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Schlagwort: alps tour

Modefarbe rot-weiß-rot

GÖSSER OPEN – 2. RUNDE: Auch die zweite Runde wird wieder von einer recht langen Gewitterpause geprägt. Den heimischen Spielern jedenfalls scheinen Blitz und Donner nichts anhaben zu können, denn im GC Erzherzog-Johann cutten gleich 15 heimische Spieler in den Finaltag. Mit Amateur Maximilian Lechner, Alexander Kopp und Lukas Nemecz starten drei sogar mit klar intakten Siegchancen in die letzte Runde.

Die Alps Tour meldet sich in Maria Lankowitz nach der langen Corona-Zwangspause mit einem wahren Birdiewettlauf auf der Bildfläche zurück. Gleich zum Auftakt stellte der Spanier Jordi Garcia Del Moral mit einer 60 (-12) einen neuen Platzrekord auf und schrammte dabei nur haarscharf sogar an einer 59 vorbei.

Doch auch die heimische Gilde braucht sich nicht zu verstecken, denn mit Lukas Nemecz, Amateur Maximilian Lechner, Uli Weinhandl und Co wussten sich auch die zahlreichen rot-weiß-roten Vertreter im GC Erzherzog-Johann bestens zu behaupten. Um mit intakten Siegchancen in den Finaltag gehen zu können, wird aber auch am Freitag wieder eine knallrote Runde von Nöten sein.

Maximilian Lechner (Am) gibt in dieser Woche mehr als nur eine Kostprobe seines Talents ab. Schon zum Auftakt wusste der Amateur mit einer 65 (-7) voll zu überzeugen, am Freitag garniert er seine starke Leistung mit einer 67 (-5) und geht damit bei zwei Schlägen Rückstand als erster Verfolger vom führenden Spanier Jordi Garcia Del Moral ( 70) auf die letzte Runde.

Die Ausgangslage teilt sich der junge Amateur mit Alexander Kopp, der bislang im GC Erzherzog-Johann die Verlässlichkeit in Person ist. Wie schon am Vortag gelingt auch diesmal eine 66 (-6) womit er mit sogar mit intakten Siegchancen in den Samstag startet.

Lukas Nemecz zeigt zum größten Teil auch am aufgesplitteten zweiten Spieltag wieder gutes Golf und steht nach sechs Birdies und zwei Bogeys mit der 68 (-4) beim Recording, was ihm sogar als 5. durchaus noch Chancen auf den ganz großen Wurf gibt.

Voll dabei

Lukas Lipold darf als erster Österreicher in Maria Lankowitz bereits Preisgeld einplanen. Der Salzburger tritt sich aufgrund seiner aggressiven Spielweise zwar neben einem Bogey auch ein Doppelbogey ein, gleich acht Birdies – davon ein starker Putt aus etwa zehn Metern auf der 18 – lassen die Fehler am Weg zur 67 (-5) und zu Rang 8 aber ziemlich verblassen.

Niklas Regner (Am) lässt sich von den Gewitterpausen, der einfallenden Dunkelheit und der aufgeteilten Runden überhaupt nicht beeindrucken, denn der Amateur setzt auf der 69 (-3) vom Auftakt eine fehlerlose 65 (-7) drauf und teilt sich damit die Ausgangslage mit Landsmann Lukas Lipold.

Markus Habeler geizt zwar am zweiten Spieltag etwas mit Birdies, lässt sich aber auch von der langen Gewitterpause nicht aus der Ruhe bringen und marschiert am Ende mit einer fehlerlosen 68 (-4) ins Ziel, womit er sich als 11. eine vielversprechende Ausgangslage auflegt.

Uli Weinhandl startet mit schnellen Birdies gut in den zweiten Tag, der Abbruch wegen der einfallenden Dunkelheit bekommt seinem Spiel aber gar nicht, denn bei der Fortsetzung am Samstag muss er dann auch einige Fehler einstecken und steht so am Ende nur mit der 70 (-2) beim Recording, was ihm einige Ränge kostet. Mit Rang 11 ist aber nach wie vor noch sehr viel zu holen.

Titelverteidiger Timon Baltl präsentiert sich am Freitag von seiner besten Seite. Der Steirer findet insgesamt sechs Birdies und verbaut sich erst mit einem Bogey am Schlussloch eine komplett fehlerlose Performance. Nach der 67 (-5) geht er aber als 15. aus guter Position in den Samstag.

