei Metern ein weiteres wichtiges Par auf die Scorecard.

Auf der 13 wird es dann jedoch dafür richtig unangenehm, da er nach knapp verfehltem Fairway nur den Grünbunker findet und nachdem er aus unangenehmer Lage den Ball erst beim zweiten Versuch aus dem Sand schaufeln kann, leuchtet schließlich sogar das Doppelbogey auf der Scorecard auf, was schon in der frühen Phase des Turniers doch einiges an Boden kostet.

Schwarze Phase nach dem Turn

Auch danach kommt er noch nicht so richtig ins Rollen, denn aus einem guten Abschlag kann er am einzigen Par 5 der Backnine kein Kapital schlagen und hat auch danach wieder zu kämpfen um aus drei Metern ein weiteres Par notieren zu können. Immerhin wird sein Spiel in Folge doch deutlich stabiler, wenngleich sich Birdies vor dem Turn nicht ausgehen wollen. Kaum auf den vorderen Neun angekommen erwischt es ihn schließlich auf der 1 und der 2 nach verpassten Up & Downs mit den nächsten Fehlern.

In dieser Tonart geht es zum Leidwesen des gebürtigen Wieners auch danach weiter, denn mit gleich zwei eingebunkerten Annäherungen auf der 3 und der 4 setzt es die nächsten Fehler, womit die Auftakrunde richtiggehend ins Nirvana abdriftet. Danach kehrt zwar auf der Scorecard wieder Ruhe ein, weiterhin will am Donnerstag jedoch noch kein Birdie gelingen. Dieser Umstand ändert sich auch nicht mehr und nach einem Sandsave auf der 9 unterschreibt er schließlich zum Auftakt die birdielose 77 (+7), was den Cut am Freitag vom 136. Platz aus wohl bereits zu einer wahren Mammutaufgabe werden lässt.

“Ich bin nicht sehr zufrieden, ich habe den Ball ziemlich schlecht getroffen. Die Eisen war einfach zu schwach um auf so einem Golfplatz gut zu spielen. Im Gegensatz zu den Proberunden spielte sich Brookline heute deutlich schwieriger, da es doch abgekühlt hat und der Wind deutlich stärker war. Vor allem kam er auf den meisten Löchern von der Seite, was es deutlich erschwert hat die Fairways zu treffen. Man muss jetzt mal abwarten wie es dann wirklich ausschaut mit der Ausgangslage für morgen. Wenn man den Ball gut trifft sind hier schon einige Birdies ohne Weiteres möglich. Jetzt geht’s mal auf die Range um für morgen gerüstet zu sein”, so Sepp nach der Runde im Interview.

Schon zum Auftakt megaschwer

Wie schwierig Brookline schon am ersten Spieltag, der traditionell eigentlich als der noch scorefreundlichste beim “ultimativen Golftest” gilt, wirklich ist, verdeutlicht ein Blick aufs Leaderboard, denn gerade mal 25 Spieler bringen eine Runde unter Par zum Recording, wobei Adam Hadwin (CAN) mit der 66 (-4) der Auftritt des Tages gelingt. Mit Rory McIlroy, Callum Tarren (ENG), David Lingmerth (SWE), MJ Daffue (RSA) und Joel Dahmen (USA) sind dem Kanadier aber gleich fünf Spieler bei 3 unter Par dicht auf den Fersen. LIV-Testimonial Phil Mickelson (USA) hingegen findet bei seinem “Comeback” überhaupt keinen Rhythmus und schlittert in eine 78 (+8), was nur für Rang 144 reicht.

Leaderboard US Open

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Freies Wochenende

RBC CANADIAN OPEN – 2. RUNDE: Matthias Schwab kann am Freitag im St. Georges G & CC die benötigte Aufholjagd nach der verpatzten Auftaktrunde nicht mehr realisieren und kann mit einem Missed Cut aus Kanada in dieser Woche nichts mitnehmen. Rory McIlroy verteidigt seinen Titel erfolgreich.

