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Leer ausgegangen

AT&T PEBBLE BEACH PRO-AM – 3. RUNDE: Sepp Straka tritt sich auch in Monterey Peninsula etliche Fehler ein und geht beim kalifornischen Traditions Pro-Am der PGA Tour leer aus.

Sepp Straka erschwert sich rasch selbst die ohnehin bereits schwierige Aufgabe für den Samstag, denn bei der Fortsetzung der zweiten Runde in Pebble Beach tritt er sich nach verfehltem Grün auf der 8 gleich einmal ein weiteres Bogey ein und rutscht so immer weiter im Klassement zurück.

In Monterey Peninsula muss er nach der 77 (+5) vom namensgebenden Kurs des Turniers somit eine absolute Traumrunde – Sepp benötigt zumindestens eine 62 – gelingen um tatsächlich noch einmal um den Cut mitreden zu können.

Nur ein kurzes Aufflackern

Der Start jedenfalls verläuft nach Plan, denn gleich auf der 1 stopft er den fälligen Birdieputt. Einmal mehr fehlt ihm in dieser Woche danach aber der richtige Touch für die Grüns, denn ein Dreiputt wirft ihn sofort wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Damit beginnt er an jedem der drei Spieltage auf jedem der drei Plätze seine Runden mit Birdie und anschließendem Bogey.

Zumindestens stabilisiert Sepp sein Spiel sofort wieder, muss sich aber bis zur 6 – dem einzigen Par 5 der Frontnine – gedulden, ehe er nach gelungener Grünattacke das zweite Birdie notieren kann. Erneut streikt danach aber der Putter, denn mit dem nächsten Dreiputt wiederholt er am Par 3, der 7 das Birdie-Bogey Intermezzo von Beginn.

Endgültig keine Chance mehr

Ein verzogener Drive, der ihn sogar zum Droppen zwingt und ein darauffolgender Ausflug in den Grünbunker hängen ihm auf der 8 sogar ein Doppelbogey um, was der Runde eine richtig unangenehme Richtung verpasst. Mittlerweile ohne jegliche Chance auf den Cut geht es in Folge richtig rasant dahin, denn am Par 3, der 9 geht sich nach einem Vierputt gar nur ein Triplebogey aus.

Auch nach dem Turn läuft nicht mehr viel zusammen, denn auf der 12 und der 15 machen es sich die nächsten Fehler gemütlich. Erst gegen Ende der Runde findet Sepp dann noch ein Erfolgserlebnisse, was jedoch nur noch Ergebniskosmetik darstellt. Mit der 77 (+6) hat er klarerweise überhaupt keine Chance den Cut zu stemmen und muss als 147. aus Pebble Beach mit leeren Händen den Heimweg antreten.

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Score davongeschwommen

AT&T PEBBLE BEACH PRO-AM – 2. RUNDE: Sepp Straka tritt sich am Freitag in Pebble Beach auf pitschnassen Grüns gleich mehrere Dreiputts ein und benötigt am Samstag bereits eine Traumrunde um tatsächlich noch einmal um den Cut kämpfen zu können.

Sepp Straka startet nur von knapp hinterhalb der Cutmarke in den zweiten Spieltag des tradtionellen Pro-Am Turniers in Kalifornien. Bei recht kühlen und windigen Verhältnissen absolvierte der Mega-Longhitter zum Auftakt mit Spyglass Hills bereits die wohl zäheste der drei Wiesen und brachte nach spätem Bogey am Schlussloch eine 72 (Par) zum Recording.

Bei erneut eher unterkühlten Temperaturen wartet nun am Freitag die namensgebende weltberühmte Links-Wiese auf den gebürtigen Wiener. In Pebble Beach – an selber Wirkungsstätte gehen heuer auch die US Open über die Bühne – benötigt Sepp eigentlich bereits eine rote Runde um sich zur Cutregion nach vor arbeiten zu können. Da zunächst jeder Spieler jeden Kurs einmal absolvieren muss, trennt der Cut in dieser Woche erst am Samstag das Feld.

Probleme auf den pitschnassen Grüns

Viel besser könnte der Start am Freitag in Pebble Beach dann auch kaum sein, denn gleich aus fünf Metern stopft Sepp den fälligen Birdieputt und startet so auf der 10 gleich mit einem roten Eintrag. Bei immer stärker werdenden Regen währt die Freude allerdings wie schon am Vortag erneut nicht lange, denn eine zu kurze Annäherung und ein in Folge verpasstes Up & Down stellen sein Score sofort wieder zurück auf Level Par.

Auch danach hat er Probleme die Wedges wirklich nah zu den Fahnen zu bringen und fällt auf den immer nasser werdenden Grüns mit einem Dreiputt vom Vorgrün auf der 13 sogar in den Plusbereich zurück. Zu den ungenauen Annäherungen kommt noch dazu ein eiskalter Putter erschwerend hinzu, denn der nächste Dreiputt kostet ihm am Par 5 danach gleich den nächsten Schlag.

Weiterhin passt sich das Gerät fürs Kurzgemähte den unwirtlichen Bedingungen Kaliforniens an, denn auch am Par 3, der 17 muss Sepp dreimal ansetzen ehe der Ball endlich im Loch verschwindet, was ihn immer weiter im Klassement zurückfallen lässt. Erst am Par 5, der 18 kann Sepp mit seinem zweiten Birdie trotz eingebunkerter Grünattacke wieder gegensteuern.