Christoph Kuttnig (Am) lässt bislang im GC Erzherzog-Johann ebenfalls nichts anbrennen. Der Amateur hat vor allem die Risk & Reward Löcher nach dem Turn gut im Griff und pusht sich so zu einer 67 (-5), die ihm vom 15. Platz aus durchaus noch ein Top 10 Finish ermöglichen könnte.

Emma auch bei den Herren top

Markus Brier und Emma Spitz (Am) marschieren im Generationenflight buchstäblich Hand in Hand über die Cutmarke, denn während “Maudi” sich mit einer 70 (-2) in Stellung bringt, schließt Emma mit einer 68 (-4) noch zum Senior auf und darf damit vom 24. Platz aus auch am Samstag noch in Maria Lankowitz abschlagen.

Felix Schulz marschiert mit einer 68 (-4) und als 30. ebenfalls sicher über die gezogene Linie. Christoph Bleier (Am) bastelt eine recht bunte Runde zusammen, nach der 71 (-1) darf aber auch er als 30. für die Finalrunde planen. Daniel Hebenstreit pusht sich am Freitag mit einer 68 (-4) deutlich nach vor, muss allerdings einige Zeit zittern, bis er als 42. die Gewissheit hat, dass es noch für den Cut reicht. Ähnlich ergeht es Routinier Martin Wiegele, der nach der 68 (-4) ebenfalls einige Zeit lang bangt, am Ende aber als 15. rot-weiß-roter Spieler das Finalbild vollendet.

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Tiefrotes Alps-Comeback

GÖSSER OPEN – 1. RUNDE: Die Alps Tour feiert nach der monatelangen Corona-Zwangspause im GC Erzherzog-Johann von Maria Lankowitz ein knallrotes Comeback. Mit Lukas Nemecz und Uli Weinhandl mischen auch zwei Österreicher beim Birdiewettschießen in der Steiermark voll mit. Am Freitag gesellen sich dann auch noch Maximilian Steinlechner (Am) und Alexander Kopp ins Spitzenfeld mit dazu.

Mit all ihren ehemaligen Gösser-Champions aus der Steiermark, Lukas Nemecz, Timon Baltl, Martin Wiegele und Jürgen Maurer, geht es in Maria Lankowitz in die Fortsetzung der Alps Tour-Saison. Das traditionsreichste Profiturnier Österreichs, das aufgrund der Corona-Pandemie vom Mai in den August verschoben wurde, wartet heuer mit dem buntesten Feld der Geschichte auf.

Mit Barry Lane, der allerdings wegen einer Altverletzung noch vor dem ersten Schlag zurückziehen muss, Markus Brier und Claude Grenier beteiligt sich die Staysure Tour inoffiziell am Birdiewettlauf im GC Erzherzog Johann. Sogar Sarah Schober und Zukunftshoffnung Emma Spitz bekommen die so dringend benötigte Turnierpraxis. Von Donnerstag bis Samstag geht es über 3 Runden um 40.000 Euro Preisgeld.

Update vom 14.8.2020

Amateur Maximilian Lechner lässt sein Talent zum Auftakt nicht nur ab und zu aufblitzen, sondern legt einen ganz starken Start ins Turnier hin. Selbst die Gewitterunterbrechung, die ihn zu einer geteilten ersten Runde zwingt, beeindruckt ihn kaum, denn am Ende steht er mit einer 65 (-7) wieder im Clubhaus und schließt so noch zu Lukas Nemecz und Uli Weinhandl auf.

Alexander Kopp bastelt wie seine Kollegen auch an zwei Tagen an den ersten 18 Löchern, bewältigt die leicht unangenehme Situation aber bestens, denn mit einer 66 (-6) macht er so gut wie nichts falsch und geht so aus sehr vielversprechender Position in die Freitagsrunde.

Lukas Lipold schleppt bei 30 Grad einen eiskalten Putter mit herum, richtet sein Score jedoch mit perfekter Par 5-Bilanz und fehlerlosem Spiel. Die Gewitterunterbrechung macht ihm dann einen Strich durch ein planmäßiges Ende, was sich aber im Nachhinein betrachtet als nicht weiter schlimm herausstellt, denn am Freitag findet er bei der Fortsetzung noch weitere Birdies und marschiert so mit der 67 (-5) ins Ziel, womit er sich eine durchwegs sehenswerte Ausgangslage auflegt.