Rory McIlroy musste coronabedingt drei Jahre auf seine Titelverteidigung bei der Canadian Open warten, entledigte sich aber elegant der Aufgabe nach dem Motto “Gut Ding braucht Weile”. In einem packenden Birdiewettlauf am Sonntag – der Justin Rose zwischenzeitlich auf 75er-Kurs segeln ließ, ehe sich der Engländer mit einer 60 begnügte – setzt sich McIlroy bei 19 unter Par durch.

Mit heißem Putter und brillianten Eisen bastelt der Nordire die 62 zusammen und holt sich bei19 unter Par den Titel, zwei Schläge vor Tony Finau. Justin Thomas, der McIlroy lange Zeit dicht auf den Fersen war, muss sich nach Bogey-Bogey-Finish mit Platz  3 abfinden.

2. RUNDE: Schwab holt zu wenig auf

Matthias Schwab hatte zum Auftakt in Toronto richtig hart zu kämpfen und musste sich am Ende mit einer 74 (+4) zufrieden zeigen, die ihn nur von deutlich hinter der Cutmarke in den zweiten Spieltag starten lässt. Dabei war das Spiel von Tee bis Grün durchaus passabel, allein am Kurzgemähten wollte nicht wirklich vieles gelingen. Dieser Umstand wird sich ändern müssen, will er in Kanada weitere FedEx-Cup Punkte einfahren.

Die erhoffte Aufholjagd wird dann gleich auf der 1 jedoch noch schwieriger, denn eine leicht zu lange Annäherung entpuppt sich sofort als Spielverderber und mit dem anfänglichen Bogey fehlen ihm bereits vier Schläge auf den Wochenendeinzug. Auch danach werden die Probleme nicht kleiner, denn schon auf der 4 gelingt nach verfehltem Grün ein weiteres Up & Down nicht, was ihn immer weiter zurückfallen lässt.

Nachdem er auf der 5 dann eine Top-Chance aus einem Meter verstreichen lässt, macht er die Sache schließlich am Par 3 der 6 deutlich besser und holt sich aus 3,5 Metern auch das erste Birdie ab. Kurz vor dem Turn geht sich schließlich nach gelungenem Chip und gefühlvollem 2,5 Meter Putt auch am Par 5 der 9 noch ein Birdie aus, womit er nicht nur sein Tagesergebnis noch auf den Frontnine wieder zurecht rückt, sondern auch den Abstand zur Cutmarke wieder verkürzt.

Richtig anknüpfen kann er zu Beginn der zweiten Neun daran jedoch nicht, denn mit recht sicheren Pars macht er zwar nichts verkehrt, kommt der gezogenen Linie so allerdings auch nicht näher. Ein knapp verfehltes Grün mündet dann am Par 5 der 15 im nächsten Fehler, was endgültig die letzten Hoffnungen auf den Wochenendeinzug begräbt. Nach einem weiteren Bogey zum Abschluss auf der 18 marschiert er sogar nur mit der 72 (+2) ins Ziel und scheitert damit doch recht deutlich am Cut.

Nach der anstrengenden Woche mit der nach 36-Löchern knapp verpassten US Open Qualifikation am Montag und der darauffolgenden Anreise aus Florida nach Kanada hat der Rohrmooser nun eine Woche Zeit während des dritten Majors des Jahres Zeit um etwas zu regenerieren und die Stellschrauben im Spiel neu zu justieren. Wyndham Clark (USA) verteidigt mit einer 70 (Par) seine Spitzenposition und geht bei gesamt 7 unter Par als Führender ins Wochenende.

“Mein langes Spiel war absolut konkurrenzfähig, zum Beispiel hab ich auf der 14 in der 2. Runde mit 330 Metern meinen bislang längsten Drive der Profikarriere geschlagen. Nicht zufrieden war ich allerdings mit meinen Wedges und dem Putten und genau daran werde ich nächste Woche in Orlando auch arbeiten und den Fokus legen. Am 20. Juni werde ich dann bei der Travelers Championship in Connecticut wieder auf der PGA Tour abschlagen”, so Matthias Schwab nach dem verpassten Wochenendeinzug.

Leaderboard RBC Canadian Open

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Das Beste zum Schluss

JERSEY LEGENDS – FINAL: Markus Brier kitzelt am Finaltag im La Moye GC noch einmal alles aus sich heraus und marschiert mit einer knallroten 68 sogar noch unter die Top 10.