Endgültig irregulär

Zwar stabilisiert das Birdie sein Spiel sichtlich wie drei Pars hintereinander zeigen, der Putter streikt bei bereits pitschnassen Grüns – vor jeder Gruppe geben die Greenkeeper ihr Bestes um das Wasser zumindestens zeitweise zu verdrängen – aber weiterhin und brummt Sepp mit dem nächsten Dreiputt auf der 4 gleich das nächste Bogey auf.

Kurz vor Ende seiner Runde ertönen dann Sirenen, nachdem die Wassermassen nicht mehr zu bewältigen sind und die Verhältnisse damit endgültig irregulär machen. Bei einem Zwischenstand von +3 nach 16 muss Sepp am Samstag nun zunächst noch seine zweite Runde in Pebble Beach beenden, ehe er die dritte in Monterey Peninsula in Angriff nehmen wird. Am wohl scorefreundlichsten der drei Plätze benötigt er aber bereits eine Traumrunde um sich vom 121. Rang tatsächlich noch einmal zur Cutregion arbeiten zu können.

Gleich fünf Spieler diktieren bei gesamt 10 unter Par das Tempo beim Pro-Am Klassiker.

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Nur die 72 erspäht

AT&T PEBBLE BEACH PRO-AM – 1. RUNDE: Sepp Straka erspäht zum Auftakt des Pro-Am Klassikers in Kalifornien in Spyglass Hills keine rote Runde und muss an den kommenden beiden Tagen bereits zulegen um auch am Sonntag noch mit von der Partie sein zu können.

Obwohl die heurige US Open ebenfalls in Pebble Beach ausgetragen wird, rutscht Sepp Straka relativ problemlos in das Pebble Beach Pro-Am hinein. Das 7,6 Millionen Dollar-Event der PGA Tour wird auch heuer nicht nur am Linksklassiker von Pebble Beach (Par 72) sondern auch auf den benachbarten Kursen Spyglass (Par 72), wo Sepp beginnt, und Monterey Peninsula (Par 71) ausgetragen. Alle drei Kurse zählen zu den kürzesten des Jahres auf der Tour und lassen trotz unterkühlter Temperaturen tiefe Scores erwarten, solange der gefürchtete Wind nicht zu stark ins Geschehen eingreift.

Der Cut wird am Samstag nach je einer Runde auf den drei Kursen bei den besten 60 angesetzt, da das Pro-Am Format über alle vier Tage durchgezogen wird. Die besten 70 erhalten jedoch Preisgeld und Punkte im FedExCup. Dustin Johnson, Phil Mickelson, Matt Kuchar (alle USA), Paul Casey, Tommy Fleetwood (beide ENG), Branden Grace (RSA) und Jason Day (AUS) zählen zu den Favoriten und werden zugleich in der Turnierwoche versuchen möglichst viele Eindrücke für die US Open aufzusaugen.

Gut reingefunden

Der Start gelingt Sepp am Par 5, der 1 in Spyglass Hill nach Maß. Am wohl schwersten der drei Plätze findet der Longhitter sowohl Fairway als auch nach erfolgreicher Attacke das Grün und nimmt nach solidem Zweiputt ein schnelles anfängliches Birdie mit. Dieses gibt er nach verfehltem Grün und verpasstem Up & Down jedoch schon auf der 2 sofort wieder aus der Hand.

Der Georgia Bulldog lässt sich vom Fehler aber nicht aus der Ruhe bringen, spult konzentriert die nächsten Bahnen ab und stopft auf der 6 den nächsten fälligen Birdieputt, was ihn wieder in den roten Bereich abtauchen lässt. Nur eine Bahn später zeigt Sepp am Par 5, dass er es nicht nur mit roher Gewalt kann, sondern auch die feine Klinge mit dem Wedge durchaus beherrscht, denn nach verfehltem Fairway muss er vorlegen, das Birdie stellt dennoch kein Problem dar.

Einmal mehr bremst ihn dann aber ein wilder Ritt auf einem Loch wieder enorm ein, denn nachdem er erst mit dem dritten Schlag am Par 4, der 8 das Grün erreicht und sogar noch einen Dreiputt drauflegt, liegt er plötzlich wieder bei Level Par. Auf den Backnine angekommen verpasst er zunächst noch am Par 5, der 11 den erneuten Sprung in den Minusbereich, holt diesen nach starkem Abschlag aber am darauffolgenden Par 3 nach.

Hochkonzentriert spult er die nächsten Bahnen ab und lässt dabei nicht wirklich etwas anbrennen. Erst die 18 entwickelt sich dann nicht nach dem Geschmack des gebürtigen Wieners, denn ein leicht verzogener Drive und eine Annäherung in den Grünbunker luchsen ihm noch einen Schlag wieder ab, weshalb er sich schließlich mit der 72 (Par) zufrieden geben muss.

Zwar erweist sich Spyglass meist als der härteste der drei Kurse, mit Rang 87 wird er sich dennoch nicht wirklich zufrieden zeigen können, denn an den kommenden beiden Tagen muss er nun in Pebble Beach und Monterey wohl zwingend rote Runden notieren um auch am Sonntag noch mit von der Partie sein zu können.

Brian Gay und Scott Langley (beide USA) setzen in Monterey Peninsula mit 64er (-7) Runden die frühe Bestmarke und gehen als Co-Leader in den zweiten Spieltag.

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