Markus Habeler muss ebenfalls sowohl am Donnerstag als auch am Freitag an der ersten Runde basteln, zeigt sich davon aber unbeeindruckt, denn der Neudörfler drückt spürbar aufs Birdietempo und steht schließlich nach einer sehenswerten Auftaktrunde mit der 65 (-5) wieder im Ziel.

Am Nachmittag lässt der “Generationenflight” mit Markus Brier und Emma Spitz seine Klasse aufblitzen: Brier zweiputtet an der 1 zum lockeren Birdie, Emma tut es ihm nach perfektem Chip und Putt gleich. Österreichs bester Senior legt bis zur Halbzeit drei weitere Birdies nach, während unsere UCLA-Studentin bis zum Turn nur noch einen weiteren Schlag gutmachen kann.

Wegen des Gewitters müssen die beiden ihre Runden am Freitag zu Ende spielen und erledigen die Aufgabe durchaus sehenswert, denn während “Maudi” sogar noch eine 67 (-5) zum Recording bringt, marschiert Emma mit einer 69 (-3) über die Ziellinie und bringt sich so in Sachen Cut ebenfalls in Stellung.

Timon Baltl steht nach seinem gesplitteten Auftritt ebenfalls mit einer 69 (-3) wieder im Clubhaus, womit auch er sich klar auf Cutkurs befindet. Felix Schulz notiert am ersten Tag die 70 (-2) und rangiert damit genau an der prognostizierten Linie.

Vom 13.8.2020

Lukas Nemecz muss sich lange Zeit in Geduld üben, ein Birdiedoppelschlag pusht ihn dann aber doch recht deutlich nach vor. Nach dem Turn kommt er so richtig ins Rollen und erhöht den Birdietakt doch deutlich. Auf der 13 geht sich sogar ein Sandy-Birdie aus, womit er sich endgültig im Spitzenfeld festsetzt. Insgesamt findet er allein nahc dem Turn sechs Birdies bei nur einem einzigen Fehler und steht so am Ende mit der 65 (-7) beim Recording, was ihn als derzeit 3. als einen der ersten Verfolger von Jordi Garcia Del Moral – der Spanier schrammt mit einer 60 (-12) nur hauchdünn an einer 59 vorbei und stellt damit auch einen neuen Platzrekord auf – einreiht.

“Entscheidend für einen guten Score sind für mich hier immer die Risk & Reward Löcher von der 10 bis zur 13 und dort sind mir heute gleich drei Birdies gelungen, was auch meine Runde so richtig auf Touren gebracht hat. Das Bogey auf der 14 war ein Flüchtigkeitsfehler nach weggehooktem Drive. Gleich danach hab ich aber auf der 15 und der 16 geschenkt hingeschossen und zum Abschluss noch auf der 18 aus sechs Metern den Putt gelocht. -7 ist hier immer ein guter Score, denn mit drei Runden bei -7 hat man hier immer noch gewonnen”, fasst Lukas Nemecz seine starke erste Runde zusammen.

Uli Weinhandl spielt sich auf den Backnine in einen wahren Flow und findet auf der hinteren Platzhälfte bereits vier rote Einträge. Die Birdieflut setzt sich auch auf der vorderen Platzhälfte weiter fort, denn mit den nächsten Erfolgserlebnissen behauptet er sich klar im Spitzenfeld. Trotz eines leicht verzogenen Drives kann er auf der 9 das Grün mit dem Holz attackieren, der Birdieputt will aber nicht mehr fallen. Mit der 65 (-7) geht er aber wie sein Landsmann als derzeit 3. in perfekter Lauerstellung in den Freitag.

Nach der Runde meint der Burgenländer: “Es gibt vielleicht drei Runden im Jahr, in denen das lange Spiel perfekt funktioniert – und heute war so ein Tag. Es wäre sogar noch mehr möglich gewesen wenn noch der eine oder andere Putt gefallen wäre, aber mit einer 65er Runde zum Start darf man nicht unzufrieden sein.”

Amateure zeigen auf

Amateur Christoph Bleier legt los wie von der Tarantel gestochen, denn mit Eagle-Birdie liegt er sofort im tiefroten Bereich. Zwar schleicht sich danach auch der Fehlerteufel ein, er steuert aber rechtzeitig gegen und bleibt so der Spitzengruppe erhalten. Nachdem er die Runde dann mit zwei Birdies beendet geht sich sogar die 67 (-5) aus, die ihm als derzeit 12. eine richtig gute Ausgangsbasis verschafft.