Mit einem Dreitages-Turnier auf der Kanalinsel Jersey kommt die Legends Tour jetzt so richtig in die Gänge. Die Konkurrenz für Markus Brier wird dabei von Woche zu Woche unangenehmer und vor allem jünger: neben den Schweden Niclas Fasth und Michael Jonzon steigt auch der Australier Richard Green neu in die Ü50-Liga von Europas Golfsenioren ein.

Mit später Startzeit ist Österreichs erster European Tour Champion der Geschichte zum Auftakt auf den Backnine durchaus etwas schaumgebremst unterwegs, denn nach vier anfänglichen Pars kann er auf der 14 ein Bogey nicht mehr verhindern und schwimmt damit im Mittelfeld des Feldes regelrecht mit. Erst kurz vor dem Wechsel auf die vorderen Neun geht sich schließlich auf der 18 auch das erste Birdie aus, was sein Score immerhin wieder zurecht rückt.

Sofort geht es am Par 3 der 1 jedoch wieder in den Plusbereich zurück, worauf er auf den nächsten Bahnen auch nicht reagieren kann. Erst das Par 5 der 6 hält dann den erneuten Ausgleich parat, den er mit einem abschließenden Fehler auf der 9 jedoch nicht mehr über die Zeit schaukeln kann und sich so mit der 73 (+1) anfreunden muss, die ihm nach der Auftaktrunde nur eine Mittelfeldplatzierung beschert.

Leicht gesteigert

Mit früher Startzeit findet “Maudi” am Samstag dann gleich am Par 5 der 2 und dem darauffolgenden Par 3 zwei schnelle Birdies, ehe er sich mit einem Bogey danach selbst etwas den Wind aus den Segeln nimmt. Immerhin lässt er sich vom kleinen Faux-pas nicht beirren und kommt nach einer Parserie noch im zartrosa Bereich auf den zweiten neun Löchern an.

Gleich neun Pars in Folge lässt er auf die Scorecard wandern, ehe es ihn am Par 3 der 14 mit dem nächsten Fehler erwischt. Ein Unglück kommt auch selten allein, denn auch die 15 brummt dem 53-jährigen ein Bogey auf, womit er sogar in den Plusbereich abdriftet. Da sich danach am letzten Par 5 allerdings auch noch ein Birdie ausgeht, unterschreibt er zumindest die 72 (Par), womit er seine Mittelfeldplatzierung in etwa hält.

Knallrotes Finish

Die dritte und letzte Umrundung lässt sich für den einzigen Österreicher im Feld dann alles andere als gewinnbringend an, denn gleich das Par 5 der 2 brummt ihm den ersten Fehler auf. Immerhin findet er danach den gesuchten Rhythmus, krallt sich schon auf der 4 den scoretechnischen Ausgleich und kommt dank eines weiteren Birdies am Par 5 der 6 sogar im leicht geröteten Bereich auf den letzten neun Löchern des Turniers an.

Dort kitzelt er dann vor allem gegen Ende noch einmal alles aus sich heraus, wenngleich er sich ein weiteres Birdie zunächst am Par 3 der 14 wieder zunichte macht. Mit gleich drei abschließenden roten Einträgen auf den letzten vier Löchern geht sich am Ende aber sogar noch eine richtig sehenswerte 68 (-4) aus, womit sich Markus Brier sogar als 10. noch über ein Topergebnis freuen darf.

Erst am dritten Extraloch setzt sich Richard Green schließlich gegen Paul Laurie durch und schnappt sich so den Titel der Jersey Legends.

Leaderboard Jersey Legends

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Verhaltener Finaltag

EMPORDÀ CHALLENGE – FINAL: Niklas Regner ist nach den Frontnine noch auf Kurs zu einem Topergebnis, kommt am Ende aber nur mit der 71 (+1) zum Recording und rutscht noch deutlich im Klassement zurück. Timon Baltl sorgt in Girona mit einer 68 (-2) noch für ein versöhnliches Ende und tritt die Weiterreise nach Tschechien mit einer soliden Mittelfeldplatzierung an.