Mit Niklas Regner beweist noch ein weiterer Amateur schon auf den Frontnine seine Topform, denn nach vier Birdies bei nur einem Bogey mischt er weit vorne mit. Das aggressive Spiel fordert auf der 13 fast seinen Tribut, Niklas spielt nach einem Drive ins H2O aber seinen Ball aus dem Wasser und kratzt so noch ein sehenswertes Par. Am Ende steht er mit der 69 (-3) im Ziel, womit er als derzeit 20. einen durchaus sehenswerten Start hinlegt.

Alexander Ferlin (Am) und Christoph Kuttnig (Am) dürfen sich ebenfalls über einen durchwegs gelungenen Start ins Turnier freuen. Die Amateur marschieren beide zu 69 er(-3) Runden und legen sich damit eine gesunde Basis in Sachen Cut. Auch Jürgen Maurer marschiert schlussendlich mit diesem Ergebnis ins Clubhaus und wahrt so die Chance auf ein achtbares Ergebnis.

Martin Wiegele und Michael Ludwig müssen sich zum Auftakt mit einer zartrosa 71 (-1) zufrieden zeigen. H.P. Bacher tritt sich sogar eine 75 (+3) ein. Gerold Folk findet überhaupt keinen Rhythmus und muss sogar mit der 79 (+7) leben.

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Prost auf den Wiederbeginn

Nach den zahlreichen Coronavirus-Absagen schlägt die Alps Tour einen ähnlichen Weg wie die Challenge Tour ein und will mit den in den August verschobenen Gösser Open ebenfalls in Österreich wieder so richtig Fahrt aufnehmen.

Seit März herrscht im Profisport mittlerweile totaler Stillstand und nahezu wöchentlich kamen auf European Tour, Challenge Tour und Co weitere Absagen im Turnierkalender hinzu. Erst seit etwa Mitte-Ende April kristallisiert sich auf den einzelnen Touren der Zeitpunkt der Wiederaufnahme heraus und Österreich spielt dabei eine zentrale Rolle.

So stechen am Challenge Tour Kalender bereits seit einiger Zeit die Euram Bank Open ins Auge, denn die zweithöchste europäische Spielklasse will Mitte Juli in Adamstal auf die Bildfläche zurückkehren. Nun schlägt mit der Alps Tour auch die dritte Liga eine ähnliche Richtung ein und peilt ebenfalls in der Alpenrepublik das Comeback an.

Ein Krügerl im August

Von 13. bis 15. August sollen die Gösser Open in Maria Lankowitz als Comeback-Startschuss fungieren. Mit neuem Termin – bislang wurde das Turnier immer Mitte Mai ausgetragen – setzt sich somit auch eine sehenswerte Tradition fort, denn die Gösser Open sind das geschichtsträchtigste und am längsten ausgetragene Profi-Golfevent Österreichs.

Mit 40.000 Euro bleibt das Turnier auch wie geplant dotiert, womit die Spieler nach der langen Zwangspause auch keine finanziellen Abstriche in Sachen Preisgeld hinnehmen müssen. Bleibt nur zu hoffen, dass der neue Termin wie geplant hält und die Alps Tour tatsächlich das lang geplante und erhoffte Comeback im GC Erzherzog Johann feiern kann.

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Niki Wimmer

Mehr erhofft

EIN BAY OPEN – FINAL: Niki Wimmer und Uli Weinhandl werden im Sokhna GC als geteilte 20. beste Österreicher. Gerold Folk und Daniel Hebenstreit müssen sich mit schwarzen Finalrunden zufrieden zeigen.

Auch heuer startet die Alps Tour in Suez in ihr neues Golfjahr. Das Sokhna Resort kennen die Österreicher bereits aus den Vorjahren wie ihre Westentasche. Nikolaus Wimmer erwischt mit der 68 (-4) einen brandheißen Start, fällt aber in Runde 2 mit der 77 (+5) bis an die Cutmarke bei +1 zurück. Somit ist Neo-Pro Daniel Hebenstreit bei Even Par als 23. bester Österreicher. Von den 9 Österreichern im Feld schaffen es sonst nur noch Gerold Folk und Routinier Uli Weinhandl ins Finale.

Niki Wimmer legt auf der letzten Runde einen wahren Blitzstart hin und nimmt gleich von seinen ersten beiden Bahnen Birdies mit. Auch danach zeigt er sich von seiner besten Seite und schraubt sein Zwischenergebnis mit einem Eagle auf der 8 sogar auf 4 unter Par. Nach dem Turn kommt dann aber auch der Fehlerteufel ins Spiel und er muss bei zwei weiteren Birdies auch zwei Bogeys und eine Doublette notieren, womit er noch aus den Spitzenplätzen rutscht und sich nach der 70 (-2) mit Rang 20 begnügen muss.

Uli Weinhandl hat am Donnerstag mit leichten Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen, dreht sein Score nach einem Bogey aber rasch in die richtige Richtung, ehe er erneut noch vor dem Turn wieder zurückfällt. Erst auf den Backnine stellt sich dann ein richtig brauchbarer Rhythmus ein und nach drei weiteren Birdies bei nur einem Bogey unterschreibt er am Ende die 70 (-2) womit er noch einige Ränge gutmacht und wie Niki Wimmer auf Rang 20 landet.

Schwarze Zahlen

Gerold Folk findet sich am Finaltag zunächst so gar nicht zurecht und häuft von der 2 weg gleich vier Bogeys in Serie an. Erst danach kommt er ins Laufen und hobelt bis zur 13 alles aufgerissene wieder weg. Da er auf der 16 aber noch einen weiteren Schlag abgeben muss, geht sich schließlich nur eine 73 (+1) aus, womit er noch um einige Plätze bis auf den 33. Rang zurückrutscht.

Daniel Hebenstreit kann seine recht vielversprechende Ausgangslage nicht ausnützen, denn nach birdielosen Frontnine, wo er sich zwei Bogeys eintritt, büßt er bereits etliche Ränge ein. Nur kurz flackert dann mit einem Birdie auf der 10 Hoffnung auf, doch nach etlichen Pars radiert er sich auch dieses Erfolgserlebnis auf der 16 wieder aus und muss so mit der 74 (+2) leben, die nur Rang 33 ermöglicht.

Der Niederländer Lars Keunen sichert sich mite iner 68er (-4) Finalrunde und bei gesamt 12 unter Par überlegen den Sieg.

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ALPS TOUR RANKING 2019

ALPS TOUR ORDER OF MERIT 2019

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LET TOUR RANKING 2019

LADIES E. TOUR ORDER OF MERIT 2019

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Uli Weinhandl 2015

Top 10 gerettet

CERVINO OPEN – FINAL: Uli Weinhandl rettet mit einer 68er Schlussrunde im Cervino GC gerade noch das Top 10 Ergebnis. Timon Baltl kann dem Turnier in dieser Woche nicht seinen Stempel aufdrücken.

Nach der Sommerpause treffen sich die Jungs von der Alps Tour ein vorletztes Mal im heurigen Jahr zum Kräftemessen. Timon Baltl ist zuletzt auf den 5. Platz in der Order of Merit zurückgerutscht, hat jedoch noch einen Puffer von rund 5.000 Euro auf die schärfsten Konkurrenten um einen Platz auf der Challenge Tour.

Den besten Auftakt aus heimischer Sicht erwischt aus heimischer Sicht Uli Weinhandl. Der Routinier verewigt am Donnerstag eine 64 (-4) und rangiert damit auf Platz 7. Nur knapp dahinter macht es sich Felix Schulz bequem, der eine 65 (-3) auf der Scorecard notieren kann.

Auch H.P. Bacher, Michael Ludwig und Timon Baltl liegen mit Runden von knapp unter Par auf Cutkurs. Clemens Gaster, Clemens Prader, Alexander Haslauer, Markus Habeler und Amateur Maximilian Lechner müssen sich hingegen bereits teils deutlich steigern, wollen sich auch am Finaltag noch mit von der Partie sein.

Vorne drangeblieben

Auch nach dem zweiten Spieltag ruhen die größten heimischen Hoffnungen auf Uli Weinhandl, denn der Burgenländer hängt an seine 64 vom Vortag eine 65 (-3) an und geht damit sogar aus den Top 5 ins Wochenende.

Auch Michael Ludwig (66), Timon Baltl (69) und Felix Schulz (71) stemmen den Cut. Clemens Prader reiht sich ebenfalls im richtigen Bereich ein und beschreibt danach das Wechselbad der Gefühle auf den letzten Löchern.