Niklas Regner konnte sich das gute Gefühl der sehenswerten Freitagsrunde bewahren und packte am Samstag eine 67 (-3) drauf, womit er endgültig an den Spitzenplätzen andockte. Bei lediglich zwei Schlägen Rückstand auf Rang 3 scheint in Girona noch sehr vieles möglich zu sein. Timon Baltl hatte deutlich härter zu kämpfen als sein Landsmann, bei einem recht dichtgedrängten Leaderboard könnte es mit eine starken Finalrunde aber noch durchaus weit nach vorne gehen.

Zwar brummt gleich die 1 Niklas Regner am Sonntag ein Bogey auf, zum bereits dritten Mal in dieser Woche geht sich danach aber das Birdie auf der 2 aus, was sein Score prompt wieder zurechtrückt. Da er dann auch auf der 4 und dem Par 5 der 8 weitere Erfolgserlebnisse aufsammelt, biegt er in den Top 10 auf die letzten neun Löcher des Turniers ab.

Dort läuft dann jedoch nicht mehr wirklich vieles in seine Richtung, denn zunächst tritt er sich ausgerechnet am Par 5 der 11 das zweite Bogey des Tages ein, worauf er nicht mehr reagieren kann. Zu allem Überfluss schleicht sich dann zum Abschluss auf der 18 sogar noch ein Doppelbogey ein, was nur die 71 (+1) und ihn noch um etliche Ränge bis auf Platz 25 zurückfallen lässt.

“Der 25. Platz ist ein solides Ergebnis, aber leider war ich vom Tee nicht sehr sicher, weshalb am Ende nicht mehr herausgesprungen ist. Aber nichtsdestotrotz hab ich immerhin wieder angeschrieben und ein paar Punkte geholt. Es geht jetzt heute zurück nach Österreich und nach einer Nacht in Wien werden wir uns morgen gleich auf den Weg zur Kaskada Challenge nach Tschechien machen. Wenn ich das Driven in den Griff bekomme, dann wird das schon passen nächste Woche”, so Niklas nach der Finalrunde.

Solider Abschluss

Timon Baltl lässt bereits am Par 5 der 12 die zähen letzten beiden Runden in Vergessenheit geraten, denn mit einem Eagle geht es rasch spürbar in die richtige Richtung. Auch danach hat der 27-jährige sein Visier gut eingestellt und nimmt dank eines weiteren Schlaggewinns die Frontnine bei einem Zwischenstand von 3 unter Par in Angriff.

Diese verlaufen dann durchwegs unspektakulär, denn die gesamten letzten neun Löcher über ist er vergeblich auf der Suche nach noch einem weiteren Birdie und da sich auf der 5 dann auch das erste und einzige Bogey des Tages einschleicht, tritt er mit der 68 (-2) die Weiterreise nach Tschechien als 34. mit einem soliden Mittelfeldplatz an. Neben Timon werden kommende Woche auch Niklas Regner, Martin Wiegele und Maximilian Lechner im östlichen Nachbarland auf Birdiejagd gehen.

Liam Johnston (SCO) schnappt sich mit einer 67er (-3) Finalrunde und bei gesamt 13 unter Par den Sieg.

Leaderboard Empordà Challenge

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Angedockt

EMPORDÀ CHALLENGE – 3. RUNDE: Niklas Regner dockt mit einer sehenswerten 67 (-3) endgültig voll an den Spitzenplätzen an. Timon Baltl rutscht im Empordà Golf mit der 72 (+2) um etliche Ränge zurück.

Niklas Regner kam am Freitag mit früher Startzeit deutlich besser zurecht und marschierte mit einer 66 (-4) deutlich im Klassement nach vor, womit er vor dem Wochenende auch die Spitzenplätze wieder klar in Reichweite hat. Timon Baltl konnte zwar nicht mehr an die starke Auftaktrunde anknüpfen, ließ mit einer 72 (+2) in Sachen Cut aber keinerlei Diskussionen aufkommen und startet nur einen Schlag hinter seinem Landsmann in den Moving Day.

Bereits auf der 2 schnappt sich Niklas Regner das erste Birdie und legt am Par 3 der 6 weiter nach, ehe er sich mit einem Doppelbogey auf der 7 gleich beide Schlaggewinne wieder ausradiert. Immerhin kommt er dank eines weiteren roten Eintrags auf der 9 unter Par zum Turn.