“Heute war vor allem mental ein ‘Mega-Tag’. Ich hatte gestern schon einen guten Tag, aber dann die Runde katastrophal beendet und bin am Schluss sogar bei +2 gelegen. War also klar, dass es heute ein bisschen tief gehen muss. Ich war auch fehlerlos bis zur 14 und war 3 unter Par und so easy im Cut.”

“Auf der 15 dann ein Doppelbogey und wieder raus aus dem Cut. Auf der 16 war der Ball im Fairwaybunker, dort hab ich noch dazu das Wedge leicht rausgepullt und ins Wasserhindernis geschlagen. Von dort sogar rausgehackt und am Ende den 16 Meter Putt zum Par gelocht. Auf den letzten Löchern noch zwei Birdies. Ist einfach geil wenn man es macht wenn man es braucht.”

Für H.P. Bacher, Markus Habeler, Clemens Gaster und Amateur Maximilian Lechner endet das Turnier bereits nach der zweiten Runde.

Gerade noch

So richtig ins Rollen will Uli Weinhandl dann am Finaltag nicht mehr kommen. Zwar sammelt der Routinier auf seiner letzten Runde vier Birdies auf, mit gleich zwei Doppelbogeys radiert er sich diese aber wieder aus. Damit rutscht er auch um ein paar Ränge zurück, kann aber immerhin mit der 68 (Par) und Rang 9 noch ein Top 10 Ergebnis mitnehmen.

Michael Ludwig hingegen erwischt einen recht guten Finaltag, denn mit der 65 (-3) pirscht er sich noch an die Topränge heran und wird am Ende 14. Timon Baltl kann ebenfalls eine 65 (-3) unterschreiben, was diesmal jedoch nur für den 27. Platz reicht. Felix Schulz beendet das Turnier nach der 67 (-1) auf Rang 35. Clemens Prader büßt seinen Rhythmus sichtlich ein und muss sich nach der 69 (-1) mit Platz 39 anfreunden.

David Carey (IRL) setzt sich im Stechen gegen Edoardo R. Lipparelli (ITA) durch und gewinnt bei gesamt 13 unter Par.

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Uli Weinhandl 2015

Sieg verschenkt

NAZIONALE OPEN – FINAL: Uli Weinhandl verschenkt am Finaltag im Golf Nazionale nach einigen Schwierigkeiten den möglichen Sieg. Timon Baltl sammelt weiter fleißig Preisgeld.

Timon Baltl führt ein großes heimisches Alps Tour-Kontingent in Rom an. Der aktuell 4. der Order of Merit hat sich bereits sehr gute Karten hinsichtlich des Aufstiegs in die Challenge Tour gesichert. Das Dreitages-Turnier in Rom mit 40.000 Euro Preisgeld ist das letzte vor der Sommerpause und voraussichtlich auch schon das drittletzte der Saison auf der Satellite Tour.

Somit bekommen auch Felix Schulz, Hans Peter Bacher, Clemens Gaster, Clemens Prader, Markus Habeler, Alexander Haslauer, Uli Weinhandl und Michi Ludwig eine der letzten Chancen auf Preisgeld im Rahmen der heurigen Alps Tour.

Routine ausgespielt

Felix Schulz erwischt aus österreichischer Sicht in Rom den besten Start. Der Grazer muss zwar zwei Bogeys notieren, findet am Weg zur 70 aber auch vier Birdies, womit er klar die Chance auf ein Topergebnis wahrt. Auch Uli Weinhandl findet sich in Italiens Hauptstadt recht gut zurecht und bewältigt das anspruchsvolle Gelände mit 72 (Par) Schlägen. Mit Clemens Gaster und Michael Ludwig bringen sich noch zwei weitere heimische Spieler in gute Cut-Position.

Am Freitag drückt Uli Weinhandl das Gaspedal bis zum Anschlag durch, denn der Burgenländer marschiert unnachahmlich mit einer fehlerlosen 64 – der Routinier nimmt dabei gleich acht Birdies mit – bis an die Spitze nach vor und geht so mit einem Schlag Vorsprung auf Teremoana Beaucousin (FRA) in den Finaltag. Mit Felix Schulz, Timon Baltl, H.P. Bacher und Markus Habeler stemmen noch vier weitere heimische Professionals in Rom den Cut.