Sofort knüpft er daran auch weiter an und nimmt auf der 10 und dem Par 5 der 12 die nächsten Birdies mit, weshalb er sich sogar einen weiteren Fehler danach erlauben kann. Nachdem sich dann auch auf der 17 noch ein Schlaggewinn ausgeht, marschiert er sogar mit der 67 (-3) über die Ziellinie und dockt damit als 11. endgültig voll an den Top 10 an.

Ränge eingebüßt

Wie schon am Vortag hat Timon Baltl auch am Moving Day zunächst etwas Schwierigkeiten richtig ins Laufen zu kommen, was sich nach anfänglichen Pars auf der 4 auch in einem Bogey niederschlägt. Immerhin stabilisiert er sein Spiel danach sofort wieder und kommt nach einem Par 5 Birdie auf der 8 bei Level Par auf den Backnine an.

Ein weiteres Bogey am Par 3 der 11 bessert er mit dem zweiten Par 5 Birdie des Tages zwar prompt wieder aus, ein Doppelbogey danach fällt jedoch unangenehm schwer ins Gewicht, was sich auch klassementtechnisch unangenehm bemerkbar macht. Erst auf der Schlussbahn kann er dann mit seinem dritten Birdie des Tages noch leicht gegensteuern, mit der 71 (+1) büßt er jedoch etliche Ränge am Leaderboard ein und geht nur vom 43. Platz aus in den Finaltag.

Jens Dantorp (SWE) verteidigt mit einer 67 (-3) seinen Platz an der Spitze und geht bei gesamt 11 unter Par mit einem Schlag Vorsprung auf Liam Johnston (SCO) in den Finaltag.

Leaderboard Empordà Challenge

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Hürde genommen

EMPORDÀ CHALLENGE – 2. RUNDE: Niklas Regner und Timon Baltl nehmen im Empordà Golf von Girona die Cuthürde und dürfen in Katalonien bereits Preisgeld einplanen. Martin Wiegele steigert sich zwar zur 69, verpasst nach der verpatzten Auftaktrunde aber den Cut recht deutlich.

Timon Baltl erwischte am Donnerstag einen Start nach Maß und notierte im anspruchsvollen Empordà Golf von Girona eine 67 (-3), womit er mit lediglich einem einzigen Schlag auf das Führungstrio in den zweiten Spieltag startet. Niklas Regner hatte am Nachmittag deutlich härter zu kämpfen und verhinderte erst mit einem abschließenden Birdiedoppelschlag noch schlimmeres als die 72 (+2), die ihn in Sachen Cut jedoch bereits zu einer Aufholjagd zwingt. Martin Wiegele hilft nach der 77 (+7) wohl nur noch eine absolute Traumrunde weiter.

Niklas Regner macht sich nahezu von Beginn an daran den aufgerissenen Rückstand vom Vortag wettzumachen, denn schon auf der 2 geht sich das erste Birdie aus, dass er allerdings zwei Löcher später auf der 4 auch wieder aus der Hand gibt. Sofort schnappt sich der 23-jährige aber das nächste Erfolgserlebnis und zieht mit einem weiteren Birdie am Par 5 der 8 dann sogar erstmals über die gezogene Linie. Allerdings währt die Freude darüber nur kurz, da ihm die 9 auch einen weiteren Fehler umhängt.

Der Youngster lässt sich jedoch nicht beirren und klettert mit einem weiteren Par 5 Birdie auf der 12 wieder über die Cutmarke empor und da er danach auch von der 14 und der 16 noch rote Einträge mitnimmt und bis zum Schluss fehlerlos bleibt, geht sich am Ende sogar die 66 (-4) aus, die ihn nicht nur locker ins Wochenende cutten, sondern ihn als 21. sogar zu den lukrativen Leaderboardregionen aufschließen lässt.

“Gestern am Nachmittag war ziemlich viel Wind und ich bin nach 16 Löchern schon 4 über Par gelegen, hab aber Gott sei Dank mit zwei Birdies noch aufgehört. Heute konnte ich die frühere Startzeit gut nützen und mir eine doch gute Ausgangslage fürs Wochenende erspielen. Es war doch etwas schwierig nach der Turnierpause richtig in den Rhythmus zu kommen und auch sich richtig auf die Gegebenheiten einzustellen, denn die Grüns sind richtig hart hier und das Rough steht richtig. Ist nicht leicht richtig zu kalkulieren wie man den Ball aus dem Rough wirklich rausbekommt und was der Ball dann auf den Grüns macht, aber ich hab das heute ganz gut hinbekommen”, fasst Niklas Regner die ersten beiden Runden kurz zusammen.

Plätze eingebüßt

Nach vier anfänglichen Pars kann Timon Baltl am Nachmittag auf der 5 den ersten Fehler zwar nicht mehr abwenden, bleibt dem zurechtgelegten Gameplan aber stark weiterhin treu und belohnt sich auf der 9 noch auf den Frontnine mit dem scoretechnischen Ausgleich, was ihn voll an den Spitzenrängen dranbleiben lässt.

So richtig ins Rollen bringt ihn das erste Erfolgserlebnis jedoch nicht und nach einer kleinen Parserie zu Beginn der Backnine, muss er wie schon am Vortag erneut am Par 3 der 15 etwas Federn lassen. Nachdem sich schließlich auch die 17 noch als etwas zu harte Nuss entpuppt, muss er sich schlussendlich mit der 72 (+2) anfreunden. Diese lässt ihn zwar ohne jegliche Probleme ins Weekend cutten, die Spitzenränge verliert er als 29. damit jedoch etwas aus den Augen.

Trotz Steigerung gescheitert

Martin Wiegele startet richtiggehend kunterbunt am Freitag in die zweite Runde, tritt nach Birdie-Bogey-Birdie-Bogey jedoch auf der Stelle. Da sein Spiel nach dem farbenfrohen Beginn einigermaßen einschläft, kommt er der gezogenen Linie nach den Backnine nur bedingt näher. Ein weiteres Bogey auf der 1 lässt ihn dann sogar noch in den Plusbereich abdriften, ehe er sich auf der 5 und der abschließenden 9 noch Biridies krallt und so immerhin noch eine 69 (-1) zum Recording bringt, die jedoch fürs Weiterkommen als 123. klar nicht reicht.

Jens Dantorp (SWE) geht nach der 62 (-8) bei gesamt 8 unter Par als Führender in den Moving Day.

Leaderboard Empordà Challenge

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Voll dabei

EMPORDÀ CHALLENGE – 1. RUNDE: Timon Baltl erwischt mit einer 67 (-3) einen Start nach Maß und geht mit nur einem Schlag Rückstand auf das Führungstrio in den zweiten Spieltag. Niklas Regner und Martin Wiegele finden im Empordà Golf von Girona keinen wirklich brauchbaren Rhythmus.

Ein steirisches Trio nimmt die Emporda Challenge in Katalonien an. Niklas Regner hat die drei Wochen Pause genutzt um sein Spiel zu schärfen und setzt zusätzlich mit seiner Freundin als Caddie auf den “Wohlfühl-Faktor” am grünen Golfrasen. Timon Baltl und Martin Wiegele verpassten zuletzt in Tschechien zwar den Cut, hoffen aber jetzt endlich mit mehr Spielpraxis in den Knochen diesmal auf Preisgeld in Girona.

Timon Baltl schnappt sich mit früher Startzeit gleich am Par 3 der 11 das erste Birdie, kann an das schnelle Erfolgserlebnis jedoch nicht wirklich anknüpfen und rutscht schließlich auf der zweiten kurzen Bahn der Backnine wieder auf den Ausgangspunkt zurück. 27-jährige lässt sich vom Fehler aber nicht beeindrucken, spult weiterhin recht souverän die Pars ab und krallt sich schließlich am Par 3 der 3 das nächste Birdie.

Den Score baut er dann auch bereits zwei Löcher später weiter aus und kontert schließlich sogar einen weiteren Fehler auf der 7 mit zwei abschließenden Birdies mehr als aus. Mit der 67 (-3) legt Timon Baltl so einen sehenswerten Start hin und bringt sich damit als 4. und bei nur einem Schlag Rückstand auf das Führungstrio auch in eine ausgezeichnete Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf.