Zu spät herumgerissen

Am Samstag macht Uli Weinhandl dann zunächst sofort dort weiter wo er am Freitag aufgehört hat, denn gleich vom anfänglichen Par 5 nimmt er ein Birdie mit. Doch wie aus dem Nichts reißt der gewinnbringende Faden dann plötzlich ab und der Oberwarter tritt sich zwei Bogeys und sogar ein Doppelbogey ein. Erst gegen Ende der Runde sammelt er dann noch drei Birdies auf und dreht so sein Score noch einmal auf Level Par zurück. Ein abschließendes Par 5 Bogey lässt dann aber nicht mehr als die 73 (+1) zu. Damit fährt er zwar einen sehr starken 3. Rang ein, lässt aber mit den vielen Fehlern den möglichen Sieg liegen.

Timon Baltl hebt sich seine stärkste Runde der Woche für den Finaltag auf, denn der Gösser Open Champion darf sich noch über eine 69 (-3) freuen, die ihn bis auf Rang 14 klettern lässt. Damit sammelt Timon auch weiter wichtiges Preisgeld um sich in der wichtigen Aufstiegsregion festsetzen zu können. Markus Habeler beendet das Turnier mit der 70 (-2) auf Rang 27. Felix Schulz (76) und H.P. Bacher (73) werden 37. Den Sieg schnappt sich Lokalmatador Enrico Di Nitto bei gesamt 10 unter Par.

>> Nazionale Open

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Wenig rausgeholt

ALPS DE LA GOMERA – FINAL: Felix Schulz darf sich im Tecina Golf La Gomera mit Rang 10 zwar über ein Top 10 Ergbebnis freuen, auf der Urlaubsinsel wäre aber wohl noch um einiges mehr möglich gewesen. Michael Ludwig macht am Samstag noch weniger aus der sehr guten Ausgangslage.

Beim bereits fünftletzten Turnier der Alps Tour-Saison möchte Timon Baltl einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg in die Challenge Tour setzen. Mit aktuell Rang 4 hat der Aufsteiger aus der Steiermark auch gute Karten und möchte bei der alljährlichen Golfexkursion der Satellite Tour auf die kleine kanarische Insel La Gomera seine Chancen weiter verbessern.

Zum Auftakt glänzen gleich drei Österreicher mit richtig starken Runden. Aus rot-weiß-roter Sicht erwischt Michael Ludwig den klar besten Auftakt, denn bei nur zwei Bogeys nimmt er satte acht Birdies mit und marschiert so mit der 65 (-6) über die Ziellinie, was ihm die erste Verfolgerposition auflegt. Felix Schulz benötigt nur um einen Schlag mehr und auch Timon Baltl mischt einmal mehr ganz vorne mit, womit sich der Gösser Open Champion auch in eine gute Ausgangslage für ein weitere Topergebnis bringt.

Mit Clemens Gaster, H.P. Bacher und Markus Habeler liegen noch drei weitere heimische Professionals auf Cutkurs. Uli Weinhandl, der normalerweise als Spanien-Spezialist gilt, erwischt hingegen einen alles andere als guten Auftakt und muss sich am Freitag deutlich steigern, will er La Gomera mit Preisgeld wieder verlassen.

Michi Ludwig zeigt dann am Freitag, dass die starke Auftaktrunde keine Eintagsfliege war, denn mit der 68 (-3) ebnet er sich als 4. den Weg zu einem absoluten Topergebnis. Auch Felix Schulz unterschreibt eine 68 und geht ebenfalls aus mehr als aussichtsreicher Position in den Finaltag. Clemens Gaster, H.P. Bacher, Timon Baltl und Markus Habeler komplettieren das rot-weiß-rote Sextett am Samstag. Uli Weinhandl verpasst hingegen knapp den Cut.

Gerade noch Top 10

Schlussendlich ist es dann Felix Schulz, der als erster österreichischer Name beim Durchforsten des finalen Leaderboards ins Auge sticht. Felix startet mit zwei Birdies auf den ersten drei Bahnen richti gut, verliert in Folge aber etwas den Schwung und muss mit Fortdauer auch einen Schlag abgeben. Am Ende unterschreibt er so die zartrosa 70 (-1) und fährt damit mit Rang 10 gerade noch ein Top 10 Resultat ein.