Etliche Schwierigkeiten

Niklas Regner ist als einziger Österreicher zum Auftakt erst am Nachmittag unterwegs und findet gleich mit einem Birdie auf der 10 perfekt in den Tag. An das anfängliche Erfolgserlebnis kann er jedoch nicht anknüpfen und stolpert auf der 14 sogar über ein Doppelbogey, womit er doch deutlich an Boden verliert. Da sich dann kurz vor dem Turn auch auf der 18 nur ein Bogey ausgeht, kommt er sogar nur im dreistelligen Leaderboardbereich auf den Frontnine an.

Auch auf den vorderen Neun hat er einigermaßen zu kämpfen und muss auf der 4 sogar noch eine weitere Doublette notieren, womit er endgültig ins absolute Niemandsland des Klassements abrutscht. Immerhin gehen sich zum Abschluss noch am Par 5 der 8 und der 9 zwei Birdies aus, die zumindest noch die 72 (+2) ermöglichen und ihn als 85. noch halbwegs an der prognostizierten Cutmarke dranbleiben lassen.

Abgeschlagen zurück

Martin Wiegele hat gleich zu Beginn zu kämpfen und findet mit einem Bogey auf der 1 alles andere als gut ins Turnier. Zwar findet er danach den benötigten Rhythmus und darf sich am Par 3 der 6 auch über den scoretechnischen Ausgleich freuen. Dieser hemmt jedoch eher als er beflügelt, denn sofort geht es wieder in den Plusbereich zurück und nach einem Triplebogey auf der 9, kommt er sogar nur bei 4 über Par auf den Backnine an.

Ein Birdie auf der 10 nährt dann noch einmal kurz die Hoffnung, die jedoch mit zwei weiteren Fehlern auf den Par 3 Löchern und dem zweiten Doppelbogey des Tages zum Abschluss rasch wieder verfliegt. Am Ende geht sich für den Routinier sogar nur die 77 (+7) aus, was den Cut als 150. bereits nach den ersten 18 Löchern wohl in zu weite Ferne rücken lässt.

Leaderboard Empordà Challenge

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Wenig Erfreuliches

RBC CANADIAN OPEN – 1. RUNDE: Matthias Schwab hat zum Auftakt im St. Georges G & CC mit einer 74 (+4) nur wenig Grund zur Freude und liegt nach den ersten 18 Löchern deutlich im Feld zurück.

Nach der eingeschobenen US Qualifikation in Florida, die er unglücklich mit spätem Doppelbogey hauchdünn verpasste, ist Matthias Schwab noch in der Nacht nordwärts nach Toronto gejettet um sich auf die RBC Canadian Open vorzubereiten. Das Turnier ist nach coronabedingter Pause mit vollem Glanz wieder zurück am Kalender der PGA Tour. Im St. George’s G&CC spielen sich unter anderem Scottie Scheffler und Rory McIlroy für die US Open ein.

Nach starkem Abschlag fehlt der Grünattacke auf der 9 nicht viel aufs Kurzgemähte, allerdings dosiert er den Chip aus dem Rough etwas zu verhalten, weshalb sich für den Steirer das erhoffte anfängliche Par 5 Birdie knapp nicht ausgeht. Richtig unangenehm wird es jedoch auf der 10, denn mit einem Dreiputt aus gerade mal sieben Metern fängt er sich sogar ein durchaus vermeidbares frühes Bogey ein. Immerhin setzt der Schladming-Pro prompt den perfekten Konter, da er nach starkem Wedge die sich bietende Chance aus gut zwei Metern am Par 5 der 11 auszunützen weiß.

Nach einem nur eher suboptimalen Teeshot hat er am Par 3 der 13 dann allerdings vom Vorgrün aus gleich 25 Meter in Richtung Loch zu bewältigen, was nur in drei Versuchen klappt und ihn rasch wieder etwas zurückfallen lässt. Danach stabilisiert er sein Spiel zwar sofort wieder und lässt mit solidem Golf von Tee bis Grün nichts anbrennen. Nicht nur, dass der erneute Ausgleich aber nicht glücken will, wird er für eine verzogene Annäherung auf der 18 in den Grünbunker sogar gleich wieder mit dem nächsten Schlagverlust bestraft.

Auch weiterhin kommt er am Donnerstag nicht ins Rollen und nach einem verzogenen Abschlag auf der 2 und einem Dreiputt auf der 3 leuchten rasch die nächsten Fehler von der Scorecard, womit die Runde mittlerweile eine richtig unangenehme Richtung einschlägt. Das Bild ändert sich auch danach weiterhin nicht, immerhin stopft er nach einem missglückten Abschlag auf der 5 aus sieben Metern den Parputt um ein weiteres Abrutschen noch zu verhindern.

Auf den letzten verbleibenden Löchern kann er schlussendlich nicht mehr reagieren und muss sich so mit der 74 (+4) anfreunden, womit er am Freitag vom 116. Platz aus bereits eine deutliche Steigerung wird realisieren müssen, soll sich der Cut in Toronto tatsächlich noch ausgehen. “Mein Spiel war vom Abschlag bis zu den Grüns heute gut, aber leider war das Putten nicht okay. Ich hab auf den Greens mehrere Schläge verloren, da die Scores jedoch relativ hoch sind, ist die Chance auf den Cut wohl noch weiter da”, so der 27-jährige nach der Runde.

Wyndham Clark (USA) legt mit der 63 (-7) den besten Start aller Akteure hin.

Leaderboard RBC Canadian Open

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Up north

RBC CANADIAN OPEN – VORSCHAU: Matthias Schwab hofft nach der knapp verpassten US Open Qualifikation am Anfang der Woche etliche Meilen nördlicher in Toronto im St. Georges G & CC auf mehr Spielglück.

Lange Zeit war Matthias Schwab am Anfang der Woche auf Kurs in Richtung US Open, ehe ihm bei der 36-Loch Qualifikation am Ende die Puste ausging und er nach einen Doppelbogey noch hauchdünn an einem Startplatz fürs dritte Major des Jahres vorbeischrammte. Viel Zeit um Trübsal zu blasen bleibt dem Steirer jedoch nicht, denn schon am Dienstag jettete der Rohrmooser von Florida in Richtung Norden nach Toronto, wo ab Donnerstag bereits die RBC Canadian Open auf dem Programm stehen und er wieder um wichtige FedEx-Cup Points kämpft.

Nachdem Corona dem PGA Tour Treiben in Kanada zuletzt einen Riegel vorschob, ist das Event nun wieder in vollem Glanz und mit voller Zuschauerauslastung zurück im Tourkalender, wobei die Lokalmatadoren David Hearn, Roger Sloan, Adam Hadwin oder Corey Conners beim Kanada-Abstecher der Tour alles daran setzen werden um die heimischen Fans bestmöglich zu unterhalten. Generell ist das 8,7 Millionen Event richtig gut besetzt, schwingen sich doch neben Scottie Scheffler (USA) auch Publikumslieblinge wie Justin Thomas (USA) oder Rory McIlroy (NIR) für die anstehenden US Open in Brookline ein, was auch bedeutet, dass es auch in Sachen Weltranglistenpunkte einiges zu holen gibt.

Für Matthias Schwab ist das Par 70 Gelände in Ontario wie auch für alle anderen Spieler Neuland im Tourkalender, denn vor der zweijährigen Coronapause wurde im Hamilton G & CC gespielt, weshalb die Scores von damals nur wenig aussagekräftig interpretiert werden können. Im St. Georges G & CC wird es vor allem auf genaue Abschläge ankommen um sich wirklich gute Birdiechancen geben zu können, denn aus den zahlreichen Bunkern und dem durch die Regenfälle zuletzt durchaus saftigen Rough könnte sich sonst ein ums andere Mal ein harter Kampf ums Par entwickeln.

Einen Vorteil hat der Schladming-Pro jedoch, denn zum Auftakt ist er gleich mit allererster Startzeit um 12:40 MEZ von der 9 aus unterwegs, hat so freie Bahn und noch dazu frische Grüns, was er klarerweise zu seinem Vorteil ausnützen möchte. Sepp Straka bleibt seiner eingeschlagenen Linie treu und pausiert vor dem anstehenden Major um sich bestmöglich auf den “ultimativen Golftest” in Brookline vorbereiten zu können.

 

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