Michael Ludwig kann aus seiner starken Ausgangslage am Samstag kaum etwas machen, denn mit einer 73 (+2) fällt er sogar bis auf Rang 17 zurück. Timon Baltl (70) sammelt im Kampf um den Aufstieg auf die Challenge Tour mit Rang 25 nur ein wenig Preisgeld auf. H.P. Bacher (71) auf Rang 31, Clemens Gaster (73) auf Platz 33 und Markus Habeler (72) als 39. können dem Turnier ebenfalls nicht ihren Stempel aufdrücken.

>> Leaderboard Alps de La Gomera

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Ambitionen unterstrichen

OPEN LA MIRABELLE – FINAL: Timon Baltl unterstreicht im La Golf de La Grange aux Ormes mit Rang 4 seine Aufstiegsambitionen auf die Challenge Tour.

Was die Gösser Open für Österreich, ist die Open de la Mirabelle für Frankreich. Somit wartet in Metz ein starkes französisches Kontingent, dass ähnlich auf den Heimvorteil setzt wie zuletzt Gösser-Champion Timon Baltl. Der Steirer, der sich unter die Top 5 im Alps Tour-Ranking und damit vorerst auf einen Challenge Tour-Aufstiegsplatz spielen konnte, hofft auch in der Höhle der französischen Löwen bestehen zu können.

H.P. Bacher erwischte aus österreichischer Sicht den besten Start. Der Routinier feuerte gleich zu Beginn aus allen Rohren und fand rasch Birdies. Zwar schlichen sich vor dem Turn auch Fehler ein, am Ende des Tages hatte er bei drei Bogeys aber satte fünf Birdies und sogar ein Eagle auf der Habenseite, womit er sich mit der 67 (-4) weit vorne einpendelte. Markus Habeler benötigt zum Auftakt nur um einen Schlag mehr als sein Landsmann. Vor allem ein starkes Birdieintermezzo auf den Backnine zeigte sich für die 68 (-3) verantwortlich.

Alle durch

Am Samstag trumpfte dann Timon Baltl erstmals richtiggehend auf und marschierte mit einer ganz starken 65 (-6) – der Gösser Open Champion fand auf einer fehlerfreien zweiten Runde sechs Birdies – weit im Klassement nach vor und brachte sich vor dem Finaltag in richtig gute Position.

Am Nachmittag packte dann auch noch Markus Habeler eine richtig gute Runde aus. Dabei hatte es zunächst nach einem Bogeytriplepack den Anschein, als würde er deutlich zurückfallen, mit ingesamt fünf Birdies und einem abschließenden Eagle am Par 4 der 9 ging sich aber sogar die 67 (-4), womit er sich die hervorragende Ausgangslage mit seinem Landsmann teilte.

Nur um einen Schlag dahinter lauerte H.P. Bacher auf seine Chance, nachdem er auf die 67 (-4) vom Vortag eine 69 (-2) draufpackte. Mit Uli Weinhandl, Michael Ludwig, Felix Schulz, Clemens Gaster und Clemens Prader stemmten auch alle weiteren heimische Spieler in Frankreich den Cut und sorgen so am Sonntag für volles rot-weiß-rotes Programm.

Auf Kurs in Richtung Challenge Tour

Timon Baltl hat dann auch am Finaltag sein Visier weiterhin messerscharf eingestellt, wenngleich er nach einem anfänglichen Bogey etwas Zeit benötigt um richtig ins Rollen zu kommen. Am Ende des Tages zieren seine Scorecard aber bei drei Bogeys satte sechs Birdies und sogar ein Eagle, was ihm mit der 66 (-5) den starken 4. Rang einbringt. Bereits vor dem Turnier war Timon in der Order of Merit starker 4., mit dem 4. Platz in dieser Woche festigt er seine Ambitionen auf einen Platz auf der Challenge Tour kommendes Jahr.

H.P. Bacher mit der 71 (Par) und Markus Habeler mit der 73 (+2) büßen am letzten Spieltag einige Ränge ein und verlassen Frankreich nur mit einem 18. bzw. 23. Platz. Uli Weinhandl wird nach der 71 (Par) 27., Clemens Prader (70) und Michi Ludwig (72) teilen sich Rang 30. Felix Schulz (75) muss sich mit Platz 39 begnügen. Clemens Gaster findet gar keinen Ryhthmus und wird nach der 81 nur 44.

Lars Van Meijel (NED) gewinnt bei gesamt 18 unter Par überlegen.

>> Leaderboard Open la Mirabelle

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